Das eigene Boot - Ein Versicherungsschutz ist wichtig
Wer sich ein eigenes Boot zugelegt hat, sollte sich auch dementsprechend versichern, denn sonst kann es bei Unfällen und Schäden schnell teuer werden.
Wie beim Auto oder für den privaten Bereich ist eine Haftpflichtversicherung fürs Boot dringend anzuraten, denn in der privaten Haftpflicht-versicherung sind nur die eigenen Ruder- und Schlauchboote ohne Hilfsmotor versichert. Alle anderen Boote müssen über eine Bootshaftpflichtversicherung abgesichert werden. Empfehlenswert ist eine zehn Millionen Deckung, die auch noch im Extremfall wirkt und nicht wesentlich teurer ist, als eine geringere Deckungssumme.
Teurer wird der Versicherungsschutz dann bei der Bootskaskoversicherung. Darüber können die meisten Schäden am Segler oder am Motorboot abgedeckt werden. Bei der Vollkasko- Versicherung sind sogar selbstverschuldete Unfälle versichert. Entschädigt wird meist nach einem festgelegten Versicherungswert - die feste Taxe. Bei gebrauchten Booten kann dieser Wert über die Gebrauchtbootbörse ermittelt werden, bei einem neuen Boot ist es der Kaufpreis. Mittlerweile ist vielen Versichern “die feste Taxe“ ein Dorn im Auge, da Jachten unter einem relativ schnellen Wertverlust leiden. Auf Verträge mit einer Zeitwertentschädigung sollte der Kunde sich aber nicht einlassen.
Grundlegend sollten sich neue, wie auch alte Bootsbesitzer nicht nur vom Preis leiten lassen, sondern auch auf die Bedingungen der Police achten. Abzüge neu für alt – gibt es in einer guten Police nicht, denn auch nach zehn Jahren möchte der Mastschaden im vollen Umfang bezahlt werden.
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Sabine on 02/22 at 04:45 PM
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Acht Milliarden Euro Überschuss bei der Allianz
Der Allianz Konzern hält sich wacker an der Spitze und darf sich dank eines Überschusses von rund acht Milliarden Euro weiterhin als Deutschlands erfolgreichstes Unternehmen bezeichnen. Vorstandschef Michael Diekmann freut´s. Allerdings weiß auch er, dass zukünftig die Brötchen etwas kleiner ausfallen könnten. „Die Finanzmarktkrise macht es schwerer, das geplante Wachstumstempo zu halten“, machte er deutlich. Einschnitte kündigte er vor allem beim Investmentbanking an. Denn nach wie vor gehört die Dresdner Bank zu den Sorgenkindern des Konzerns.
Ihr Jahresüberschuss schrumpfte von 891 auf 366 Millionen Euro. Angesichts weiterer 400 Millionen Euro an Abschreibungen kein erfreuliches Ergebnis. Zumal es schon für Spekulationen gesorgt hat, dass Unternehmen würde die Bank verkaufen. „Dazu gibt es keinen Anlass“, so Michael Diekmann. Vielmehr schielt er ein wenig auf die Postbank, deren möglicher Verkauf ansteht. Für die Allianz tue sich damit eine Möglichkeit auf, heißt es von der Konzernspitze. Das bedeutet, man darf gespannt sein, wie die Großen der Branche – Deutsche Bank, Commerzbank und vielleicht auch die Allianz – in den Kampf der Bieter einsteigen.
Lukrativer und gewinnträchtiger als das Bankengeschäft ist für das Unternehmen nach wie vor der Bereich Schaden- und Unfallversicherungen. Er trug mit 6,3 Milliarden Euro den Löwenanteil zum Betriebsgewinn bei. Sehr zufrieden zeigte sich die Allianz auch mit den Bereichen Lebens- und Krankenversicherung sowie der Vermögensverwaltung. Als Märkte mit dem stärksten Wachstum erwiesen sich Asien, Osteuropa und Südamerika. Ob die derzeitige Entwicklung ausreicht, um die geplanten zehn Prozent Ergebniswachstum zu erreichen, sieht auch der Konzernvorstand kritisch.
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Andre on 02/22 at 03:13 PM
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Versicherung gegen Mietausfall
Das Ausbleiben der Mietzahlungen ist der Alptraum eines jeden Vermieters. Immerhin werden die Mieteinnahmen von zahlreichen Vermietern benötigt, um den Verbindlichkeiten gegenüber der Bank nachzukommen – schon eine ausbleibende Rate kann für ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten sorgen. Umso mehr wird es viele Angehörige der Vermieterfraktion freuen, dass von der Readyfact GmbH eine Versicherung gegen Mietausfall angeboten wird. Sollten die Mietzahlungen ausbleiben, so wird die Versicherung einspringen und die Raten bis zu sechs Monate lang übernehmen. Erfreulich ist auch die Höhe des Versicherungsbeitrags: Sie beläuft sich auf lediglich zwei Prozent der Jahresnettomiete.
Bei diesen vergleichsweise geringen Kosten werden sich sicherlich zahlreiche Vermieter über das Produkt informieren und über einen Abschluss der Versicherung nachdenken. Hoffentlich informieren sie die Menschen gut genug, denn wie bereits diese Woche auf Focus online berichtet wurde, bietet die Versicherung keinen besonders umfangreichen Versicherungsschutz. Im Vertrag seien gleich mehrere Ausschlussklauseln zu finden, die den Versicherungsanbieter dazu berechtigen, von der Zahlung abzusehen. Sollten beispielsweise „gute Gründe zu Kürzungen“ vorliegen, „vertragliche Leistungen nicht erbracht“ oder „Mängel nicht abgestellt“ worden sein, so sei der Anbieter zur Zahlung nicht verpflichtet.
Der Redakteur des Focus weißt in seinem Beitrag explizit darauf hin, dass nahezu alle Mietzahlungsverweigerer entsprechende Gründe nennen, um sich vor der Mietzahlung zu drücken. Dementsprechend wird der Versicherungsschutz auch nur in den seltensten Fällen greifen. Deshalb ist es auch nur bedingt empfehlenswert, die Versicherung gegen Mietausfall abzuschließen. Letztendlich muss die Sichtweise des Vermieters darüber entscheiden, ob er zu einem Abschluss der Versicherung gewillt ist – immerhin ist er dazu berechtigt, die Versicherungsausgaben steuerlich geltend zu machen.
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Jochen on 02/22 at 02:08 PM
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Selbstständige haben häufig Probleme bei Baufinanzierungen
Durch verstärkte Richtlinien ist es heutzutage für selbstständige Unternehmer eher schwierig eine Baufinanzierung zu bekommen, viele Banken lehnen eine derartige Finanzierung oft ab oder verlangen dafür sehr hohe Zinsaufschläge. Angebliche Ursache für derartig hohe Zinsaufschläge und Kreditabsagen sind die vermeintliche Unsicherheit bei solchen Kunden als auch die Unregelmäßigkeit der Einnahmen der Selbstständigen oder Freiberufstätigen. Besonders problematisch ist dies für Einzelunternehmen. Wenn dort beispielsweise der Unternehmer aufgrund einer Erkrankung, eines Schicksalsschlages oder ähnlichem nicht arbeiten kann, ist das Unternehmen schnell Nahe dem Konkurs.
Häufiges Hindernis für Baufinanzierungen bei Selbstständigen ist das „Rating“, bei dem der Basel II Richtlinie zufolge die möglichen, zukünftigen Kunden und ihre Informationen verwendet werden, um sie zu bewerten mithilfe von allgemeinen Schufa- Einschätzungen und teils nach Erfahrungen der jeweiligen eigenen Bank. In einem Beispiel würde das heißen, dass, wenn Bank A in der letzten Zeit mehrere Insolvenzfälle selbstständiger Kosmetiker oder Konditoren gehabt hat, könnte die Baufinanzierungsanfrage einer Person aus diesem Kreis eher schwierig werden als bei Bank B, die mit Kosmetikern als auch mit Konditoren keine negativen Erfahrungen gesammelt hat.
Die Angebote variieren jedoch ständig in dem sich konstant verändernden Baukreditmarkt. Das Unternehmen Doktor Klein beispielweise hat derzeitig in ihrem Angebot insbesondere für Selbstständige „Darlehen zum Kauf oder Neubau von überwiegend zu eigenen Wohnzwecken genutzten Immobilien“. Die Berufsgruppe des Unternehmers oder Branche ist dabei jedoch unwichtig. Sofern Freiberufstätige oder Gewerbetreibende, wie Ärzte, Juristen oder Einzelhändler ein zu versteuerndes Jahresnettoeinkommen von mindestens 35.000 EURO haben, können sie bis zu 90% des Kaufpreises finanzieren. Für eine Immobilienfinanzierung sind höchstens 500.000 EURO beziehungsweise maximal das Fünffache des zu versteuernden Jahreseinkommens möglich.
Der Berliner Hypothekenmakler Eurohome Finanz, der für Selbstständige Baugeldfinanzierungen anbietet, kann die Aussagen nur bestätigen, Kreditvergaben an Selbstständige bei traditionellen Baufinanzierungsanbietern gehen häufig an zu rigiden Kreditrichtlinien zu Grunde. Schließlich sind entscheidende Faktoren bei traditionellen Anbietern feste monatliche Einkünfte und aufwendige bilanzrechtliche Prüfungen gemäß der Kreditrichtlinien. Ein Bedarf an privaten Baufinanzierungen bei Selbstständigen besteht und ist sehr groß. Der kreditinteressierte Unternehmer hat bei Eurohome, die mit der Selbstständigen-Bank zusammen arbeiten, als Bonitätsnachweis lediglich den letzten Steuerbescheid einzuschicken.
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Saskia on 02/22 at 12:17 AM
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