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Freitag, April 11, 2008

Dieses Jahr unbedingt gegen Zecken impfen lassen!

Der Winter war mild, viel zu mild. Das haben auch die Zecken gemerkt. Und dadurch überlebt. Und es gibt wieder einige Risikogebiete, in denen die Gefahr, an einer Hirnhautentzündung, einer Meningistis, zu erkranken, besonders groß ist. Diese schwere Erkrankung kann bis zum Tode eines Menschen führen und wird durch Zeckenbisse übertragen. Besonders hoch ist das Risiko im Moment in Baden-Württemberg und Bayern, in Österreich und in der Schweiz, in den baltischen Staaten, in Slowenien und in der Tschechischen Republik. Dies gab zumindest das Robert-Koch-Institut vor wenigen Tagen bekannt. Das Robert-Koch-Institut hat seinen Sitz in Berlin und ist Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Als eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung ist das RKI, wie das Robert-Koch-Institut abgekürzt heißt, dem Bundesgesundheitsministerium und damit mittelbar der Bundesregierung unterstellt. Ganz Bayern wird als eine Risikozone für die FSME, die Frühsommer-Meningitiserkrankung angesehen und auch Baden-Württemberg ist, bis auf drei Landkreise, die sich im Osten des Bundeslandes befinden, betroffen.

Die Stiko, die Ständige Impfkommission, empfiehlt deshalb den dort ansässigen Menschen und den Urlaubern, die sich dort im Freien aufhalten, eine Impfung. Denn immer noch wird in Deutschland zu wenig geimpft gegen die hoch gefährliche Krankheit. Nur 20 Prozent der deutschen Bürger lassen sich impfen. Ein verschwindend geringer Anteil angesichts der Impfquote von Österreich, wo sich inzwischen rund 80 % der Bevölkerung gegen die Frühsommer-Meningitiserkrankung, die FSME, per Impfung schützen lassen.

Der Parasitologe an der Universität Stuttgart-Hohenheim, Peter Kimmig, sagte dazu: „Wir können die Krankheit nicht behandeln, die einzige wirksame Möglichkeit, sie zu bekämpfen, ist die Impfung“. Zahlen muss man die Impfung übrigens nicht selbst, die Krankenkassen übernehmen die Immunsierung, die mit Hilfe von abgeschwächten FSME-Erregern erfolgt. Auch gebe es kaum Schäden durch die Impfung, die nach drei Impfungen einen Menschen bis zu fünf Jahre immun sein lässt. Je älter ein Mensch übrigens wird, desto schlimmer wird der Verlauf der Frühsommer-Meningitiserkrankung übrigens. Deshalb sollten nicht nur Kinder zur Impfung gebracht werden, sondern gerade auch die Erwachsenen sollten sich impfen lassen.

Ich bin selbst in einer solchen Risikozone für die FSME aufgewachsen und deshalb kann ich jedem nur raten, sich impfen zu lassen, wenn er in einem Risikogebiet lebt. Die Meningitis ist eine sehr heimtückische Krankheit und ich habe im Laufe der Jahre meiner Kindheit und Jugend einige Erkrankte mitbekommen in meinem Lebensumfeld, die dem Tod durch die FSME gerade so noch mal von der Schippe gesprungen sind. Und eben auch eine Person, die es nicht mehr geschafft hat und an den Folgen der Frühsommer-Meningitiserkrankung verstarb.

Die Krankenkassen informieren gerne über die Impfung und wo man sie vornehmen lassen kann. Hier ist der Schutz wichtig und die Vorsorge. Deshalb ist Hinsehen wichtig. Denn das Verdrängen der Gefahr kann hier wirklich tödlich sein!

Posted by Christel on 04/11 at 02:12 PM
Gesundheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Bankenschließung – was passiert mit den Immobiliendarlehen?

Die vorübergehende Schließung der Weserbank durch die BaFin hat in den Medien für ein großes Echo gesorgt. Kein Wunder, schließlich ist die Weserbank das erste deutsche Kreditinstitut, das seit dem Beginn der Finanzkrise geschlossen werden musste. Gleichzeitig nimmt auch das Interesse der privaten Verbraucher an der Finanzkrise zu. Zunehmend mehr Menschen fragen sich, was passiert, wenn ihre Bank geschlossen wird – wobei sich diese Frage keinesfalls nur Bankkunden stellen, die Angst davor haben, ihre Ersparnisse zu verlieren. Schließlich gibt es auch etliche Bankkunden, die Darlehen aufgenommen haben und sich nun die Frage stellen, was mit ihren Darlehen im Falle einer Bankinsolvenz passieren würde.

Insgeheim würden die meisten Verbraucher in solch einem Fall natürlich hoffen, dass sie ihr Immobiliendarlehen aufgrund der Bankinsolvenz nicht mehr zurückzahlen müssen. Allerdings kann gleich an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass dieser Fall nicht eintreten wird. Immerhin handelt es sich bei Immobiliendarlehen bzw. bei allen Darlehen um Verbindlichkeiten gegenüber der Bank. Wird das Vermögen einer insolventen Bank aufgelöst, so werden auch die Darlehen verwertet. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Darlehensnehmer die Restschuld urplötzlich tilgen müssen. Stattdessen werden die Darlehen verkauft bzw. an andere Kreditinstitute weitergereicht. Für den Darlehensnehmer ändert sich eigentlich gar nichts, schließlich hat er einen Darlehensvertrag abgeschlossen, in welchem Zins, Tilgung sowie weitere Konditionen genau festgehalten sind.

Dies bedeutet auch, dass er nicht dazu berechtigt ist, die Tilgung ohne weiteres auszusetzen. Wird eine Bank durch die BaFin geschlossen, so müssen die Darlehensnehmer, der Leistung ihrer Darlehensraten weiterhin nachzukommen.

Posted by Jochen on 04/11 at 11:32 AM
Finanzen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Innovative Ideen der Allianz in Großbritannien

Die Musikinstrumente-Versicherung der Allianz bietet ihren Kunden in Großbritannien einen neuen Service an. Durch SmartWater erhält jedes Instrument eine unverwechselbare nicht wahrnehmbare Codierung. Auf diese Weise kann der Eigentümer eines gestohlenen Gegenstands rasch ausfindig gemacht werden. Die professionelle Sicherheitscodierung, ist das erste wirkliche Produkt, dass in eine Versicherungspolice aufgenommen wurde.

Laut Paul Crump, der die Musikinstrumente-Versicherung bei Allianz Insurance leitet, ist SmartWater jedes Mal einzigartig. Es ist ungefährlich und lässt sich einfach auftragen. Einmal aufgetragen, wird es praktisch nicht gesehen und es kann fast nicht wieder entfernen werden. Unter ultraviolettem Licht jedoch fluoresziert es und liefert damit der Polizei einen eindeutigen Hinweis. Sofern bei einem wieder gefundenen Instrument SmartWater aufleuchtet, kann das Unternehmen SmartWater den Code “lesen” und das gestohlene Gut dem legitimen Eigentümer zurückgeben.
  Die Bilanz des neuen Service ist überaus positiv, denn seit die Allianz die Technologie im September 2007 in ihre Musikinstrumente-Versicherung aufgenommen hat, ist die Schadenquote gesunken. In einer aktuellen Studie stellte sich erklärend heraus, dass 91 Prozent der Straftäter in Großbritannien die SmartWater-Technologie kennen. 74 Prozent der Befragten gaben zu, dass ein SmartWater-Aufkleber an einem Gebäude sie von einem geplanten Einbruch abschrecken würde.

Aufgrund der positiven Bilanz plant die Allianz Insurance gegenwärtig, ihren “Home & Legacy”-Kunden, die besonders hochwertigen Hausrat versichert haben, ein ähnliches Angebot zu machen.
   

Posted by Sabine on 04/11 at 07:05 AM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Versicherungspolicen sollen bald auch bei Aldi im Regal liegen

Kinder-Unfallversicherungen neben den Windeln, fondsgebundene Rentenversicherungen im Regal mit den Nudeln und die Rechtsschutzpolice im Gang mit den Süßigkeiten – dass Versicherungsverträge beim Discounter angeboten werden, daran hat man sich fast schon gewöhnt. Quasi im Vorbeigehen landen die Papiere mit den übrigen Sonderangeboten im Korb und alles ist gut? Nicht unbedingt. Die Verbraucherzentralen und der Bund der Versicherten (BdV) warnten von Anfang an, dass im Supermarkt die nötige Beratung zu den Assekuranz-Produkten fehlt. Jetzt müssen sie ihre Gebetsmühlen erneut drehen: Aldi Nord und Süd wollen demnächst auch in das Geschäft mit den Policen einsteigen, berichtet jedenfalls die Financial Times.

Läuft alles wie geplant, soll bald schon die private Haftpflicht-, die Unfall-, die Hausrat- und Reiseversicherung das Sortiment ergänzen. Partner ist die Signal Iduna aus Dortmund. Bisher hat sich jedoch keine der beiden Seiten zu den Berichten geäußert. Dass sie schon längere Zeit zusammenarbeiten ist kein Geheimnis. Die Signal Iduna versichert bereits den Fuhrpark von Aldi Nord. Mit den Versicherungsunterlagen im Supermarktregal würde sich das Unternehmen einen durchaus attraktiven Vertriebsweg erschließen. Schließlich mangelt es in den Läden der Albrecht-Brüder keinesfalls an Laufkundschaft. Das heißt: Eine neue Klientel.

Mit dieser Hoffnung waren auch schon andere Versicherungsgesellschaft Kooperationen mit Discountern eingegangen. Die einen hatten Erfolg, andere nahmen durch das Experiment zumindest keinen Schaden. Sorgen machen sich die Verbraucherschützer eher um die Kunden, die sich ohne ausführliches Beratungsgespräch, in dem die Vor- und Nachteile der einzelnen Policen erläutert werden, für eine Versicherung entscheiden. Dass die Verkäuferinnen in den 4000 Filialen von Aldi später nicht nur die Regale auffüllen, sondern sich auch Zeit für die Beratung nehmen, zweifelt Lilo Blunck vom Bund der Versicherten ganz stark an. Dabei sei gerade bei einer Unfallversicherung die Information des Kunden zwingend erforderlich. Einzig bei den Reiseversicherungen hat der BdV keine Bedenken.

Posted by Andre on 04/11 at 07:00 AM
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