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Montag, Januar 07, 2008

Es bleibt heiß beim Thema Umwelt

Immer noch und immer wieder erhitzen die Umweltzonen die Gemüter. Die einen sind absolut überzeugt vom Sinn und Zweck der roten, gelben und grünen Plaketten, die anderen hingegen, allen voran der ADAC, wettern immer mehr und immer lauter gegen die Einführung. Da ist doch froh, wer von dem Ungemach oder der wunderbaren Erfindung, wie auch immer man sie sehen mag, befreit ist. Dies sind allen voran Motorräder und Dreiräder, die Einsatzfahrzeuge von Polizei und Militär sowie Krankenwagen. Ebenfalls keine Ampel-Plaketten müssen Fahrzeuge für den Behindertentransport, Müllwagen und Arbeitsmaschinen tragen.

Eigentlich ungerecht, mag man fast meinen. Denn wo ich eine Plakette tragen und vor allem dafür zahlen muss, sind andere befreit. Einfach so. Die Autofahrer müssen herhalten als böse Buben (und Mädchen), Motorräder können fahren, wie und wohin sie wollen. Aber was noch viel härter wiegt bei diesem Punkt: Was ist mit den zum Teil sehr viele Schadstoffe ausstoßenden und zum Himmel stinkenden Militärfahrzeugen? Wieso müssen diese keine Plakette tragen? Will da der Bund vielleicht das Umrüsten und Nachrüsten sparen?

Tja, so ist das eben. Der ADAC wettert, weil er gerne wettert. Ob die angedrohten Klagen Erfolg zeigen werden, weiß bis dato keiner. Auch dann nicht, wenn ALLE Fahrzeuge ihren Ausstoß an Schadstoffen nachweisen müssten. Solange fährt eben Otto Normalverbraucher mit grün oder gelb oder rot.  Oder sogar gar nicht mehr, wenn es den Städten, welche die Umweltzonen mit all ihren Vorgaben eingerichtet haben, nicht in den Kram passt. Dann hat man eben PP gehabt, Persönliches Pech und darf laufen. Oder sich eine der horrend teuren Monatskarten in den Städten zulegen, in denen die Umweltzonen inzwischen gelten. Wie auch immer, einer verdient immer mit, wenn andere draufzahlen ...

Posted by Christel on 01/07 at 07:13 PM
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Neue Chance für die Lebensversicherung

Lebensversicherungen an den Mann und die Frau zu bringen dürfte in den vergangenen Jahren eine der größten Herausforderungen für jeden Versicherungsvertreter gewesen sein. In diesem Jahr könnten die Makler es etwas leichter haben. Mit der Abgeltungssteuer hat der Bund ihnen ein neues Verkaufsargument an die Hand gegeben, von dem viele sich überzeugen lassen dürften. Denn Steuern zahlen zu müssen, zumal noch auf Geld, das fürs Alter bestimmt ist, kommt für die meisten gar nicht in Frage.

Und mit 25 Prozent Abgeltungssteuer als Pauschale für alle Kapitaleinkünfte langt der Staat ab 2009 gewaltig zu. Banken und Versicherungen werden die Zahl werbewirksam nutzen. Schon jetzt trudeln in vielen Haushalten regelmäßig Schreiben und Prospekte ein, in denen zu schnellem Handeln geraten wird. „Schichten Sie rechtzeitig um“, heißt es beispielsweise. Eines der Produkte, das jetzt wieder verstärkt ins Rennen geschickt wird, ist die Kapital-Lebensversicherung. Experten sehen bei ihr gute Chancen, die mageren Ergebnisse der Vergangenheit wett zu machen.

Zu sehr sollten sich Verbraucher allerdings nicht von steuerlichen Aspekten blenden lassen. Sie machen, betont der Bund der Versicherten, nach wie vor nur einen Teil dessen aus, was am Ende der Laufzeit unter dem Strich steht. Bedacht werden müssten, so die Verbraucherzentrale Bremen, auch die Abschlusskosten und der Faktor Zeit. Wer es nicht schafft, bis zum 60. Lebensjahr zu sparen, fahre Verluste ein. Und letztlich sei die Altersvorsorge kein Versicherungsproblem, sondern eine Frage der richtigen Geldanlage.

Posted by Andre on 01/07 at 01:41 PM
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