Advanced Search

März 2008
S M T W T F S
           1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Dienstag, März 11, 2008

Österreichische Bausparer im Ungewissen

In der vergangenen Woche hat das ORF einen Online-Artikel über das Bausparen in Österreich veröffentlicht. Ich möchte den Bericht hier im Blog aufgreifen, da er einige besonders interessante und bemerkenswerte Informationen enthält.

Zunächst einmal geht aus dem Artikel hervor, dass sich das Bausparen in Österreich einer erheblich höheren Beliebtheit erfreut, als es in Deutschland der Fall ist. Zwar ist in Deutschland erstmalig wieder ein Anstieg im Bereich der abgeschlossenen Bausparprodukte und der in Anspruch genommenen Darlehen festzustellen, dennoch ist das Interesse der Menschen bei weitem nicht mehr so groß, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Allein bei den vier größten Bausparkassen haben die Österreicher rund 5,1 Millionen Ansparverträge bzw. Bausparverträge abgeschlossen.

Noch viel interessanter ist allerdings die Aussage, dass es die österreichischen Bausparkassen mit der Bereitstellung von Informationen nicht so genau nehmen. Wie aus dem Artikel hervorgeht, sollen die jährlichen Kontoauszüge nicht gerade sehr aufschlussreich sein. Viele der Bausparkassen sollen angeblich keine Angaben über die Höhe der Verzinsung machen. Dies ist alles andere als erfreulich, denn eigentlich möchte man als Kunde schon wissen, mit welchem Prozentsatz das gesparte Kapital verzinst wurde. Ganz ähnlich sieht es auch mit Informationen über Fristen und Termine aus – bei einigen Anbietern sollen diese aus den Jahreskontoauszügen nicht hervorgehen. Wer wissen möchte, zu welchem Zeitpunkt sein Darlehen voraussichtlich zuteilungsfähig ist, der muss den Bausparvertrag aus seinen Unterlagen hervorsuchen. Einige Anbieter sollen auch nicht über die Höhe der Förderprämien informieren – ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, der für die Bausparer von hohem Interesse ist.

Da ich derzeit keinen Bausparvertrag bespare, kann ich gar nicht genau sagen, ob diese Informationen auf den Kontoauszügen deutscher Bausparanbieter zu finden sind. Soweit ich es jedoch in Erinnerung habe, werden alle der genannten Punkte aufgeführt. Daran wird ersichtlich, dass die vielen Auflagen und Vorschriften, die in Deutschland gelten, manchmal auch ihre Vorteile haben können.

Posted by Jochen on 03/11 at 07:52 PM
FinanzenImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Sharia-konforme Policen für die Emirate

Viele Versicherungsunternehmen werfen derzeit ihre Netze in den osteuropäischen Ländern aus, bauen sich ein eigenes Vertriebsnetz auf oder kooperieren mit florierenden Konzernen vor Ort. Die Uniqa Versicherungen AG geht einen Schritt weiter. Sie setzt auf den islamischen Raum. Als Partner hat man sich für die Al Buhaira Versicherung entschieden, mit der man eine Personenversicherung gründet, die schon in den nächsten Wochen aktiv werden soll. 15 Prozent des Unternehmens hält die Uniqa Group Austria, 20 Prozent sind bei der Al Buhaira, die Führungsmitglieder haben zehn Prozent im Besitz und 55 Prozent gehen an die Börse.

Das Joint Venture trägt den Namen Takaful Al-Emarat. Angeboten werden Kranken- und Lebensversicherungen. Hier sieht die Uniqa enormes Potential. Alleine in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden es nach Ansicht von Generaldirektor Konstantin Klien bis zu acht Millionen Neukunden innerhalb von rund fünf Jahren sein. Grund ist die Versicherungspflicht, die demnächst für ausländische Arbeitskräfte gelten wird. Und deren Zahl steigt kontinuierlich an. Ab wann die Uniqa allerdings mit einem Gewinn rechnet und welche Summe in die gemeinsame Unternehmung gesteckt wird, darüber gibt es keine Auskunft.

Das Interesse an Versicherungen, die sich an den islamischen Vorschriften orientieren, ist schon jetzt vorhanden. Aus Ost- und Südosteuropa kommen bereits Anfragen zu Sharia-konformen Policen. Doch vorerst wird sich das Geschäft auf die Emirate beschränken, später sollen weitere Staaten der Golfregion und in Afrika erschlossen werden. Konstantin Klien ist überzeugt davon, dass es ausreichend Nachfragt gibt, auch in Europa, wo rund 16 Millionen Muslime leben.

Posted by Andre on 03/11 at 01:47 PM
NewsVersicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?