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Mittwoch, Februar 20, 2008

Haben die deutschen Steuerermittler selbst gegen das Gesetz verstoßen?

In Liechtenstein zeigt man sich über die Vorgehensweise der BRD in Sachen Steuerermittlung wenig begeistert. Ein Staatsanwalt gab inzwischen bekannt, dass man in Liechtenstein darüber nachdenke, gegen Beteiligte der Aktion bzw. Mitarbeiter des BND rechtlich vorzugehen. Derzeit vertrete man in Liechtenstein die Meinung, dass es äußerst befremdlich sei, Geld für gestohlene Daten zu bezahlen, um Steuersünder ausfindig machen zu können.

Die Vorgehensweise des BND wird auch von vielen Deutschen kritisch betrachtet. So trifft man auch innerhalb der Politik auf die unterschiedlichsten Meinungen. Gerade in den Oppositionsparteien zeigt man sich wenig erfreut. Dennoch gaben bereits mehrere Politikgrößen bekannt, dass man diesen Schritt gehen musste – ein Minister meinte, dass der Skandal erheblich größer gewesen wäre, hätte man die Möglichkeit nicht beim Schopf ergriffen und die Steuersünder ziehen lassen.

Nach Angaben des Spiegels sollen gestern zwei deutsche Anwälte gegen die BRD bzw. gegen den BND Anzeige erstattet haben. Den Steuersündern wird das allerdings nur wenig helfen, denn anders als in den USA dürfen auch auf unsittlichem Weg erlangte Beweise (in diesem Fall eine CD-ROM oder DVD mit tausenden von Datensätzen über die Transaktionen von Schwarzgeldern) gerichtlich verwendet werden. Somit können sie einer Anklage wohl kaum entgehen – zumal die Steuerfahnder mit großer Wahrscheinlichkeit noch ganz andere Beweise vorlegen werden, bevor es zu einer Anklage kommt.

Die erst prophezeite Welle an Selbstanzeigen sei übrigens ausgeblieben, wie man jetzt von offizieller Stelle zu hören bekam. Voraussichtlich sind die betroffenen Steuersünder wohl doch erheblich risikobereiter und wollen erst einmal abwarten – eventuell könnte es ja sein, dass sie mit einem Schrecken davonkommen.

Posted by Jochen on 02/20 at 06:11 PM
Recht & Ordnung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mediations-Tagung in Jena vom D.A.S.

Die D.A.S veranstaltete den Kongress “Die Zukunft der Mediation in Deutschland” am 15. und 16. Februar 2008 in Jena. Die D.A.S. hat als erstes deutsches Rechtsschutz-Versicherungsunternehmen eigene Mediatoren ausgebildet. Die Mehrheit der Bürger vertraut bei einem Rechtsstreit immer noch auf das normale Gerichtsverfahren mit am Ende stehendem Urteil. Wird der Richterspruch dann nicht den Erwartungen gerecht, so ist das für die Kläger meist sehr bedauerlich. Mediation bedeutet „Schlichten statt Richten“.

Neutrale Mediatoren sind in diesem freiwilligen Prozedere dazu da, die Streitparteien bei der Suche nach einer Lösung zu unterstützen und so im optimalen Fall beide Parteien zufrieden zu stellen. Schon seit Beginn der Mediatorenausbildung eigener Mitarbeiter durch die D.A.S. ist der Bedarf dieser Dienste von Rechtsschutzkunden der D.A.S. zusehend gestiegen. Für D.A.S.- Kunden ist diese Mediation gebührenfrei. In Jena gab es am 15. und 16. Februar dieses Jahres eine Fachtagung zur Zukunft der Mediation. Veranstalter waren das D.A.S. und die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Tögel, Sprecher des Vorstandes der D.A.S. ist der Ansicht, dass die „Mediation das geeignete Mittel ist, um auf Streitparteien schon im Vorfeld eines gerichtlichen Verfahrens vermittelnd einwirken zu können. Deswegen versucht das D.A.S. aktiv in die einvernehmliche Streitschlichtung einzuwirken. Tögel hofft, dass dieses zeitgemäße Instrument in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen mehr Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt.”

Außerdem ist für Tögel Mediation ein weiteres Mittel, um D.A.S.-Kunden im Streitfall eine qualitativ hochwertige juristische Beratung und Betreuung zu offerierem. Die am besten geeigneten Einsatzgebiete für Mediatoren sind Konfrontationen im Zusammenhang mit Scheidungen und Trennungen, Nachbarschaftsstreitigkeiten als auch innerbetriebliche Probleme. Überdies kann die Mediation auch die Prozesskosten verringern. Dadurch, dass Mediatoren juristische Verfahren umgehen, bleiben Verfahrenskosten niedrig. So werden auch die Gerichte entlastet, die meist am Rande der Kapazitätsgrenze arbeiten.

Posted by Gerald on 02/20 at 02:32 PM
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Die HUK-Coburg wird 75

Die HUK-Coburg feiert Geburtstag. 75 Jahre besteht die Versicherungsgruppe und nimmt das Jubiläum zum Anlass, sich selbst ein wenig zu feiern und anderen zu helfen. Zwei Organisationen dürfen sich über großzügige Sach- und Geldspenden freuen: Die Tabaluga Kinderstiftung und die Stiftung ProAlter, die im Herbst 2007 vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) aus der Taufe gehoben wurde. Vertreter beider Stiftungen werden am 3. Juli beim Festakt der HUK-Coburg zugegen sein.

ProAlter erhält 200.000 Euro als Anschubfinanzierung. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den zukünftig weiter wachsenden Hilfebedarf älterer Menschen stärker in den Mittelpunkt zu rücken und das Engagement Älterer für Ältere zu fördern. Denn während viele andere helfende Ressourcen wie finanzielle Mittel und die Familie auf Dauer abnehmen und nicht mehr ausreichend zur Verfügung stehen würden, steige die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die bereit und fähig sind, Hilfe zu leisten, sagt Rudolf Schmidt, Vorsitzender der Stiftung.
Auf der anderen Seite steht die Jugend. Auch hier möchte die HUK-Coburg mit ihrer Unterstützung der Tabaluga Kinderstiftung ein Zeichen setzen. Die Organisation unter der Schirmherrschaft von Peter Maffay kümmert sich um traumatisierte Kinder, die sexuell missbraucht wurden, sozial benachteiligt sind, Gewalt erleben oder schwere Krankheiten überstehen mussten. Zudem macht sie sich für Chancengleichheit während der schulischen und beruflichen Ausbildung stark. Das Versicherungsunternehmen finanziert dafür fünf Kleinbusse und wird innerhalb der Konzernführung und zusammen mit den Mitarbeitern auch noch eine Geldspende aufbringen. „Damit wird ein solider Grundstein für die Zukunft unserer Kinder gelegt“, freut sich Peter Maffay über die Hilfe von der HUK-Coburg.

Den Grundstein für das Unternehmen legten 1933 Lehrer und Pfarrer. Sie gründeten die Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands e.V. mit Sitz in Erfurt, um in den Genuss einer günstigen Kfz-Haftpflichtversicherung zu kommen. Die Autoversicherung blieb viele Jahre das einzige Versicherungsprodukt. Erst in den sechziger Jahren wurde die Produktpalette erweitert. 1977 schließlich öffnete die HUK sich für alle Haushalte, statt nur Angehörigen des öffentlichen Dienstes als Kunden anzusprechen. Mittlerweile verfügt der Konzern über eine private Krankenversicherung und eine eigene Bausparkasse, hat 8,8 Millionen Kunden und beschäftigt 8.000 Mitarbeiter.

Posted by Andre on 02/20 at 01:10 PM
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Wasserschäden in privaten Haushalten - Rohrbrüche sind oft die Auslöser

Die Ursache für Wasserschäden in privaten Haushalten ist oft ein Rohrbruch. In den Wintermonaten ist die Rohrbruchgefahr erhöht, da häufig durch den Frost Korrosionsschäden hervortreten. Stehendes Wasser in Kellerräumen oder nasse Wände sind nicht selten. Ärgerlich wird es jedoch, wenn auch der Hausrat und besonders der hochwertige Hausrat beschädigt wird.

Durch einen Rohrbruch entstehen meist hohe Kosten. Nur alleine die notwendige Renovierung und die Reparatur der Leitung kann schon zu einer finanziellen Belastung werden. Bei besonders hochwertigen Gegenständen (antike Möbel/ Bücher/ Teppiche)  ist der finanzielle Verlust noch größer. Ebenso kann es außerhalb des Hauses zu immensen Schäden kommen. Mehrere zehntausend Euro sind keine Seltenheit. Eine Überprüfung der Versicherungsbedingungen kann helfen, die Lücken des Versicherungsschutzes zu erkennen.

Als einer der wenigen Versicherer bietet HISCOS eine Allgefahrendeckung für Gebäude und Hausrat an. Laut Aussage des Vorstandsvorsitzenden Robert Dietrich bedeutet dies, dass im Schadensfall die Ursache, die zu einem Rohrbruch geführt hat, keine Rolle spielt. Aber auch Leistungsbeschädigungen die außerhalb des eigenen Grundstücks verursacht wurden, sind über die Police versichert. Ob es sich dabei um Zu- oder Ableitungsrohre handelt spielt keine Rolle. Durch die Police sind beispielsweise Schäden durch Verwurzelungen, die außerhalb des Grundstücks entstanden sind, mit versichert. Weitere Risiken können zusätzlich, gegen eine Prämienerhöhung, in den Versicherungsschutz aufgenommen werden.

Viele andere Versicherungsgesellschaften bieten nur Versicherungsschutz für „typische“ Ursachen (Rohrbrüche auf dem eigenen Grundstück) und schließen sogar Abwasserleitungen vom Deckungsumfang aus.

Posted by Saskia on 02/20 at 08:56 AM
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Neuer Schutz für Dächer bei Sturmschäden

Die Meteorologen warnen seit langer Zeit. Die Zahl der Stürme wird in den kommenden Jahren zunehmen, aber auch die Intensität der Stürme wird sich verstärken. Erhebliche Schäden in der Natur und an Gebäuden sind zu erwarten.

An Gebäuden werden größtenteils die Hausdächer am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen. Immense Schäden sind oft die Folge, da durch das abgedeckte Dach Niederschläge eindringen können und Folgeschäden verursachen. Außerdem können herunterfallenden Ziegel Fahrzeuge und Personen schädigen.

Als Privatperson kann das Sturmrisiko über die Wohngebäude- oder die Hausratversicherung abgedeckt werden, wobei mindestens Windstärke 8 (65- 75 km/h) herrschen muss. Gewerbliche und landwirtschaftliche Risiken sind über eine Sturmversicherung absicherbar.

Bevor aber die Versicherung in Leistung treten muss, gibt es neue Möglichkeiten sein Dach vor dem Sturm zu schützen. Ein Weg ist die geniale Lösung der Dachexperten von Koramic. Sturmfix - eine in den Dachziegel integrierte Metallklammer. Auf der einen Seite wird die Klammer am Kopf des Dachziegel befestigt, dabei wird der Ziegel mit der Dachlattung verschraubt und auf der anderen Seite greift die Klammer in den eine Reihe darüber liegenden Dachziegel. Durch dieses System entsteht eine homogene und besonders stabile Dachfläche.

Sicherungssysteme wie Sturmfix werden bald zum Standard gehören und sofern eine Neueindeckung bevor steht, sollte der Verbraucher sich mit entsprechenden Experten in Verbindung setzten um sich über die neuen Möglichkeiten zu informieren.

Posted by Sabine on 02/20 at 03:42 AM
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