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Freitag, Mai 30, 2008

Infektionsgefahr in Südeuropa akut! Experten raten zu Schutzmaßnahmen

Deutschlands Internisten (BDI) mahnen bei Reisen in den süd- und osteuropäischen Raum zur Vorsicht. Klimaerwärmung und eine hohe Frequenz bei internationalen Reisen und Transporten werden bereits ab jetzt das Risiko erhöhen, auch im Urlaub an einer tropischen Infektion zu erkranken.

Die Erreger sind wie der Mensch in kurzer Zeit von Kontinent zu Kontinent unterwegs, was in warmen oder feucht-warmen Regionen und schließlich auch in gemäßigten Zonen auch den vielen Aren der Stechmücken zum Lebensraum werden kann.

In der Region Ravenna, Italien, gab es in 2007 rund 200 Fälle von Chikungunya-Fieber - eine Viruserkrankung aus Südafrika und Südostasien, die von Mücken übertragen wird und schmerzhafte Gelenke verursacht.
Ein Reisende aus Indien soll das Virus eingeschleppt haben. Sich gegen die Mücke und damit gegen das Virus zu schützen macht nur Sinn mit Netzen oder Salben. Fälle aus der Türkei und aus Russland markierten im gleichen Zeitraum das Krim-Kongo-Fieber, das in Afrika und Asien verbreitet ist und durch Zecken übertragen wird.

Doch auch in klimatisch gemäßigten Regionen der Welt sind Bevölkerung und Reisende durch bestimmte Mücken und in der Folge durch typische Erkrankungen gefährdet. Auch Europa wird damit zum Schadensgebiet für Infektionskrankheiten, die bislang nur in den Tropen und Subtropen verbreitet waren. Epidemien sind jedoch nicht zu befürchten, auch ist noch keine dieser Krankheiten in Europa festgesetzt”, erklärt der Tropenmediziner weiter. Vielmehr als Europa würden die Entwicklungsländer in Zukunft mit diesen Tropenkrankheiten zu kämpfen haben.

Wenn die durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) sich nördlich ausbreitet, ist dies dann auch Tatsache. Gegen das Risiko kann man sich durch Impfung schützen. Bei Reisen nach Süditalien, die Türkei oder in die Maghreb-Staaten (afrikanischen Mittelmeerküste) sollte man sich in jedem Fall gegen Hepatitis A impfen lassen und auch auf die Ernährung achten. In diesen Regionen ist das Hepatitis A-Virus, das eine infektiöse Leberentzündung verursacht, teils noch weit verbreitet. Tropenmediziner warnen: Erkrankungen von Touristen in diesen Ländern treten auf, weil nicht an eine Gelbsucht-Impfung gedacht wurde.

Posted by wob. on 05/30 at 12:09 PM
Gesundheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Volkswagen kooperiert mit Batteriespezialisten

Die Produktion von Hybrid-Fahrzeugen stellt immer noch einen Nischenbereich innerhalb der Automobilindustrie dar. Gerade bei den europäischen Autoherstellern sind größere Fortschritte bei der Entwicklung von Hybrid-Fahrzeugen noch nicht zu erkennen. Verwunderlich ist das nicht, schließlich bedarf es einer Menge Knowhow, um diese Fahrzeuge zu entwickeln – es gibt zahlreiche Herausforderungen, die es derzeit zu meistern gilt.

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Hybrid-Fahrzeugen besteht immer noch darin, leistungsstarke Batterien bzw. Akkus zu entwickeln. Akkus, die derzeit in den Fahrzeugen von Toyota und Honda eingesetzt werden, entsprechen nicht unbedingt dem aktuellen Stand der Batterieforschung. Derzeit verbauen die Japaner immer noch Nickel-Metallhydrid Akkus - diese verfügen jedoch über keine besonders große Speicherkapazität und gelten zugleich als schwer. Solch ein Akku kann das Gewicht eines Fahrzeugs um mehrere hundert Kilo erhöhen.

Umso erfreulicher ist es, dass Volkswagen vorgestern bekannt gegeben hat, mit dem Batteriespezialisten Sanyo Electric zu kooperieren. Gemeinsam möchten die beiden Unternehmen leistungsstarke Lithium-Ionen Akkus entwickeln, die schon bald in die Fahrzeuge von VW und Audi Einzug finden. Der Vorteil dieser Akku-Technologie liegt klar auf der Hand: Die Reichweiten werden erhöht, es sind höhere Geschwindigkeiten möglich und das Fahrzeuggewicht wird erheblich reduziert – die Gewichtseinsparung soll sich je nach Akkugröße auf 200 bis 300 Kilogramm belaufen.

Wie VW-Chef Martin Winterkorn verlauten ließ, stellt die Kooperation einen wichtigen Schritt für den Autohersteller dar. Zugleich sagte er, dass die ersten Fahrzeuge, die mit den neuen Akkus ausgestattet sind, bereits im Jahr 2010 vom Band laufen könnten.

Allerdings ist Volkswagen nicht der erste Autohersteller, der mit einem Batteriespezialisten kooperiert. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge, sollen auch die Hersteller Nissan und Toyota entsprechende Kooperationen eingegangen sein. Nissan kooperiert mit NEC, Toyota arbeitet mit Panasonic an der Entwicklung eines leistungsstarken Akkus. Somit bleibt erst einmal abzuwarten, welches Hybrid-Fahrzeug zuerst über einen Lithium-Ionen Akkus verfügen wird.

Posted by Jochen on 05/30 at 11:30 AM
Interessantes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Baugeldvermittler liegen im Trend

Die Zeiten, in denen sich angehende Bauherren und Immobilienkäufer ausschließlich an ihre Hausbank gewandt haben, um sich über das Thema Immobilienfinanzierung zu informieren, sind längst vorbei. Stattdessen gehen die Verbraucher dazu über, sich mit mehreren Anbietern in Verbindung zu setzen und deren Konditionen in Erfahrung zu bringen. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, eine möglichst günstige und vor allem auch passende Finanzierung zu finden.

Allerdings müssen sich die potentiellen Darlehensnehmer nicht zwingend mit zahlreichen Kreditinstituten in Verbindung setzen. Die so genannten Baugeldvermittler bieten einen unabhängigen Vergleichsservice an und nehmen den Interessenten einen Großteil der Arbeit ab. Der Service der Vermittler ist einfach zu erklären: Der Kunde schildert sein Vorhaben lediglich ein einziges Mal, anschließend begibt sich der Baugeldvermittler auf die Suche nach dem passenden Finanzierungspartner. Weil die Vermittler auf einen großen Pool an Anbietern zurückgreifen können, hat der Kunden letztendlich die Gewissheit, eine günstige Finanzierung zu erhalten.

Inzwischen erkennen immer mehr Verbraucher den Vorteil dieses Services. Expertenschätzungen zufolge werden inzwischen ca. 20 Prozent aller privaten Immobilienfinanzierungen über die Vermittler abgeschlossen. Gleichzeitig gehen die Experten davon aus, dass der Marktanteil der Baugeldvermittler in den kommenden Jahren enorm wachsen wird.

Auf der anderen Seite sollte man als Verbraucher einem Vermittler nicht blind vertrauen. Immerhin ist es so, dass die unabhängigen Darlehensvermittler über eine gewisse Vormachtstellung verfügen und somit Einfluss auf die Zinshöhe der Finanzierungsangebote nehmen können. Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht ausschließlich mit einem einzigen Vermittler zusammenarbeiten. Denn sollte ein Vermittler merken, dass er keine Konkurrenz zu befürchten hat, kommt man als Kunde womöglich doch nicht so günstig weg. Teilweise ist sogar festzustellen, dass die Vermittler dieselben Banken empfehlen, auf den einzelnen Angeboten jedoch unterschiedliche Zinssätze ausgewiesen sind. Folglich kann jedem Interessenten nur dazu geraten werden, sich stets mit mehreren Vermittlern in Verbindung zu setzen – dies führt zwar zu einem etwas höheren Arbeitsaufwand, macht sich jedoch finanziell bemerkbar.

Baufinanzierung

In diesem Sinne, machen Sie sich doch einfach mal hier bei uns bezüglich einer günstigen Finanzierung für Hausbau, -kauf oder Umschuldung schlau.

Posted by Jochen on 05/30 at 11:11 AM
FinanzenHaus & Bau • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Vor allem Gering- und Normalverdiener nutzen die Riester-Rente

Wer nutzt die Riester-Rente? Das wollte die Linksfraktion im Bundestag wissen und stellte eine entsprechende Anfrage. Die Antwort der Bundesregierung belegt, dass man auf dem richtigen Weg ist und vor allem Geringverdiener dazu animieren konnte, sich für die private Altersvorsorge zu engagieren. Immerhin zwei von drei Riester-Verträgen wurden im Jahr 2006 von Personen abgeschlossen, deren Einkommen als gering oder normal eingestuft wird, sprich maximal 30.000 Euro im Jahr beträgt.

Aufgeschlüsselt nach dem Jahresbruttoeinkommen ergibt sich folgendes Bild:

  • bis 10.000 Euro Jahreseinkommen: 19,2 Prozent
  • 10.000 bis 20.000 Euro Jahreseinkommen: 23,5 Prozent
  • 20.000 bis 30.000 Euro Jahreseinkommen: 22,4 Prozent
  • 40.000 bis 50.000 Euro Jahreseinkommen: 8,6 Prozent
  • über 50.000 Euro Jahreseinkommen: 9,9 Prozent

  In der Mitteilung der Bundespressestelle heißt es hierzu: „Die Bundesregierung sieht sich darin bestätigt, dass die Riester-Förderung auch von Haushalten mit geringem Einkommen genutzt wird.“  Insgesamt wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bislang rund 10,8 Millionen Verträge über eine private Rentenversicherung nach Riester abgeschlossen. Die Tendenz sei weiterhin steigend, heißt es aus Berlin. Allerdings mit leichten Abstrichen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft meldet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging die Zahl der neu abgeschossenen Riester-Verträge um 5,6 Prozent zurück. 457.400 Mal wurde in diesem Zeitraum eine private Rentenpolice unterschrieben. Als besonders begehrt erweisen sich aktuell die Riester-Fondssparpläne. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich 700.000 Kunden für diese Variante entschieden, so der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI).

Neben der privaten zählt die betriebliche Altersvorsorge zu den wichtigsten Säulen, um im Alter finanziell gut gestellt zu sein. Sehr erfreut zeigt man sich seitens der Regierung deshalb auch über die Entwicklung in diesem Bereich, der sich dank der steuerlichen Förderung vor allem in Branchen mit überproportional vielen Geringverdienern ausgebreitet habe. Im Durchschnitt bestehe bei über 50 Prozent der Unternehmen Anspruch auf eine Betriebsrente.

Posted by Andre on 05/30 at 11:03 AM
Altersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Gerichtliche Schritte gegen das Angebot von Versicherungspolicen im Supermarkt

Die Debatte um den neuerschlossenen Verkaufsmarkt „Supermarkt“ und „Discounter“ für Versicherungspolicen geht weiter. Nicht nur in der Versicherungsbranche ist dieses Angebot sehr umstritten. Vor kurzem musste sich nun auch zum ersten Mal ein deutsches Gericht mit diesem Vertriebskanal für Versicherungen auseinander setzen.

Die Rewe- Gruppe hatte im Jahre 2007 über ihren Discounter Penny Kinderschutzversicherungen der Düsseldorfer ARAG zum Angebot gestellt. Daraufhin klagte der Berliner Arbeitgeberverbund finanzdienstleistende Wirtschaft, der AfW, nun gegen die Einzelhandelgruppe Rewe. Das Landesgericht Wiesbaden beurteilte den Fall so, dass es der Einzelhandelkette nicht erlaubt ist, Versicherungsprodukte zum Verkauf anzubieten, schließlich sei sie nicht in Besitz der erforderlichen Erlaubnis, die im Sinne der Gewerbeordnung nach der Versicherungsvermittlerrichtlinie Pflicht ist.

Diese am 14. Mai verkündete Entscheidung kann als Präzedenzurteil in der Problematik um Versicherungsangebote im Supermarkt gesehen werden. In diesem Sinne kann es ausschlaggebend für andere Vertriebszusammenarbeiten sein, die sich nun auch mit ganz ähnlichen Schwierigkeiten befassen müssen. Beispielsweise könnte das Angebot der Kölner Versicherungsgruppe Asstel, die noch bis Ende des Monats Mai über das Hamburger Handelsunternehmen Tchibo Kinder-Unfallversicherungen anbieten wird, betroffen sein. In Bezug auf das vorliegende Urteil muss allerdings gesagt werden, dass es noch nicht rechtskräftig ist laut Aussagen der vorsitzenden Richterin Carola Dall, da Rewe in Berufung gehen kann. Diese Option wird der Konzern auch bestimmt ausschöpfen wollen.

Posted by Saskia on 05/30 at 10:59 AM
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