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Freitag, März 28, 2008

Vorsicht bei der Anschlussfinanzierung

Bereits vorgestern wurde im Immobilienresort von Focus online ein wirklich erstklassiger Artikel zum Thema Anschlussfinanzierung veröffentlicht. Im Rahmen des Artikels werden dem Leser wichtige Informationen und hilfreiche Praxistipps mit auf den Weg gegeben, die ich zusammengefasst im Folgenden wiedergeben möchte.

Zunächst einmal wird darauf hingewiesen, dass das Jahr 2008 aus Sicht der Banken das Jahr der Anschlussfinanzierung sein wird. Dieses Jahr müssen die meisten Institute mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung rechnen, was in erster Linie auf die schlechte Wohnungsbaukonjunktur zurückzuführen ist. Somit sehen sich die Banken dazu gezwungen, sich vor allem auf ihre Bestandskunden konzentrieren, bei denen demnächst eine Anschlussfinanzierung bevorsteht.

Wird die Anschlussfinanzierung beim selben bzw. bisherigen Geldinstitut fortgeführt, so spricht man auch von einer Prolongation. Für diese Variante entscheiden sich ca. 75 Prozent aller Darlehensnehmer. Dies liegt in erster Linie daran, dass sie mit den Abläufen bei ihrer Bank vertraut sind und kein umständlicher Wechsel zu erfolgen hat - stattdessen kann das Immobiliendarlehen völlig unkompliziert verlängert werden.

Die Banken sind sich dieses Vorteils bewusst und machen ihn sich gern zu nutze. Für die Darlehensnehmer bedeutet das, teilweise immens hohe Zinssätze in Kauf nehmen zu müssen. Häufig liegen die Prolongationszinssätze deutlich über dem Marktniveau, so dass den Darlehensnehmern nur dazu geraten werden kann, sich auch mit anderen Banken in Verbindung zu setzen bzw. nach günstigeren Finanzierungsangeboten Ausschau zu halten.

Wer zum Beispiel von einer regionalen Bank zu einer Direktbank wechselt, kann den Zinssatz um bis zu drei Prozent drücken, was logischerweise zu einer enormen Reduzierung der Darlehensrate führt. In solchen Fällen raten die Experten von Focus online dazu, die frühere Ratenhöhe beizubehalten. Denn dadurch erhöht sich der Tilgungsanteil, was wiederum zur Folge hat, dass man schneller schuldenfrei ist.

(Quelle: Focus: Anschlussfinanzierung - Begehrte Kunden, schlechte Konditionen)

Posted by Jochen on 03/28 at 03:10 PM
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Verhaltene Prognosen für 2008

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sieht verhalten auf das Jahr 2008. Große Zuwächse werden von den Unternehmen nicht erwartet. Die Prognose bei den Beitragseinnahmen lautet auf ein Plus von 1,5 Prozent. Im vergangenen Jahr konnte die Branche gerade einmal um 0,8 Prozentpunkte zulegen. Als Schwerpunkte für dieses Jahr, bei denen deutlich zugelegt werden soll, gelten die Bereiche Lebensversicherung und private Krankenversicherung (PKV).

Bei der PKV weist der Verband allerdings gleichzeitig auf die Auswirkungen der Gesundheitsreform hin. Verträge, die nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen werden, könnten nach Einschätzung des Verbandes um rund zehn Prozent teurer werden. Ab diesem Tag gilt die Versicherungspflicht auch in der privaten Krankenversicherung und dürfen die Altersrückstellungen zu einem anderen Versicherer mitgenommen werden, was bislang nicht möglich war. Ähnlich deutlich steigen auch die Beiträge für private Pflegeversicherungen ab dem 1. Juli, so Reinhold Schulte, Vorsitzender des Verbandes der privaten Krankenversicherer. Der Preisanhebung sei eine Reaktion auf die Pflegereform und der damit verbundenen Dynamisierung der Pflegeleistungen. Auf der anderen Seite gab es auch positive Informationen für die Kunden. Der GDV geht davon aus, dass der harte Wettbewerb bei den Kfz-Versicherungen weiterhin für einen Preiskampf sorgen wird. Die Beitragseinnahmen in 2008 werden, schätzt man, um zwei Prozent zurückgehen.

Die größten Probleme bereitete den Unternehmen der Orkan Kyrill mit einem Gesamtschaden von über zwei Milliarden Euro. Auf die Beiträge für die Wohngebäudeversicherung werde sich das allerdings nur bedingt auswirken. Denn auch in dieser Sparte präge der Wettbewerb den Preis. Keine gravierenden Auswirkungen habe bislang die amerikanische Hypothekenkrise. Die Finanzdienstleistungsaufsicht habe bereits zwei Prüfungen vorgenommen und keine Risiken gefunden. Ohnehin sei nur ein Bruchteil der aktuell 690 Milliarden Euro umfassenden Kapitalanlage in betroffene Produkte investiert.

Posted by Andre on 03/28 at 02:13 PM
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Allianz möchte jetzt ihre türkischen Kunden anlocken zur Marktanteilsteigerung

Da die Allianz in der letzten Zeit Marktanteile in Deutschland verloren hatte, versucht das Versicherungsunternehmen nun Anteile zurück zu erobern. Unter anderem hat sie seit neustem auch für ausländisch-stämmige Kunden interessante Angebote - beispielsweise für türkischstämmige Kunden. Gerhard Rupprecht, der Allianzchef Deutschland ist der Meinung, dass zukünftig in sehr vielen Filialen Formulare und Broschüren in türkischer Sprache vorhanden sein sollen, um so auch besser das Interesse der Zielgruppe zu wecken und mit ihr besser ins Gespräch zu kommen. Auch andere Neuigkeiten hat die Allianz zu vermerken: Spezial-Agenturen für Firmenkunden werden in Zukunft etabliert. Außerdem sollen junge Vertreter in einer konzerneigenen Akademie geschult werden.

Die letzten Jahre waren für viele Versicherer eher heikel und schwierig in Bezug auf Schaden- und Unfallpolicen. Dort kam es zu erheblichen Umsatzeinbrüchen, allerdings sind diese Versicherungen diejenigen, die normalerweise das profitablere Geschäft bestreiten. Fallende Marktanteile werden der Allianz zufolge als der Grund für den derzeitigen Stellenabbau genannt. 5700 Arbeitsplätze sind aktuell auf der Kippe. Schon 4700 Mitarbeiter entschieden sich dazu, entsprechende Abmachungen zu unterschreiben oder auch die Gesellschaft zu verlassen. Angeblich wird für die restlichen 1000 Mitarbeiter fieberhaft nach einer sozial-verträglichen Lösung gesucht. Jedoch wurde vom Firmenchef Rupprecht bereits eingewendet, dass das sehr schwierig werden wird. Und das, obwohl die Allianz ihre Beitragseinnahmen 2007 um 1,6% auf 26,1 Milliarden EURO erhöhen konnte. Dieser immense Zugewinn ist vor allem in der Lebensversicherungssparte erlangt worden. 

Posted by Saskia on 03/28 at 09:11 AM
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Beunruhigte Versicherer durch Liechtensteiner Steuersparmodelle

Viele Versicherer in Deutschland, die mit den Steuersparversicherungen aus Liechtenstein auch hierzulande Kunden werben wollten, sind derzeitig eher beunruhigt durch die Affäre um Steuerhinterziehung in Liechtenstein. Das Versicherungsunternehmen Talanx offeriert über seine Tochter Aspecta Versicherungsprodukte aus Liechtenstein, momentan werden allerdings mögliche Risiken durch die Liechtenstein-Business abgewägt, so der Konzernchef Haas gegenüber dem Handelsblatt. Sogar der Allianz-Chef Deutschland Gerhard Rupprecht gesteht dem Handelsblatt, dass auch die Allianz zu prüfen hat, ob sich der Steuerskandal aus Liechtenstein negativ auf die Reputation des Konzerns auswirken könnte.

Seit kurzer Zeit offerieren mehrere deutsche Konzerne verstärkt Versicherungsprodukte aus Liechtenstein. Besonders beliebte Produkte dabei sind sogenannte Versicherungsmäntel, in die Sparer alle möglichen Vermögenswerte, wie beispielsweise Wertpapierdepots oder Bargeld oder Fonds, einbringen können. Die Erträge sind hierbei unter gewissen Voraussetzungen von der Abgeltungsteuer befreit, was diese Anlageform gegenüber anderen sehr attraktiv macht. Anleger haben erst bei Auszahlung 50% ihres Gewinns zu versteuern.

Ab 2009 haben Anleger 25% Steuern auf Erträge aus Kapitalanlagen zu zahlen. Versicherer aus Deutschland wie beispielsweise die Allianz möchten ihre Kunden mit ähnlichen Produkten anlocken, da der Verkauf von Lebensversicherungen in den letzten Jahren eher stagnierend verlief. Juristisch umstritten ist aktuell jedoch das Leichtenstein-Modell. Es stellt sich die Frage der Legalität bei Lebensversicherungen und ob den Versicherern Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen werden kann.

In Liechtenstein lebende Kunden sind vor Anfragen ausländischer Behörden sicher, genauso wie Liechtensteiner Banken. So zumindest sagt es das Liechtensteiner Versicherungsvertragsrecht.

Posted by Saskia on 03/28 at 04:00 AM
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Solariumbräune nicht so gesund wie vermutet

Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung startet ins Frühjahr mit einer Kampagne zur Hautkrebs-Prävention. Besonders rät sie dabei in ihrer “Präventionskampagne Haut” vom regelmäßigen Besuch von Solarien ab, denn auch künstliche UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen. Solarien und Sonnenstudios sollten möglichst selten besucht werden. Insbesondere Minderjährige und helle Hauttypen sollten die künstliche Sonne meiden, schließlich ist ihre Haut besonders empfindlich gegen die intensive Strahlung auf der Sonnenbank.

Vor dem natürlichen UV-Licht bewahrt die Solariumbräune auf jeden Fall nicht. 40% der Solariumgänger wissen dies laut einer repräsentativen Umfrage zur Kampagne nicht. Das in der Haut vorhandene Pigment wird durch die UVA-Strahlung nur umgelagert, aber nicht neu gebildet. Selbst wenn durch die Solariumbräune eine gewisse Vorbräune entsteht, muss sich in der natürlichen Sonne so geschützt werden, als wäre man ungebräunt. Bei den Solarien sollten solche aufgesucht werden, die zertifiziert sind und die Voraussetzungen der Strahlenschutzkommission einhalten. Zu diesen Anforderungen gehören geschultes Personal, die notwendigen hygienischen Bestimmungen und gut sichtbare Informationen zum sicheren Umgang und Gebrauch der Sonnenbänke.

Da sehr viele Bundesbürger allerdings nicht auf den Gang ins Solarium verzichten können, müssen folgende Hinweise beachtet werden. Je jünger und heller die Haut ist, desto problematischer ist auch ein Besuch des Solariums. Menschen, die zudem mehr als 40 Pigmentflecken haben, zu Sommersprossen neigen oder eine genetische Veranlagung zu Hautkrebs haben, sollten sich nicht in eine der Röhren legen, so Professor Malte John, Experte der Präventionskampagne Haut. Unter gewissen Umständen kann die künstliche Sonne sogar schädlicher als die natürliche sein. Die intensive UVA-Strahlung dringt tief in die Lederhaut ein, wo sie die Haut bis zu sechs Mal schneller ältern lässt. Die Strahlung kann Hautkrebs verursachen.

Auch wird häufig unterschätzt, dass eine Kombination aus Medikamenten und Kosmetikprodukten zu einer UV-Überempfindlichkeit führen kann. Die Lichtempfindlichkeit kann durch bestimmte chemische Stoffe, die in Cremes und Medikamenten Inhaltsstoffe sind, erhöht werden. Beispiele hierfür wären Antibiotika, Duftstoffe wie Moschus, Beruhigungs- und Entwässerungsmittel. Dadurch kann es zu starken Entzündungen oder Sonnenbränden kommen. Aus diesem Grunde wird vom Experten John unbedingt empfohlen, sich vor dem Sonnenbaden zumindest abzuschminken. Man sollte den Arzt oder Apotheker über mögliche verstärkte Lichtempfindlichkeit konsultieren, wenn Medikamente genommen werden müssen. Ungewöhnliche Erscheinungen wie Schwellungen und Nässe sind ein dringender Grund nach dem Sonnen den Arzt aufzusuchen.

Nähere Informationen können unter www.ssk.de abgerufen werden. Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Maßnahme der Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt nehmen 120 Krankenkassen an der Kampagne „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen“ teil.

Posted by Saskia on 03/28 at 03:54 AM
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