Kunstgegenstände passend versichern
Kunstgegenstände können über spezielle Versicherungen gegen Schäden abgesichert werden. Ab einem bestimmten Wert ist das im Sinne des Besitzers auch lohnens- und wünschenswert. Der Deutschlandchef des Kunstversicherers AXA Art schätzt, dass mehrere Tausend Kunstwerke jährlich durch leichtsinniges Verhalten beschädigt werden.
Die normale Hausratversicherung kommt beispielsweise für ein von der Wand gefallenes Bild oder eine zerbrochene Vase, die durch die eigenen spielenden Kinder zu Bruch gegangen ist, nicht auf. Bei einem Feuer- oder Leitungswasserschaden würde die Hausratversicherung zwar eintreten, aber auch da kann es zu Probleme kommen, denn Wertsachen sind bei einer normalen Hausratversicherung nur sehr begrenzt mitversichert und selbst wenn Wertsachen bis zu einer gewissen Deckung mitversichert sind, muss der betroffenen Sammler den aktuellen Marktwert des Kunstgegenstandes selbst nachweisen.
Die reine Kunstversicherung ist da auf jeden Fall die Alternative. Diese deckt alle Gefahren mit denen ein Kunstgegenstand beschädigt werden kann ab. Vom einfachen Diebstahl bis zum Transport zu einer Ausstellung.
Kunstbegeisterten empfiehlt Madeleine Schulz vom Versicherungsmakler Funk Fine Art, ihre Sammlungen ab einem Wert von 50.000 Euro über eine Kunstversicherung abzusichern. Aber auch bei Sammlungen mit geringerem Wert empfiehlt sich eine Kunstversicherung. Beachten sollte der Kunde hierbei, dass er die Versicherungssumme regelmäßig überprüft, denn der Wert von Kunstobjekten kann sich schnell erhöhen.
Der Einschluss von Wertgegenständen ist selbstverständlich auch die Hausratversicherung möglich, allerdings sind die Beiträge oft höher als beim Abschluss einer Kunstversicherung.
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