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Donnerstag, Mai 15, 2008

Eigene Versicherungen online verwalten?

Fast jeder kennt das Online-Banking. Überweisungen werden wie selbstverständlich am PC vorgenommen. Versicherungen über das Internet abzuschließen und diese dann auch online zu verwalten ist weniger bekannt und gebräuchlich.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) machen Online-Abschlüsse weniger als fünf Prozent des gesamten Prämienaufkommens aus. Nach einer repräsentativen Befragung der GfK-Marktforschung im Auftrage der Zurich Connect nutzen 90 Prozent zwar das Internet für Überweisungen, aber nur 20 Prozent schließen Versicherungen übers Netz ab oder verwalten ihre Policen.

Offensichtlich liegt das veränderte Verhalten daran, dass Online-Banking und die Online-Nutzung von Versicherungen sich stark von einander unterscheiden. Eindeutig ist der Kostenvorteil wenn die Bankgeschäfte online erledigt werden, der Vorteil eines Versicherungsabschlusses oder die Policenverwaltung erklärt sich für den Verbraucher nicht sofort.

Auch gibt es einige komplexe Versicherungsprodukte (Lebensversicherung, Rentenversicherung) die meist auch mit vielen Nachfragen behaftet sind, so dass eine individuelle Beratung erforderlich ist.

Zahlreiche Verbraucher sind einfach häufig nur unsicher beim Ausfüllen des Antrages oder bei der Beantwortung der dazu gehörigen Fragen. Oft hilft aber ein Anruf bei dem entsprechenden Anbieter.

Ist der Kunde erst mal versichert, ist es bei einigen Versicherungsunternehmen für den Versicherten schon möglich, online die Adresse zu ändern, die versicherte Summe zu erhöhen oder aber auch einen andern Bezugsberechtigten zu benennen. Meist wird dem Nutzer eine PIN zu geteilt. Interessant: Aktuell gibt es offenbar keine Probleme mit der Sicherheit. Verbraucherschützern sind derzeitig keine Fälle bekannt.

Die Online-Nutzung von Versicherungen ist vermutlich nicht jedem gelegen, die Möglichkeit des Online-Versicherungsabschluss sollte man überdenken, denn tatsächlich können günstige Versicherungsprodukte, mit nicht selten gleichen oder besseren Leistungen, ermittelt werden.

Posted by Sabine on 05/15 at 04:44 PM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Fahrzeugpapiere grundsätzlich nicht im Auto aufbewahren

Dokumente wie die Zulassungsbescheinigungen sollten prinzipiell nicht im Fahrzeug liegen. Im Versicherungsfall muss die Versicherung eventuell nicht für den Schaden aufkommen.
So geschehen einem Geschäftsführer. Er hatte den Kfz-Schein seines Firmenfahrzeuges von Anfang an zusammen mit der Servicemappe im Geschäftswagen untergebracht. Nach dem Diebstahl des Fahrzeuges, erhielt er von der Assekuranz unter Vorbehalt 11.000 Euro.

Der Versicherungsfall wurde anschließend auch ein Streitfall und der Geschäftführer fand sich deshalb vor dem Oberlandesgericht Celle wieder. Das Gericht verurteilte ihn zur Rückzahlung der 11.000 Euro. Begründet wurde das Urteil damit, dass das Deponieren des Fahrzeugscheins im Auto grob fahrlässig sei, auch wenn eine Alarmanlage und eine Wegfahrsperre vorhanden ist. Ebenso wiesen die Richter daraufhin, dass es einen eindeutigen Unterschied zwischen gelegentlichem, kurzfristigem oder einmaligem „Liegenlassen“ und generell, dauerhafter Verwahrung der Papiere gebe.

Insbesondere die generelle, dauerhafter Verwahrung der Papiere im Auto wertete das Gericht als erhebliche Gefahrenerhöhung. Hier wäre eine Anzeigepflicht gegenüber der Versicherung begründet gewesen. Faktisch wurde aber die Versicherungsgesellschaft erst in der Schadensmeldung über den Umstand informiert. Ob Geschäftsmann oder Privatperson, die Aufbewahrung des Fahrzeugscheins und Schlüssels sollte grundsätzlich außerhalb des Wagens erfolgen.

Posted by Sabine on 05/15 at 04:40 PM
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Maulkorb- und Leinenzwang für Kampfhunde?

Das in Sachsen-Anhalt endlos umstrittene Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Hunden soll Ende Juni im Landtag die letzte Hürde nehmen. Der letzte anberaumte Termin war Ende Mai, jedoch musste dieser Termin wegen noch offener rechtlicher Fragen von der Tagesordnung gestrichen werden. Sachsen-Anhalt ist im Moment das einzige Bundesland ohne ein Kampfhundegesetz.

Ein Wesenstest sowie ein Maulkorb- und Leinenzwang soll für Hunde von vier konkreten Rassen sowie auffällig gewordenen Hunden festgeschrieben werden. Wird im Wesenstest ihre Ungefährlichkeit nachgewiesen, sollen die Auflagen gestrichen werden. Beabsichtigt ist außerdem, dass jeder Hundehalter eine Haftpflichtversicherung abschließen muss und die Tiere per Chip oder Tätowierung registriert werden. Um verlässliche Zahlen über die Gefährlichkeit bestimmter Hunderassen zu bekommen, sollen Beißvorfälle gemeldet werden.

Viele Kritiker bezeichnen das Gesetz als zahnlosen Tiger, denn es gibt bereits jetzt schon gesetzliche Regelungen, mit denen gegen Hundehalter vorgegangen werde könne. Der Landtagsabgeordnete Kolze wies allerdings darauf hin, dass die meisten Beißvorfälle auf Privatgelände passierten, wo das Gesetz keine Wirkung entfalte.

Lange Zeit hatte die SPD eine Rasseliste mit elf Rassen gefordert, die CDU hatte anhaltend dagegen plädiert. Die CDU argumentierte damit, dass die Rasse eines Hundes nichts über dessen Gefährlichkeit aussage. Der Kompromiss ist nun eine Beschränkung auf die vier Hunderassen, für die in Deutschland ein Einfuhrverbot gilt. (Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier)

Posted by Sabine on 05/15 at 04:33 PM
Recht & Ordnung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Kontaktlinsen wollen gut gepflegt werden

Wer gut sehen möchte, hat in Kontaktlinsen eine gute Alternative zur herkömmlichen Sehhilfe Brille. Die Vorteile liegen auf der Hand. Bei der Brille wird das Sehfeld durch die Fassung eingeengt, dies spielt beim Tragen einer Kontaktlinse absolut keine Rolle. Auch je stärker die Brille ist, desto schlechter wird das Sehen im Randbereich, da die Abbildung dort immer schwächer wird. Im Gegensatz zur Brille haben die Kontaktlinsen keinen „Störfaktor“ bei den verschiedensten Aktivitäten, die ein Mensch unternimmt. Gerade beim Sport ist dies natürlich sehr wichtig, da man sich hier – als Träger von Kontaktlinsen – nicht noch eine zusätzliche Sportbrille anschaffen muss. Kontaktlinsen korrigieren so gut wie jede Art und Weise von Fehlsichtigkeit, gerade auch bei Unregelmäßigkeiten, die auf der Hornhaut auftreten. Eine Brille ist dazu nur sehr begrenzt in der Lage. Außerdem sind Kontaktlinsen so gut wie nicht sichtbar und verändern deshalb auch nicht das Aussehen eines Menschen. Und noch eines ist schön: Durch die Tatsache, dass Kontaktlinsen weder verstauben noch beschlagen können, hat man immer optimale Sicht durch diese.

Kontaktlinsen gibt es in vielen verschiedenen Arten, genaue Auskunft darüber kann Ihnen ihr Augenoptiker oder ihre Augenoptikerin erteilen. Die hauptsächlichen Arten sind:

Harte Linsen, die formstabil sind (und deshalb auch Formstabile Linsen genannt werden).

Weiche Linsen, die, wie der Name schon sagt, weich, das heißt, flexibel sind. Diese werden auch Flexible Linsen genannt.

Daneben werden die Kontaktlinsen nach ihrer Wölbung unterschieden und so gibt es rotationssymmetrische Linsen, also Linsen, die eine gleichmäßige Wölbung haben. Neben diesen gibt es auch Linsen, die eine unterschiedliche Wölbung haben und deshalb als torische Linsen bezeichnet. Torisch bedeutet so viel wie zylindrisch, tonnenförmig. Diese sind das Gegenteil von rotationssymmetrischen Linsen.

Daneben gibt es – wie bei den Brillen – die Unterscheidung in Einstärken und Mehrstärken. Mehrstärken bedeutet, dass die Kontaktlinse wie eine Gleitsichtbrille sowohl in der Nähe als auch in der Ferne eine gute Sicht gewährleistet. Gerade bei der Altersweitsicht spielt dies eine wichtige Rolle. Und es gibt natürlich auch noch die farbigen Linsen, die aber nur aus modischer Sicht getragen werden und nicht als Sehhilfe fungieren. Hierbei sollte man nur aufpassen, wie lange man sie maximal tragen darf.

Da Kontaktlinsen anders als die Brille direkt auf dem Tränenfilm des Auges liegen, müssen sie auch pfleglich behandelt und gründlich gereinigt werden. Die Vorteile der Kontaktlinse werden hier zum einzigen Nachteil, zum kleinen zusätzlichen Zeitaufwand zur Pflege der Linse. Dabei ist es wichtig, gerade bei den ersten Anpassungen den Hinweisen und Angaben des Augenoptikers zu folgen. Nicht jeder Augenoptiker ist übrigens dafür qualifiziert, diese Anpassungen vorzunehmen. Sie erfordern eine gründliche Weiterbildung. Dennoch kann man davon ausgehen, dass man richtig beraten wird, wenn man zu einem Augenoptiker geht, da die Anpassung nur von den weitergebildeten Fachkräften durchgeführt wird. Deshalb ist es sehr ratsam, Kontaktlinsen nicht einfach nur aus dem Internet zu bestellen oder sie sich gar im Ausland als Billigware anpassen zu lassen. Hygiene und die richtige Art des Einsetzens wie auch des Herausnehmens ist sehr wichtig. Kompliziert ist es nicht, und wer es ein paar Mal versucht hat, der bekommt meist recht schnell den Kniff heraus, wie es geht.

Linsen, die nicht für das Tragen über längere Zeit oder mehrere Tage geeignet sind, müssen über Nacht unbedingt entfernt werden, da dies dem Auge sonst Schäden zufügen kann. Sie sind in eine Reinigungslösung einzulegen, damit sie wieder gesäubert werden. Außerdem dürfen sie nicht länger als über den Zeitrahmen verwendet werden, der vom Hersteller angegeben ist, da sonst Schädigungen im und am Auge auftreten können. Vor der Entnahme und dem Einsetzen der Linse bitte UNBEDINGT die Hände gründlich mit Seife oder einer Waschlösung und mit einem frischen Handtuch trocken reiben. Sonst kommt es zu Verschmutzungen auf den Linsen und zur Übertragungen von Bakterien, die das Auge nachhaltig schädigen können. Die Linsen selbst sind nur mit den Pflegemitteln zu reinigen, nicht jedoch mit Wasser.

Wichtig: Auch wer Kontaktlinsen trägt, sollte in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt gehen, um sich die Augen kontrollieren zu lassen.

Und noch ein Tipp: Kontaktlinsen werden, genauso wenig wie Brillen von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Es gibt jedoch sehr gute private Zusatzversicherungen, welche die Kosten entweder teilweise oder ganz übernehmen, dies ist je nach Versicherung unterschiedlich.

Posted by Christel on 05/15 at 11:15 AM
Gesundheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

USA: Immobilienfinanzierung nach den Prinzipien des Islamic Banking

Das Islamic Banking erfährt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. In der Arabischen Welt sind in den vergangenen Jahren große Finanzunternehmen entstanden, die mittlerweile auch in Europa sowie in Amerika aktiv sind. In Deutschland ist das Islamic Banking noch relativ unbekannt, ganz anders als in Großbritannien: Dort sind die islamischen Banken äußerst erfolgreich und erfreuen sich eines großen Kundenzulaufs.

Erstaunlicherweise erfährt das Islamic Banking nun auch in den USA einen regelrechten Boom. Es gibt einen Hauptgrund, der immer mehr US-Amerikaner dazu bringt, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen: Die anhaltende Finanzkrise, die in den USA als Hypothekenkrise begonnen hat. Das Vertrauen hunderttausender Verbraucher in das Bankensystem ist erschüttert. Da kommt es ihnen gerade gelegen, wenn einige Finanzunternehmen plötzlich mit ganz neuen Finanzierungslösungen aufwarten.

Die Besonderheit dieser Bank- und Finanzierungsgeschäfte besteht darin, dass die Anbieter keine Zinsen berechnen – dies würde gegen die Prinzipien des Islams verstoßen. Stattdessen verdienen die Banken ihr Geld auf andere Weise wie zum Beispiel durch die Berechnung von Gebühren oder die Erzielung von Verkaufserlösen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung ist vor allem der so genannte Mietkauf sehr verbreitet: Die Bank erwirbt die Immobilie und der Kunde zahlt die Immobilie in Raten ab – bei den Raten handelt es sich nicht um Darlehensraten, sondern um Kaufpreisraten.

Mit diesen Finanzierungskonzepten sind die Anbieter derzeit sehr erfolgreich. Seit dem Beginn der Hypothekenkrise soll sich der Kundenzulauf vervierfacht haben. Allerdings warnen Finanzexperten vor dem Aufkommen übertriebener Euphorie: Nur weil die Kreditinstitute keine Zinsen berechnen, sind noch längst nicht alle Finanzierungsgefahren ausgeschlossen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Kosten, die von den entsprechenden Instituten berechnet werden, mit der Entwicklung der Marktzinsen korrelieren. Des Weiteren sei man als Kunde auch vor versteckten Gebühren nicht geschützt. Folglich gilt es auch bei der Immobilienfinanzierung nach den Prinzipien des Islamic Banking vorsichtig zu sein und ausreichend viele Angebote miteinander zu vergleichen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Posted by Jochen on 05/15 at 10:36 AM
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AWD stockt auf und kauft die Konkurrenz

Der Finanzdienstleister AWD will die aktuelle Finanzmarktkrise – unter der das Unternehmen selbst zu leiden hat – nutzen und seine Marktposition ausbauen. Erster Schritt in diese Richtung ist laut Medienberichten die Übernahme des Bremer Konkurrenten Proventus, die Nummer zehn im deutschen Finanzvertrieb. 50,4 Prozent hat der AWD bereits von Proventus-Gründer Martin Thomas übernommen. Ziel sind mindestens 75, nach Möglichkeit die vollen 100 Prozent. Doch da muss die AXA als Minderheitenaktionär mitspielen. Sie hält derzeit noch 49,6 Prozent an der Firma, die hauptsächlich ihre Produkte wie die Leben- und die Krankenversicherung vermittelt hat.

Die Proventus AG hat rund 540 Berater in ihren Reihen, die an 78 Standorten vornehmlich im Osten und Norden der Republik aktiv werden. Der Provisionserlös soll bei rund 25 bis 35 Millionen Euro im Jahr liegen. Wert des Unternehmens laut AWD: Etwa 50 Millionen Euro. Durch die „Einkaufstour“ stockt die zur Swiss Life gehörende Finanz-Gruppe ihren Beraterstab auf 4500 in der Bundesrepublik und 6700 samt Auslandstöchtern auf. Zusätzlich sollen 25 Millionen Euro investierte werden, um weitere Berater abzuwerben. Probleme, passende Kandidaten zu finden, sieht AWD-Chef Carsten Maschmeyer nicht. Durch die Krise würden viele Banken „nette und gute ausgebildete“ Berater entlassen. Sie würden mit Kusshand aufgenommen. Selbst hat das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter in den ersten drei Monaten dieses Jahres verloren.

Auch beim Umsatz sah es im ersten Quartal nicht sonderlich gut aus für den AWD. Er sackte um 12,2 Prozent auf 176 Millionen Euro ab. In Deutschland betrug das Umsatzminus rund 2,3 Prozent. Als Gründe werden die Subprime-Krise und deren Folgen genannt. Einzige Zuwachsmärkte waren die Länder in Ost- und Mitteleuropa sowie die Schweiz. Einstige Zugpferde hingegen, wie der österreichische Markt, brachen ein. Das zeigt sich an rund 20 Prozent, die man beim operativen Konzernergebnis abrutschte. Der Quartalsüberschuss blieb 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der AWD ist angesichts der Lage auf den Märkten allerdings zufrieden mit den Ergebnissen.

Posted by Andre on 05/15 at 10:06 AM
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