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Samstag, Mai 10, 2008
Diabetikerland Deutschland - Die mangelhafte Versorgung der Zuckerkranken
Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, die vergangene Woche in München stattfand, gab es so einige Stimmen, die eine Unterversorgung der an Diabetes Erkrankten bemängelten. Vor allem bei Altersdiabetes, dem so genannten Typ 2, sind viele weit von der Standardversorgung entfernt, wenn auch der Weg zur Verbesserung gegangen wird. Gerade beim Typ 2 der Diabetes kommt es oft zu einem Verlust des Augenlichts, zu Fußgeschwüren, zu Herzinfarkt oder zu Schlaganfall und möglicherweise zu Nierenschädigungen, die dann zu einer Abhängigkeit von der Dialyse führen. Dies liegt an einer Therapie, die nicht genau auf den Patienten zugeschnitten ist. Außerdem wurde kritisiert, dass die Diabetes, die eine Störung im Stoffwechsel des Körpers ist, oft gar nicht als solche erkannt wird.
Bei einer Studie in der Region Augsburg wurde in der Zwischenzeit festgestellt, dass in der Altersgruppe der 55 bis 74 Jährigen gut acht Prozent eine Diabetes vom Typ 2 haben, die nicht entdeckt worden war. Das entspricht in etwa den Werten der durch die richtige Diagnose erkannten Diabetiker. Wenn man diese Zahlen zu Hilfe nimmt und sie genau betrachtet, stellt man fest, dass somit etwa die Hälfte der an Diabetes Typ 2 Erkrankten gar nicht die entsprechende Diagnose und dementsprechend auch richtig behandelt wurde. Dies sind dann natürlich erschreckende Zahlen und ein erschreckendes Ausmaß, wie oft hier Fehl- oder gar keine Diagnosen gestellt werden. Auch der gestörte Zuckerhaushalt, der sich – noch - nicht in einen Diabetes gefestigt hatte, wurde in 16 % der Fälle übersehen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die frühen Hinweise als Warnsignale erkannt werden. Diese sind Bluthochdruck, eine mangelhafte Wirkung von Insulin, vorhandene Speckpolster am Bauch sowie eine Erhöhung der Blutfettwerte.
Deutschland nimmt leider den traurigen Spitzenplatz ein bei den an Diabetes erkrankten. So gab der Präsident der Deutschen Diabetes-Union Zahlen von mehr als neun Prozent bei Erkrankungen unter den Erwachsenen an. Im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern sei Deutschland hiermit ein „Diabetesland“. Die bei uns als teuerste Krankheit des ganzen Gesundheitswesens geltende Krankheit belastet dieses mit ca. 18 Milliarden Euro im Jahr. Das ist natürlich eine ganz bittere Zahl, die in Frage stellt, wo und wie richtige Ernährung noch stattfindet. Auf der anderen Seite sind ein großer Teil dieser Kosten die Folge von körperlichen Schäden, die aus dem Diabetes heraus entstehen. Diese könne aber durch häufigere Kontrollen des Blutzuckerspiegels und eine Betrachtung und Behandlung der Risikofaktoren wie erhöhte Blutdruckwerte und Blut, das zu fetthaltig ist, abgewendet werden. Eine aktuelle Studie aus dem klinischen Umfeld belegen diese Fakten inzwischen übrigens, und sind veröffentlicht im “New England Journal of Medicine“, Bd. 358, S. 580.
Posted by Christel on 05/10 at 02:01 PM
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Der Sommer kommt - die Sonnenmilch nicht vergessen!
Das Thema Hautkrebs ist ein in Deutschland immer noch viel zu sehr verdrängtes Thema, leider, muss man hier sagen. Denn mit dem schönen Wetter und der starken Sonnenbestrahlung kommen nicht nur die gute Laune und das Ende der Winterdepression. Nein, es kommt auch die Gefahr des Hautkrebses im gleichen Schritt-Tempo auf uns zu.
Inzwischen hat auch die Politik dementsprechend reagiert und die positive Folge davon ist die Einführung einer flächendeckenden Vorsorgeuntersuchung für Hautkrebs. Die entsprechende Verordnung wird ab dem 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten. Ab diesem Tag haben alle gesetzlich Versicherten ab dem 35. Lebensjahr Anspruch auf eine Untersuchung im Abstand von zwei Jahren. Noch ist es ein Projekt, das auf fünf Jahre festgeschrieben ist. Sämtliche Kosten übernehmen die Krankenkassen und - wie sonst bei reinen Krebsvorsorgeuntersuchungen – es muss keine Praxisgebühr bezahlt werden. Die flächendeckende Hautkrebsvorsorge, die etwa 45 Millionen Versicherte einschließt, wird in Deutschland als erstes Land in der ganzen Welt eingeführt, ein Novum bis dato also - und ein Vorzeigeprojekt.
Durchführt werden kann die Untersuchung von gezielt weitergebildeten Haus- sowie Fachärzten, der Patient hat hier auch die freie Wahl des Arztes, ihm wird kein besonderer Arzt vorgeschrieben. Geschulte Ärzte können mit bloßem Auge bereits Unregelmäßigkeiten auf der Haut wahrnehmen und diese dann gezielt weiter untersuchen.
Hautkrebs ist inzwischen zur häufigsten Krebserkrankung in der ganzen Welt geworden, auch in Deutschland sind die Zahlen mit 140.000 Neuerkrankungen pro Jahr alarmierend hoch. Unterschieden wird zwischen dem schwarzen Hautkrebs, den bösen Leberflecken, der Metastasen bildet und dem halbbösartigen hellen Hautkrebs. Der helle Hautkrebs streut nur selten, wächst aber dafür in der Größe und auch in die Tiefe und kann dadurch auch die Organe und Knochen angreifen und zerstören. Wichtig ist deshalb, die anstehenden Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Aber auch ein guter Sonnenschutz mit Sonnenmilch ist wichtig, auch an Tagen, an denen der Himmel bewölkt ist, die UV-Strahlung aber nicht minder intensiv ist. Je empfindlicher die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor ausfallen. Ein Nachcremen bringt übrigens nichts, da der Schutz nur alle 24 Stunden erneuert werden kann. Gerade deshalb ist ein hoher Lichtschutzfaktor unerlässlich. Auch sollte man sich nicht den ganzen Tag in der unmittelbaren Sonnenbestrahlung aufhalten, schon gar nicht als sonnenempfindlicher Hauttyp.
Aber auch das Solarium ist alles andere als ohne. Es gibt kein ’gesundes Sonnen’ im Solarium“, sagt dazu Gerd Nettekoven, der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Je öfter man das Solarium aufsucht, desto mehr wächst auch das Risiko eines Menschen, eines Tages an Hautkrebs zu erkranken. Dies ist leider immer noch zu wenigen der vielen Solarium-Geher in unserem Land bekannt - oder sie verdrängen es schlichtweg. Verdrängung dieser Problematik kann jedoch zu genau dem führen, was man in diesem Falle verdrängt, zu Hautkrebs.
Informationen zu den kommenden Vorsorgeuntersuchungen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse und bei der Deutschen Krebshilfe. Es bleibt also nur noch zu sagen: Passen Sie auf Ihre Haut auf! Damit Sie auch gut durch den nächsten Sommer kommen!
Posted by Christel on 05/10 at 01:51 PM
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Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs
Eigentümer älterer Immobilien hegen immer häufiger Interesse, ihre Objekte zu modernisieren. Ziel der Modernisierung soll es sein, den Energiebedarf spürbar zu reduzieren und somit dem fortlaufenden Preisanstieg von Heizöl und Ergas entgegenwirken zu können. Im Folgenden wird aufgezeigt, mit welchen Modernisierungsmaßnahmen sich dieses Ziel erreichen lässt.
Da wäre zunächst einmal die Anbringung einer Außendämmung. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden Wohnimmobilien nur mäßig von außen gedämmt. Bei den betroffenen Objekten hat dies zur Folge, dass es der Heizwärme sehr leicht gemacht wird, nach außen zu entrinnen. Doch eine zusätzliche Außendämmung sorgt dafür, dass der Energieverlust maßgeblich eingedämmt wird.
Eine weitere, sehr wichtige Maßnahme verkörpert die Installation moderner Kunststoff- oder Aluminiumfenster. Moderne Fenster sind im Gegensatz zu den früheren Fenstern erheblich besser wärmeisoliert. Viele Eigentümer wissen überhaupt nicht, wie viel Wärmeenergie ihnen jährlich durch die Fenster entweicht. Durch einen Austausch kann diese Energiefalle beseitigt werden.
Eine hohe Bedeutung kommt auch der Isolierung des Hausdachs zu. Gerade bei älteren Immobilien sind die Dächer nur unzureichend oder teilweise sogar gar nicht isoliert. Weil Wärme aufsteigt kann sie über unzureichend gedämmte Dächer besonders gut entweichen. Folglich ist es enorm wichtig, auch diese Schwachstelle zu beseitigen.
Des Weiteren lassen sich die Energiekosten senken, indem man sich für die Installation einer modernen Heizungsanlage entscheidet. Wer zum Beispiel mit einem 25 Jahre alten Ölbrenner heizt, darf sich über hohe Verbrauchswerte nicht wundern. Moderne Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik gelten als sehr viel effizienter und tragen dazu bei, den Heizöl- oder Erdgasverbrauch spürbar zu reduzieren.
Am stärksten machen sich die genannten Maßnahmen bemerkbar, wenn sie allesamt umgesetzt werden. Allerdings ist anzumerken, dass eine umfangreiche Immobilienmodernisierung mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Allein die Anbringung einer zusätzlichen Außendämmung sowie der Austausch der Fenster können bei einem Einfamilienhaus mit Kosten in Höhe von 30.000 bis 40.000 Euro zu Buche schlagen. Sollten zusätzlich das Dach isoliert und eine neue Heizungsanlage installiert werden, ist mit Kosten von 50.000 bis 100.000 Euro zu rechnen. Diese Kosten können jedoch nur die wenigsten Eigentümer aufbringen, weshalb sie eine Finanzierung benötigen. Morgen, im dritten und letzten Teil dieser Serie, wird aufgezeigt, wie man Modernisierungsmaßnahmen am günstigsten finanziert.
Zusatzversicherungen am Beispiel Sehhilfen
Haben Sie schon einmal über die Leistungen nachgedacht, die Ihnen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr gewähren? Die im Laufe der Jahre aus dem Leistungskatalog gestrichen und nicht mehr erneuert wurden? Die Sehhilfen sind davon zum Beispiel betroffen. Nachdem es erst keine Zuzahlung mehr für die Gestelle gab, fielen Jahre später auch die Zuzahlungen für die Brillengläser weg. Und jeder von einer Sehschwäche Betroffene weiß, wie wichtig gute Gläser in der richtigen Stärke sind, um eine Überanstrengung der Augen und die Folgen davon, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, zu vermeiden. Außerdem ist es ein Verlust an Lebensqualität, wenn nicht die richtigen Gläser in die Brille eingepasst sind oder das Gestell ganz und gar nicht den eigenen Wünschen entspricht, aber gekauft wurde, da für etwas Anderes kein Geld da ist.
Hier springen seit geraumer Zeit die privaten Zusatzversicherungen in die Bresche, die sowohl von den privaten Krankenversicherern als auch inzwischen von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Ein gravierender Unterschied besteht hier nicht zwischen den Kassen, wichtig ist allein, darauf zu achten, was in dem Vertrag eigentlich dann auch enthalten ist, und was nicht. Die Zuzahlungen zu den Brillengläsern und zu den Gestellen sind von Vertrag zu Vertrag anders geregelt. Manche leisten nur einen Beitrag zu den Gläsern, andere wiederum zu den Gläsern wie auch zu den Gestellen. Auch die Beträge, die übernommen werden sind unterschiedlich hoch gehalten und sollten unbedingt vor dem Abschluss eines Vertrages miteinander verglichen werden. Und auch die Zeitabstände der Zuzahlungen sind jeweils ganz verschieden geregelt. Manche zahlen zu den Gläsern in einem Abstand von einem Jahr bis zu drei Jahren etwas dazu oder die ganze Rechnung, andere bei Veränderungen in der Stärke. Aber auch die Veränderung der Stärke, ab der überhaupt gezahlt wird, ist unterschiedlich in den Verträgen niedergelegt. Die eine Versicherung bezahlt ab einer Veränderung von 0,25 Dioptrien, andere erst ab einer Stärkenänderung von 0,5 Dioptrien oder gar erst ab 1,0 Dioptrien.
Egal, was man nun eigentlich an Vertrag genau haben möchte für eine private Zusatzversicherung, wichtig ist es, die Verträge vor dem Abschluss genau zu lesen und mehrere angebotene Zusatzversicherungen im Bereich der Sehhilfen miteinander zu vergleichen. Wenn sie Fragen haben, so stehen wir Ihnen gerne mit unserem Fachwissen und unserer Kompetenz zur Seite!
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