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Freitag, Dezember 28, 2007

Mit der Krankentagegeldversicherung vorsorgen

Ein paar Tage in der Klinik oder krank im Bett zu liegen, wird die Finanzen nicht so sehr belasten, dass es kritisch wird. Dauert der Genesung jedoch länger und zieht sich über Wochen, was bei schweren Erkrankungen oder komplizierten Brüchen durchaus vorkommen kann, geraten vor allem Selbständige und Freiberufler in eine finanzielle Schieflage, weil sie nicht für ihr Einkommen sorgen können. Mit einer Krankentagegeldversicherung lässt sich für diesen Fall konkret vorsorgen.

Überlegen sollte man sich allerdings sehr genau, ab wann die Krankentagegeldversicherung Leistungen ausschüttet. Je eher man auf die Finanzspritze der Versicherung angewiesen ist, desto teurer wird der zusätzliche Schutz zur privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel. Geraten wird zu einer Frist von sieben Wochen, die durch eigene Reserven überbrückt werden sollten. Dafür müssen natürlich Reserven geschaffen werden. Die Kosten für diese Zusatzversicherung liegen bei einem 40jährigen Mann bzw. einer 40jährigen Frau, die eine Absicherung über 1.500 Euro im Monat wünschen, bei knapp 28 Euro im Monat.

Freiberufler und Selbständige, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, sollten sich mit ihrer Kasse an einen Tisch setzen und das Krankentagegeld vereinbaren. Versichern lassen sich 90 Prozent der Netto-Einnahmen. Dafür steigen die Beiträge zur Krankenkasse um etwa drei Prozent. Privat Versicherte benötigen eine Zusatzversicherung, die auch für Mitglieder der gesetzlichen Kassen von Interesse sein kann, gerade dann, wenn das Einkommen recht hoch ist. Denn die private Krankentagegeldversicherung zahlt bis zu 100 Prozent der Netto-Einnahmen.

Posted by Andre on 12/28 at 10:46 PM
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AXA ist mit dem zurückliegenden Jahr zufrieden

In der Vorstandsetage der AXA Versicherung lehnt man sich zufrieden in die Sessel. Das Jahr 2007 lief für das Unternehmen gut. So gut, dass der Begriff „stabil“ die Geschäftslage eher konservativ beschreiben würde, sagt der Chef, Frank Keuper. Details gab er nichts preis, wohl aber Zahlen, die für sich und die Strategie der Versicherung sprechen.

Das erste Dreivierteljahr brachte ein Plus von 2,3 Prozent bei den Einnahmen, die auf 7,45 Milliarden Euro stiegen, inklusive der von der DBV-Winterthur. Bei den einzelnen Sparten lag die Krankenversicherung mit 4,4 Prozent weit vorne. Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung verbuchte 2,2 Prozent mehr. Der Wert für die Abteilung Lebensversicherungen ist noch nicht in Stein gemeißelt. Aktuell liegt er bei 1,5 Prozent über dem des Vorjahres.

Grund zur Zufriedenheit gibt auch die Integration der DBV-Winterthur. 280 Millionen Euro wurden veranschlagt und dürften nach bisherigen Schätzungen auch ausreichen. Die Personaldecke wurde ausgedünnt. 1200 Stellen sollen bis 2010 wegfallen, wobei keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Bisher schieden 230 Mitarbeiter freiwillig aus. Allerdings müssen einige Angestellte damit rechnen, von Wiesbaden nach Köln versetzt zu werden. Mit dem Verkauf des Rechtsschutzbestandes an die Roland Rechtsschutz-Versicherung hat AXA in diesem Jahr noch einen weiteren Schritt getätigt.

Posted by Andre on 12/28 at 09:16 PM
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Mehr Rechte für Versicherte

Ab Januar 2008 ist es soweit, die Rechte für Versicherte werden endlich gestärkt – notwendig war dies schon lange. Wer vom 1. Januar ab eine Versicherung abschließen möchte, dem müssen, anders als es bisher der Fall war, alle Versicherungsunterlagen und die komplette Police VOR Unterschrift unter den Vertrag vorliegen. Dies ist eine erhebliche Neuerung gegenüber den bisherigen Praktiken der Versicherungsunternehmen. Bis dato liegen bis Abschluss des Vertrages, zum Beispiel einer Lebensversicherung im Kapitalformat, nur die beispielhaften Berechnungen der Versicherer vor, nicht aber die tatsächlichen Werte. Auch die Policen, welche ja die maßgeblichen Punkte des Vertrages und alle finanziellen Daten erhalten, werden meist erst Wochen später zugesandt, teilweise sogar erst nach einem „Drängeln“ seitens des Versicherten.

Ab voraussichtlich Mitte des Jahres 2008 wird es übrigens noch eine Neuerung geben. Die Abschlusskosten für die Versicherungen müssen dann von den Versicherungsunternehmen auf Heller und Pfennig, spricht auf den Euro und Cent genau angegeben werden. Bis heute ist dies immer unklar und nur jener Versicherte, der genug Finanzverständnis hat, kann möglicherweise selbst berechnen, wie viel er eigentlich zahlt. Auch die Verteilung der Abschlusskosten muss übrigens dargelegt werden. So kann eine Versicherung nicht mehr die ersten Monate nur Abschlusskosten geltend machen und dann zahlt man für den eigentlichen Vertrag, wie zum Beispiel die Riester Rente oder die Kapitallebensversicherung ein.

Und noch etwas ändert sich: Ab 2008 müssen die Versicherungsunternehmen ihre Prognosen auf die Füße von drei verschiedenen Zinssätzen stellen. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, einen besseren und gezielteren Vergleich von Versicherungen zu machen, da die Kosten, welche von den Versicherern berechnet und dem Kunden inzwischen noch verschwiegen werden dürfen, so ersichtlicher werden.

So beginnt im Jahre 2008 eine neue Zeitrechnung zu Gunsten der Versicherten in unserem Land. Endlich, kann man nur sagen, es wurde längst Zeit dafür. 

Posted by Christel on 12/28 at 09:11 PM
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