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Montag, Februar 04, 2008

Die Versicherten können langsam wieder aufatmen

Der Sinkflug der Aktien auf den Börsenmärkten in aller Welt hat auch die Versicherten sehr verunsichert, zu Recht. Viele Lebensversicherungen wie auch die Riester Rente und die Rürup Verträge arbeiten mit Aktien und schaffen so den Überschuss für die Versicherten. Läuft es auf dem Aktienmarkt schlecht, sind auch die erwirtschafteten Überschüsse weit geringer anzusetzen - das heißt letztlich, ein Versicherter erhält neben der garantierten Vertragssumme schlichtweg weniger Geld am Ende der Vertragslaufzeit.

Die Immobilienkrise, die seit einigen Wochen die USA erschüttert und nicht nur die Wirtschaft dort ins Wanken gebracht hat, ist noch nicht ausgestanden. Dennoch ist wieder Hoffnung in Sicht. Seit Freitag sind die Aktienkurse in aller Welt wieder im Aufstieg begriffen. „Schuld“ daran hat die Übernahmeansage von Microsoft, die Yahoo Inc. ein sehr großes und gutes Angebot gemacht hat mit 60 % Aufschlag auf den Stand der Aktie bei Börsenschluss am Donnerstag vergangener Woche. Der Ausgang dieses Milliarden-Deals ist aber noch offen, anscheinend ziert sich Yahoo noch und sucht nach Alternativen zur Übernahme durch Microsoft.

Die Börse dankt es seitdem mit einem leichten Aufschwung. War Freitag zum Ende des Börsentages schon ein Plus zu vermelden, so ging es heute Morgen gleich weiter mit einem weiteren Plus des Dax und des MDax.

Versicherte in ganz Deutschland können also aufatmen. Die Verluste sind nur noch bei zwei Aktien vorhanden, bei den VW Aktien und bei Hypo Real Estate. Da aber wohl kaum eine Versicherung nur auf diese Werte gesetzt hat, kann es nun bergauf gehen mit den Überschüssen für die abgeschlossenen Verträge. Während es anhand des Krise kurzzeitig von vielen zu Überlegungen kam, ob es bei den negativen Turbulenzen auf dem Börsenbankett überhaupt noch Versicherungen wie kapitalbildende Lebensversicherungen abzuschließen, kann nun wieder aufgeatmet werden. Einer neuen Versicherung im kapitalbildenden Bereich steht also in Hinsicht der Aktienmärkte nichts mehr entgegen!

Posted by Christel on 02/04 at 02:27 PM
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Altersarmut aufgrund fehlender Vorsorge

Bei der Altersvorsorge handelt es sich um ein Thema, für das sich nur wenigsten begeistern können. Nur wenigen Menschen fällt es leicht, Teile des Einkommens in entsprechende Finanzprodukte, wie zum Beispiel in eine Riester-Police zu investieren. Die meisten Leute bevorzugen es, im hier und jetzt zu leben und zu konsumieren – für die Altersvorsorge bleibt weder Zeit noch Geld.

Allerdings sollte man die Thematik nicht unterschätzen. Schließlich ist längst bekannt, dass man sich auf die Altersvorsorge durch den Staat bzw. die staatliche Altersrente besser nicht verlassen sollte. Denn in seiner jetzigen Form kann des Rentensystems nicht mehr lange existieren. Sowohl die demografische Entwicklung als auch die zunehmende Lebenserwartung sorgen für leere Rentenkassen. Nur durch höhere Rentenversicherungsbeiträge und sinkende Rentenzahlungen kann das System aufrechterhalten werden. Dementsprechend sollte man sich nicht darauf einstellen, in den späteren Jahren eine üppige Rente zu erhalten.

Es wird eher das Gegenteil eintreten. Bereits heutzutage gibt es zunehmend mehr Rentner, deren Rentenbezüge auf Sozialhilfeniveau liegen. Ein Experte des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass sich der Anteil an Rentnern mit einer Mini-Rente in den kommenden Jahren noch deutlich erhöhen wird. In ungefähr 10 bis 20 Jahren werden schätzungsweise mehr als 10 Prozent aller Rentner (rund zwei Millionen) in Altersarmut leben müssen.

Das sind alarmierende Zahlen, die jeden wachrütteln sollten, der bisher noch keine Vorsorgemaßnahmen getroffen hat. Denn private Vorsorgemaßnahmen sind die einzige Möglichkeit, um die spätere Rente zu erhöhen. Folglich kann nur jedem dazu geraten werden, sich rechtzeitig mit der Thematik auseinanderzusetzen und zu handeln, damit er im Rentenalter nicht in Altersarmut verfallen muss.

Posted by Jochen on 02/04 at 02:10 PM
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Sparbereitschaft nimmt langsam zu

Es tut sich etwas an der Front der Sparer. Wenn auch nur in kleinen Schritten, so zeigen sich doch langsam erste Erfolge, wenn es darum geht, die Bundesbürger für das Thema private Altersvorsorge zu sensibilisieren. Zu diesem Ergebnis kommt das vierte Altersvorsorge Barometer von JP Morgan Asset Management. Die Sparerquote legte um 4,4 Punkte auf 40,8 Prozent zu, gleichsam haben sich 1,7 Prozent der Sparmuffel anders entschieden. Ihr Anteil liegt jetzt bei rund 42,7 Prozent. „Die Lücke zwischen Sparern und Nicht-Sparern schließt sich somit wieder“, sagt Jean Guido Servais, Direktor Marketing und PR von JP Morgan Asset Management.

Die positive Entwicklung hat nach wie vor einen negativen Beigeschmack, weil noch nicht einmal die Hälfte der Deutschen privat vorsorgt. Dafür gibt es laut Studie zwei Gründe. Einerseits das Gefühl, ohnehin schon bestens für das Alter gerüstet zu sein. Andererseits sind es wirtschaftliche Ursachen. Viele können schlichtweg nicht sparen. Ihr Anteil liegt bei 28,6 Prozent. Nicht ganz so auskunftsfreudig sind 16,5 Prozent der Befragten. Sie machten überhaupt keine Angaben dazu, ob sie die staatlichen und betrieblichen Leistungen als ausreichend empfinden oder ob sie zusätzlich etwas auf die hohe Kante legen. Beim vorigen Barometer lag der Anteil der Schweigsamen noch bei 19,5 Prozent.

2000 Personen werden von der Gesellschaft für Konsumforschung alle drei Monate befragt, angefangen bei 14jährigen. Dabei geht es um die Riester-Rente, die Basisrente sowie Lebensversicherungen, Sparpläne und -bücher sowie Immobilien, die als Altersvorsorge genutzt werden. Bei den Beträgen, die monatlich gespart werden, liegen die Bereiche unter 49 Euro (7 Prozent), 50 bis 99 Euro (9,9 Prozent) und bis 149 Euro (5,5 Prozent) weiterhin an der Spitze. Bis zu 199 Euro sparen lediglich 2,3 Prozent. Noch höher gehen gerade einmal 0,7 Prozent (bis 249 Euro bzw. 1,4 Prozent (über 250 Euro).

Nach Altersklassen aufgeteilt, gehört die Gruppe der 30 bis 59jährigen zu den eifrigsten Sparern. Bei den 30-39jährigen sorgen 55,7 Prozent vor, damit 2,4 Prozent mehr als bei der vergangenen Studie. 59,4 Prozent sind es bei 40 bis 49jährigen (plus 2,4 %) und 53,4 Prozent (plus 8,5 %) bei den bis 59jährigen. Rückgängig ist die Zahl bei den über 60jährigen. Nachdenklich stimmt die Auftraggeber der Studie, dass bei den unter 20jährigen bislang nur 23 Prozent für das Altern sparen. Immerhin konnte der Anteil um 9,0 Prozent gesteigert werden. Nachholbedarf gibt es auch bei den 20 bis 29jährigen, die zu 40,2 Prozent vorsorgen.

Posted by Andre on 02/04 at 01:00 PM
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Verteuerung von Medikamenten

In Zukunft sollen Zuzahlungen für neue, kostspieligere Medikamente stärker kontrolliert werden, so dass Patienten höhere Zuzahlungen zu erwarten haben. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, meint, dass auch die herkömmlichen und preiswerteren Arzneimittel, die vielleicht auch leicht schlechter abschneiden, ausgewählt werden können. Nach der Empfehlung für künftige Kosten-Nutzen Bewertungen für Arzneimittel, welche durch das Institut nun dem Gesetzgeber vorlegt worden ist, muss die gesetzliche Krankenversicherung nur dann die Kosten für neue Medikamente und Therapien gänzlich übernehmen, sofern diese alternativen Mittel deutlich besser sind als herkömmliche.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, BPI, kritisierte den Vorschlag Sawackis. Eine derartige Umsetzung würde bedeuten, dass nur solche Arzneimittel, die eine sofortige und beachtlich bessere Wirksamkeit aufwiesen, noch anerkannt werden, während die Medikamente, die “hinsichtlich ihrer Wirksamkeit oder weniger Nebenwirkungen” auch wichtig seien, nicht mehr erstattet werden würden. Florian Lanz, Sprecher des zuständigen Bundesverbands der Betriebskrankenkassen bewertet den Vorschlag “unter Vorbehalt” positiv. Auch wenn es entscheidend ist, die Kassenbudgets nicht mehr mit Schein-Innovationen zu beschweren, so müsse die sinnvolle Patientenversorgung immer vorrangig sein.

Sollte es einen Entscheid der Hersteller dafür geben, dass die Preise der neuen, jedoch nicht deutlich wirksameren Mittel gesenkt werden, dann könnten die Krankenkassen ebenfalls die Kostenübernahme dieser Medikamente in Betrachtung ziehen, so Sawacki. In der Debatte um die Medikamentenpreiserhöhung beschuldigen Kritiker der Pharmaindustrie, dass diese scheinbare Innovationen entwickelt, damit Kostenerhöhung der Arzneimittel zulasten des Beitragszahlers auch gerechtfertigt wird. Die Pharmaindustrie jedoch verknüpft ihre Preiserhöhungen beispielsweise an die hohen Forschungsaufwendungen. Experten sehen wenig wahre Innovationen in der Branche. Diese wären bei verbreiteten Volkskrankheiten hilfreich, außerdem locken in diesem Bereich lukrative Patente. Beschwerden, die überwiegend in Entwicklungsländern verbreitet sind oder nur selten vorfallen, sind dagegen kaum profitabel.

Posted by Saskia on 02/04 at 02:23 AM
Gesundheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wann beginnt und wann endet eine Versicherung?

Oder wie kann ich eine Versicherung eigentlich kündigen?

Wie in den letzten Tagen bereits begonnen, so bringen wir Ihnen auch heute die wichtigsten Regelungen und Gesetze des VVG, des Versicherungs-Vertragsgesetzes, nahe. Viel zu wenig Versicherte wussten in den letzten Jahren und Jahrzehnten, welche Rechte sie eigentlich haben. Es kam von Seiten der Versicherung – und dabei war es egal, um welche Versicherung es sich handelte – oft nur ein Pflichtenkatalog mit der Höhe der Beiträge und vielen großen Versprechen, die vielfach nicht eingehalten werden konnten. Diesem hat der Gesetzgeber, die Bundesrepublik Deutschland, nun einen Riegel vorgeschoben mit der Änderung des VVG. Da viele Versicherte gar nicht wissen, wo sie diese Rechte finden können, wollen wir den Wünschen vieler nachkommen und Sie deshalb an dieser Stelle informieren.

§ 10 Beginn und Ende der Versicherung

Ist die Dauer der Versicherung nach Tagen, Wochen, Monaten oder einem mehrere Monate umfassenden Zeitraum bestimmt, beginnt die Versicherung mit Beginn des Tages, an dem der Vertrag geschlossen wird; er endet mit Ablauf des letzten Tages der Vertragszeit.

§ 11 Verlängerung, Kündigung

  1. Wird bei einem auf eine bestimmte Zeit eingegangenen Versicherungsverhältnis im Voraus eine Verlängerung für den Fall vereinbart, dass das Versicherungsverhältnis nicht vor Ablauf der Vertragszeit gekündigt wird, ist die Verlängerung unwirksam, soweit sie sich jeweils auf mehr als ein Jahr erstreckt.
  2. Ist ein Versicherungsverhältnis auf unbestimmte Zeit eingegangen, kann es von beiden Vertragsparteien nur für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode gekündigt werden. Auf das Kündigungsrecht können sie einvernehmlich bis zur Dauer von zwei Jahren verzichten.
  3. Die Kündigungsfrist muss für beide Vertragsparteien gleich sein; sie darf nicht weniger als einen Monat und nicht mehr als drei Monate betragen.
  4. Ein Versicherungsvertrag, der für die Dauer von mehr als drei Jahren geschlossen worden ist, kann vom Versicherungsnehmer zum Schluss des dritten oder jedes darauf folgenden Jahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.
Posted by Christel on 02/04 at 02:16 AM
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