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Freitag, Januar 25, 2008

Kunstgegenstände passend versichern

Kunstgegenstände können über spezielle Versicherungen gegen Schäden abgesichert werden. Ab einem bestimmten Wert ist das im Sinne des Besitzers auch lohnens- und wünschenswert. Der Deutschlandchef des Kunstversicherers AXA Art schätzt, dass mehrere Tausend Kunstwerke jährlich durch leichtsinniges Verhalten beschädigt werden.

Die normale Hausratversicherung kommt beispielsweise für ein von der Wand gefallenes Bild oder eine zerbrochene Vase, die durch die eigenen spielenden Kinder zu Bruch gegangen ist, nicht auf. Bei einem Feuer- oder Leitungswasserschaden würde die Hausratversicherung zwar eintreten, aber auch da kann es zu Probleme kommen, denn Wertsachen sind bei einer normalen Hausratversicherung nur sehr begrenzt mitversichert und selbst wenn Wertsachen bis zu einer gewissen Deckung mitversichert sind, muss der betroffenen Sammler den aktuellen Marktwert des Kunstgegenstandes selbst nachweisen.

Die reine Kunstversicherung ist da auf jeden Fall die Alternative. Diese deckt alle Gefahren mit denen ein Kunstgegenstand beschädigt werden kann ab. Vom einfachen Diebstahl bis zum Transport zu einer Ausstellung.

Kunstbegeisterten empfiehlt Madeleine Schulz vom Versicherungsmakler Funk Fine Art, ihre Sammlungen ab einem Wert von 50.000 Euro über eine Kunstversicherung abzusichern. Aber auch bei Sammlungen mit geringerem Wert empfiehlt sich eine Kunstversicherung. Beachten sollte der Kunde hierbei, dass er die Versicherungssumme regelmäßig überprüft, denn der Wert von Kunstobjekten kann sich schnell erhöhen.

Der Einschluss von Wertgegenständen ist selbstverständlich auch die Hausratversicherung möglich, allerdings sind die Beiträge oft höher als beim Abschluss einer Kunstversicherung.

Posted by Sabine on 01/25 at 09:00 PM
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Wenn das Wasser kommt und Chaos hinterlässt

Dauerregen, über die Ufer gehende Flüsse und Bäche, die innerhalb von Stunden zu reißenden Strömen werden: Wasser hat eine unbändige Kraft und sucht sich seinen Weg selbst durch die kleinste Ritze. Viele Kölner und fast alle, die in hochwassergefährdeten Regionen wohnen, können ein Lied davon singen. Regelmäßig verbarrikadieren sie ihre Häuser und müssen nachher doch Wasser schippen, vom möglichen Sachschaden an Einrichtung und Mauerwerk ganz zu schweigen.

Über die normalen Versicherungspolicen für Hausrat und Wohngebäude sind Hochwasserschäden nicht versichert. Sie bieten nur Schutz gegen Leitungswasser, Sturm, Hagel, Feuer, Blitz und Explosion. Um sich auch gegen Elementarschäden zu versichern, muss eine zusätzliche Prämie gezahlt werden. Sie macht die Wohngebäudeversicherung um bis zu 300 Euro im Jahr teurer, wobei eine Selbstbeteiligung von zehn Prozent bis zu 5000 Euro obligatorisch ist. Kaum eine Chance auf diesen Zusatzschutz haben Kunden, die in Gebieten leben, wo Hochwasser zwar nicht an der Tagesordnung ist, wohl aber öfter auftritt und für Schäden sorgt. Dann wird meist abgelehnt bzw. ist die Prämie so hoch, dass sie das Budget sprengt.

Wesentlich besser gestellt sind Versicherungskunden aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR), wenn sie ihre alten Versicherungspapiere behalten und nicht gekündigt haben. Der Schutz für Hochwasserschäden gehörte hier fest zu den Versicherungsbedingungen. Das gilt für die Wohngebäudeversicherung und die erweiterte Hausratversicherung. Das heißt nicht, dass diese Kunden das Wasser einfach ins Haus laufen lassen dürfen und abwarten können. Auch hier gilt die Schadenminderungspflicht, wonach Möbel nicht im Keller, sondern in oberen Stockwerken in Sicherheit gebracht werden sollten.

Posted by Andre on 01/25 at 08:58 PM
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