Niederländische Versicherung bietet Rauchern 20 Prozent Rabatt
Raucher frönen einem ungesunden und teuren Laster. Der Preis für die Glimmstängel ist dabei nur eine Seite der Medaille. Raucher müssen auch bei den meisten Versicherungen wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Sie werden aufgrund der gesundheitsschädlichen Eigenschaften der Lungentorpedos als Risikogruppe eingestuft. Das gilt insbesondere bei der Lebensversicherung. Eine holländische Assekuranz dreht den Spieß jetzt um. Wer raucht, zahlt weniger. 20 Prozent Rabatt gewährt Paerel Leven den Freunden des blauen Dunstes.
Damit auch wirklich nur Raucher in den Genuss des Prämiennachlasses kommen, muss der Nikotinkonsum per Urintest nachgewiesen werden. Mindestens zehn Zigaretten am Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren gelten als Minimum. Das vergleichsweise kleine Versicherungsunternehmen hofft mit diesem Schritt eine echte Marktlücke entdeckt zu haben. In der Anfangsphase gilt das Angebot nur in den Niederlanden. Später möchte Paerel Leven in weiteren Ländern der EU mit eigenen Filialen vertreten sein. Schließlich ziehen rund 30 Prozent der Europäer mit mehr oder weniger Genuss an der Kippe. Viel Potential für das Unternehmen angesichts der Verlockung für die Kunden, Geld sparen zu können.
Ob eine solche Versicherung mit Rabatt für Raucher überhaupt Sinn macht, ist eher fraglich. Das Unternehmen hat ein ganz einfaches Kalkül: Die in der Europäischen Union geführten Statistiken sagen ganz klar, dass Raucher acht Jahr früher sterben. Ähnlich dürften die Hoffnungen der Niederländer bei Krebspatienten sein. Denn auch für sie gilt ein um 20 Prozent günstigerer Tarif bei Lebensversicherungen. Medizinern treibt das Vorgehen der Versicherung die Zornesröte ins Gesicht. Sie sehen in dem Angebot eine Ermutigung, auch weiterhin zu rauchen statt zu versuchen, einen gesünderen Weg einzuschlagen.
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Andre on 04/28 at 05:27 PM
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Vorsicht bei der Anschlussfinanzierung
Nach dem Abschluss ihrer ersten Immobilienfinanzierung können sich die meisten Wohneigentümer erst einmal für eine ganze Weile zurücklehnen. Heutzutage entscheiden sich die meisten Bauherren und Käufer für den Abschluss von Darlehen, die eine Zinsbindung von 10 oder sogar 15 Jahren haben. Erst nach dem Ablauf der Zinsbindung ist es erforderlich, sich mit dem Thema Immobilienfinanzierung erneut auseinanderzusetzen. Dann gilt es eine Anschlussfinanzierung vorzunehmen – es sei denn, das Darlehen wurde innerhalb der Zinsbindung vollständig getilgt.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, eine Anschlussfinanzierung anzugehen. Die erste Möglichkeit sieht vor, das Darlehen beim bisherigen Darlehensgeber zu verlängern. In diesem Fall spricht man auch von einer Prolongation. Alternativ zur Prolongation kann auch eine Umschuldung erfolgen, diese sieht vor, dass das neue Immobiliendarlehen bei einem anderen Darlehensgeber aufgenommen wird. Mit diesem Darlehen wird die alte Finanzierung abgelöst.
In den meisten Fällen entscheiden sich die Darlehensnehmer für die Prolongation, was schlichtweg auf die Einfachheit dieser Form der Anschlussfinanzierung zurückzuführen ist. Im Endeffekt muss der Darlehensnehmer nur das Konditionsangebot des Kreditinstituts annehmen. Somit wird die Finanzierung automatisch verlängert.
Allerdings hat die FMH Finanzberatung Frankfurt /M. in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass in letzter Zeit mehrere Kreditinstitute Zinserhöhungen vorgenommen haben, obwohl die Marktzinsen nicht gestiegen sind. Aus diesem Grund sollte man bei der Anschlussfinanzierung vorsichtig sein und sicherheitshalber mehrere Konditionsangebote von unterschiedlichen Kreditinstituten einholen. In Abhängigkeit von den jeweiligen Kreditsinstituten sollen sich die Zinsunterschiede auf bis zu 1,25 Prozent belaufen. Gerade bei Finanzierungen mit hoher Restschuld wäre es ärgerlich, ein teures Prolongationsangebot anzunehmen, da man im Endeffekt eine Menge Geld verschenkt. Wer sich hingegen die Zeit nimmt und mehrere Angebote vergleicht, kann dieses Geld ganz einfach sparen.
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Jochen on 04/28 at 04:06 PM
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