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Dienstag, April 22, 2008

Gesellschaft für Marken- und Patentrechtsschutzversicherung nun auf dem deutschen Markt

Die Gesellschaft für Marken- und Patentrechtsschutzversicherung Vertriebsgesellschaft mbH, die GMP, ist in ihrem Bereich der aktuell einzige Anbieter in der deutschen Versicherungsbranche. Bereits seit dem 1. Februar dieses Jahres hat die GMP von Darmstadt als Niederlassung aus mit ihrem operativen Vermittlungsbusiness begonnen. Das Versicherungskonzept ist in Zusammenarbeit mit der NRV - Rechtsschutzpartner der Nürnberger Versicherungsgruppe, der VHV Gruppe, der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. und der Mannheimer AG Holding geschaffen worden. Das von der GMP auf dem deutschen Markt angebotene Produkt ermöglicht es, Inhabern von Patent- und Markenrechten einen umfangreichen Versicherungsschutz zu haben. Das ist neu auf dem deutschen Markt. Dieser Versicherungsschutz beinhaltet neben der Geltendmachung von Schadensersatz-, Unterlassungs- und Auskunftserteilungsansprüchen auch eine Abwehr dieser. Außerdem ist der Versicherungsschutz europaweit gültig. Besonders für Klein- und Mittelstandsfirmen ist dieses Konzept geeignet und zugeschnitten.

Zwischen 2200 EURO und 3900 EURO liegen die Beiträge pro Jahr, somit können sich auch Privatpersonen diesen Schutz leisten, die vorhaben ihre Patente zu sichern. Im schlimmsten Fall ist mit einer Deckungssumme für Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren von 100.000 EURO sogar ein Gang durch die Instanzen wählbar und finanzierbar. Die Absicherung gilt dabei nur für existierende Patent- und Markenrechte, nicht für geplante. Unabhängige Vermittler können sich bei der GMP selbst informieren oder unter www.patent-rechtsschutz.de erste Informationen einholen.

Posted by Saskia on 04/22 at 09:41 PM
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Fragen und Antworten rund um das Thema Immobilienfinanzierung

Im Bereich der Printmedien kommt es des Öfteren vor, dass Verlagshäuser Experten-Telefone einrichten. Vergangenes Wochenende hatte die Welt am Sonntag ein Experten-Telefon zum Thema Finanzen eingerichtet. Knapp drei Stunden lang standen Finanzexperten aus mehreren Bereichen den Kunden Rede und Antwort. Nun wurden die häufigsten und interessantesten Fragen der Anrufer sowie die zugehörigen Antworten der Experten auf der Website der Zeitung veröffentlicht. Unter den veröffentlichten Fragen befinden sich auch einige Fragen zum Thema Baufinanzierung. Die interessantesten dieser Fragen sollen im Folgenden kurz wiedergeben bzw. erläutert werden.

Ein Anrufer hat sich über Forwarddarlehen informiert. Er wollte wissen, inwiefern es zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht, ein Forwarddarlehen abzuschließen und sich somit den Zinssatz seiner späteren Anschlussfinanzierung zu sichern.

Die Finanzierungsexperten haben diesbezüglich eine klare Antwort erteilt. Sie raten dazu, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Im Wesentlichen stützen sie sich mit ihrer Antwort auf das derzeitige Zinsniveau, das im historischen Vergleich immer noch sehr niedrig ist.

Ein anderer Anrufer wollte in Erfahrung bringen, wie er mit dem Geld, das aus einer Erbschaft stammt, verfahren soll. Er war sich nicht sicher, ob er es anlegen und somit Rendite erzielen soll, oder ob es für ihn besser ist, eine Sondertilgung zu leisten und somit die Restschuld seines Immobiliendarlehens zu verringern.

Auch in diesem Fall gab es keine klare Antwort: Beim aktuellen Zinsniveau ist es empfehlenswert, eine Sondertilgung zu leisten. Da er die Zinsen, die aus der Immobilienfinanzierung rühren, nicht steuerlich geltend machen kann, ist es besser, die Restschuld zu verringern – denn Kapitalerträge müsste er hingegen versteuern.

Des Weiteren wurde auch das Thema Fremdwährungsdarlehen angesprochen. Ein Anrufer wollte wissen, ob sich der Abschluss dieser Darlehen lohnen kann, um in den Genuss besserer Zinsen zu gelangen.

Diesem Anrufer haben die Experten dazu geraten, von der Aufnahme eines Fremdwährungsdarlehens abzusehen, da entsprechende Darlehen stets mit einem Zinsrisiko verbunden sind. Sollte sich der Währungskurs nicht zum Vorteil des Darlehensnehmers entwickeln, so würde der Zinsvorteil sehr schnell vernichtet werden.

Posted by Jochen on 04/22 at 07:23 PM
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Eigenverantwortung ja – die Politik darf es nur nicht übertreiben

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat den Begriff Eigenverantwortung, der seit 2004 auch im Duden zu finden ist, fast schon inflationär verwendet. Inzwischen hat das Wort für die meisten Bundesbürger einen faden Beigeschmack bekommen. Zwar weiß fast jeder, dass man ohne eigenverantwortliche Vorsorge insbesondere für das Alter später nicht sonderlich weit kommt. Langsam aber sicher ist allerdings ein Punkt erreicht, an dem das gebetsmühlenartige Predigen der Forderung nach Eigenverantwortung viele über Gebühr strapaziert. Wie die Deutschen genau dazu stehen, wollten die KarstadtQuelle Versicherungen und das Marktforschungsinstitut Psychonomics AG aus Köln wissen.

Dass sie bereit seien und um die Notwendigkeit wüssten, selbst etwas für die Erhaltung und Sicherung des Lebensstandards unternehmen zu müssen, sagten rund 90 Prozent. Gleichzeitig deuteten 72 Prozent an, dass es ihnen langsam zu viel wird. „Wenn in der Politik von mehr Eigenverantwortung die Rede ist, geht es nur darum, dem Bürger ans Geld zu gehen“, so der Tenor. Verärgert zeigten sich viele, dass immer nur Forderungen aufgestellt, aber keine Lösungsvorschläge unterbreitet würden. Kein Wunder, dass sich rund ein Drittel überfordert fühlen. Von den sozial schwachen Haushalten, deren Nettoeinkommen unter 1.000 Euro im Monat liegt, seien 82 Prozent nicht in der Lage, private Vorsorge zu betrieben. Selbst 29 Prozent der Besserverdiener, die mehr als 3.000 Euro im Monat zur Verfügung haben, fehle nach eigener Aussage das Geld, um mehr zu machen.

Fehlt die Bereitschaft zur Eigenverantwortung, fehlt häufig auch das Vertrauen in die Politik. Besonders die Geringverdiener sind eher kritisch und sagen zu 50 Prozent, dass sie der Politik und dem Staat nicht mehr vertrauten. Insbesondere die Altersklassen von 41 bis 55 Jahren haben Angst, dass ihre bisherigen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse nicht mehr in einer akzeptablen Rente münden. Sie würden zudem durch die Kosten für die Ausbildung der Kinder und die Versorgung der Eltern belastet. Den Versicherungsgesellschaften geht es nicht besser. Auch ihnen bringen nur wenige Vertrauen entgegen und befürchten, dass Konzern- über Kundeninteressen gestellt werden. Ein weiteres Problem: Kaum einer blickt noch durch beim Markt für die private Altersvorsorge und fühlt sich nicht in der Lage, ein passendes Produkt auszuwählen.

Posted by Andre on 04/22 at 03:40 PM
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