Entwicklung der Hypothekenzinsen
Einmal die Woche – meist Freitags – veröffentlicht die Interhyp AG ihren so genannten Zins-Newsletter. Im Newsletter kommentiert Vorstand Robert Haselsteiner die Entwicklung an den Finanzmärkten und gibt einen Ausblick auf die künftige Zinsentwicklung. Selbstverständlich handelt es sich bei diesem Ausblick nur um eine Prognose – dennoch dient sie zahlreichen angehenden Darlehensnehmern zur Orientierung und ggf. auch als Entscheidungshilfe, um den passenden Zeitpunkt zu finden, an welchem die Zinsen festgemacht werden.
Im aktuellen Zins-Newsletter bringt Haselsteiner die aktuelle Lage an den Finanzmärkten sehr gut zu Ausdruck. Denn einerseits geht er auf die wirtschaftliche Lage in den USA und die dort herrschende Angst vor einer Rezession ein. Die meisten Investoren und Lenker der Finanzmärkte seinen sich mittlerweile darüber einig, dass die USA in eine Rezession gefallen sind - und somit die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen sehr groß ist.
Auf der anderen Seite ist sowohl in den USA als auch in Europa eine weiterhin zunehmende Inflation zu verzeichnen. Gerade in Frankreich soll die Inflationsrate so hoch wie schon seit vielen Jahren nicht mehr liegen. Die hohen Inflationsraten zwingen die Notenbanken zu besonders überlegtem Handeln, da Zinssenkungen zu einem weiteren Anstieg der Inflation führen würden.
Die aktuellen Marktbegebenheiten machen es sehr schwer, die Zinsentwicklung einzuschätzen. Haselsteiner erwartet für die kommenden Wochen stärkere Zinsschwankungen, gerade im Bereich der langfristigen Zinsen. Deshalb rät er potentiellen Darlehensnehmern, kein Risiko einzugehen und sich das Zinsniveau jetzt zu sichern. Gerade im Bereich der Forwarddarlehen empfiehlt er zu handeln, da höhere Forwardaufschläge zu erwarten sind, welche die Finanzierungskosten nach oben treiben werden.
Ein kurze Zins-News gibt es bei Four Quarters und einen monatlichen Zins-Newsletter bei Dr. Klein.