In Wien macht man sich Gedanken zum Versicherungsschutz während der EM
In Österreich wirft die Fußball Europameisterschaft ihre Schatten voraus. Während Freunde des runden Leders es kaum abwarten können, im Stadion ihre Stars zu bejubeln, machen sich die Geschäftsleute und Anwohner in der Nähe der Stadien Gedanken um ihren Versicherungsschutz. Vor allem in Wien ist man äußerst unzufrieden. Denn für die Fanmeile, wie sie zur WM in Deutschland in vielen Städten zu finden war, gibt es noch keine Vandalismusversicherung.
So lange dieser Punkt nicht vollends geklärt ist, versuchen Polizei und Wirtschaftskammer mit Präventionstipps dafür zu sorgen, dass es eine friedliche EM ohne größere Sachschäden an Fahrzeugen und Fensterscheiben wird. Plastikbecher statt Flaschen oder Gläser, Musik zum Mitsingen anstelle von Schlachtgesängen und private Sicherheitsdienste in den Kneipen sollen das Gröbste verhindern.
Die Versicherungen in Österreich, voran die Wiener Städtische und die Allianz, gehen nicht davon aus, dass es während der Europameisterschaft übermäßig zu Schadensfällen kommt. Sie raten dazu, vorher die Policen noch einmal zu prüfen. Empfohlen wird eine Vandalismusabdeckung in der Teilkasko-Versicherung bei Schäden am eigenen Fahrzeuge und bei gewerblich genutzten Räumen eine separate Glasversicherung. Und, um sich ein blaues Auge zu ersparen: Immer einen großen Bogen um Menschen machen, die gerade raufen.