Montag, März 31, 2008
Darlehen von regionalen Förderbanken
Die Einbindung von Fördermitteln in die Immobilienfinanzierung erfreut sich seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Zunehmend mehr Bauherren und Käufer scheinen an Förderdarlehen und Zuschüssen Gefallen zu finden, und möchten sich diese nicht entgehen lassen. Wenn man sich über die einzelnen Fördermittel erkundigt, so stößt man immer wieder auf die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Diese scheint den Markt eindeutig zu dominieren, was auch nicht sehr verwunderlich ist, schließlich kooperiert die Förderbank mit einer großen Anzahl an Finanzdienstleistern.
Allerdings stellt die KfW-Bank längst nicht die einzige Anlaufstelle dar, wenn es um den Erhalt von Fördermitteln geht. In der vergangenen Woche wurde ein Artikel auf Focus Online veröffentlicht, der sich mit dem Thema Förderung beschäftigt und auch auf alternative Fördermittel eingeht, sowie auf Fördermittel, die ergänzend zu denen der KfW-Bank beantragt werden können. Weil es sich hierbei um ein äußerst interessantes Thema handelt, sollen in diesem Beitrag die wichtigsten Aussagen noch einmal wiedergegeben werden.
Beim wichtigsten Punkt handelt es sich natürlich um die Frage, welche Banken und Geldinstitute (von der KfW-Bank einmal abgesehen) ebenfalls Förderdarlehen vergeben. Glücklicherweise lässt sich diese Frage einfach beantworten, weil es sich hierbei um die Förderbanken der einzelnen Länder handelt. Fast jedes Bundesland hat eigene Förderbanken, die unter anderem auch Förderdarlehen an Privatpersonen vergeben. In Bayern wäre das zum Beispiel die Landesbodenkreditanstalt, in Nordrhein-Westfalen die NRW-Bank.
In erster Linie werden von diesen Förderbanken Familien unterstützt. Familien müssen mit ihrem Einkommen meist sehr genau wirtschaften, um finanziell über die Runden zu kommen. Mit Hilfe spezieller Förderdarlehen soll es ihnen ermöglicht werden, Wohneigentum zu erwerben. Die Darlehen werden von den Banken vergeben, wenn die Antragsteller bestimmte Förderbedingungen erfüllen. Um welche einzelnen Bedingungen es sich dabei handelt, lässt sich verallgemeinert nur äußerst schwer sagen, da von Bank zu Bank große Unterschiede bestehen können.
Als Anlaufstelle dienen in den meisten Bundesländern die Landratsämter. Dort können sich Interessenten über die Förderbedingungen der jeweils zuständigen Förderbank erkundigen und auch entsprechende Förderanträge stellen.
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Jochen on 03/31 at 11:44 AM
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Erste Folgen des VVG – Schlechte Noten für Berufsunfähigkeitsversicherer
Das erste Rating von Morgen&Morgen nach der Einführung des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht sehr positiv ausgefallen. Nur noch 19 Versicherungsgesellschaften die BU-Versicherungen anbieten haben die Bestmarke von fünf Sternen erreicht.
Vor der Einführung des VVG erhielten noch 40 BU-Versicherer die begehrten fünf Sterne. Laut Morgen&Morgen ist der Hauptgrund für das augenblicklich schlechte abschneiden der Gesellschaften, die negative Bewertung im Teilrating „Antragsfragen“. Deutlich wird das vor allem bei den Gesundheitsfragen. Diese sind oft für den Verbraucher zu schwammig und können daher unverschuldet zu falsche Antworten führen.
Jene eventuell unverschuldeten, jedoch falschen Antworten können später (bei Inanspruchnahme) dem Versicherer erlauben vom Vertrag und damit auch von den Leistungen zurückzutreten. Dieses Hintertürchen ist weder im Sinne des Gesetzes, noch im Interesse des Verbrauchers. Und es kann nur gehofft werden, dass die Versicherer bezüglich solcher Analysen reagieren, denn wer will schon gerne auf den hinteren Plätzen liegen?
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Sabine on 03/31 at 06:38 AM
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Sonntag, März 30, 2008
Unfallversicherung gilt auch im Ausland
Abermals ist klar gestellt worden, wer als Arbeitnehmer von seinem Vorgesetzten ins Ausland gesendet wird, um sich dort um die Geschäfte zu kümmern, wird weiterhin durch die inländische gesetzliche Unfallversicherung geschützt und zwar auf allen damit zusammenhängenden Wegen. Der einzige zu beachtende Punkt dabei ist, dass der Aufenthalt nicht längerfristig sein darf, es muss sich um einen zeitlich befristeten Auftrag handeln.
Auch die Verwaltungs-Berufs-Genossenschaft (VBG) weist ausdrücklich auf diese Punkte hin. Sollte der Arbeitnehmer jedoch nur für die Arbeit im Ausland eingestellt worden sein, so ist eine gesonderte Auslandsunfallversicherung abzuschließen, so die Empfehlung der VBG. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten dann mit der zuständigen Berufsgenossenschaft in Kontakt treten, um Näheres zu regeln.
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Saskia on 03/30 at 07:49 PM
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Teurer Wechsel in die PKV
Der Wechsel von der gesetzlichen in die Private Krankenversicherung erfreut sich seit Jahren einer zunehmenden Beliebtheit. Es ist in erster Linie die Aussicht auf einen niedrigeren Versicherungsbeitrag, der viele Menschen zu einem Wechsel der Krankenversicherung bewegt. Allerdings kann sich dieser im Nachhinein als teuer herausstellen. Die Stiftung Warentest hat in der vergangenen Woche auf einen Fall aufmerksam gemacht, der solch eine Situation beschreibt.
Ein Familienvater entschied sich für den Wechsel von der gesetzlichen in die Private Krankenversicherung, um seine Versicherungsausgaben zu senken. Seine berufstätige Frau blieb weiterhin bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, über die auch das gemeinsame Kind mitversichert war. Als sich erneut Nachwuchs anbahnte, hörte die Frau auf zu arbeiten. Als Folge dessen, war sie nicht mehr über die GKV versichert. Somit mussten nun auch die Frau sowie die beiden Kinder mit in die PKV aufgenommen werden, was einen erheblichen Anstieg der Versicherungsprämie zur Folge hatte. Weil die PKV nun erheblich teurer als die GKV war, fühlte sich der Versicherungsnehmer schlecht beraten und zog gegen seinen Versicherungsberater sowie die Versicherungsgesellschaft vor Gericht, um Schadensersatz bzw. eine Ausgleichszahlung einzuklagen.
Der Fall wurde vor dem OLG Celle entschieden, wo der Familienvater mit seiner Klage scheiterte. Nach Ansicht des Gerichts sind Vermittler und Versicherungsgesellschaft nicht dazu gezwungen, den Versicherungsnehmer über die konkreten Unterschiede zwischen GKV und PKV aufzuklären. Sie müssen den Verbraucher lediglich über ihre eigenen Produkte ausführlich informieren, was in diesem Fall auch erfolgt ist.
Dementsprechend warnt die Stiftung Warentest vor einem unüberlegten Wechsel in die PKV. Ein Wechsel kann zwar finanzielle Vorteile mit sich bringen, sollte jedoch nur vollzogen werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Themen, wie zum Beispiel die Familienplanung, sind von hoher Bedeutung und sollten deshalb bei der Entscheidung über einen Versicherungswechsel nicht außer Acht gelassen werden.
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Jochen on 03/30 at 01:06 PM
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Samstag, März 29, 2008
Zinsausblick zum Wochenende
Es ist Wochenende und Baugeldvermittler wie Hypothekendiscount und Interhyp haben ihre Zinsnewsletter verschickt. Somit möchte ich wieder einmal die Gelegenheit nutzen und alle potentiellen Darlehensnehmer über die aktuelle Situation an den Zinsmärkten sowie die voraussichtliche Entwicklung der Hypothekenzinsen informieren.
Das derzeit zentrale Thema ist immer noch die Rezession in den USA. Nach langer Zeit gestehen nun auch amerikanische Politgrößen ein, dass sich die Vereinigten Staaten in einer Rezession befinden. Nahezu alle Finanzexperten sind sich darüber einig, dass in den kommenden Wochen noch weitere Zinssenkungen folgen werden. Die Zinsexperten der Interhyp weisen allerdings darauf hin, dass die bevorstehenden Zinssenkungen von den Märkten größtenteils vorweggenommen wurden bzw. in den aktuellen Zinssätzen schon eingepreist sind. Deshalb gehen die Münchner davon aus, dass die Zinsen aus mittelfristiger Sicht wieder steigen werden. Vorstand Haselsteiner spricht von einer Binnenkrise, von der ausschließlich die USA betroffen sind.
Was die europäischen Märkte betrifft, so gehen die Experten von einem zunehmenden Wirtschaftswachstum aus. Die Zinsspezialisten von Hypothekendiscount verweisen auf den IFO- Geschäftsklimaindex, der zum dritten Mal in Folge überrascht und auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum in Deutschland deuten lässt. Dementsprechend muss sich die EZB nicht dazu gezwungen sehen, denselben Kurs wie die amerikanische FED zu verfolgen. Aufgrund einer weiterhin hohen Inflation sieht es eher danach aus, als ob die EZB demnächst eine Zinserhöhung vornehmen wird. Deshalb rechnen die Baugeldvermittler in den kommenden Wochen mit steigenden Kapitalmarktzinsen, die auch zu steigenden Hypothekenzinsen führen werden.
Potentiellen Darlehensnehmer kann somit nur empfohlen werden, die Gelegenheit zu nutzen und die derzeit niedrigen Hypothekenzinsen zu sichern. Besonders Anschlussfinanzierer sollten darüber nachdenken, sich zeitnah für den Abschluss eines Forwarddarlehens zu entscheiden. Die steiler werdende Zinsstrukturkurve führt nämlich zu höheren Forwardaufschlägen und macht die Darlehen spürbar teurer.
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Jochen on 03/29 at 01:32 PM
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Freitag, März 28, 2008
Vorsicht bei der Anschlussfinanzierung
Bereits vorgestern wurde im Immobilienresort von Focus online ein wirklich erstklassiger Artikel zum Thema Anschlussfinanzierung veröffentlicht. Im Rahmen des Artikels werden dem Leser wichtige Informationen und hilfreiche Praxistipps mit auf den Weg gegeben, die ich zusammengefasst im Folgenden wiedergeben möchte.
Zunächst einmal wird darauf hingewiesen, dass das Jahr 2008 aus Sicht der Banken das Jahr der Anschlussfinanzierung sein wird. Dieses Jahr müssen die meisten Institute mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung rechnen, was in erster Linie auf die schlechte Wohnungsbaukonjunktur zurückzuführen ist. Somit sehen sich die Banken dazu gezwungen, sich vor allem auf ihre Bestandskunden konzentrieren, bei denen demnächst eine Anschlussfinanzierung bevorsteht.
Wird die Anschlussfinanzierung beim selben bzw. bisherigen Geldinstitut fortgeführt, so spricht man auch von einer Prolongation. Für diese Variante entscheiden sich ca. 75 Prozent aller Darlehensnehmer. Dies liegt in erster Linie daran, dass sie mit den Abläufen bei ihrer Bank vertraut sind und kein umständlicher Wechsel zu erfolgen hat - stattdessen kann das Immobiliendarlehen völlig unkompliziert verlängert werden.
Die Banken sind sich dieses Vorteils bewusst und machen ihn sich gern zu nutze. Für die Darlehensnehmer bedeutet das, teilweise immens hohe Zinssätze in Kauf nehmen zu müssen. Häufig liegen die Prolongationszinssätze deutlich über dem Marktniveau, so dass den Darlehensnehmern nur dazu geraten werden kann, sich auch mit anderen Banken in Verbindung zu setzen bzw. nach günstigeren Finanzierungsangeboten Ausschau zu halten.
Wer zum Beispiel von einer regionalen Bank zu einer Direktbank wechselt, kann den Zinssatz um bis zu drei Prozent drücken, was logischerweise zu einer enormen Reduzierung der Darlehensrate führt. In solchen Fällen raten die Experten von Focus online dazu, die frühere Ratenhöhe beizubehalten. Denn dadurch erhöht sich der Tilgungsanteil, was wiederum zur Folge hat, dass man schneller schuldenfrei ist.
(Quelle: Focus: Anschlussfinanzierung - Begehrte Kunden, schlechte Konditionen)
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Jochen on 03/28 at 02:10 PM
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Verhaltene Prognosen für 2008
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sieht verhalten auf das Jahr 2008. Große Zuwächse werden von den Unternehmen nicht erwartet. Die Prognose bei den Beitragseinnahmen lautet auf ein Plus von 1,5 Prozent. Im vergangenen Jahr konnte die Branche gerade einmal um 0,8 Prozentpunkte zulegen. Als Schwerpunkte für dieses Jahr, bei denen deutlich zugelegt werden soll, gelten die Bereiche Lebensversicherung und private Krankenversicherung (PKV).
Bei der PKV weist der Verband allerdings gleichzeitig auf die Auswirkungen der Gesundheitsreform hin. Verträge, die nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen werden, könnten nach Einschätzung des Verbandes um rund zehn Prozent teurer werden. Ab diesem Tag gilt die Versicherungspflicht auch in der privaten Krankenversicherung und dürfen die Altersrückstellungen zu einem anderen Versicherer mitgenommen werden, was bislang nicht möglich war. Ähnlich deutlich steigen auch die Beiträge für private Pflegeversicherungen ab dem 1. Juli, so Reinhold Schulte, Vorsitzender des Verbandes der privaten Krankenversicherer. Der Preisanhebung sei eine Reaktion auf die Pflegereform und der damit verbundenen Dynamisierung der Pflegeleistungen. Auf der anderen Seite gab es auch positive Informationen für die Kunden. Der GDV geht davon aus, dass der harte Wettbewerb bei den Kfz-Versicherungen weiterhin für einen Preiskampf sorgen wird. Die Beitragseinnahmen in 2008 werden, schätzt man, um zwei Prozent zurückgehen.
Die größten Probleme bereitete den Unternehmen der Orkan Kyrill mit einem Gesamtschaden von über zwei Milliarden Euro. Auf die Beiträge für die Wohngebäudeversicherung werde sich das allerdings nur bedingt auswirken. Denn auch in dieser Sparte präge der Wettbewerb den Preis. Keine gravierenden Auswirkungen habe bislang die amerikanische Hypothekenkrise. Die Finanzdienstleistungsaufsicht habe bereits zwei Prüfungen vorgenommen und keine Risiken gefunden. Ohnehin sei nur ein Bruchteil der aktuell 690 Milliarden Euro umfassenden Kapitalanlage in betroffene Produkte investiert.
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Andre on 03/28 at 01:13 PM
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Allianz möchte jetzt ihre türkischen Kunden anlocken zur Marktanteilsteigerung
Da die Allianz in der letzten Zeit Marktanteile in Deutschland verloren hatte, versucht das Versicherungsunternehmen nun Anteile zurück zu erobern. Unter anderem hat sie seit neustem auch für ausländisch-stämmige Kunden interessante Angebote - beispielsweise für türkischstämmige Kunden. Gerhard Rupprecht, der Allianzchef Deutschland ist der Meinung, dass zukünftig in sehr vielen Filialen Formulare und Broschüren in türkischer Sprache vorhanden sein sollen, um so auch besser das Interesse der Zielgruppe zu wecken und mit ihr besser ins Gespräch zu kommen. Auch andere Neuigkeiten hat die Allianz zu vermerken: Spezial-Agenturen für Firmenkunden werden in Zukunft etabliert. Außerdem sollen junge Vertreter in einer konzerneigenen Akademie geschult werden.
Die letzten Jahre waren für viele Versicherer eher heikel und schwierig in Bezug auf Schaden- und Unfallpolicen. Dort kam es zu erheblichen Umsatzeinbrüchen, allerdings sind diese Versicherungen diejenigen, die normalerweise das profitablere Geschäft bestreiten. Fallende Marktanteile werden der Allianz zufolge als der Grund für den derzeitigen Stellenabbau genannt. 5700 Arbeitsplätze sind aktuell auf der Kippe. Schon 4700 Mitarbeiter entschieden sich dazu, entsprechende Abmachungen zu unterschreiben oder auch die Gesellschaft zu verlassen. Angeblich wird für die restlichen 1000 Mitarbeiter fieberhaft nach einer sozial-verträglichen Lösung gesucht. Jedoch wurde vom Firmenchef Rupprecht bereits eingewendet, dass das sehr schwierig werden wird. Und das, obwohl die Allianz ihre Beitragseinnahmen 2007 um 1,6% auf 26,1 Milliarden EURO erhöhen konnte. Dieser immense Zugewinn ist vor allem in der Lebensversicherungssparte erlangt worden.
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Saskia on 03/28 at 08:11 AM
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Beunruhigte Versicherer durch Liechtensteiner Steuersparmodelle
Viele Versicherer in Deutschland, die mit den Steuersparversicherungen aus Liechtenstein auch hierzulande Kunden werben wollten, sind derzeitig eher beunruhigt durch die Affäre um Steuerhinterziehung in Liechtenstein. Das Versicherungsunternehmen Talanx offeriert über seine Tochter Aspecta Versicherungsprodukte aus Liechtenstein, momentan werden allerdings mögliche Risiken durch die Liechtenstein-Business abgewägt, so der Konzernchef Haas gegenüber dem Handelsblatt. Sogar der Allianz-Chef Deutschland Gerhard Rupprecht gesteht dem Handelsblatt, dass auch die Allianz zu prüfen hat, ob sich der Steuerskandal aus Liechtenstein negativ auf die Reputation des Konzerns auswirken könnte.
Seit kurzer Zeit offerieren mehrere deutsche Konzerne verstärkt Versicherungsprodukte aus Liechtenstein. Besonders beliebte Produkte dabei sind sogenannte Versicherungsmäntel, in die Sparer alle möglichen Vermögenswerte, wie beispielsweise Wertpapierdepots oder Bargeld oder Fonds, einbringen können. Die Erträge sind hierbei unter gewissen Voraussetzungen von der Abgeltungsteuer befreit, was diese Anlageform gegenüber anderen sehr attraktiv macht. Anleger haben erst bei Auszahlung 50% ihres Gewinns zu versteuern.
Ab 2009 haben Anleger 25% Steuern auf Erträge aus Kapitalanlagen zu zahlen. Versicherer aus Deutschland wie beispielsweise die Allianz möchten ihre Kunden mit ähnlichen Produkten anlocken, da der Verkauf von Lebensversicherungen in den letzten Jahren eher stagnierend verlief. Juristisch umstritten ist aktuell jedoch das Leichtenstein-Modell. Es stellt sich die Frage der Legalität bei Lebensversicherungen und ob den Versicherern Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen werden kann.
In Liechtenstein lebende Kunden sind vor Anfragen ausländischer Behörden sicher, genauso wie Liechtensteiner Banken. So zumindest sagt es das Liechtensteiner Versicherungsvertragsrecht.
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Saskia on 03/28 at 03:00 AM
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Solariumbräune nicht so gesund wie vermutet
Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung startet ins Frühjahr mit einer Kampagne zur Hautkrebs-Prävention. Besonders rät sie dabei in ihrer “Präventionskampagne Haut” vom regelmäßigen Besuch von Solarien ab, denn auch künstliche UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen. Solarien und Sonnenstudios sollten möglichst selten besucht werden. Insbesondere Minderjährige und helle Hauttypen sollten die künstliche Sonne meiden, schließlich ist ihre Haut besonders empfindlich gegen die intensive Strahlung auf der Sonnenbank.
Vor dem natürlichen UV-Licht bewahrt die Solariumbräune auf jeden Fall nicht. 40% der Solariumgänger wissen dies laut einer repräsentativen Umfrage zur Kampagne nicht. Das in der Haut vorhandene Pigment wird durch die UVA-Strahlung nur umgelagert, aber nicht neu gebildet. Selbst wenn durch die Solariumbräune eine gewisse Vorbräune entsteht, muss sich in der natürlichen Sonne so geschützt werden, als wäre man ungebräunt. Bei den Solarien sollten solche aufgesucht werden, die zertifiziert sind und die Voraussetzungen der Strahlenschutzkommission einhalten. Zu diesen Anforderungen gehören geschultes Personal, die notwendigen hygienischen Bestimmungen und gut sichtbare Informationen zum sicheren Umgang und Gebrauch der Sonnenbänke.
Da sehr viele Bundesbürger allerdings nicht auf den Gang ins Solarium verzichten können, müssen folgende Hinweise beachtet werden. Je jünger und heller die Haut ist, desto problematischer ist auch ein Besuch des Solariums. Menschen, die zudem mehr als 40 Pigmentflecken haben, zu Sommersprossen neigen oder eine genetische Veranlagung zu Hautkrebs haben, sollten sich nicht in eine der Röhren legen, so Professor Malte John, Experte der Präventionskampagne Haut. Unter gewissen Umständen kann die künstliche Sonne sogar schädlicher als die natürliche sein. Die intensive UVA-Strahlung dringt tief in die Lederhaut ein, wo sie die Haut bis zu sechs Mal schneller ältern lässt. Die Strahlung kann Hautkrebs verursachen.
Auch wird häufig unterschätzt, dass eine Kombination aus Medikamenten und Kosmetikprodukten zu einer UV-Überempfindlichkeit führen kann. Die Lichtempfindlichkeit kann durch bestimmte chemische Stoffe, die in Cremes und Medikamenten Inhaltsstoffe sind, erhöht werden. Beispiele hierfür wären Antibiotika, Duftstoffe wie Moschus, Beruhigungs- und Entwässerungsmittel. Dadurch kann es zu starken Entzündungen oder Sonnenbränden kommen. Aus diesem Grunde wird vom Experten John unbedingt empfohlen, sich vor dem Sonnenbaden zumindest abzuschminken. Man sollte den Arzt oder Apotheker über mögliche verstärkte Lichtempfindlichkeit konsultieren, wenn Medikamente genommen werden müssen. Ungewöhnliche Erscheinungen wie Schwellungen und Nässe sind ein dringender Grund nach dem Sonnen den Arzt aufzusuchen.
Nähere Informationen können unter www.ssk.de abgerufen werden. Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Maßnahme der Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt nehmen 120 Krankenkassen an der Kampagne „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen“ teil.
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Saskia on 03/28 at 02:54 AM
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Donnerstag, März 27, 2008
Für ein paar Euro Schutz vor Schäden durch Hooligans während der EM
Oft kommt es nicht vor, dass Versicherungen Verträge anbieten, die als wenig rentabel gelten. Negativselektion nennt sich ein solches Vorgehen. Angesichts einer so prestigeträchtigen Veranstaltung wie den Europameisterschaften im Fußball, hat die Wiener Städtische sich dennoch dazu durchgerungen, dem Ruf der Anwohner der so genannten Fanmeilen nachzukommen und bietet eine Vandalismusversicherung an. Bei einer Gesamtversicherung für ganz Klagenfurt hatte sie noch abgewunken. Das Risiko war zu hoch.
Da sich vermutlich nur diejenigen um eine Police bemühen werden, die in exponierter Gegend wohnen und damit gefährdet sind, könnte es sich als Zusatzgeschäft erweisen. „Das macht man als Versicherer normalerweise nicht“, sagt Erich Obertautsch, Landesdirektor des Unternehmens. Man sehe es Verpflichtung, einen Beitrag zur EM zu leisten und habe deshalb diesen Weg eingeschlagen. Mittlerweile folgen auch andere Versicherungsunternehmen aus Österreich dem Beispiel wie die Uniqua, die Generali und die Helvetia.
Gültig ist der Versicherungsschutz für den Zeitraum von 1. Juni bis zum 7. Juli. Er umfasst alle Schäden, die durch feiernde Fans und Hooligans in Gärten, an der Fassade sowie in Geschäften und Gaststätten verursacht werden. Autos sind nicht inbegriffen. Beim Preis für die Police hängt es davon ab, ob man den Schutz als Mieter, Hausbesitzer oder Geschäftsmann genießen möchte. Bei einer Deckungssumme von 2.500 Euro zahlen Wohnungsmieter 15 Euro, für 5.000 Euro Deckung werden 24 Euro verlangt. Hausbesitzer werden mit 36 bzw. 48 Euro zur Kasse gebeten (bei einem Schutz bis zu 5.000 bzw. 10.000 Euro), bei Geschäftsleuten sind es 79 bzw. 98 Euro für eine Deckungssumme von 10.000 bzw. 20.000 Euro. Der Selbstbehalt liegt bei 150 bis 250 Euro.
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Andre on 03/27 at 05:12 PM
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Bausparkassen verzeichnen weniger Vertragsabschlüsse
Erst vor ein paar Wochen habe ich darüber geschrieben, dass sich das Bausparen endlich wieder im Aufwind befindet und im vergangenen Jahr wieder mehr Bausparverträge abgeschlossen wurden. Als Grundlage meines Blog-Posts dienten Auskünfte der LBS-Nord über die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres. Jedoch gestern hat die Financial Times Deutschland einen Bericht veröffentlicht, der auf eine ganz andere Entwicklung im Bauspargeschäft schließen lässt.
Aus dem Artikel geht hervor, dass im vergangenen Jahr bei den 15 privaten Bausparkassen rund 2 Millionen neue Verträge abgeschlossen wurden. Im Vorjahr sollen rund 2,2 Millionen Verträge gewesen sein, so dass die privaten Bausparkassen einen Rückgang von ca. zehn Prozent zu verzeichnen haben. Diese Zahlen wurden bereits am Dienstag vom Verband der privaten Bausparkassen veröffentlicht. Lediglich was das Volumen ausgezahlter Bauspardarlehen betrifft, so sei eine Zunahme zu verzeichnen gewesen. Vergangenes Jahr wurden rund 26 Milliarden Euro an Bauspardarlehen ausgezahlt, was ein Plus von 11,2 Prozent ausmacht.
Anhand dieses großen Darlehensbetrags sollte klar werden, dass die Bausparkassen immer noch eine ganz bedeutende Rolle im Bereich der Immobilienfinanzierung spielen. So kam beispielsweise Deutschlands größter Direktfinanzier, die ING-Diba, im vergangenen Jahr auf ein Darlehensvolumen von rund drei Millionen Euro.
Aufgrund gewisser Vorteile, wie zum Beispiel einer unbegrenzten Zinsbindung und hohen Sondertilgungsmöglichkeiten, sind Bauspardarlehen bei Bauherren und Käufern immer noch sehr gefragt. Der Rückgang ist größtenteils auf die schwache Wohnungsbaukonjunktur zurückzuführen. Dennoch möchten die Bausparkassen natürlich der aktuellen Entwicklung entgegenwirken. Deshalb setzen sie vor allem auf den Wohn-Riester, der wieder mehr Menschen dazu bringen soll, Wohneigentum zu erwerben. Allerdings ist es sehr fraglich, ob der Wohn-Riester zu mehr Abschlüssen führen und gleichzeitig die Wohnungsbaukonjunktur ankurbeln kann. Immerhin handelt es sich hierbei um ein Finanzierungskonzept, das aufgrund seiner Komplexität viele Verbraucher abschrecken könnte.
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Jochen on 03/27 at 01:15 PM
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Mittwoch, März 26, 2008
Der Zuversichtsindex der Allianz-Versicherung
Woher kommen in Deutschland die Menschen, die am Zuversichtlichsten sind? Und wie sieht es in punkto Zuversicht in den Neuen Bundesländern aus?
All das zu erfahren, hatte eine Studie der Allianz Deutschland AG, der bekannte Versicherungskonzern in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim, zum Inhalt. Und dazu wurden 1.500 Personen aus ganz Deutschland befragt. Die Antworten zeigen einiges über die momentane Lage und die Zuversicht in unserem Land. Eine Frage handelte dabei von der Zufriedenheit der Deutschen in ihrem privaten Umfeld: “Wie beurteilen Sie momentan - alles in allem - Ihre persönliche Situation?”. Es war interessant, dabei zu sehen, dass nahezu 60 % der Befragten die Antworten „sehr gut“ oder zumindest „gut“ gaben.
Und dabei kommt noch etwas sehr Interessantes heraus: 77 % der befragten Personen, die so positiv geantwortet haben, kommen aus Hamburg. Damit nimmt Hamburg unter den zufriedenen Menschen, die in Deutschland leben, den Spitzenplatz ein. Wirklich erstaunlich, da dieser Stadt ja seit vielen Jahren schon ein menschlich eher raueres und kühleres Klima nachgesagt wird.
Ganz anders sieht es hingegen in Berlin aus, in unserer Hauptstadt, die eigentlich gemeinhin als weltoffen und charmant gilt. Dennoch sind die Berliner selbst nicht wirklich zufrieden mit ihrer privaten Situation. Deshalb sind 46 Prozent der beim Allianz-Zuversichtsindex befragten Berliner der Ansicht, dass es ihnen nicht nur gutgeht. In Brandenburg sieht es sogar noch schlechter aus in Hinsicht der persönlichen Lebenssituation. 71 Prozent der befragten Brandenburger sahen ihr privates Leben nicht alles andere als positiv, ein krasses Bild, was sich da bietet. Wohl hatte man geahnt, dass gerade die Neuen Bundesländer in Hinsicht des Berufes und der Arbeit wenig Zufriedenheit bieten. Dass sich dies jedoch so sehr auch auf das persönliche Leben auswirkt, sagt sehr viel aus über den Stand der Dinge. So zeigt die Studie der Allianz Versicherung und der Universität Hohenheim genau das, was viele Politiker oft nur allzu gerne übersehen: Die berufliche Situation wirkt sich auch stark auf das private Leben aus. Gerade Arbeitslosigkeit wirkt hier stark ein auf das persönliche Wohlbefinden. Und sieht man sich die Arbeitslosenzahlen in vielen Teilen Brandenburgs an, wird gerade dies auch bestätigt.
Doch auch die Gesamtsituation unseres Landes wird nicht so wirklich positiv gesehen. So sind nur ein Viertel der für die Studie zum Allianz-Zuversichtsindex Befragten der Ansicht, dass die momentane Situation in Deutschland positiv sei. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 3/4 der Befragten der Ansicht ist, dass es gerade gar nicht gut aussieht in unserem Land. Und damit auch zeigen, dass sie unzufrieden sind, was auch von der Politik als ein Warnsignal verstanden werden sollte.
Ein anderer interessanter Aspekt ist die Frage nach der Versorgung durch die staatlichen Vorsorge-Systeme. Dabei kam die erschreckende Zahl von 90 Prozent der Befragten heraus, die der staatlichen Pflegeversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung misstrauisch gegenüberstehen. Bei der Rentenversicherung ist die Zahl noch verheerender: Dort sind nur SECHS Prozent der bei der Zuversichtsstudie Befragten der Ansicht, dass sie der gesetzlichen Rentenversicherung vertrauen können. Und noch etwas wird klar, wer private Vorsorge treibt, sei es nun für Krankheit, für Pflegebedürftigkeit oder für das Alter, ist persönlich zuversichtlicher. So ist die Anzahl der, die privat vorsorgen und persönlich zufrieden sind, sehr groß.
Dr. Ulrich Rumm, Mitglied des Vorstands der Allianz AG Deutschland sagte dazu: “Wer privat vorsorgt, ist persönlich zuversichtlicher. Immer mehr Menschen setzen auf zusätzliche private Absicherung. Die Bereitschaft, die gesetzliche Grundversorgung aufzustocken, spüren wir ganz deutlich. Im vergangenen Geschäftsjahr waren zum Beispiel Zusatzversicherungen bei der Allianz Private Krankenversicherung ein wichtiges Wachstumsfeld.”
Das sagt viel darüber aus, wie der Trend in Deutschland ist. Weg von der staatlichen Vorsorge und dem Warten auf eine Verbesserung des Renten- und auch Gesundheitssystems, hin zur privaten Vorsorge. Was die Politiker versäumen, scheinen die Privatmenschen langsam zu begreifen: Es ist an der Zeit, aufzuwachen und etwas zu tun!
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Christel on 03/26 at 07:47 PM
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Unnötige Policen kosten Unsummen
Der Bundesverband der Versicherungsberater, der BVVB, gibt an, dass die Bundesbürger aufgrund unnötiger und alter Verträge jährlich ungefähr 20 Milliarden EURO an Prämie verschwenden. Das liegt zum einen daran, dass die meisten Versicherten sich nie wieder um ihre Police nach deren Abschluss kümmerten und diese so in Vergessenheit geraten. Die regelmäßige Überprüfung des Hausrat- oder Unfallversicherungstarifs ist mindestens genauso gefürchtet wie die jährliche Steuererklärung. Jedoch ist dies genau die Nachlässigkeit, die die Bundesbürger viel Geld kostet. Aussagen der BVVB zufolge könnten Privatkunden bis zu 30 Prozent einsparen, wenn sie überflüssige Verträge kündigten und bei den tatsächlich notwendigen Policen den passenden meist günstigeren Tarif wählten. Das heißt in Zahlen, dass jeder Haushalt im Jahr bis 400 EURO einsparen könnte. Die Einsparpotenziale werden oft nicht annähernd von den Verbrauchern ausgeschöpft.
Die meisten Deutschen sind überversichert. Sehr beliebt ist eine Hausratversicherung, auch wenn nur Bett, Sofa und Schrank im Zimmer befindlich sind. Auch Gebäudeversicherungen sind oft irgendwann einmal abgeschlossen worden und der Tarif ist längst günstiger geworden. Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen, rät auch zu einer unbedingten Kontrolle der vorhandenen Policen - und zwar regelmäßig. Besonders wichtig ist dies ihrer Meinung nach für die Kfz-Versicherung, da sie in diesem Bereich stets viel verändert und ein Wechsel sogar jährlich lohnenswert sein kann. Auch Hausratversicherungen, die im Vergleich leicht zu kündigen und wieder neu abzuschließen sind, sollten einer Kontrolle unterzogen werden. Die Gebäudeversicherung zu wechseln ist dagegen schon komplizierter, da meist mehrere Gläubiger im Grundbuch stehen und diese jedes Mal der neuen Police zustimmen müssen, was im Einzelfall ziemlich lange dauern kann. Ähnlich läuft es bei Lebens- Kranken- und Unfallversicherungen, auch sie kann man nicht ohne Weiteres austauschen. Entweder sind die Kosten für einen Wechsel zu hoch, wie beispielweise bei einer Lebenspolice, oder die anstrengenden Gesundheitsprüfungen stellen eine zu große Hürde da. Im Laufe der Zeit haben sich zumindest für die Risikolebensversicherung einige standardisierte Angebote heraus gebildet.
Ursache für diese schlechte Anpassung der Versicherungen an die Kundenbedürfnisse sind nicht nur die lethargischen Verbraucher, sondern auch die Makler, deren Beratung häufig nicht optimal ist. Die Provisionen bei der Vermittlung der Policen sind einigen Maklern wichtiger als eine kundengerechte Beratung. Um einen neutralen Versicherungsmakler zu finden, kann man sich deshalb an den Bundesverband der Versicherungsberater wenden. Dieser hat gerichtlich zugelassene Berater, die nach der Rechtsanwaltsvergütung bezahlt werden und somit keine Provisionen der Versicherungsunternehmen bekommen. Sie können unabhängig beraten, werden aber dafür sehr gut bezahlt. Meist werden diese Berater für große Unternehmen herangezogen und sind auch für Verbraucherzentralen tätig. Für Privatkunden sind sie dagegen nicht immer die beste Wahl, da das Verhältnis zwischen Honorar des Beraters und Prämienzahlung für die Versicherung teilweise zu weit auseinander liegt. Kann beispielsweise durch das intensive und sinnvolle Beratungsgespräch nur 20 EURO Prämie gespart, bringt das nicht viel, wenn der Versicherungsberater weit mehr als das doppelte für die Stunde Beratung als Entgeltung verlangt.
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Saskia on 03/26 at 03:06 PM
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Baufinanzierungsberatung mit TÜV Gütesiegel
Seit einigen Jahren ist der Trend festzustellen, dass sich zunehmend mehr Dienstleistungsunternehmen nach ISO-Norm zertifizieren lassen. Vor allem wenn es darum geht, die Qualität von Beratungsleistungen hervorzuheben, entscheiden sich die Unternehmen für diesen Schritt. So auch die VR-Bank-Schwalm-Eder. Die Bank hat ihre Baufinanzierungsberatung vom TÜV überprüfen lassen und darf nun das Gütesiegel: „geprüfte Baufinanzierung-Beratung“ tragen.
Nun ist die VR-Bank-Schwalm-Eder sicherlich nicht die erste Bank, die ein entsprechendes Gütesiegel führen darf, aber dennoch ist sie damit anderen Finanzdienstleistern weit voraus. Die Kunden sollen anhand des Gütesiegels erkennen, dass sie eine zuverlässige Beratung anbietet. „Wir leisten eine gute Beratung und investieren in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter“ sagte Vorstand Dieter Rembde. Dies möchte man mit Hilfe des Gütesiegels nach außen transportieren.
Im Rahmen der TÜV Prüfung sollen unterschiedliche Faktoren, des Baufinanzierungskonzepts berücksichtigt worden sein, wie zum Beispiel die Einbringung von Sondertilgungsmöglichkeiten oder die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Des Weiteren legten die TÜV-Prüfer auf eine realistische Bonitätsprüfung wert, sowie auf eine schnelle Überprüfung der Kreditanfragen. Maximal 10 Tage soll der TÜV als Obergrenze angesetzt haben, 4 Tage benötigt die Bank tatsächlich.
In Anbetracht der Faktoren, die zur Vergabe des Gütesiegels berücksichtigt wurden, so stellt sich mir die Frage, was an dieser Beratung so besonders sein soll, dass sie eine Auszeichnung verdient hat. Eine Beratung hinsichtlich der Einbindung von Fördermitteln oder die Option, Sondertilgungen leisten zu können, sind heutzutage Standard. Eine derart umfassende Beratung bekommt man als Interessent heutzutage überall geboten, ganz egal ob bei regionalen Banken, Direktbanken oder unabhängigen Baugeldvermittlern. Im Prinzip verkörpern diese Faktoren sogar das absolute Minimum – sollten diese Faktoren vom Berater nicht von selbst im Beratungsgespräch angesprochen werden, so ist von einem Abschluss abzuraten.
Somit stellt sich mir die Frage, welche Aussagekraft ein entsprechendes Gütesiegel hat - strahlt dieses etwa mehr Schein als Sein aus? Und Außerdem, warum wurde gerade der TÜV (Technischer-Überwachsungs-Verein) mit der Prüfung beauftragt? Auch wenn der TÜV mittlerweile Audits für Beratungsleistungen durchführt, so stellt das nicht sicher, dass sich die TÜV-Prüfer mit dem Thema Baufinanzierung auskennen. Ein Award von „FINANZtest“ oder vom Wirtschaftsmagazin „Euro“ ist aus meiner Sicht auf jeden Fall erheblich mehr wert.
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Jochen on 03/26 at 01:40 PM
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