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Montag, März 24, 2008

Trickdiebstahl bei Geldkarten

Im Jahr 2007 kam es zu sehr vielen Geldkartendiebstählen. Diese machten über die Hälfte der Kartenschäden aus. Aus einer Statistik der EURO Kartensysteme, einem Gemeinschaftsunternehmen der Banken und Sparkassen, geht hervor, dass in 54 Prozent aller Schadensfälle die Karteninhaber bestohlen wurden. Am häufigsten in diesem Zusammenhang würden Bankkunden in Kaufhäusern und anderen Geschäften bestohlen.

Der PIN-Code, also der Sicherheitscode, stellt für die meisten professionellen Verbrecher kein Problem dar. Sie sehen ihren Opfern bei der PIN-Eingabe einfach über die Schulter und merken sich die Fingerfolge. Als Kunde sollten Sie daher beim Eintippen des Sicherheitscodes immer die Tastatur mit der Hand und auch dem Portemonnaie verbergen. Der Schaden, der durch das Bargeld-Abheben entsteht, ist vom Kunden selbst zu tragen.

Auch in einem kürzlich ergangenen Urteil wurden die Banken wieder gestärkt in ihrer Haltung, dass sie den Schaden bei EC-Karten Diebstahl nicht zu übernehmen hätten. Häufig werden Unsummen von den Konten nach dem Diebstahl der EC-Karte gestohlen. Ausgeschlossen werden kann, dass die Diebe den Sicherheitscode geknackt hätten, rechtfertigten die Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main ihre Entscheidung. Gestützt wurde das Urteil auf ein Gutachten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Lediglich die Möglichkeit zum Bundesgerichtshof zu gehen, bliebe den Klägern. Kläger war eine Verbraucherzentrale, die im Auftrag von zwölf Kunden klagte, denen in Zeitraum von 1999 bis 2003 die EC-Karten durch Diebe gestohlen worden waren und von deren Konten dann Geld abgehoben wurde. Die Bank beschuldigte die Kunden, dass sie ihren PIN auf der Karte notiert und diese gemeinsam mit der Karte aufbewahrt hatten, sodass es für die Diebe sehr simpel wäre, sich mit dem Geld der Konten zu bereichern.

Also Obacht! Trickdiebstähle werden nicht durch Versicherungsschutz gedeckt. Die Hausratversicherung greift nur bei Raub oder gewaltsamen Einbruch und ähnlichem, nicht bei einfachem Diebstahl, wie der Trickdiebstahl es ist. 

Posted by Saskia on 03/24 at 05:06 PM
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UNIQA Versicherungsgruppe mit Kooperation in Vereinigten Arabischen Emiraten

Eine gemeinsame Personenversicherung ist durch die österreichische Versicherungsgruppe UNIQA und den im Emirat Sharjah der Vereinigten Arabischen Emirate beheimateten Sachversicherer Al Buhaira Versicherung gegründet worden. Das neue Unternehmen „Takaful Al- Emarata“ wird den Sitz in Dubai haben und wird Kranken- und Lebensversicherungen offerieren, die islamischen Vorschriften genügen. Die UNIQA Group Austria ist zu 15% an dem Unternehmen beteiligt, Al Buhaira 20%, 10% gehen an führende Gründungsmitglieder und die restlichen 55% des Aktienkapitals des neuen Unternehmens werden durch ein IPO der Öffentlichkeit angeboten.

Laut Aussage des UNIQA Generaldirektor Doktor Konstantin Klien ist diese Kooperation ein Joint Venture wie aus dem Bilderbuch, wobei die spezifischen Stärken der einzelnen Partner sich optimal ergänzen in der Zusammenarbeit. UNIQA bietet Know-How aus den Gebieten Lebens- und Krankenversicherung, Al Buhaira hingegen bringt seine Marktkenntnis und im Verlauf der jahrelangen Tätigkeiten erworbenen Verbindungen in der Region ein. Al Buhaira hatte schon länger nach einem starken internationalen Partner mit der nötigen Expertise im Bereich Personenversicherung gesucht, da es sich heraus kristallisierte, dass eine Krankenversicherung für alle Expatriates, die 80% aller Arbeitnehmer stellen, in den Emiraten verpflichtend wird und es somit ein steigendes Potential für entsprechende Versicherungen gibt.

Durch dieses Joint-Venture ist es auch für österreichische UNIQA möglich, ihr Wissen bezüglich „islamischer Produkte“ auszubauen. Bereits jetzt gibt es viele Anfragen aus einzelnen der 20 Märkte aus Ost- und Südeuropa, in denen die UNIQA vertreten ist. In Europa leben ungefähr 16 Millionen Muslime, somit wird auch von einer steigenden Nachfrage nach solchen Produkten unabhängig von einer regionalen Expansion ausgegangen, da entsprechende Kundenschichten vorhanden sind.

Die neue Versicherung wird ihre Produkte als erstes in den Vereinigten Arabischen Emiraten anbieten, sollten sich die Erwartungen erfüllen, wird auch zu einer Expansion in andere Länder des Nahen Osten kommen, dabei wird sich jedoch auf die Regionen der GCC, der Gulf Cooperaion Council, und der MENA, Middle East and North Africa, als auch andere islamische Länder beschränkt.

Al Buhaira National Insurance ist eine der führenden Versicherungsgruppen der Region und steht für Verlässlichkeit und Qualität. 1978 wurde das Unternehmen auf Bitten des Herrschers des Emirates Sharjah gegründet. Seitdem offeriert es alle Sorten von Sachversicherungen und ist stetig gewachsen.

Spezielle Regelungen sind bei Versicherungen in der islamischen Welt zu beachten, die sich unter anderem mit dem Verbot von Zinsen und Wetten auseinander setzen müssen. Takaful, was soviel heißt wie „Garantie“ oder „Füreinander Bürgen“, werden diese Policen daher in der islamischen Welt genannt. Grundlage für diese bildet die Idee einer Gemeinschaft der Versicherten, die die Risiken splitten und sogar am Plus des Versicherungsunternehmens beteiligt werden. In einen Fond wird eingezahlt, die Versicherung kümmert sich um diesen und legt das Kapital nach islamischen Regeln an. Die Gewinne werden größtenteils nach Gebührenabzug ausgezahlt. 

Posted by Saskia on 03/24 at 04:41 PM
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Vorlesungstag 2008 in Leipzig

Am 3. April diesen Jahres wird schon zum achten Mal der so genannte Vorlesungstag an der Universität Leipzig gehalten. Organisiert ist dieser durch das Institut für Versicherungswissenschaften worden. Dieser Tag wird gänzlich dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gewidmet. Unter anderem wird das Institut über Forschungsprojekte der letzten zwölf Monate berichten. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Referaten renommierter Brachenexperten über derzeitige Probleme und Anreize in der Versicherungsbranche.

Durch Gespräche und Diskussionen nach den Referaten und während der Abendveranstaltung wird das Angebot passend abgerundet. Präsentiert wird die Veranstaltung von Privat Dozent Dr. Thomas Köhne. Der Vorsitzende des Vorstands der AXA Konzern AG, Dr. Frank Keuper, wird kompetent über die Konzentrationstendenzen in der Versicherungswirtschaft informieren und zudem Erfahrungen in der Post-Merger Phase erörtern. Darüber hinaus wird Dr. Heiko Winkler als Vorsitzender der Provinzial NordWest Holding AG, die Entwicklungsmöglichkeiten der öffentlichen Verischerer unter dem Slogan „Think big - act local“ erläutern.

Zusätzlich werden in einer Podiumsdiskussion die neusten Entwicklungen der VVG-Reform durchleuchtet. Ansprechpartner und Experten in dieser Runde werden beispielweise Dr. h. c. Beutelmann, Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen, Dr. Theo Langheid, Partner bei Bach, Langheid & Dallmayr und Prof. Wolfgang Römer, Versicherungsombudsmann, sein. Weitere Informationen können unter www.vorlesungstag2008.de abgerufen werden.

Posted by Saskia on 03/24 at 04:36 PM
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