Onlinevergleich von Baugeld-Angeboten
Meistens setzen Hausbanken ihren Kunden erst sehr kurz vor Ablauf des bestehenden Darlehens über ihr Verlängerungsangebot in Kenntnis, so dass die Kunden meist in Zugzwang geraten und nicht mehr genügend Zeit haben, um die angebotenen Konditionen mit Alternativen bzw. günstigeren Angeboten zu vergleichen. Das Problem kann aber einfach behoben werden mit dem passenden Onlinerechner. Dieser ermittelt die aktuellen Konditionen und zeigt, wie viel ein Bankenwechsel eventuell kosten könnte. Die Ersparnismöglichkeiten sind dabei äußerst hoch. Schon ein Zinsvorteil von 0.5 Prozent kann mehrere Tausend EURO Ersparnisse bringen. Das Zinsbindungsende eines Darlehens ist der optimale Zeitpunkt, um die Bedingungen des Abschlusskredites zu überprüfen und neue Konditionen auszuhandeln. Um das zu erreichen, ist es ein unabhängiger Angebotsvergleich nötig.
Eine unverbindliche Abhilfe verschafft der Angebotsvergleichsrechner auf www.interhyp.de/rechner, der auf die Produkte und Konditionen von mehr als 50 unterschiedlichen Finanzinstituten zugreifen kann. Der Benutzer hat nur die eigenen Eckdaten des vorliegenden Angebots einzugeben und erhält schnell den aktuellen Bestzins und die möglichen Ersparnisse angezeigt. Auch andere unabhängige Wirtschaftsdienstleister wie www.biallo.de haben Online-Rechner in Disposition.
Der Anbieterwechsel bei Ablauf der Zinsfestschreibung ist weniger kompliziert als gedacht. Beispielsweise ist bei einer Grundschuldabtretung mit Gebühren von 200 bis 400 EURO bei einer Grundschuld von 100.000 EURO zu rechnen. Um sich über die anfallenden Kosten bei Grundbuchveränderungen bewusst zu werden, ist dort online einen Notar- und Grundbuch-Kostenrechner verfügbar. Einige Banken übernehmen diese Wechselkosten auch für ihre Kunden. Jeder Interessent sollte sich auf jeden Fall beraten lassen, bevor es zur Vertragsunterzeichnung kommt, da jede Finanzierung so individuell wie ihr Darlehensnehmer ist. Schließlich kann durch eine individuell zugeschnittene Finanzierung viel Geld gespart werden.
Die aktuelle Entwicklung der Zinsen und der US-Hypothekenmarkt können sich als nachteilig für diejenigen erweisen, die erst noch eine Finanzierung planen. Auch Eigentümer, bei denen eine sogenannte Anschlussfinanzierung bevorsteht, haben über den weiteren Marktverlauf nachzudenken. Bei Zehn-Jahres-Darlehen, die jetzt auslaufen, bringt der neue Finanzierungsabschnitt mit allen Anbietern Zinserleichterungen für Eigentümer. Immerhin waren die Baugeldzinsen Mitte 1997 um ungefähr 1,5 Prozentpunkte über dem aktuellen Jahresniveau. Erst zwei Jahre später gab es Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung schon für jährlich unter fünf Prozent effektiv. Für diejenigen Bauherren, die damals eingestiegen sind, könnte es, falls die Zinsen steigen sollten, bei der Abschlussfinanzierung in zwei Jahren höhere Monatsraten geben. Allerdings haben sie bereits heute die Möglichkeit, sich das aktuelle Zinsniveau schon jetzt für die Abschlussphase zu sichern, das sogenannte Forwarddarlehen.
Diese Kreditform unterscheidet sich nicht sonderlich von einem normalen Hypothekenkredit, der heute schon festgeschrieben wird, wofür der Kunde dann einen kleinen Zinsaufschlag für die Finanzierungsphase akzeptieren muss. Die meisten Anbieter reservieren die Zinskonditionen bis zu drei Jahre im Voraus, einige Anbieter selbst bis zu fünf Jahre vor Ablauf des Altkredites. Jedoch ist das Abschlussdarlehen dann oft so teuer, dass sich nur bei sehr großen Zinsängsten der heutige Abschluss empfiehlt. Zu ähnlichen Konditionen wie ein sofort ausgezahltes Darlehen gibt es die vorgezogene Baugeldreservierung regelmäßig demzufolge nicht. Die Berechnung des Zinszuschlags ergibt sich folgendermaßen: Monatlich wird ein bestimmter Prozentaufschlag mit der Anzahl der bis zum Ablauf der anfänglichen Zinsbindung noch verbleibenden Laufzeitmonate multipliziert. Ist der Forwardaufschlag bei 0,01 Prozentpunkten monatlich und soll es zu der Verlängerung in 20 Monaten kommen, kommt auf den aktuellen Nominalzins ein Aufschlag von 0,2 Prozentpunkten hinzu. Der Umfang der Zinsaufschläge reicht von 0,005 bis zu 0,3 Prozentpunkten monatlich je nach Kreditgeber und Vorlaufzeit. Der insgesamt zu zahlende Effektivzins sollte für den Kunden am wichtigsten sein. Wenn die Zinsen unerwartend konstant geblieben oder sogar gesunken sein sollten, hat der Kunde trotzdem das Darlehen abzunehmen, andernfalls kann die Bank „Nichtabnahmeentschädigung“ klagen, was sehr schnell zu vier- bis fünfstelligen EURO-Beträgen führen kann.
Hinweis in eigener Sache. Auf unserer Partnerseite Abakus24 bieten wir Ihnen u.a. auch die Möglichkeit zu einem individuellen Vergleich ihrer Baufinanzierung an. Auf der Basis Ihrer Angaben wird die Finanzierbarkeit Ihres Vorhabens geprüft und Ihnen ein individuelles Finanzierungsangebot unterbreitet. Lassen Sie sich beraten.
