Das Auto an Karneval lieber in der Garage lassen
Helau und Alaaf schallt es jetzt wieder durchs Land. Die Narren sind los und feiern, was das Zeug hält. Prunksitzungen, Kneipenfete – Möglichkeiten, Spaß zu haben, gibt es reichlich. Immer dabei ist der Alkohol. Das weiß auch die Polizei. Trotz aller Warnungen und Plakate, sich nicht angeheitert ans Steuer zu setzen, gehen ihr Jahr für Jahr dutzende Clown, Piraten und Cowboys ins Netz. Auf die tollen Tage folgt dann im wahrsten Sinne des Wortes die Ernüchterung, wenn die Fleppe für ein paar Wochen oder Monate den Besitzer wechselt und der Zahlschein für eine saftige Geldbuße im Briefkasten liegt.
Ratschläge, wie man diese Art von Kater vermeiden kann, gibt es viele und sie lauten in jedem Jahr gleich. Ganz vorne auf der Liste der Tipps zu Karneval stehen Bus und Bahn. Da die öffentlichen Verkehrsmittel jedoch nicht immer und überall verfügbar sind, geht es nahtlos weiter zum Taxi. Die Branche stellt sich Jahr für Jahr auf den erhöhten Bedarf ein. Wartezeiten lassen sich während Fasching zwar eher selten vermeiden, sind aber besser als im Rahmen einer Verkehrskontrolle ins Röhrchen pusten zu müssen. Wird gleich in einer ganzen Gruppe gefeiert und findet sich niemand, der keinen Alkohol trinkt, ist die Fahrt mit dem Sammeltaxi zudem eine recht günstige Alternative. Ansonsten kann man, wenn es nicht gerade regnet und der Weg nicht zu weit ist, auch zu Fuß gehen. Das Fahrrad bietet sich wie das eigene Auto weniger an, wenn man vorhat, ein paar Bier zu trinken. Angeheitert auf dem Zweirad angetroffen zu werden, kann auch den Führerschein kosten.
Lobenswert ist in diesem Zusammenhang die Aktion der deutschen internet versicherung. Sie zahlt den ersten 1.111 Kunden, die Quittungen von Bus, Bahn oder Taxi einschicken, datiert vom 31. Januar bis zum 6. Februar, bis zu 11,11 Euro zurück. Das Unternehmen will damit einen Anreiz geben, das eigene Auto stehenzulassen. Und das nach Möglichkeit auch am folgenden Morgen. Der Restalkohol werde sehr oft unterschätzt. Wer am Abend viel getrunken und nachts wenig geschlafen hat, komme schnell über den Grenzwert.
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Andre on 01/28 at 11:34 PM
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Versicherungen für Wintersportler
Auch wenn wir schon bessere Winter erlebt haben, so zog es auch diese Wintersaison unzählige Wintersportler in die Ski-Gebiete – und leider war es auch diese Saison wieder so, dass sich unzählige Ski- und Snowboardfahrer bei der Ausübung ihres Sports verletzt haben. In jeder Saison kommt es in den Ski-Gebieten zu rund 60.000 Unfällen.
Diese beeindruckende Zahl wurde in den vergangenen Tagen von der Stiftung Warentest veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte im Zusammenhang mit dem Test von Versicherungsprodukten, die für Wintersportler empfehlenswert sind. Es folgt eine kurze Übersicht der Versicherungsprodukte, die von der Stiftung Warentest für Wintersportler als unerlässlich angesehen werden.
Da wäre zunächst einmal die Unfallversicherung. Ihr Abschluss ist vor allem deshalb so empfehlenswert, da sie dem Versicherungsnehmer eine dauerhafte finanzielle Absicherung garantiert, falls er nach einem schweren Unfall nicht mehr erwerbesfähig sein sollte. Von einem Abschluss sollte nur dann abgesehen werden, wenn bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde. Die jährlichen Kosten für den Unfallschutz belaufen sich in Abhängigkeit vom Versicherungsanbieter auf rund 100 Euro.
Ebenso wichtig ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese übernimmt im Schadensfall die Kosten für den Krankentransport. Weil Krankentransporte im Ausland von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt werden und in aller Regel mit sehr hohen Kosten verbunden sind, ist der Abschluss unerlässlich, sofern man sich außerhalb Deutschlands auf die Piste begibt. Die Kosten für den Auslandskrankenschutz belaufen sich auf ungefähr 10 Euro im Jahr.
Zu guter Letzt sollte auch eine private Haftpflichtversicherung nicht fehlen. Sie übernimmt die Kosten, die bei der Beschädigung von Eigentum anderer entstehen. Sie stellt einen grundlegenden Versicherungsschutz dar und sollte deshalb auf gar keinen Fall fehlen. Hier ist mit Kosten von rund 50 Euro im Jahr zu rechnen.
Vom Abschluss so genannter Komplettpakete wurde im Test abgeraten. Meist seien die Versicherungspakete nicht viel günstiger als der Abschluss einzelner Versicherungen. Was die Versicherungsleistung bzw. die Obergrenzen der Schadenssummen betrifft, so seien diese hingegen relativ knapp bemessen. Folglich ist es erstrebenswert, die Versicherungen lieber einzeln abzuschließen, um somit einen besseren Versicherungsschutz zu erlangen.
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Jochen on 01/28 at 10:29 PM
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Der Dauerbrenner private Altersvorsorge aus Sicht des Wirtschaftsweisen Bert Rürup
Die private Altersvorsorge wird ein Dauerbrennerthema bleiben. Erst kürzlich geriet die Riester-Rente in die Kritik, weil ihre Erträge auf mögliche staatliche Beihilfen im Alter, die so genannte Grundsicherung, angerechnet werden. Die darauf folgende Diskussion schürte vor allem eines: Die Angst vor Altersarmut. Diese Angst hat durchaus ihre Berechtigung, glaubt man dem Experten. In einem Interview mit der Bild-Zeitung malt der Chef der Wirtschaftsweisen, Professor Bert Rürup, ein eher tristes Zukunftsbild und mahnt, dass viele ohne private Vorsorge im Rentenalter kein Auskommen haben werden.
Die Risiken für Armut im Alter nehmen laut Bert Rürup, dem Entwickler der nach ihm benannten Basisrente, zu und schüfen ein Problem, mit dem wir spätestens in 15 Jahren konfrontiert würden. Auslöser dafür seien unter anderem ein dauerhaft niedriges Einkommen, fehlende Versicherungszeiten insbesondere von Solo-Selbständigen wie Kurierfahrern und längere Zeiten der Arbeitslosigkeit. Dieser Personenkreis – zu dem alleine 2,3 Millionen Solobeschäftigte gehören – sei besonders gefährdet. Eine genaue Zahl derer, die dem Risiko Altersarmut ausgesetzt sind, könne niemand nennen.
Deshalb rät Bert Rürup dazu, privat vorzusorgen. Zwar habe die Riester-Rente aufgrund der Anrechnung auf die Sozialhilfe im Alter ihre Schwachpunkte und dürfte bei einigen nichts oder nur wenig von dem Gesparten übrig bleiben. Das sollte allerdings kein Grund sein, nicht selbst vorzusorgen. Gerade die Generation der jetzt 40jährigen leiste in diesem Punkt noch zu wenig, sagt Professor Rürup. Die gesetzliche Rente alleine, selbst wenn sie durch die Reform langfristig gesichert worden sei, reiche für den gewohnten Lebensstandard nicht mehr aus. Das bedeute nicht, dass die gesetzliche Rentenversicherung gescheitert sei. Es mache vielmehr deutlich, dass auf die neuen Erwerbsbiografien reagiert werden müsse.
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Andre on 01/28 at 12:32 PM
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