Freitag, April 04, 2008
ERGO setzt auf kapitalmarktnahe Produkte
Die ERGO-Versicherungsgruppe hat für das Jahr 2008 klare Ziele vor Augen. Ins Blickfeld der zum Konzern gehörenden Lebensversicherer rücken noch stärker als bisher die Sparten betriebliche Altersvorsorge und kapitalmarktnahe Produkte. Sie hatten sich schon im vergangenen Jahr als Zugpferde im Neukundengeschäft erwiesen, das bei der ERGO von 1,5 auf 1,6 Milliarden Euro (plus 5,2 Prozent) stieg.
Damit dieser Trend anhält gehen ab Mai die „Kaiser-Rendite Plus“ bei der Hamburg Mannheimer und die „Dual Rente aktiv“ bei der Victoria an den Start. Es handelt sich laut ERGO um ein dynamisches Hybridprodukt, das im Oktober 2007 erstmals bei der HypoVereinsbank an den Mann und die Frau gebracht wurde. Die fondsgebundene Rentenversicherung garantiert auf der einen Seite den Erhalt der eingezahlten Beiträge, auf der anderen Seite nutzt sie die Chancen des Kapitalmarktes. In die gleiche Richtung zielt – ebenfalls als private Rentenversicherung auf Fondsbasis – die „Global topReturn“ von der Vorsorge Luxemburg Lebensversicherung S.A.. Sie wird seit März über Makler vertrieben. „Bei beiden Produkten wird Flexibilität groß geschrieben“, so Dr. Johannes Lörper vom Vorstand der ERGO Versicherungsgruppe. Konkret bedeutet das, der Kunde kann selbst über den Rentenbeginn entscheiden und auch darüber, ob er sein Kapital auf einen Schlag oder in Raten ausgezahlt haben möchte.
Bei der betrieblichen Altersvorsorge gehen die Lebensversicherer der ERGO ebenfalls von sehr guten Wachstumschancen aus – insbesondere weil sie sich als Instrument zur Bindung von Fach- und Führungskräften bewährt hat. Schon im vorigen Jahr legten die Unternehmen in diesem Bereich deutlich zu. Das Neugeschäftswachstum lag bei 27 Prozent. Bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen waren es sogar 68,5 Prozent. Sehr zufrieden zeigt sich der Vorstand auch mit der Verwaltungskostenquote, die von 3,4 auf 3,3 Prozent gedrückt werden könnte und in rund zwei Jahren bei 2,9 Prozent liegen soll.
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Andre on 04/04 at 12:05 PM
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Lebensversicherungen - 50% aller Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt
In Deutschland gibt es mehr als 97 Mio. Lebensversicherungsverträge. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt 30 Jahren. Ein Zeitraum in dem einiges passieren kann. Überschuldung, Arbeitslosigkeit und veränderte Lebenssituationen sind Gründe wieso es in den vergangenen Jahren zu einem kontinuierlich ansteigenden Stornovolumen kam.
Alleine im Jahr 2006 mussten die Versicherungsgesellschaften aufgrund von Stornos rund 12,2 Mrd. Euro an die Kunden zurückzahlen.
Oft sind Stornos im Lebensversicherungsbereich mit hohem Einbußen für den Versicherten verbunden. Eine Alternative ist der Verkauf, der noch nicht gekündigten Police. Dadurch besteht die Möglichkeit, eine höhere Rückerstattung zu erhalten als beim eigentlichen Versicherer. So gibt es zum Beispiel seit 1999 in Deutschland diese Alternative bei cash.life. Sofern Sie Ihre Kapitallebensversicherung kündigen wollen oder müssen, könnten Sie diese an cash.life verkaufen. Von Verbraucherschützern und Presse wird cash.life geschätzt, denn Kunden erhalten mehr Geld für ihre Police und behalten trotz des Verkaufs einen beitragsfreien Todesfallschutz.
Aktuell wurde lediglich der Mindestankaufswert geändert. Seit 2005 wurden von cash.life in demselben Maße Policen gekauft die nur einen Wert von 5.000 Euro hatten. Nun wurde der Rückkaufswert auf mindestens 10.000 Euro hoch gesetzt. Die Hochsetzung erfolgte aufgrund der Schwierigkeiten die geringwertigen Policen weiterverkaufen zu können.
Grundsätzlich kann der Verkauf der eigenen Lebensversicherung eine vernünftige Alternative sein. Wie bei allen Produkten, sollte sich auch hier der Versicherte vorher ausführlich informieren oder beraten lassen.
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Sabine on 04/04 at 09:06 AM
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Immobilienfinanzierung für Selbständige ohne Eigenkapitalnachweis
Wenn es um die Aufnahme von Immobiliendarlehen geht, haben es Selbständige besonders schwer. Anders als Arbeitnehmer, die ihre Bonität bzw. Einkommensverhältnisse anhand von Gehalts- und Lohnabrechnungen belegen können, müssen Selbständige eine viel größere Anzahl an Dokumenten vorlegen. Damit die Sachbearbeiter der Kreditinstitute die Bonität eines selbständigen Antragstellers bewerten können, muss dieser Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen vorlegen. Deren Erstellung ist meist mit einem hohen Aufwand und zusätzlichen Kosten verbunden, da diese Aufgabe meist vom Steuerberater übernommen wird. Des Weiteren müssen Selbständige nachweisen, dass sie ihr Einkommen bereits seit mehreren Jahren erzielen – und viele Kreditinstitute begrüßen es, wenn die Bonitätsunterlagen eine positive Geschäftsentwicklung aufzeigen.
Umso erfreulicher ist es natürlich, wenn sich Kreditinstitute dafür aussprechen, Selbständigen die Aufnahme von Krediten zu erleichtern. Gestern gab der Baugeldvermittler Dr. Klein in einer Pressemitteilung bekannt, fortan Selbständige zu finanzieren, ohne einen Bonitätsnachweis zu verlangen. Anstatt eine Vielzahl an Unterlagen einzureichen, genügt es dem Baugeldvermittler, wenn die Antragsteller die Höhe ihres Einkommens mit ihrer Unterschrift bestätigen – ein Nachweis ist nicht erforderlich.
Allerdings geht aus der Pressemitteilung auch sehr deutlich hervor, dass diese Vorgehensweise nur dann akzeptiert wird, wenn der Antragsteller viel Eigenkapital einsetzt. Der maximale Beleihungsauslauf bei dieser Form der Immobilienfinanzierung liegt bei 54 Prozent, was wiederum bedeutet, dass mindestens 46 Prozent des Kaufpreises oder der Baukosten in Form von Eigenkapital eingebracht werden müssen.
Finanzierungen mit einem solch hohen Eigenkapitaleinsatz stellen allerdings eine Ausnahme dar. In der Praxis kommt es nur äußerst selten vor, dass sich angehende Immobilienkäufer und Bauherren in der Lage befinden, so viel Eigenkapital einzusetzen.
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Jochen on 04/04 at 08:09 AM
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Sind Gegenstände außerhalb der Wohnung auch über die Hausratversicherung versichert?
In einem vor Kurzem bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm (OLG Hamm, Az.: 20 U 54/07) wurde entsprechend positiv entschieden. So deckt eine Hausratversicherung auch Diebstähle von Gegenständen ab, die vorübergehend außerhalb der Wohnung gelagert werden.
Besonders interessant ist das Urteil für Versicherungsnehmer die sich in der Lage befinden, aus ihrer bisherigen Wohnung auszuziehen, jedoch die neue Wohnung noch nicht bezogen haben. Gleichzeitig aber Wohnungsgegenstände übergangsweise auslagern.
Im ausgeurteilten Fall hatte der Versicherungsnehmer (Kläger) diverse Wohnungsgegenstände, die über seine Hausratversicherung auch versichert waren, während des Umzuges, auf dem Betriebsgelände seiner Firma zwischengelagert. Genau in diesem Zeitraum wurde in seinem Unternehmen eingebrochen und es wurden auch einige seiner ausgelagerten Gegenstände (Kameras, Brillen, Kleidung) entwendet.
Als der Versicherungsnehmer den entstandenen Schaden nun von seiner Hausratversicherung ersetzt bekommen wollte, lehnte diese ab. Die Gesellschaft begründete die Ablehnung mit dem Hinweis, dass sich die Gegenstände zum Zeitpunkt des Diebstahls nicht in der vom Versicherungsschutz umfassten Wohnung befanden. Der Versicherungsnehmer klagte und bekam in der Berufungsinstanz Recht.
Unter dem Gesichtspunkt der so genannten „Außenversicherung“ seien ausgelagerte Gegenstände in der Übergangszeit von der alten zur neuen Wohnung über die Hausratversicherung versichert. Bedingung allerdings ist, dass es sich um Gegenstände des täglichen Bedarfs handelt und die Gegenstände sich tatsächlich nur vorübergehend außerhalb der versicherten Wohnung befinden. Lediglich eine beabsichtigte dauernde Entfernung der Gegenstände aus der Wohnung würde den Versicherungsschutz ausschließen.
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Sabine on 04/04 at 06:02 AM
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Haftpflichtkasse Darmstadt mit verbesserter Tierhalter-Haftpflichtversicherung
Zum 01.04.2008 hat die Haftpflichtkasse Darmstadt (Haftpflichtversicherung des Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes – VVaG) ihre Tierhalter-Haftpflichtversicherung für Hunde erheblich optimiert. Bei unverändert guten Bedingungen wurde ein neuer Tarif mit Selbstbehalt eingeführt und der Grundbeitrag wurde um 23 Prozent reduziert.
Zusätzlich ist der Tarif für Senioren von nun an auch ohne eine bereits bestehende private Haftpflichtversicherung abschließbar.
Die Verbesserungen auf einen Blick:
- Tarif ohne Selbstbehalt 57,00 EUR*
- Tarif mit 125 EUR Selbstbehalt 33,50 EUR*
- Tarif für Senioren auch ohne PHV abschließbar 37,00 EUR*
Über einen Treuerabatt kann der Beitrag noch einmal reduziert werden. Kunden können diesen Treuerabatt selbstverständlich auch bei Abschluss der Tierhalter-Haftpflichtversicherung erhalten. Sofern eine Hausrat- oder Unfallvertrage bei der Haftpflichtkasse Darmstadt besteht, kann ein zusätzlicher Rabatt von 5% gewähren werden. Bestehen sogar mindestens ein Hausrat- und ein Unfallvertrag ist ein Rabatt von 10% möglich.
Sofern Sie Fragen zu der Tierhalter-Haftpflichtversicherung haben kann das telefonische Service-Center Ihnen weiterhelfen (Telefon: 06154/601-1270) oder sie können selbst den Versicherungsschutz online beantragen.
* Die genannten Beiträge sind Jahres-Nettobeiträge zuzüglich 19% Versicherungsteuer und beziehen sich auf eine Deckungssumme in Höhe von 3.000.000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
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Sabine on 04/04 at 12:56 AM
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