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Freitag, Mai 23, 2008

Signal Iduna erweitert Beteiligung an OVB

Zu den marktführenden Finanzbetrieben Europas wird auch die OVB Holding AG gezählt. Aktuell erhalten europaweit mehr als 2,61 Millionen Kunden in 14 unterschiedlichen Ländern von ihr kompetenten Rat und Hilfe. Im Jahre 2007 betrug die Höhe der Gesamtvertriebsprovisionen 246,2 Millionen EURO. Ungefähr 66% aller Kunden kommen dabei aus Mittel- und Osteuropa, wo das Finanzunternehmen auch das größte Wachstum verzeichnen kann. Dieses Potenzial hat jetzt auch die Signal Iduna Gruppe erkannt und ihre Beteiligung an dem Unternehmen von 10,7% auf 22,3% aufgestockt hat. Mit ungefähr elf Millionen Versicherungsnehmern und Verträgen und 4,6 Millionen EURO Beitragseinnahmen ist die Signal Iduna Gruppe einer der größten deutschen Allfinanz-Konzerne. Bei den Personenversicherungen gehört die Gruppe zu den zehn besten in der Assekuranz Deutschlands.

Posted by Saskia on 05/23 at 01:22 PM
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Private Bausparkassen mit erheblichem Plus bei ausgezahlten Baugeldern

Die von den privaten Bausparkassen im Jahre 2007 ausgezahlten Baugelder in Höhe von 26 Milliarden EURO wurden überwiegend für den Bau, Kauf und die Modernisierung von Wohneigentum genutzt. Das Plus liegt daher bei 11,2% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Nachdem es 2006 durch die Einstellung der Eigenheimzulage zu einer speziellen Konjunktur gekommen war, wurde diese von einer sehr schwachen Wohnungsbaukonjunktur abgelöst. Aus diesen Gründen ist es Aussagen des Verbandes der Privaten Bausparkassen zufolge nicht verwunderlich, dass das Neugeschäftsvolumen im Jahre 2007 hinter dem des Vorjahres zurückblieb. Nun kann lediglich auf eine effiziente Lösung durch die Politik gehofft werden, um die Verunsicherung bei potenziellen Finanzierern mit geringen und mittleren Gehältern zu beenden.

In 2007 gab es einen Rückgang um 10,7% in der Abschlussanzahl von Bausparverträgen. Auch für junge Leute soll das Bausparen interessant bleiben und so wünschen sich die privaten Bausparkassen, dass es bei der Wohnungsbauprämie noch zu einer diplomatischen Lösung kommt. Jedoch werden die kritischen Stimmen zur derzeitigen Gesetzesvorlage immer mehr, eine Seite möchte einen Erfolg der Eigenheimrente, die andere nicht. Eine weitere Ansicht vertritt den Standpunkt, dass die eigenen vier Wände keine geeignete Altervorsorge sein können, wenn sie beispielsweise vor erheblichen und absehbaren Risiken durch die Einbeziehung von Wohneigentum in die Riester-Rente schützen sollen.

Posted by Saskia on 05/23 at 01:11 PM
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Neuer Tarif „central.flex“ bei der Central

Der Kölner Krankenversicherer Central hat einen neuen Optionstarif entwickelt. Durch den central.flex Tarif können Vollversicherte anderer privater Krankenversicherungen günstige Konditionen für einen Wechsel zur Central erhalten. Mithilfe des Tarifs ist ein neues Optionsrecht verfügbar, mit dem sich Wechselwillige ihren derzeitigen Gesundheitszustand und dabei ausreichend Zeit zum Bedenken sichern können. Lediglich 8,90 EURO pro Monat muss jede versicherte Person bezahlen, nachdem der bei Abschluss des Tarifs bestimmte Gesundheitszustand eingefroren wird. Eine zusätzliche Gesundheitsprüfung ist daher nicht notwendig, schließlich ist bei der Ausübung des Optionsrechts der erst festgestellte Gesundheitszustand entscheidend. Selbst wenn es zu zwischenzeitlich entstehenden gesundheitlichen Verschlimmerungen kommt, ist dies unerheblich, denn sie sind mitversichert. Bei Wahrnehmung der Option kann erst die Entscheidung getroffen werden, in welchen der Central Vollversicherungstarife der Wechsel vollzogen werden soll. Vorangegangene Vorversicherungszeiten bei einem anderen Versicherungsnehmer, die unmittelbar davor zu Ende gegangen sind, werden auf die gesetzlich vorgeschriebenen Wartezeiten angerechnet.

Zurückerstattet werden die bis zum Eintritt in einen Vollversicherungstarif der Central gezahlten Beiträge für den central.flex. Der Versicherungsnehmer hat dem Gesetz zufolge seinen bisherigen Vertrag zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2009 zu kündigen und einen Vertrag beim neuen Versicherer abzuschließen, um die Alterungsrückstellungen beim Krankenversichererwechsel mitzunehmen. Aus diesem Grunde kann der Versicherte zum nächstmöglichen Termin zum neuen Anbieter problemlos übergehen.

Posted by Saskia on 05/23 at 01:03 PM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Postbank übernimmt 28.000 Immobiliendarlehen

Die Vorgehensweise der Banken, Immobiliendarlehen an andere Kreditinstitute zu verkaufen, wurde dieses Jahr bereits mehrfach heiß diskutiert und sorgte immer wieder für Schlagzeilen. Regierungssprecher hatten bereits angekündigt, an einem Gesetzentwurf zu arbeiten, der den Verkauf der Darlehen erschweren und somit die Rechte der Verbraucher stärken soll. Allerdings ist davon auszugehen, dass es noch einige Monate dauern wird, bis überhaupt konkrete Informationen vorliegen. So lange scheinen die Banken die Gunst der Stunde zu nutzen: Vorgestern war in der Financial Times Deutschland (FTD) zu lesen, dass die Aarealbank ein riesiges Darlehenspaket weitergereicht hat.

Die Aarealbank ist ein Immobilienfinanzierer, der im Privatkundengeschäft nicht direkt an die Verbraucher herangetreten ist, sondern mit kleineren Kreditinstituten kooperiert hat. Vor allem regionale Banken haben mit der Aarealbank zusammengearbeitet und mit deren Hilfe Immobiliendarlehen vergeben. Wie bereits erwähnt wurde, hat die Aarealbank ein riesiges Darlehenspaket weitergereicht. Konkret geht es um 28.000 Immobiliendarlehen, deren Summe sich auf rund 1,47 Milliarden Euro beläuft. Käufer ist die Postbank.

Was den Grund des Verkaufs betrifft, so spricht die Aarealbank von einer geschäftlichen Neuausrichtung. Bereits vor ein paar Jahren hat das Kreditinstitut bekannt gegeben, sich ausschließlich auf den Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung zu konzentrieren. Damit die früheren Privatkunden eine erheblich bessere Betreuung erfahren können, seien die Darlehen an die Postbank verkauft wurden.

Offiziellen Angaben zufolge, soll es sich hierbei keinesfalls um notleidende Immobilienkredite gehandelt haben. Angeblich wurden die Darlehen sogar mit Gewinn veräußert. Dies klingt sogar plausibel, immerhin tobt derzeit im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung ein harter Konkurrenzkampf – und die Postbank betreut jetzt 28.000 neue Kunden. Sobald die Zinsbindungen der einzelnen Darlehen auslaufen, wird die Postbank darum bemüht sein, auch die Anschlussfinanzierung im eigenen Haus unter Dach und Fach zu bringen, wodurch sie ihre Marktposition erheblich stärken könnte.

Posted by Jochen on 05/23 at 12:12 PM
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Neue Direktversicherung bei HELVETIA

Die Helvetia Versicherungen hat jetzt eine neue Versicherungsmöglichkeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur betrieblichen Altersvorsorge geschaffen. Die Direktversicherung WorkLife Direct bietet alle arbeitsrechtlichen Anforderungen und ist in zwei Unterkategorien je nach Anlegertyp eingeteilt, die WorkLife Direct Classic und die WorkLife Direct Chance. Die WorkLife Direct Classic beinhaltet als eher klassische Rentenpolice eine hohe lebenslang garantierte Leistung und ist dabei besonders geeignet für alle diejenigen, für die eine dauerhaft gesicherte Mindestverzinsung und eine sicherheitsorientierte Geldanlage entscheidend ist. Die WorkLife Direct Chance ist hingegen eine Fondsrente mit realer Beitragsgarantie. Ihre Zielgruppe sind vor allem solche Kunden, die die Chancen am Kapitalmarkt direkt nutzen möchten, trotzdem aber die Garantie ihrer Beiträge gesichert wissen wollen.

Im Punkto Geldanlage kooperiert die Helvetia mit der Bank Vontobel. Abhängig vom gewählten Anlageziel gibt es drei unterschiedliche aktiv gemanagte Anlagestrategien zur Auswahl. Dabei ist zu bedenken, was für den Kunden Priorität hat, entweder Sicherheit, Wachstum oder maximale Renditechancen. Nach diesen Kriterien kann die optimal geeignete Anlagestrategie gewählt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich zwischen zwei langfristigen Vermögensaufbaustrategien zu entscheiden, die die Investitionsquote der Sparbeiträge, die abhängig vom Alter des Kunden gemacht wird, festsetzen. Als Optionen gibt es dabei zum einen die dynamische und zum anderen die ausgewogene Vermögensaufbaustrategie.

Posted by Saskia on 05/23 at 12:02 PM
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Neues Hybridprodukt der Victoria

Die Victoria Lebensversicherung hat ein neues volldynamisches Anlagekonzept geschaffen, mit dem absolut kapitalmarktnah investiert und maximale Chancen auf Rendite erreicht werden können. Dem Kunden wird es ermöglicht zwischen diversen Fondszertifikaten zu entscheiden, darüber hinaus können die Kunden Leistungen bei Berufsunfähigkeit dazu wählen. Bei der Dual Rente Aktiv wird dem Anspruch des Kunden auf Absicherung mit einer endfälligen Bruttobeitragsgarantie genügt, die durch ein Zertifikat der Hypovereinsbank mit integrierter Put- Option besichert ist.

In Höhe von 80% des Kurses stellt das Zertifikat einen Wert zum Ende des Monats für den Monatsanfang sicher. Im höchstmöglichen Umfang wird das Vertragsguthaben in Fonds angelegt. Um zusammen mit dem Wert des Fondszertifikats den Barwert der Garantie abzubilden, hat der gewöhnliche Deckungsstock lediglich die Mittel als gebundenes Vermögen. Der Deckungsstock beinhaltet allerdings keine Mittel, sollte das Fondszertifikat für die Besicherung der Garantie genügen. Jeden Monat neu eingestellt wird die Aufteilung des Kundenguthabens auf Fondszertifikat und konventionelle Deckungsstock.

Die Dual Rente Aktiv ist das erste volldynamisch hybride Rentenversicherungsprodukt im Angebot der Victoria.

Posted by Saskia on 05/23 at 12:00 PM
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Individuelle Lebensrisiken fordern Muss-Policen

Ausser bei Zwillingen ist kein Individuum mit dem anderen identisch: beruflich nicht, sozial nicht, im Gemüt nicht und auch nicht in der Freizeit. Je größer der Einzelne sein Lebensrisiko einschätzt, desto wichtiger ist ein Schadensausgleich. Für die Mehrzahl der Normalverbraucher, der Mustermänner und der Müller Lieschen ist auf so manche Versicherung dann aber doch nicht zu verzichten.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Das Risiko ist statistisch recht hoch: einer von fünf Angestellten und einer von drei Arbeitern wird vor der Altersgrenze erwerbs- oder berufsunfähig. Wem dies widerfährt, der kann ganz individuell eine private monatliche Rente kassieren. Die nun sollte den monatlichen Bedarf decken, der aber weit höher liegt als 750 bis 1000 Euro aus der möglichen Versicherung. Zuvor müssen die Beiträge für die private Monatsrente dann aber zum laufenden Arbeits-Einkommen gepasst haben. Um möglichst niedrige Beiträge auf längere Laufzeit lange zu strecken, sollten schon Schüler eine Versicherung abschließen. Wer später erst einsteigt, der leistet sich laufend einen dann teureren Versicherungsschutz. Für gefährliche Berufe oder wegen bestimmter Vorerkrankungen kann die Prämie einen Risikozuschlag enthalten.

Unfallversicherung
Die Unfallversicherung ist wichtig für all die, die mit Vorerkrankung, als Kind oder als Früh-Rentner keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Hier sollte die Summe hoch genug sein, um mit der monatlichen Rentenzahlung den Bedarf an Kaufkraft decken zu können. Auch für eventuelle Folgen der Invalidität sollte gesorgt sein. Auch die die Kosten einer durch Unfall eingetretenen Behinderung sollten materiell bedacht werden.

Krankenversicherung
Ist auf jeden Fall Pflicht. Ob gesetzlich oder privat, hängt von den Lebensumständen ab. Maßgeblich sind das monatliche Arbeitseinkommen sowie die Beitragsbemessungs- und die Versicherungspflichtgrenze.

Kraftfahrzeug-Haftpflicht 
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben, die Kaskoversicherung ist je nach Alter und Wert des Fahrzeugs als freiwillige Zusatzversicherung sinnvoll. Die günstigsten Anbieter verraten wir Ihnen am kommenden Mittwoch im Serienteil „Verkehr“.

Lebensversicherungen
Wer aus der familiären Unterhaltspflicht, meist als Familienvater, vorsorgen will, der sollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Diese deckt eine Lücke, die für die Hinterbliebenen aus dem Früh-Ableben des Vaters entstehen kann. Mit 200 000 oder 300 000 Euro gilt der Schutz als ausreichend gut. Von Lebensversicherungen, die Todesfallschutz und spätere Auszahlung im Erlebensfall verbinden, raten Verbraucherschützer wegen zu hoher Beiträge und zu bescheidener Rendite ab.

Haftpflichtversicherungen
Das eigene Vermögen wird belastet - und das massiv - wer andere an Sache oder Person schädigt. Eine private Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar. Mit Hund oder Pferd sollte eine Tierhalterhaftpflicht vereinbart werden. Katzen sind in der normalen Privathaftpflicht mit drin. Vermieter brauchen eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, falls Besucher oder Mieter zu Schaden kommen. Wer einen Öltank aufgestellt hat, sollte eine Öltankhaftpflicht und eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung abschließen, Wassersportler sollten eine spezielle Bootshaftpflicht-Police haben.

Hausratversicherung
Sie leistet, wenn durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruch oder Vandalismus die Wohnungseinrichtung beschädigt wird. Als angemessen gelten 650 bis 1200 Euro Deckungssumme pro Quadratmeter der Wohnung oder des Hauses. Ersetzt wird der höhere Neuwert der beschädigten Sachen. Wer die Deckung zu gering wählt, ist unterversichert, die Versicherung zahlt bei einem Schaden nur anteilig. Zur eigene Schätzung gibt es Sachwert-Checklisten. Fahrräder waren in Alt-Verträgen stets mit drin; aktuell ist üblich ist, dass ein Fahrrad bis maximal einem Prozent der Versicherungssumme ersetzt wird.

Riester-Verträge
Diese sind kein Muss, aber sinnvoll, denn der Staat unterstützt die private Altersvorsorge. Die Stiftung Warentest rät wegen der laufenden Beiträge statt eines Versicherungsprodukts eher zu Riester-geförderten Banksparplänen.

Posted by wob. on 05/23 at 11:26 AM
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