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Montag, Januar 28, 2008

Versicherungen für Wintersportler

Auch wenn wir schon bessere Winter erlebt haben, so zog es auch diese Wintersaison unzählige Wintersportler in die Ski-Gebiete – und leider war es auch diese Saison wieder so, dass sich unzählige Ski- und Snowboardfahrer bei der Ausübung ihres Sports verletzt haben. In jeder Saison kommt es in den Ski-Gebieten zu rund 60.000 Unfällen.

Diese beeindruckende Zahl wurde in den vergangenen Tagen von der Stiftung Warentest veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte im Zusammenhang mit dem Test von Versicherungsprodukten, die für Wintersportler empfehlenswert sind. Es folgt eine kurze Übersicht der Versicherungsprodukte, die von der Stiftung Warentest für Wintersportler als unerlässlich angesehen werden.

Da wäre zunächst einmal die Unfallversicherung. Ihr Abschluss ist vor allem deshalb so empfehlenswert, da sie dem Versicherungsnehmer eine dauerhafte finanzielle Absicherung garantiert, falls er nach einem schweren Unfall nicht mehr erwerbesfähig sein sollte. Von einem Abschluss sollte nur dann abgesehen werden, wenn bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde. Die jährlichen Kosten für den Unfallschutz belaufen sich in Abhängigkeit vom Versicherungsanbieter auf rund 100 Euro.

Ebenso wichtig ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese übernimmt im Schadensfall die Kosten für den Krankentransport. Weil Krankentransporte im Ausland von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt werden und in aller Regel mit sehr hohen Kosten verbunden sind, ist der Abschluss unerlässlich, sofern man sich außerhalb Deutschlands auf die Piste begibt. Die Kosten für den Auslandskrankenschutz belaufen sich auf ungefähr 10 Euro im Jahr.

Zu guter Letzt sollte auch eine private Haftpflichtversicherung nicht fehlen. Sie übernimmt die Kosten, die bei der Beschädigung von Eigentum anderer entstehen. Sie stellt einen grundlegenden Versicherungsschutz dar und sollte deshalb auf gar keinen Fall fehlen. Hier ist mit Kosten von rund 50 Euro im Jahr zu rechnen.

Vom Abschluss so genannter Komplettpakete wurde im Test abgeraten. Meist seien die Versicherungspakete nicht viel günstiger als der Abschluss einzelner Versicherungen. Was die Versicherungsleistung bzw. die Obergrenzen der Schadenssummen betrifft, so seien diese hingegen relativ knapp bemessen. Folglich ist es erstrebenswert, die Versicherungen lieber einzeln abzuschließen, um somit einen besseren Versicherungsschutz zu erlangen.

Posted by Jochen on 01/28 at 11:29 PM
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Der Dauerbrenner private Altersvorsorge aus Sicht des Wirtschaftsweisen Bert Rürup

Die private Altersvorsorge wird ein Dauerbrennerthema bleiben. Erst kürzlich geriet die Riester-Rente in die Kritik, weil ihre Erträge auf mögliche staatliche Beihilfen im Alter, die so genannte Grundsicherung, angerechnet werden. Die darauf folgende Diskussion schürte vor allem eines: Die Angst vor Altersarmut. Diese Angst hat durchaus ihre Berechtigung, glaubt man dem Experten. In einem Interview mit der Bild-Zeitung malt der Chef der Wirtschaftsweisen, Professor Bert Rürup, ein eher tristes Zukunftsbild und mahnt, dass viele ohne private Vorsorge im Rentenalter kein Auskommen haben werden.

Die Risiken für Armut im Alter nehmen laut Bert Rürup, dem Entwickler der nach ihm benannten Basisrente, zu und schüfen ein Problem, mit dem wir spätestens in 15 Jahren konfrontiert würden. Auslöser dafür seien unter anderem ein dauerhaft niedriges Einkommen, fehlende Versicherungszeiten insbesondere von Solo-Selbständigen wie Kurierfahrern und längere Zeiten der Arbeitslosigkeit. Dieser Personenkreis – zu dem alleine 2,3 Millionen Solobeschäftigte gehören – sei besonders gefährdet. Eine genaue Zahl derer, die dem Risiko Altersarmut ausgesetzt sind, könne niemand nennen.

Deshalb rät Bert Rürup dazu, privat vorzusorgen. Zwar habe die Riester-Rente aufgrund der Anrechnung auf die Sozialhilfe im Alter ihre Schwachpunkte und dürfte bei einigen nichts oder nur wenig von dem Gesparten übrig bleiben. Das sollte allerdings kein Grund sein, nicht selbst vorzusorgen. Gerade die Generation der jetzt 40jährigen leiste in diesem Punkt noch zu wenig, sagt Professor Rürup. Die gesetzliche Rente alleine, selbst wenn sie durch die Reform langfristig gesichert worden sei, reiche für den gewohnten Lebensstandard nicht mehr aus. Das bedeute nicht, dass die gesetzliche Rentenversicherung gescheitert sei. Es mache vielmehr deutlich, dass auf die neuen Erwerbsbiografien reagiert werden müsse.

Posted by Andre on 01/28 at 01:32 PM
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