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Dienstag, Januar 29, 2008

Zurich Financial Services Group lässt sich von Tony Blair beraten

Welchen Stellenwert die internationale Politik für die großen Versicherungskonzerne hat, beweist der neueste Mitarbeiter der Zurich Financial Services Group. Das Traditionsunternehmen hat niemand Geringeres als Tony Blair für sich gewinnen können. Der ehemalige britische Premierminister wird die Zürich Versicherung, insbesondere deren Chef James Schiro, in allen Belangen des internationalen politischen Umfelds beraten und gleichsam einen Blick auf die Klimainitiative des Konzerns haben. An Erfahrung und Kontakten mangelt es der neuen „Honorarkraft“ der Schweizer sicher nicht.

Zugute kommt es dem Versicherungskonzern Zürich auf alle Fälle. Denn das Unternehmen streckt seine Fühler ständig nach neuen Möglichkeiten aus. Einen Clou konnte man jetzt in der Türkei landen. Mit dem Schadenversicherer TEB Sigorta übernimmt die Zürich einen der profitabelsten Versicherer des Landes, der mit einem schnellen Wachstum und einem Prämienvolumen von rund 130 Millionen Dollar auf sich aufmerksam machte.

Damit ist die Zurich Gruppe noch internationaler unterwegs. Sie ist in Nord- und Lateinamerika aktiv, unter anderem mit der Zurich North America Commercial in Chicago, in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, dem Vereinten Königreich, Italien, Ostasien und Südafrika. Insgesamt sind es jetzt schon über 50 Staaten, in denen die Zurich Financial Services Group Niederlassungen betreibt. Mit einem Marktwert von über 45 Milliarden Dollar gehört sie zu den Top 5 Erstversicherern der Welt. 

Posted by Andre on 01/29 at 02:42 PM
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Commerzbank bietet Schutz vor Darlehensverkauf

Vor ungefähr anderthalb Jahren nahm alles seinen Lauf: Damals veröffentlichte die ARD im Rahmen ihrer Sendung „Monitor“ einen Bericht, der die vermeintlich bösen Machenschaften einiger Banken aufdecken sollte. Es ging darum, dass angeblich zunehmend mehr Banken dazu übergehen, die Immobiliendarlehen ihrer Privatkunden an andere Geldinstitute zu verkaufen. Es wurde darüber berichtet, wie ahnungslose Immobilienbesitzer erfahren mussten, dass ihre Darlehen einfach an andere Kreditinstitute weiterverkauft wurden. Angeblich sollen die Darlehenskäufer dann teilweise dazu übergegangen sein, die erworbenen Darlehen aufzulösen und Zwangsversteigerungen einzuleiten.

Ein Aufschrei ging durch das Land und tausende von Immobilieneigentümern und Darlehensnehmern fürchteten plötzlich den Verkauf ihrer Darlehen an ausländische Geschäftsbanken und Hedgefonds. Dass der Fernsehbericht nicht gerade hervorragend recherchiert war, spielte dann keine Rolle mehr: Es wurden unzählige Gerüchte verbreitet, die unter den Hauseigentümern für noch mehr Angst und Schrecken sorgten. Dabei sind die Darlehensnehmer bestens abgesichert: Zwar dürfen die Banken ihre Darlehen durchaus an andere Kreditinstitute verkaufen, doch Änderungen, wie zum Beispiel Zinserhöhungen, dürfen die Käufer nicht vornehmen – genauso wenig wie die grundlose Einleitung von Vollstreckungsverfahren.

Vor einigen Tagen wurde die Diskussion durch einen neuen Fernsehbericht wieder stark angeheizt. Die Commerzbank erkannte die Aktualität des Themas und bietet seit neuestem eine Versicherung an, die den Darlehensnehmern garantiert, dass ihre Immobiliendarlehen sicher sind und nicht weiterverkauft werden.

Prinzipiell muss man die Commerzbank loben: Sie hat ein Bedürfnis der Darlehensnehmern entdeckt und ein entsprechendes Produkt entwickelt. Die Darlehensnehmer müssen einen Zinsaufschlag in Höhe von 0,1 bis 0,2 Prozent in Kauf nehmen, um den Versicherungsschutz zu erhalten. Das wiederum ist sehr schade, denn dadurch wird der Zinssatz nur unnötig in die Höhe getrieben – einen unmittelbaren Vorteil haben die Kunden nämlich nicht. Es wäre schöner gewesen, wenn die Commerzbank ihre „Nichtverkaufs-Garantie“ jedem Darlehensnehmer automatisch und ohne Zinsaufschlag einräumt. Das hätte mit Sicherheit auch den Kundenzulauf erhöht und den Namen der Bank gestärkt – wohingegen Zinsaufschläge bei den Verbrauchern nicht so gut ankommen.

Posted by Jochen on 01/29 at 02:38 PM
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Urlaub in privat getauschten oder vermieteten Wohnungen

Urlaub in privat getauschten oder vermieteten Wohnungen wird auch in Deutschland immer beliebter

Mehr von der Fremde erleben und Geld sparen sind zwei wesentliche Gründe für diese neue Form der Urlaubsplanung.

Über Internetdatenbanken finden wildfremde Menschen Kontakt und tauschen für ein paar Tage oder auch für Wochen ihr Haus oder ihre Wohnung. Sicherlich eine interessante Art den Urlaub neu zu planen und zu gestalten, jedoch sollten die Interessierten versicherungstechnisch auf einige Punkte achten.

Schnell kann in einer fremden Wohnung etwas zu Bruch gehen. Sofern der Urlauber eine deutsche Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, besteht für diese Art von Schäden weltweit Versicherungsschutz. Wie es allerdings bei einem Gast aus Peking oder aus Mexico City aussieht ist generell nicht zu sagen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Nachweis für eine private Haftpflichtversicherung verlangt werden, die zugleich Mietsachschäden absichert. Bei einigen der Internetdatenbanken ist gibt es dafür sogar schon Musterverträge. Eine gute Orientierungshilfe.

Wer mit absolut fremden Menschen seine Wohnung tauscht hat eine erheblichen Vertrauensvorschuss zu leisten. Ganz besonders betrifft das auch das Thema Diebstahl. Sollten beispielsweise Dinge aus dem Haushalt verschwinden kommt weder die Hausratversicherung noch eine andere Versicherung für den entstandenen Schaden auf. In der Hausratversicherung ist nur der Einbruch-Diebstahl versichert, nicht aber der Diebstahl, bei dem der Langfinger freiwillig die Schlüssel erhalten hat. Aus diesem Grund sollten alle Wertsachen während der Tauschphase ausgelagert werden.

Weiterhin ist es empfehlenswert dem Nachbarn oder dem Vermieter eine kurze Information bezüglich des Besuchs zu geben. Nicht, dass die Gäste eventuell sonst für Einbrecher gehalten werden.

Posted by Sabine on 01/29 at 04:23 AM
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Das Auto an Karneval lieber in der Garage lassen

Helau und Alaaf schallt es jetzt wieder durchs Land. Die Narren sind los und feiern, was das Zeug hält. Prunksitzungen, Kneipenfete – Möglichkeiten, Spaß zu haben, gibt es reichlich. Immer dabei ist der Alkohol. Das weiß auch die Polizei. Trotz aller Warnungen und Plakate, sich nicht angeheitert ans Steuer zu setzen, gehen ihr Jahr für Jahr dutzende Clown, Piraten und Cowboys ins Netz. Auf die tollen Tage folgt dann im wahrsten Sinne des Wortes die Ernüchterung, wenn die Fleppe für ein paar Wochen oder Monate den Besitzer wechselt und der Zahlschein für eine saftige Geldbuße im Briefkasten liegt.

Ratschläge, wie man diese Art von Kater vermeiden kann, gibt es viele und sie lauten in jedem Jahr gleich. Ganz vorne auf der Liste der Tipps zu Karneval stehen Bus und Bahn. Da die öffentlichen Verkehrsmittel jedoch nicht immer und überall verfügbar sind, geht es nahtlos weiter zum Taxi. Die Branche stellt sich Jahr für Jahr auf den erhöhten Bedarf ein. Wartezeiten lassen sich während Fasching zwar eher selten vermeiden, sind aber besser als im Rahmen einer Verkehrskontrolle ins Röhrchen pusten zu müssen. Wird gleich in einer ganzen Gruppe gefeiert und findet sich niemand, der keinen Alkohol trinkt, ist die Fahrt mit dem Sammeltaxi zudem eine recht günstige Alternative. Ansonsten kann man, wenn es nicht gerade regnet und der Weg nicht zu weit ist, auch zu Fuß gehen. Das Fahrrad bietet sich wie das eigene Auto weniger an, wenn man vorhat, ein paar Bier zu trinken. Angeheitert auf dem Zweirad angetroffen zu werden, kann auch den Führerschein kosten.

Lobenswert ist in diesem Zusammenhang die Aktion der deutschen internet versicherung. Sie zahlt den ersten 1.111 Kunden, die Quittungen von Bus, Bahn oder Taxi einschicken, datiert vom 31. Januar bis zum 6. Februar, bis zu 11,11 Euro zurück. Das Unternehmen will damit einen Anreiz geben, das eigene Auto stehenzulassen. Und das nach Möglichkeit auch am folgenden Morgen. Der Restalkohol werde sehr oft unterschätzt. Wer am Abend viel getrunken und nachts wenig geschlafen hat, komme schnell über den Grenzwert. 

Posted by Andre on 01/29 at 12:34 AM
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