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Freitag, März 21, 2008

Heimwerkarbeiten sollten immer in der richtigen Kleidung ausgeführt werden

Pro Jahr kommt es etwa zu 250.000 Unfällen durch Heimwerkarbeiten, die ärztliche Versorgung erfordern. Verursacht wird dies häufig dadurch, dass Heimwerker immer öfter auf die notwendige Kleidung und auf die Schutzausrüstung verzichten. Hobby-Handwerker tragen für gewöhnlich nur ihre alte Jeans und fangen dann mit ihren Arbeiten an. Dabei sollten selbst bei schnell erledigten Arbeiten die erforderlichen Anziehsachen getragen werden, so wie es auch die Profis machen.

Doktor Mario Ostendorf, Arzt des Infocenters der R+V Versicherungen, empfiehlt bei Kreis-, Stich- oder Bandsäge ganz besonders auf die Ausrüstung zu achten. Oberteile sollten eng anliegen, um zu vermeiden, dass sich Stoff im Gerät verfängt. Auf keinen Fall dürfen Schals oder Schmuck getragen werden, auch müssen lange Haare zusammen gebunden werden. Gegen herumfliegende Späne und Splitter ist es ratsam eine Schutzbrille aufzusetzen, festes Schuhwerk ist dann nützlich, wenn die Säge mal aus Versehen aus der Hand gleiten sollte. Zu beachten ist auch, dass besser auf Handschuhe verzichtet werden sollte, da sie leicht in das Sägeblatt gelangen könnten—wie auch bei Bohrmaschinen und Bandschleifern. Spezielle Schnittschutzhosen und Helme mit Visier gibt es für besonders gefährliche Motorsägen. Statistisch gesehen ereignen sich Heimwerker-Unfälle am häufigsten im Zusammenhang mit einer Säge, was mitunter auch tödlich enden kann. 

Heimwerker, die häufiger aktiv sind, sollten sich unbedingt eine Grundausstattung kaufen. Zu dieser zählt unter anderem ein gut sitzender Blaumann, der auch schnell und einfach anzuziehen ist, und eben festes Schuhwerk. Diese speziell erhältliche Kleidung ist meistens auch schwer entflammbar.

Für die meisten Arbeiten ist auch ein Gehör- und Atemschutz sehr wichtig. Bei Schleifarbeiten oder bei Arbeit mit Dämmstoffen kann viel Staub und Dreck entstehen, der die Atemwege belasten könnte. Sogar preiswerte Einwegmasken können schon einen großen Teil der Partikel aus der Atemluft filtern, empfehlenswert ist es jedoch bei längeren Arbeiten eine hochwertigere Feinstaubmaske zu erstehen. Auf die Dauer der Belastung kommt es auch bei der Auswahl für einen Gehörschutz an. Für diejenigen, die gelegentlich mit lauten Elektrowerkzeugen zu tun haben, genügen simple Ohrstöpsel. Bei regelmäßigerem Einsatz ist eine Anschaffung von Kapselgehörschutz durchaus sinnvoll. Häufig wird die Lärmbelastung durch die Heimwerker unterschätzt und es kann zu schweren Schädigungen kommen. Kreissägen können Lärmpegel von bis zu 100 Dezibel erreichen und sind dadurch ebenso gefährlich für die Ohren wie ein Presslufthammer.

Um also allen Risiken, die beim Heimwerkern entstehen können, zu entgehen, einfach nur die richtige Kleidung wählen.

Posted by Saskia on 03/21 at 06:38 PM
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Das Darmkrebsrisiko online prüfen

Natürlich kann ein Test, der im Internet ausgeführt wird, nicht hundertprozentige Sicherheit geben. Dennoch ist der Online-Test, den die Techniker Krankenkasse jetzt zum Darmkrebsrisiko anbietet, sicher etwas sehr Wichtiges.

Auf www.tk-online.de ist der Test zu finden, eine kurze Abfrage, mit der für jeden das eigene Risiko eingeschätzt werden kann. Sollte ein Risiko zum Ausbruch von Darmkrebs vorhanden sein, wird auch eine Auskunft darüber erteilt, wenn besser ein Gastroenterologe oder auch ein Humangenetiker aufgesucht werden sollte, um genauere Tests und Untersuchungen zu machen.

“Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebsdiagnose, betroffen sind größtenteils Männer und Frauen ab 50. Deshalb wird ab diesem Alter die Früherkennung empfohlen. Menschen, bei denen es bereits Darmkrebsfälle in der Familie gibt, sollten jedoch deutlich früher damit beginnen.”, sagt dazu Monica Burkhardt, die Gesundheitsexpertin bei der Techniker Krankenkasse.

Wichtig ist es immer, auf die Warnsignale des Körpers zu achten. Der veränderte Stuhl mit Durchfall oder Verstopfung sollte auf jeden Fall ernst genommen und nicht womöglich gar beiseite geschoben werden. Was auch dringend beachtet werden muss: Findet ein Blut- und ein Schleimabgang statt oder sind solche Auflagerungen auf dem eigenen Stuhl zu finden, sollte dringend ein Facharzt konsultiert, das heißt, aufgesucht werden. Auch wenn Bauchschmerzen unklarer Herkunft vorkommen oder eine Gewichtsabnahme und eine Leistungsminderung vorhanden sind. Die letzten beiden Anzeichen können auf einen – mit dem sichtbaren Auge nicht bemerkbaren – Blutverlust im Darm hindeuten.

Je früher Darmkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Chancen, dass eine Heilung stattfinden kann. Deshalb sollten Risikopatienten auf jeden Fall Vorsorgeuntersuchungen machen lassen in diesem Bereich. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von jeder Krankenkasse und auch von Ihrem Hausarzt.

Posted by Christel on 03/21 at 04:37 PM
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EU-Vorschlag: Abschaffung der Vorfälligkeitsentschädigung

Am Donnerstag der vergangenen Woche hat die BSI (Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft) Stellung zu den EU-Plänen im Hinblick auf das Thema Baufinanzierung bezogen. Aus dieser Stellungnahme geht sehr eindeutig hervor, dass man in Deutschland nicht daran interessiert ist, das bisherige System zu ändern. Die deutschen Verbraucher seien sehr gut geschützt, was vor allem auf die Langfristkultur bei der Baufinanzierung zurückzuführen sei.

Dies ist in der Tat wahr. In Deutschland ist es üblich, dass Immobiliendarlehen mit verhältnismäßig langer Laufzeit bzw. langer Zinsbindung abgeschlossen werden. Auf diese Weise können den Darlehensnehmern sichere Zinssätze garantiert werden. Sollten die Zinsen an den Märkten steigen, so sind die Darlehensnehmer davon nicht betroffen – ganz anders wie zum Beispiel in den USA, wo ein fortschreitender Zinsanstieg dazu geführt hat, dass sich plötzlich Millionen von Haushalten nicht mehr in der Lage befanden, ihre Darlehensraten aufzubringen.

Der einzige Nachteil, den die Langfristkultur im Rahmen der Finanzierung mit sich bringt ist die Tatsache, dass die abgeschlossenen Darlehen nur ein bedingtes Maß an Flexibilität bieten. So ist es zum Beispiel nicht möglich, ein Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindung zu kündigen und vollständig abzulösen – zumindest nicht ohne die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung.

Die EU denkt hingegen darüber nach, dies zu ändern. In Brüssel vertritt man derzeit die Meinung, dass es den Darlehensnehmern gestattet sein sollte, ihre Darlehen vorzeitig, ohne die Leistung einer Vorfälligkeitsentschädigung tilgen zu können. Dies hätte jedoch zur Folge, dass die Banken ihre Finanzierungsangebote neu kalkulieren müssten, was im Endeffekt auf höhere Kosten hinauslaufen würde. Laut der BSI würde eine entsprechende Regelung dafür sorgen, dass die durchschnittliche Darlehensrate von Eigenheimfinanzierern dadurch um rund 80 Euro im Monat steigt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass die EU eine entsprechende Richtlinie erlassen wird. Somit kann erst einmal Entwarnung gegeben werden: Ein Kostenanstieg ist nicht zu erwarten. 

Posted by Jochen on 03/21 at 02:53 PM
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