Was man über die Baufinanzierung nicht wissen muss
Vorgestern hat DIE WELT auf ihrem Online-Portal einen Artikel zum Thema Baufinanzierung veröffentlicht. Die Kernaussage lautet, dass sich die meisten Deutschen mit diesem Thema nicht auskennen. Sehr verwunderlich ist das nicht, schließlich handelt es sich hierbei um einen komplexen und zugleich sehr umfangreichen Themenbereich. Des Weiteren macht es für den Otto-Normalverbraucher auch nur bedingt Sinn, sich zum Experten in Sachen Baufinanzierung weiterzubilden – schließlich gibt es vergleichsweise wenige Menschen, die innerhalb ihres Lebens gleich mehrere Immobilien erwerben.
Selbstverständlich ist es nicht verkehrt, sich mit dem Thema Baufinanzierung intensiver auseinanderzusetzen, vor allem wenn man tatsächlich den Kauf einer Immobilie in Erwägung zieht und diese finanzieren möchte. Allerdings wird es den wenigsten gelingen, sich innerhalb kürzester Zeit zum Baufinanzierungsexperten zu entwickeln. Folglich kommt es in erster Linie darauf an, sich im Hinblick auf die Finanzierung von einem erfahrenen Finanzierungsspezialisten beraten zu lassen.
Was den Online-Artikel betrifft, so ist zu erwähnen, dass DIE WELT die Datenerhebung nicht selbst durchgeführt hat. Stattdessen bezieht sich der Autor auf Informationen der Postbank sowie vom Baugeldvermittler Hypothekendiscount – beide Finanzdienstleister hatten zuvor entsprechende Studien in Auftrag gegeben. Erstaunlich ist vor allem, welches Wissensdefizit von den beiden Finanzdienstleistern bemängelt wird. So weist zum Beispiel die Postbank daraufhin, dass gerade einmal 49 Prozent aller Deutschen über die Wohnungsbauprämie Bescheid wissen. Wenn man es genau betrachtet, dann handelt es sich bei der Wohnungsbauprämie um einen der unwichtigsten Themenbereiche aus dem Feld der Baufinanzierung. Wer seinen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchte, der sollte sich lieber mit Zins- und Tilgungssätzen sowie dem Vergleich konkreter Finanzierungsangebote beschäftigen. Auf diese Weise kann er erheblich mehr Geld einsparen, als ihm der Staat durch die Zahlung der Wohnungsbauprämie zukommen lässt.
Nicht besser steht es um die Informationen, die von Hypothekendiscount stammen. Der Baugeldvermittler weist doch glatt darauf hin, dass gerade einmal zehn Prozent aller Befragten wussten, um welche Kreditarten es sich bei der Reservierungshypothek und der Familienhypothek handelt. Wenn erfahrene Finanzierungsexperten so etwas lesen, müsste ihnen eigentlich die Luft wegbleiben – denn genau betrachtet gibt es diese Kreditarten überhaupt nicht. Hierbei handelt es sich lediglich um die Bezeichnung hauseigener Finanzprodukte des Vermittlers oder dessen Partnerunternehmen. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich bei einer Hypothek überhaupt nicht um einen Kreditart, sondern um ein Grundpfandrecht, das zur Besicherung einer konkreten Forderung im Grundbuch der Immobilie eingetragen wird.
Hieran wird wieder einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht ausschließlich an einen einzigen Berater zu wenden. Besser ist es, sicht mit mehreren Beratern in Verbindung zu setzen und diesen die Angebote ihrer Mitbewerber vorzulegen. Auf diese Weise wird man automatisch darauf aufmerksam gemacht, wenn eine Finanzierung nicht optimal gestaltet ist.
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Jochen on 04/25 at 02:31 PM
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CSS Gruppe arbeitet ohne Altersrückstellung bei den Krankenzusatzversicherungen
„Alter Zopf“, nennt die CSS Versicherung AG, zweitgrößte Schweizer Gesundheitsversicherung, die Altersrückstellungen bei den Krankenzusatzversicherungen und kündigt an, ihn jetzt auch in Deutschland radikal abzuschneiden. Das Unternehmen arbeitet ganz ohne die Rückstellung. „Unsere Tarifkalkulation belastet die Versicherten nur mit den tatsächlich risikorelevanten Beiträgen und schützt bei einem Wechsel vor finanziellen Verlusten“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Beat Moll.
Zwei Gründe nennt die CSS dafür, dass sie die Altersrückstellung ablehnt. Zum einen würde ohnehin nur jeder vierte Versicherte das Alter erreichen, in dem ein solches Polster sich auszahle, weil die Policen häufig vor dem 65. Lebensjahr gekündigt würden. Zum anderen, weil die Rückstellung eine um bis zu 50 Prozent höhere Prämie verursache. Ohne die Rücklagen für das Alter könnten Kunden über Jahre hinweg die Hälfte der Beiträge sparen und anderweitig anlegen, beispielsweise für die private Altersvorsorge. Zudem sei man trotz Altersrückstellung nicht vor Beitragserhöhungen um 20 Prozent und mehr gefeit.
Von diesem Prinzip möchte die CSS Versicherung AG nun auch die deutschen Kunden überzeugen und bietet fünf Krankenzusatztarife an, die allesamt ohne Altersrückstellung kalkuliert werden. Somit seien auch jüngere Versicherungsnehmer in der Lage, sich einen umfassenden Schutz zu leisten. Dazu habe die CSS Gruppe auch im Bereich der Krankenversicherungen Schadensfreiheitsrabatte eingeführt. Benötigt man die Versicherung nicht, wird es günstiger. Das gilt für alle Tarife, vom CSS.mini über den CSS.flexi bis zum CSS. Maxi sowie die beiden Alternativen für den Bereich Krankenhaus: CSS.clinic und CSS.clinic2.
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Andre on 04/25 at 11:14 AM
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ALLIANZ Unfallversicherung deckt jetzt auch Schäden durch Zeckenbisse ab
Die Unfallversicherung der Allianz wurde vor kurzem derartig angepasst, dass jetzt auch der Schutz vor den finanziellen Folgen einer Erkrankung durch einen Zeckenbiss, der sogenannten Borreliose, eingeschlossen ist. Die Allianz hat ihre Leistungen im Bereich der Unfallversicherung stark erweitert. Borreliose kann noch Jahre nach dem Zeckenbiss, das heißt dem eigentlichen Unfallereignis, erscheinen. Aus diesem Grund hat die Allianz den Fristbeginn, der innerhalb der Invalidität diagnostiziert werden muss, verschoben. Nun beginnt die Frist bei der Allianz Unfallversicherung mit der einmaligen Diagnose der Infektion durch einen Arzt und damit nicht wie gewohnt mit dem Unfallereignis. In einer FORSA-Umfrage, welche von der Allianz in Auftrag gegeben wurde, wurde ermittelt, dass Borreliose als Folge eines Zeckenbisses 49% der Befragten bekannt war. Das ist sehr positiv zu bewerten, schließlich sind die Heilungschancen mithilfe von Antibiotika wesentlich höher, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird.
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Saskia on 04/25 at 01:18 AM
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Schufa-Auskunft via SMS
Im November des Jahres 2005 ging die Schufa-Auskunft online, d.h. die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) startete ihr Internet-Portal mit dem Namen meineschufa.de. Zuerst noch als regional auf NRW beschränkte Beta-Version, dann im Verlauf des Jahres 2006 ausgeweitet auf immer mehr Bundesländer und seit 2007 bundesweit verfügbar, hat sich seitdem nicht wirklich viel verändert. Lediglich die Gebühren sind etwas gesunken.
Doch seit einigen Wochen gibt es ein neues Feature, die SCHUFA erteilt Auskünfte per SMS. Das ganze firmiert unter dem Namen SCHUFA-UpdateService und soll dem Verbraucher helfen, up to date zu bleiben was den eigenen Schufa-Score angeht, Änderungen an persönlichen Daten zu erkennen und über Abfragen von Schufa-Informationen informiert zu werden. Wer z.B. Angst vor Identitätsdiebstahl im Netz hat, kann so auf zeitnahe Benachrichtung und mögliche Gegenmaßnahmen hoffen.
Sobald also entsprechende Veränderungen im Schufa-Konto stattfinden, versendet die SCHUFA umgehend die Informationen per SMS oder E-Mail, auf Wunsch auch beides zugleich. Dieser Service kostet den registrierten meineSchufa-Nutzer 5 € im ersten Jahr und soll später für 10 € jahrlich erhältlich sein. Ob viele Verbraucher von dieser Option Gebrauch machen werden, ist schwer zu sagen, aber als neugieriger Mensch habe ich mich gerade entschieden, den SMS-Service einmal auszuprobieren.
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Gerald on 04/25 at 12:23 AM
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