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Sonntag, Mai 25, 2008

USA: lasst uns für günstigeres Benzin beten

Es sind längst nicht nur die deutschen Autofahrer, die wegen des immensen Anstiegs der Kraftstoffpreise stöhnen. Erheblich stärker bekommen die Amerikaner den Preisanstieg zu spüren – aufgrund des starken Euros erleben wir in Deutschland einen spürbar abgefederten Preisanstieg. Derzeit kostet die Gallone Superbenzin rund vier Dollar, was einem Preis von etwa 70 Cent je Liter entspricht. Was für uns günstig erscheint, bereitet den Amerikanern große Probleme: Zunehmend mehr Haushalte haben das Problem, den Gürtel erheblich enger schnallen zu müssen, um ihre Autos betanken zu können. Denn auf den anderen Seite fahren die Amerikaner auch ganz andere Fahrzeuge: Die geräumigen und vor allem schweren Pick-Ups und SUVs sind nun einmal sehr sprithungrig.

Allerdings könnte sich das Straßenbild schon bald ändern. Zunehmend mehr Amerikaner sehen sich plötzlich nach sparsameren Fahrzeugen um. Plötzlich erleben Kleinfahrzeuge einen regelrechten Boom. Der einst verspottete Smart erfreut sich auf einmal einer immens hohen Beliebtheit: Kein Wunder, immerhin verbraucht er einen Bruchteil dessen an Kraftstoff, was ein Pick-Up benötigt. Der absolute Verkaufsschlager ist allerdings der Toyota Yaris: Die Absatzzahlen sind in den vergangenen Monaten immens gestiegen.

Doch der Kauf sparsamer Fahrzeuge verkörpert nicht die einzige Maßnahme, die von den Amerikanern getroffen wird, um mit der neuen Situation an den Tankstellen zurechtzukommen. Medienberichten zufolge sollen bereits zahlreiche Prediger dazu aufgerufen haben, gemeinsam für einen Rückgang des Benzinpreises zu beten. Was sich für viele von uns sehr lustig anhört, ist den Amerikanern sehr ernst. Es ist in der Tat so, dass sich zunehmend mehr Gemeinden versammeln, und für günstigeres Benzin beten. Ob die Gebete erhört werden, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.

Posted by Jochen on 05/25 at 06:23 PM
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Einschätzung zur Zinsentwicklung

Die Woche ist um und alle namhaften Baugeldvermittler haben ihre so genannten Zinsnewsletter versandt. Mit diesen Newslettern informieren die Vermittler alle Interessenten über die aktuelle Zinsentwicklung. Damit möchten Sie ihnen eine Entscheidungshilfe geben, um den richtigen Zeitpunkt für den Darlehensabschluss zu finden.

Aus den aktuellen Newslettern geht eindeutig hervor, dass die Aussichten auf einen Zinsrückgang stark gefallen sind. Obwohl das Wirtschaftswachstum weltweit nachlässt, sieht es nicht danach aus, als ob die Notenbanken eine Senkung der Leitzinsen vornehmen werden. Stattdessen rechnen zunehmend mehr Experten mit einer Erhöhung der Leitzinsen. Grund ist die derzeit hohe Inflation. Es sind vor allem die steigenden Energiepreise, die zur hohen Inflation beitragen – man beachte nur einmal die hohen Preise, die uns beim Tanken erwarten.

Um einem Zinsanstieg zu entrinnen, raten die meisten Vermittler zur Sicherung des aktuellen Zinsniveaus. Potentielle Darlehensnehmer sollten nicht auf einen Rückgang der Zinsen spekulieren. Besser sei es, möglichst zeitnah eine Finanzierung abzuschließen, um somit vor einem Zinsanstieg geschützt zu sein.

Übrigens besteht mittlerweile sogar die Möglichkeit, das Zinsniveau für eine Finanzierung zu sichern, die man erst in ein paar Monaten oder gar in einigen Jahren benötigt. Sowohl mit maßgeschneiderten Bausparlösungen als auch mit der so genannten Reservierungshypothek ist es möglich, sich schon jetzt gegen einen Zinsanstieg abzusichern. Allerdings gilt es beim Abschluss dieser Produkte möglichst genau zu kalkulieren, damit der vereinbarte Darlehensbetrag mit dem späteren Finanzierungsbedarf übereinstimmt.

Posted by Jochen on 05/25 at 04:37 PM
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Nur nicht schweigen! - Reden ist Gold beim Mitarbeitergespräch

“Jetzt mal Tacheles!” oder “Jetzt red’ i!”- Lange genug schon im Job, ein wenig ausgebrannt, erste Anzeichen von leichtem bis mittelschwerem Mobbing - dann nix wie ran ans Mitarbeitergespräch (MAG). Die Diskussion um eine Lösung bei Konflikten muss früh beginnen, denn nur der Austausch von Informationen verweist auf zielorientierte neue Strategien zum Wohle beider Seiten.

Was als Vier-Augen-Gespräch gedacht ist, darf und kann in Absprache mit den Beteiligten auch zu einer Runde mit mehreren Beteiligten werden. Deren Ergebnisse sind allerdings erst dann wirkungsvoll, wenn nicht sofort der erhobene Zeigefinger zu sehen ist. Denn traditionelle Pädagogik hätte früher schon beginnen müssen. Hat der Mitarbeiter das Gefühl, dass das Gegenüber sich eher als Therapeut sieht oder gar als Oberlehrer, sinkt die Chance, sich konstruktiv auszutauschen, Wissen zu vermehren oder sich kritisch der Erfahrung zu stellen.

Das MAG erfüllt seinen Zweck nur dann, wenn der Vorgesetzte die Kommunikation auch zulässt, und das heißt: Sender und Empfänger in beide Richtungen. Monologe sind tabu - Erzieher und Besserwisser war gestern. Mit Akzeptanz reagieren die Beteiligten des MAG, wenn beide Partner sich den Argumenten des Gegenüber öffnen. Dies wird erreicht, wenn die Situation und Atmosphäre stimmen

Regeln der Gesprächsführung

Grundsätzlich muss der Rahmen stimmen, denn wichtige Gespräche - so weiß auch der Volksmund - führt man nicht zwischen Tür und Angel. Nicht im Aufzug und auch nicht zufällig auf dem Flur. Die Gesprächspartner sollen konzentriert sein, was eines Termins bedarf. Ausreichend Zeit und auch die Möglichkeit zur Vorbereitung sind zwei Prämissen, damit ein MAG zum Erfolg führt. Gute Argumente zum objektiven Urteil erfordern Kenntnis der Fakten. Ist der Vortrag souverän, flüssig und kompetent, fühlt sich der Mitarbeiter ernst genommen und der Vorgesetzte oder Chef wird seiner Rolle als Chef gerecht. Was ist es, was die Arbeitshaltung,  was die Motivation stört: Arbeitsinhalte, Aufgaben, Kollegen, Familie, Gesundheit, finanzielle Belastungen, Kinder oder häusliche Probleme…???

Zeit fürs Gespräch

Ausreichend Zeit und legere Atmosphäre auch in der Sitzordnung können entkrampfen und entspannen. Das Gespräch ruhig und sachlich zu führen, ist Bedingung. Offener Blick und Haltung vermeiden die strenge Über- oder Unterordnung. Kurzer Smalltalk bietet dem Betroffenen den Einstieg ins Thema; beide Seiten dürfen ausreden, Notizen stärken die Erinnerung zum Verlauf des MAG.. Im Ergebnis werden die wichtigsten Punkte wiederholt. Fakten oder Vorgehensweisen werden kurz darauf einem schriftlichen Gesprächsprotokoll für beide Seiten dokumentiert.

Sich treu bleiben!

Ratschlag eins für den Vorgesetzten: Sich nicht verbiegen! Regeln und Ratgeber vergessen oft Wirkung und Folgen auf ein MAG, die sich erst dann günstig beweisen, wenn der Chef seine Persönlichkeit hält und er keine Rolle spielt.

Was danach kommen muss!

Auf das MAG sollte ein gutes Feedback zeitnah zum Ereignis stattfinden. Trotz knapper Zeit ist der Mitarbeiter anzusprechen, um den nächsten Termin zu vereinbaren. Wünscht der Mitarbeiter kein Feedback, bleibt dies der Status quo, weil sonst dessen Motivation nicht hält oder künftige Informationen fehlen und das Gegenteil bewirken. Bei Fehlverhalten des Mitarbeiters oder bei Beschwerden von Kunden oder Kollegen muss allerdings ein weiteres Gespräch stattfinden.

Grundsätzlich steht die Verhaltensweise des Mitarbeiters und nicht seine Person zur Diskussion. Also keine persönlichen Angriffe, die die Situation verschärfen. Das Feedback darf und kann positiv beginnen, darf aber auch Negatives beinhalten. Der Gesprächsführende spricht jedoch immer aus der “Ich”-Position: “Ich finde…”, “Mir ist aufgefallen…”. Bei weiterer Kritik oder noch immer unklaren Situation spielt der Blickwinkel des MA auf die Sachlage die erste Rolle,, bevor es Aussagen anderer sind. Die Situation entkrampft, wenn der MA weiß, dass er zum Sachverhalt jederzeit sein Feedback geben kann. Das bewirkt auch die Akzeptanz beim MA für die Verhaltensweise der Gegenseite und auch, dass er zuhört.

Anlässe für Mitarbeitergespräche

Für ein MAG gibt es verschiedene Gründe: die Entwicklung des Unternehmens, ein besseres des Arbeitsklimas, Konflikte zwischen Arbeitgeber und -nehmer oder zwischen Kollegen. Unabhängig von der Ursache für ein MAG muss vor allem Vertrauen die Grundlage bilden, was das MAG eher zwangs- und angstfrei und eben nicht unangenehm macht.

Posted by wob. on 05/25 at 04:24 PM
Gesundheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wer seine Siesta macht, lebt gesünder!

Ruhe ist wichtig, um seinen Stress abbauen zu können und wieder leistungsfähiger zu sein. Die Bewohner südlicher gelegener Länder haben es uns lange vorgemacht. Und es inzwischen selbst vielerorts abgeschafft. Leider, kann man hier nur sagen. Denn das Geheimnis der Siesta ist nun entschlüsselt. Die NASA - National Aeronautics and Space Administration, welches die zivile Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt der USA ist – hat eine Studie erstellt. Dabei wurde herausgefunden, dass die Reaktionsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit von Piloten durch eine „Siesta“ erheblich gesteigert werden können. Ein kurzer Mittagsschlaf von 20 Minuten, verbessert die Reaktion um bis zu 16 Prozent. Die Konzentrationsfähigkeit wird gar bis zu 34 Prozent gesteigert. Auch in Griechenland haben sich Forscher der Siesta angenommen und in einem Großversuch den Mittagsschlaf unter die Lupe genommen. Bei dieser Studie, an der 20.000 Probanden teilnahmen (was eine sehr hohe Anzahl an Versuchsteilnehmern ist bei einer solchen Studie!) sollte die Wirkung des mittäglichen „Nickerchens“ auf die Gesundheit untersucht werden. Sechs Jahre lang dauerte diese groß angelegte Studie und bestätigte, was früher in mediterranen Breitengrad vorgelebt wurde, von jenen, die sich an die Siesta hielten: Das Risiko, an einer Herz-Kreislaufkrankheit zu erkranken oder gar daran zu sterben, ist durch das Einhalten des täglichen Mittagsschlafs stark vermindert. Es wurde immer viel auf die Ernährung jener Länder geschoben, auf Olivenöl und vieles andere. Dabei liegt es wohl viel an der Siesta, die so wichtig für uns Menschen zu sein scheint.

Auch Franz Lafleur, der Oberarzt des Schlaflabors am Linzer Krankenhaus der Elisabethinen bestätigt mit seiner Aussage die Erkenntnisse der Studie, dass die frühen Stunden am Nachmittag sehr gut geeignet sind für ein kurzes Schläfchen: „Wir werden müde, unkonzentriert und fehleranfälliger, unser Organismus senkt die Körpertemperatur ab - ein ähnlicher Umstellungsprozess wie in der zweiten Nachthälfte. Man könnte sagen, wir haben um diese Zeit ein natürliches Schlafbedürfnis“. Dennoch rät er zugleich von einem längeren Schlaf als dem kurzen Nickerchen ab. „Mehr als 20 bis 30 Minuten sollte man nicht schlafen, weil unser Körper dann in eine Tiefschlafphase kommt und unser Kreislauf zu sehr absinkt. Das ist kontraproduktiv, denn dann wird das Erwachen schwer, der Erholungseffekt ist nicht mehr spürbar“

Der Trend geht schon sehr lange weg von dem kurzen Schläfchen nach dem Mittagessen. Statt ein paar Minuten Schlaf wird Kaffee herangezogen zur Leistungssteigerung und das „Loch“, in das man zwischen 12 und 15 Uhr natürlicherweise fällt, wird einfach übergangen. Langsam aber kommt ein neuer Trend auf uns zu, das so genannte “Powernapping”. Gesundheitsbewusste Unternehmen gehen immer mehr darauf über, ihren Angestellten Ruhesessel oder gar Ruheräume zur Verfügung zu stellen. Im Laufe der Zeit wird sich die Leistungsverbesserung sicher auch im Unternehmensergebnis bemerkbar machen. Hoffen wir, dass noch mehr Unternehmen die Wichtigkeit der „Siesta“ und ihr Geheimnis entdecken. Der Krankenstand würde sicherlich auch merklich sinken.

Posted by Christel on 05/25 at 05:38 AM
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