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Samstag, Februar 23, 2008

Von der Miete ins Wohneigentum

Erst kürzlich hat die LBS die Ergebnisse einer selbst in Auftrag gegebenen Emnid-Studie veröffentlicht. Der Studie zufolge sind zunehmend mehr Mieter daran interessiert, Wohneigentum zu erwerben. Als Hauptgründe, die viele Menschen über einen Immobilienerwerb nachdenken lassen, wurden Unabhängigkeit sowie die Möglichkeiten der Altersvorsorge genannt. Somit scheint sich der Trend zum Wohneigentum weiterhin fortzusetzen.

Im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Studie präsentiert die LBS auch Möglichkeiten, um den Eigentumserwerb zu realisieren. Diesbezüglich weißt sie vor allem darauf hin, dass es auch mit einem geringen Einkommen möglich sei, Wohneigentum zu erwerben. Unter anderem wird an einem Rechenbeispiel aufgezeigt, dass es möglich ist, die bisherigen Mietzahlungen in Darlehensraten umzuwandeln und auf diese Weise innerhalb von 30 Jahren schuldenfrei zu werden.

Auch wenn es für einige Menschen erstaunlich oder gar unglaubwürdig klingen mag: Es ist tatsächlich möglich, auf diese Weise in den Besitz der eigenen Immobilie zu gelangen. Allerdings gehen die Modellrechnungen der Finanzierungsberater nur dann auf, wenn zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. So kommt es in erster Linie darauf an, die Immobilienfinanzierung exakt auf die Bedürfnisse der Darlehensnehmer abzustimmen – dies ist zwingend erforderlich, damit das Darlehen auch mit kleinen Monatsraten getilgt werden kann. Des Weiteren kommt auch dem Objekt eine hohe Bedeutung zu. Es muss vor allem preislich stimmen. Wer teuer kauft oder ein Objekt erwirbt, das über seine Verhältnisse hinausreicht, der kann in finanzielle Schwierigkeiten gelangen.

Bezüglich der Finanzierung soll an dieser Stelle noch ergänzt werden, dass vor allem das Thema Zinssicherheit eine wichtige Rolle spielt. Wer eine niedrige Tilgung eingeht, sollte zumindest eine lange Zinsbindung wählen. Auf diese Weise kann man sich vor einem Anstieg der Hypothekenzinsen absichern – denn sollten diese weiterhin steigen und man bereits in 10 Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen müssen, dann kann einem das teuer zu stehen kommen. Besser ist es 15 oder gar 20 Jahre Zinsbindung zu wählen – somit ist man auf der sicheren Seite. Und sollten die Zinsen unverhofft fallen, so kann man sein Darlehen immer noch vorzeitig kündigen und eine Umschuldung vornehmen.

Posted by Jochen on 02/23 at 02:45 PM
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