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Dienstag, März 25, 2008

Umfragewerte der Rürup-Rente bleiben miserabel

Die Rürup-Rente bleibt das Sorgenkind der Versicherungsbranche. Selbst nach zwei Jahren ist die auch als Basisrente bezeichnete Form der Altersvorsorge in der Bevölkerung weitgehend unbekannt. Der Versicherer Canada Life wollte es genauer wissen und hat TNS-Emnid damit beauftragt, rund 1.000 Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren zu befragen. Die Ergebnisse decken sich mit dem, was bereits bei vorherigen Umfragen deutlich wurde: Die Rürup-Rente bedarf eines ordentlichen PR-Schubs, um zumindest ein wenig aus dem Schatten der Riester-Rente treten zu können.

Denn bislang kennen laut TNS-Emnid nur 16 Prozent die Basisrente oder haben zumindest ein wenig Grundwissen rund um die Rürup-Rente. Beim Riestern sind es 50 Prozent. Noch besser stehen Bausparverträge mit vermögenswirksamen Leistungen dar. Sie sind mehr als 75 Prozent der Befragten ein Begriff. Genutzt werden Basisrentenverträge von lediglich zwei Prozent und mehr als die Hälfte sagt, sie hätten so gut wie gar keine Ahnung von dem, was sich hinter der Rürup-Rente verbirgt.

Sie bietet eine Alternative für alle, die beim Riestern außen vor bleiben, in der Regel also Selbständige und Freiberufler. Für sie stellt die Basisrente eine Möglichkeit dar, Steuern zu sparen, da die Einzahlungen zu einem jährlich wachsenden Anteil bei der Steuererklärung als Vorsorgeaufwendungen und damit Sonderausgaben geltend gemacht werden können. Gerade für ältere Sparer macht das Sinn, weil sie ein optimales Verhältnis von Steuerersparnis heute und Besteuerung der privaten Rente später erreichen.

Bei der Canada Life heißt es jetzt, sich noch mehr für die Basisrente ins Zeug zu legen. „Das Marktpotential ist noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt der Direktor für Marketing und Produktmanagement, Bernhard Rapp. Die Rürup-Rente habe deutlich an Attraktivität gewonnen, nachdem der Gesetzgeber nachgebessert habe. Zielgruppe sind unter anderem die ICH-AGler und die vielen Solo-Unternehmer, die es inzwischen gibt.

Posted by Andre on 03/25 at 02:39 PM
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Fakten zum Verkauf von Immobiliendarlehen

Die Associated Press hat gestern eine erstklassige Pressemitteilung zum Thema „Verkauf von Immobiliendarlehen“ veröffentlicht, in der alle wichtigen Informationen für Darlehensnehmer und angehende Darlehensnehmer festgehalten sind. Mit Hilfe der darin enthaltenen Informationen können sich alle Interessierten einen guten Überblick zum Thema verschaffen. Die wichtigsten Punke sollen im Folgenden kurz wiedergegeben werden.

So wurde zunächst einmal darauf hingewiesen, dass der Verkauf von „maroden“ Immobiliendarlehen bereits seit vielen Jahren unter den Banken Gang und Gebe ist. Hierbei handelt es sich um keine Vorgehensweise, die erst kürzlich eingeführt wurde. In diesem Zusammenhang wird in der Mitteilung verdeutlicht, dass die Banken von dieser Möglichkeit auch schon seit vielen Jahren Gebrauch machen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Immobiliendarlehen an ein anderes Finanzunternehmen verkauft wird, so groß wie je zuvor - und nicht etwa erhöht.

Des Weiteren wird deutlich gemacht, dass fast ausschließlich Darlehen weitergereicht werden, die von den Darlehensnehmern nicht mehr bedient werden – also Darlehen, bei denen die Banken Zahlungsausfälle zu verzeichnen haben. Für einen Darlehensnehmer bedeutet das schlichtweg, stets seinen Ratenzahlungen nachzukommen – dann kann ihm so gut wie nichts passieren.

Im nächsten Punkt wird aufgezeigt, wie sich Immobilieneigentümer vor der Weiterreichung ihrer Darlehen schützen können: Wer demnächst ein Immobiliendarlehen aufnehmen oder eine Anschlussfinanzierung für ein bestehendes Darlehen abschließen möchte, der kann sich fortan vor dem Verkauf seines Darlehens schützen. Zunehmend mehr Banken bieten entsprechende Schutzmöglichkeiten an, wie zum Beispiel Vertragsklauseln, die einen Weiterverkauf durch die Bank untersagen. Je nach Bank kann die Ergänzung einer entsprechenden Klausel mit zusätzlichen Gebühren oder einem Zinsaufschlag verbunden sein.

Posted by Jochen on 03/25 at 08:44 AM
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