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Montag, Mai 26, 2008
Baufinanzierung im Alter
Gegen Ende der vergangenen Woche hat die Financial Times Deutschland (FTD) in Kooperation mit dem Finanzmagazin Capital einen Überblick zum Thema Baufinanzierung veröffentlicht. Dieser Überblick beleuchtet die Thematik von allen Seiten und hält für den Leser zahlreiche Tipps bereit. Unter anderem wird auch auf das Thema „Baufinanzierung im Alter“ eingegangen. Der Artikel hält mehrere, sehr hilfreiche Tipps bereits, von denen einige im Folgenden wiedergegeben werden.
Zunächst einmal gilt es sich der Problematik bewusst zu werden, die eine Baufinanzierung im Alter mit sich bringt. Wer der Generation 50plus angehört, hat keine 40 Jahre um das Immobiliendarlehen zu tilgen – auf derartige Finanzierungen würden sich die Banken nicht einlassen. Stattdessen gilt es eine Finanzierung auf die Beine zu stellen, die eine vergleichsweise schnelle Rückzahlung vorsieht.
Deshalb wird älteren Darlehensnehmern empfohlen, eine möglichst hohe Tilgung zu vereinbaren. Dies ist in zahlreichen Fällen sogar gut möglich, immerhin zählen die Angehörigen der Generation 50plus zur Bevölkerungsschicht mit dem höchsten Einkommen. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen und noch vor dem Eintritt in den Ruhestand einen möglichst hohen Anteil zu tilgen. Des Weiteren empfiehlt das Finanzmagazin Capital, in hohem Maße Eigenkapital einzusetzen. Auch dies sei in den meisten Fällen kein Problem: Häufig verfügen die Menschen über größere Ersparnisse oder auch über hohe Lebensversicherungen, die bald fällig werden.
Außerdem wird dazu geraten, vom Abschluss eines konventionellen Annuitätendarlehens abzusehen. Stattdessen sollten die angehenden Immobilieneigentümer ein so genanntes Tilgungsdarlehen abschließen. Der Unterschied zwischen den beiden Darlehensarten besteht darin, dass beim Tilgungsdarlehen ein fester Tilgungssatz vereinbart wird. Weil mit jeder Darlehensrate die Restschuld geringer wird, verringert sich auch die Zinsbelastung. Für den Darlehensnehmer bedeutet das, dass sich die Höhe seiner monatlichen Darlehensrate mit jeder Zahlung verringert. Dies bringt den großen Vorteil mit, dass die finanzielle Belastung im Ruhestand von Monat zu Monat geringer ausfällt und somit ein möglicher Einkommensrückgang kompensiert wird.
Anhand dieser Tipps sollte jedem klar werden geworden sein, dass der Erwerb von Immobilieneigentum auch im Alter noch möglich ist. Allerdings gilt es die Finanzierung optimal zu gestalten und an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen, damit sie dem Darlehensnehmer nicht zum Verhängnis wird.
Posted by Jochen on 05/26 at 02:25 PM
Finanzen •
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Das Wechselverhalten der Gesetzlich Krankenversicherten
Sie sind leistungsbewusst geworden, die Versicherten in den GKV, den Gesetzlichen Krankenkassen. Und preissensibel auch. Das belegt eine Umfrage, die der Bundesverband der BKK im März dieses Jahres durchgeführt hat. Befragt wurden zu dem Wechselverhalten der Versicherten in der dazu gut 1 200 Versicherte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Vor allem ging es bei der Umfrage um die Wirkung von Zusatzbeiträgen und die Zahlung von Prämien auf den Wunsch, die Krankenkasse zu wechseln. Dabei kam heraus, dass 35 Prozent der Befragten bei der Erhebung eines Zusatzbeitrages entweder ganz sicher oder mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wechseln würden.
Aber nicht nur der Zusatzbeitrag spielt eine Rolle beim Wechselgedanken der in der GKV Versicherten, wobei es hier keine Rolle spielt, ob jemand pflichtversichert oder freiwillig versichert Mitglied ist. Eine andere große Rolle spielen Prämienzahlungen, die anscheinend eine sehr positive Signalwirkung haben und einen hohen Anreiz zum Wechsel der Krankenkasse bieten. So sind 27 Prozent der Befragten bereits bei Prämienzahlung in Höhe von 10,-Euro zu einem Wechsel bereit. Bei einer doppelt so hohen Prämie in Höhe von 20,- Euro wäre es sogar auch fast das Doppelte an Wechselwilligen. So würde die Hälfte der Umfrageteilnehmer die Kasse entweder ganz sicher oder mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wechseln bei einer Prämienauszahlung in dieser Höhe. Wenn man bedenkt, dass das schon für zwei Quartale die Praxisgebühr ist, kann man den Wechselwillen bei so vielen Versicherten durchaus nachvollziehen.
Hintergrund der Befragung durch den Bundesverband der BKK ist die neue Gesundheitsreform, die eingreifende Änderungen für die Gesetzlichen Krankenkassen vorsieht ab dem nächsten Jahr. Dann liegt es in der Hand der Krankenversicherungen selbst, einen Zusatzbeitrag zu erheben, wenn klar wird, dass sie mit dem festgesetzten – ab 1. Januar 2009 einheitlichen – Beitragssatz nicht mehr auskommen und weitere Gelder benötigen. Andernfalls wird es aber ab da auch den Kassen selbst überlassen, ob sie die Auszahlung von Prämien an ihre Versicherten vornehmen möchten.
Dennoch halten viele Kassen ihre Kunden auch durch guten Kundenservice und durch gute Leistungsangebote. Je zufriedener die gesetzlich Versicherten sind, desto geringer ist der Wunsch, die Krankenkasse zu wechseln. Dennoch würde ein eindeutig besseres Leistungsangebot bei 45 Prozent der Befragten zu einem Wechsel führen. Von diesen vielen Wechselwilligen sind 56 Prozent Neukunden, die noch nicht lange in der jeweiligen Krankenkasse Mitglied sind. Doch auch von jenen Versicherten, die mehr als fünf Jahre keinen Wechsel vorgenommen haben, sind noch 44 Prozent gewillt, bei einem besseren Angebot einer anderen Krankenversicherung in diese zu wechseln.
Der Leiter des Berliner Büros des BKK Bundesverbandes, Dr. Robert Paquet, sagt dazu in einer Pressemitteilung des Verbandes: „Wer dem – von vielen subjektiv empfundenen – Trend der Leistungskürzungen ein erweitertes Angebot gegenüberstellt, profiliert sich gegenüber seinen Mitgliedern als leistungsstark und versichertenorientiert. Wer hingegen durch Prämienzahlungen Versicherte gewinnen will, wird damit nur kurzfristig Erfolg haben. Diese Versicherten können im Allgemeinen nicht langfristig gebunden werden, da sie sich auch weiterhin nach Anbietern mit einer höheren Prämie am Markt umsehen werden.“.
Zwei Drittel der an der Umfrage teilnehmenden Versicherten fürchten übrigens eine Reduzierung der Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen auf ein Mindestmaß, eine Art Grundversorgung. Diese Angst entsteht aus der Tatsache des im nächsten Jahr kommenden Gesundheitsfonds, von dem bis dato nicht wirklich jemand zu sagen vermag, wem er am meisten nützt und wem er letztlich am meisten schaden wird.
Posted by Christel on 05/26 at 01:41 PM
Krankenversicherung •
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BGH-Urteile zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Bei einem Tässchen Kaffee, vielleicht einem Stückchen Kuchen über Versicherungen zu reden und einen Vertrag abzuschließen, ist für viele Kunden der übliche Weg. Sie setzen nach wie vor auf die persönliche Beratung durch einen Versicherungsvertreter und vereinbaren einen Termin, falls etwas an bestehenden Policen geändert werden soll oder eine neue geplant ist. Mit einem gemütlichen Kaffeeklatsch sollte man diese Treffen besser nicht vergleichen, sondern genau achten, dass die Angaben in den Vertragspapieren auch stimmen und vollständig sind. Denn in der Regel fragt der Vertreter Punkt für Punkt ab und trägt die Antworten in die Formulare ein. Kommt es später zu Unstimmigkeiten, etwa weil für eine Berufsunfähigkeitsversicherung gesundheitliche Probleme nicht ausführlich genug dargestellt wurden, war es bislang recht schwer, Recht zu bekommen. Der Bundesgerichtshof hat mit zwei Urteilen nun dafür gesorgt, dass der Versicherungskunde besser gestellt ist.
Im ersten Fall, den der BGH zu verhandeln hatte, ging es um die Pflicht der Versicherung bzw. des Mitarbeiters, der den Vertrag aufnimmt, nachzuhaken, wenn es um Vorerkrankungen geht. Der Kunde hatte erwähnt, dass er Rückenbeschwerden hat. Der Vertreter ging jedoch nicht näher darauf ein. Fatal für die Assekuranz. In diesem Punkt hätte nach Ansicht der Richter genauer gefragt und auf Details eingegangen werden müssen. Darauf, dass der betroffene Kunde nicht von sich aus weitere Informationen gegeben hat, könne sich das Unternehmen später nicht mehr berufen. (Aktenzeichen: IV ZR 119/06)
Auch der Versuch, dem Vertreter und dem Versicherten vorzuwerfen, sie hätten gemeinsame Sache gemacht und den Vertrag bewusst nur lückenhaft ausgefüllt, scheiterte vor dem Bundesgerichtshof. Das Versicherungsunternehmen hatte die Zahlungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung genau aus diesem Grund eingestellt. Ein solches Vorgehen sei nicht gerechtfertigt, so die Richter, zumal nicht einmal Beweise für die erhobenen Vorwürfe erbracht wurden. (Aktenzeichen: IV ZR 270/06) Um solchen Problemen und möglicherweise den Gang vor Gericht aus dem Weg zu gehen, sollte der Vertrag vorher gründlich gelesen und im Zweifelsfall lieber der Arzt gefragt werden, wenn es um Fragen zur Gesundheit geht.
Posted by Andre on 05/26 at 11:32 AM
Berufsunfähigkeit •
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Wenn nicht die Katze, sondern der Dieb durch die Klappe kommt
Möchte man es seiner Katze leichter machen, einfach mal das Haus zu verlassen und einen Spaziergang durch die Nachbarschaft zu unternehmen, muss beim Einbau der Katzenklappe mehr als nur der Komfort für den Stubentiger im Vordergrund stehen. Die Sicherheit darf dabei nicht vernachlässigt werden. Erleichtert eine Katzenklappe Einbrechern den Zugang zum Haus, ist der Versicherungsschutz nicht mehr gegeben wie jetzt das Amtsgericht Dortmund entschied.
Einbrecher hatten in dem Fall die Klappe benutzt, um ins Haus zu gelangen. Der Katzendurchgang in 80 Zentimetern Höhe kam ihnen gerade recht, um das Fenster zu öffnen. Für die Richter war es völlig unerheblich, dass die Diebe einen Gegenstand benutzen mussten, um an die Verriegelung zu gelangen. Aufgrund grober Fahrlässigkeit, die durch die Katzenklappe gegeben sei, müsse die Versicherung nicht zahlen. (Aktenzeichen: 433 C 10580/07)
Posted by Andre on 05/26 at 11:29 AM
Hausratversicherung •
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Sonntag, Mai 25, 2008
USA: lasst uns für günstigeres Benzin beten
Es sind längst nicht nur die deutschen Autofahrer, die wegen des immensen Anstiegs der Kraftstoffpreise stöhnen. Erheblich stärker bekommen die Amerikaner den Preisanstieg zu spüren – aufgrund des starken Euros erleben wir in Deutschland einen spürbar abgefederten Preisanstieg. Derzeit kostet die Gallone Superbenzin rund vier Dollar, was einem Preis von etwa 70 Cent je Liter entspricht. Was für uns günstig erscheint, bereitet den Amerikanern große Probleme: Zunehmend mehr Haushalte haben das Problem, den Gürtel erheblich enger schnallen zu müssen, um ihre Autos betanken zu können. Denn auf den anderen Seite fahren die Amerikaner auch ganz andere Fahrzeuge: Die geräumigen und vor allem schweren Pick-Ups und SUVs sind nun einmal sehr sprithungrig.
Allerdings könnte sich das Straßenbild schon bald ändern. Zunehmend mehr Amerikaner sehen sich plötzlich nach sparsameren Fahrzeugen um. Plötzlich erleben Kleinfahrzeuge einen regelrechten Boom. Der einst verspottete Smart erfreut sich auf einmal einer immens hohen Beliebtheit: Kein Wunder, immerhin verbraucht er einen Bruchteil dessen an Kraftstoff, was ein Pick-Up benötigt. Der absolute Verkaufsschlager ist allerdings der Toyota Yaris: Die Absatzzahlen sind in den vergangenen Monaten immens gestiegen.
Doch der Kauf sparsamer Fahrzeuge verkörpert nicht die einzige Maßnahme, die von den Amerikanern getroffen wird, um mit der neuen Situation an den Tankstellen zurechtzukommen. Medienberichten zufolge sollen bereits zahlreiche Prediger dazu aufgerufen haben, gemeinsam für einen Rückgang des Benzinpreises zu beten. Was sich für viele von uns sehr lustig anhört, ist den Amerikanern sehr ernst. Es ist in der Tat so, dass sich zunehmend mehr Gemeinden versammeln, und für günstigeres Benzin beten. Ob die Gebete erhört werden, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.
Posted by Jochen on 05/25 at 06:23 PM
Energiesparen •
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Einschätzung zur Zinsentwicklung
Die Woche ist um und alle namhaften Baugeldvermittler haben ihre so genannten Zinsnewsletter versandt. Mit diesen Newslettern informieren die Vermittler alle Interessenten über die aktuelle Zinsentwicklung. Damit möchten Sie ihnen eine Entscheidungshilfe geben, um den richtigen Zeitpunkt für den Darlehensabschluss zu finden.
Aus den aktuellen Newslettern geht eindeutig hervor, dass die Aussichten auf einen Zinsrückgang stark gefallen sind. Obwohl das Wirtschaftswachstum weltweit nachlässt, sieht es nicht danach aus, als ob die Notenbanken eine Senkung der Leitzinsen vornehmen werden. Stattdessen rechnen zunehmend mehr Experten mit einer Erhöhung der Leitzinsen. Grund ist die derzeit hohe Inflation. Es sind vor allem die steigenden Energiepreise, die zur hohen Inflation beitragen – man beachte nur einmal die hohen Preise, die uns beim Tanken erwarten.
Um einem Zinsanstieg zu entrinnen, raten die meisten Vermittler zur Sicherung des aktuellen Zinsniveaus. Potentielle Darlehensnehmer sollten nicht auf einen Rückgang der Zinsen spekulieren. Besser sei es, möglichst zeitnah eine Finanzierung abzuschließen, um somit vor einem Zinsanstieg geschützt zu sein.
Übrigens besteht mittlerweile sogar die Möglichkeit, das Zinsniveau für eine Finanzierung zu sichern, die man erst in ein paar Monaten oder gar in einigen Jahren benötigt. Sowohl mit maßgeschneiderten Bausparlösungen als auch mit der so genannten Reservierungshypothek ist es möglich, sich schon jetzt gegen einen Zinsanstieg abzusichern. Allerdings gilt es beim Abschluss dieser Produkte möglichst genau zu kalkulieren, damit der vereinbarte Darlehensbetrag mit dem späteren Finanzierungsbedarf übereinstimmt.
Posted by Jochen on 05/25 at 04:37 PM
Finanzen •
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Nur nicht schweigen! - Reden ist Gold beim Mitarbeitergespräch
“Jetzt mal Tacheles!” oder “Jetzt red’ i!”- Lange genug schon im Job, ein wenig ausgebrannt, erste Anzeichen von leichtem bis mittelschwerem Mobbing - dann nix wie ran ans Mitarbeitergespräch (MAG). Die Diskussion um eine Lösung bei Konflikten muss früh beginnen, denn nur der Austausch von Informationen verweist auf zielorientierte neue Strategien zum Wohle beider Seiten.
Was als Vier-Augen-Gespräch gedacht ist, darf und kann in Absprache mit den Beteiligten auch zu einer Runde mit mehreren Beteiligten werden. Deren Ergebnisse sind allerdings erst dann wirkungsvoll, wenn nicht sofort der erhobene Zeigefinger zu sehen ist. Denn traditionelle Pädagogik hätte früher schon beginnen müssen. Hat der Mitarbeiter das Gefühl, dass das Gegenüber sich eher als Therapeut sieht oder gar als Oberlehrer, sinkt die Chance, sich konstruktiv auszutauschen, Wissen zu vermehren oder sich kritisch der Erfahrung zu stellen.
Das MAG erfüllt seinen Zweck nur dann, wenn der Vorgesetzte die Kommunikation auch zulässt, und das heißt: Sender und Empfänger in beide Richtungen. Monologe sind tabu - Erzieher und Besserwisser war gestern. Mit Akzeptanz reagieren die Beteiligten des MAG, wenn beide Partner sich den Argumenten des Gegenüber öffnen. Dies wird erreicht, wenn die Situation und Atmosphäre stimmen
Regeln der Gesprächsführung
Grundsätzlich muss der Rahmen stimmen, denn wichtige Gespräche - so weiß auch der Volksmund - führt man nicht zwischen Tür und Angel. Nicht im Aufzug und auch nicht zufällig auf dem Flur. Die Gesprächspartner sollen konzentriert sein, was eines Termins bedarf. Ausreichend Zeit und auch die Möglichkeit zur Vorbereitung sind zwei Prämissen, damit ein MAG zum Erfolg führt. Gute Argumente zum objektiven Urteil erfordern Kenntnis der Fakten. Ist der Vortrag souverän, flüssig und kompetent, fühlt sich der Mitarbeiter ernst genommen und der Vorgesetzte oder Chef wird seiner Rolle als Chef gerecht. Was ist es, was die Arbeitshaltung, was die Motivation stört: Arbeitsinhalte, Aufgaben, Kollegen, Familie, Gesundheit, finanzielle Belastungen, Kinder oder häusliche Probleme…???
Zeit fürs Gespräch
Ausreichend Zeit und legere Atmosphäre auch in der Sitzordnung können entkrampfen und entspannen. Das Gespräch ruhig und sachlich zu führen, ist Bedingung. Offener Blick und Haltung vermeiden die strenge Über- oder Unterordnung. Kurzer Smalltalk bietet dem Betroffenen den Einstieg ins Thema; beide Seiten dürfen ausreden, Notizen stärken die Erinnerung zum Verlauf des MAG.. Im Ergebnis werden die wichtigsten Punkte wiederholt. Fakten oder Vorgehensweisen werden kurz darauf einem schriftlichen Gesprächsprotokoll für beide Seiten dokumentiert.
Sich treu bleiben!
Ratschlag eins für den Vorgesetzten: Sich nicht verbiegen! Regeln und Ratgeber vergessen oft Wirkung und Folgen auf ein MAG, die sich erst dann günstig beweisen, wenn der Chef seine Persönlichkeit hält und er keine Rolle spielt.
Was danach kommen muss!
Auf das MAG sollte ein gutes Feedback zeitnah zum Ereignis stattfinden. Trotz knapper Zeit ist der Mitarbeiter anzusprechen, um den nächsten Termin zu vereinbaren. Wünscht der Mitarbeiter kein Feedback, bleibt dies der Status quo, weil sonst dessen Motivation nicht hält oder künftige Informationen fehlen und das Gegenteil bewirken. Bei Fehlverhalten des Mitarbeiters oder bei Beschwerden von Kunden oder Kollegen muss allerdings ein weiteres Gespräch stattfinden.
Grundsätzlich steht die Verhaltensweise des Mitarbeiters und nicht seine Person zur Diskussion. Also keine persönlichen Angriffe, die die Situation verschärfen. Das Feedback darf und kann positiv beginnen, darf aber auch Negatives beinhalten. Der Gesprächsführende spricht jedoch immer aus der “Ich”-Position: “Ich finde…”, “Mir ist aufgefallen…”. Bei weiterer Kritik oder noch immer unklaren Situation spielt der Blickwinkel des MA auf die Sachlage die erste Rolle,, bevor es Aussagen anderer sind. Die Situation entkrampft, wenn der MA weiß, dass er zum Sachverhalt jederzeit sein Feedback geben kann. Das bewirkt auch die Akzeptanz beim MA für die Verhaltensweise der Gegenseite und auch, dass er zuhört.
Anlässe für Mitarbeitergespräche
Für ein MAG gibt es verschiedene Gründe: die Entwicklung des Unternehmens, ein besseres des Arbeitsklimas, Konflikte zwischen Arbeitgeber und -nehmer oder zwischen Kollegen. Unabhängig von der Ursache für ein MAG muss vor allem Vertrauen die Grundlage bilden, was das MAG eher zwangs- und angstfrei und eben nicht unangenehm macht.
Posted by wob. on 05/25 at 04:24 PM
Gesundheit •
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Wer seine Siesta macht, lebt gesünder!
Ruhe ist wichtig, um seinen Stress abbauen zu können und wieder leistungsfähiger zu sein. Die Bewohner südlicher gelegener Länder haben es uns lange vorgemacht. Und es inzwischen selbst vielerorts abgeschafft. Leider, kann man hier nur sagen. Denn das Geheimnis der Siesta ist nun entschlüsselt. Die NASA - National Aeronautics and Space Administration, welches die zivile Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt der USA ist – hat eine Studie erstellt. Dabei wurde herausgefunden, dass die Reaktionsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit von Piloten durch eine „Siesta“ erheblich gesteigert werden können. Ein kurzer Mittagsschlaf von 20 Minuten, verbessert die Reaktion um bis zu 16 Prozent. Die Konzentrationsfähigkeit wird gar bis zu 34 Prozent gesteigert. Auch in Griechenland haben sich Forscher der Siesta angenommen und in einem Großversuch den Mittagsschlaf unter die Lupe genommen. Bei dieser Studie, an der 20.000 Probanden teilnahmen (was eine sehr hohe Anzahl an Versuchsteilnehmern ist bei einer solchen Studie!) sollte die Wirkung des mittäglichen „Nickerchens“ auf die Gesundheit untersucht werden. Sechs Jahre lang dauerte diese groß angelegte Studie und bestätigte, was früher in mediterranen Breitengrad vorgelebt wurde, von jenen, die sich an die Siesta hielten: Das Risiko, an einer Herz-Kreislaufkrankheit zu erkranken oder gar daran zu sterben, ist durch das Einhalten des täglichen Mittagsschlafs stark vermindert. Es wurde immer viel auf die Ernährung jener Länder geschoben, auf Olivenöl und vieles andere. Dabei liegt es wohl viel an der Siesta, die so wichtig für uns Menschen zu sein scheint.
Auch Franz Lafleur, der Oberarzt des Schlaflabors am Linzer Krankenhaus der Elisabethinen bestätigt mit seiner Aussage die Erkenntnisse der Studie, dass die frühen Stunden am Nachmittag sehr gut geeignet sind für ein kurzes Schläfchen: „Wir werden müde, unkonzentriert und fehleranfälliger, unser Organismus senkt die Körpertemperatur ab - ein ähnlicher Umstellungsprozess wie in der zweiten Nachthälfte. Man könnte sagen, wir haben um diese Zeit ein natürliches Schlafbedürfnis“. Dennoch rät er zugleich von einem längeren Schlaf als dem kurzen Nickerchen ab. „Mehr als 20 bis 30 Minuten sollte man nicht schlafen, weil unser Körper dann in eine Tiefschlafphase kommt und unser Kreislauf zu sehr absinkt. Das ist kontraproduktiv, denn dann wird das Erwachen schwer, der Erholungseffekt ist nicht mehr spürbar“
Der Trend geht schon sehr lange weg von dem kurzen Schläfchen nach dem Mittagessen. Statt ein paar Minuten Schlaf wird Kaffee herangezogen zur Leistungssteigerung und das „Loch“, in das man zwischen 12 und 15 Uhr natürlicherweise fällt, wird einfach übergangen. Langsam aber kommt ein neuer Trend auf uns zu, das so genannte “Powernapping”. Gesundheitsbewusste Unternehmen gehen immer mehr darauf über, ihren Angestellten Ruhesessel oder gar Ruheräume zur Verfügung zu stellen. Im Laufe der Zeit wird sich die Leistungsverbesserung sicher auch im Unternehmensergebnis bemerkbar machen. Hoffen wir, dass noch mehr Unternehmen die Wichtigkeit der „Siesta“ und ihr Geheimnis entdecken. Der Krankenstand würde sicherlich auch merklich sinken.
Posted by Christel on 05/25 at 05:38 AM
Gesundheit •
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Samstag, Mai 24, 2008
Günstigere Angebote für BU-Schutz bei Risikogruppen
Die FINGRO AG hat seit neustem in ihrem Angebotsbereich auch einen bezahlbaren BU-Schutz für Risikogruppen. Mit dieser neuen Option erhofft sie sich für weitere Kunden attraktiv zu sein, schließlich wird damit eine Marktlücke geschlossen. Mithilfe eines flexiblen Baukastensystems kann die Absicherung im Falle von Berufsunfähigkeit mit dem FINGRO Vorsorgeplan gewährleistet werden und ist dabei jederzeit möglich. Zu sehr guten Prämien bekommt der Kunde einen umfangreichen Versicherungsschutz. Durch den Vorsorgeplan Tarif 1 ist die FINGRO AG beim Preis-/ Leistungsverhältnis deutschlandweit führend, das gilt insbesondere bei Berufsgruppen mit erhöhter Risikoeinstufung. Dazu gehören Berufstätige, wie beispielsweise Pflegepersonal, Rettungssanitäter, Altenpfleger, Maurer oder Fliesenleger. Sie erhalten bei einer im Vergleich hohen körperlichen Belastung ein geringes Gehalt. Aus diesem Grunde ist es nicht nur aus sozialen Aspekten entscheidend, auch für diese Personengruppen eine Absicherung durch Policen zu risikogerechten Beiträgen zu ermöglichen.
Posted by Saskia on 05/24 at 02:33 PM
Berufsunfähigkeit •
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Neue Möglichkeit der minijobrente
Die Assoziation „Versorgungseinrichtung für Beschäftigte mit geringerem Einkommen e.V.“ hat sich im Jahre 2007 etabliert. Der Verein hat es sich vorgenommen, insbesondere die Zusammenarbeit mit unabhängigen Versicherungsvermittlern und unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften fördern, um möglichst schnell die bislang existierende Lücke in der Absicherung zu überwinden. Zum seinem Prinzip hat sich der Verein gesetzt, den geringverdienenden Mitmenschen, die bisher nicht auf geförderte Vorsorgeprodukte zugreifen konnten, eine Vorsorge über den Weg der bAV, also Direktversicherung oder Unterstützungskassen, oder als zulagengeförderte private Altersvorsorge zu ermöglichen. Aus diesem Grunde wurde das Vorsorgekonzept minijobrente kreiert. Dieses Konzept ist aktuell auf dem Markt erhältlich. In Deutschland gibt es ungefähr 3,2 Millionen Minijobber, die monatlich zwischen 300 bis 400 EURO verdienen, für sie ist dieses Angebot der minijobrente besonders interessant.
Posted by Saskia on 05/24 at 02:31 PM
Altersvorsorge •
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Vorsicht bei so genannten Bausparkonstrukten
Die Bausparkassen haben schon bessere Zeiten erlebt: Seit Jahren müssen sie eine rückläufige Geschäftsentwicklung verzeichnen. Ihre größten Konkurrenten sind die Direktbanken: Mit günstigen Darlehen überzeugen die Direktanbieter viele Menschen, sich für den unmittelbaren Darlehensabschluss zu entscheiden, ohne zuvor eine lange Ansparphase in Kauf zu nehmen.
Doch mit neuen Finanzierungslösungen möchten die Bausparkassen ihre einstige Marktposition zurückerobern. Diese Finanzierungslösungen, die auch als Bausparkonstrukte bezeichnet werden, unterscheiden sich vom klassischen Bausparvertrag vehement. Obwohl sie ebenfalls an Bausparverträge gekoppelt sind, sollen sie eine sofortige Darlehensaufnahme ermöglichen.
Das Prinzip dieser Finanzierungslösungen ist relativ simpel: Der Darlehensbetrag kann sofort in Anspruch genommen werden. Allerdings reicht er über den Finanzierungsbedarf hinaus. Der Überschüssige Betrag fließt in einen Bausparvertrag, damit dieser eine schnelle Zuteilung erlangt. Sobald der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, löst er das zuvor aufgenommene Darlehen ab. Ab diesem Zeitpunkt finanziert der Darlehensnehmer sein Vorhaben über ein günstiges Bauspardarlehen. Die Produkte sind selbstverständlich so gestaltet, dass der Darlehensnehmer vom internen Darlehenswechsel nichts mitbekommt: Er entrichtet vom Anfang bis zum Ende der Laufzeit eine konstant hohe Darlehensrate.
Auf den ersten Blick wirken die Bausparkonstrukte äußerst attraktiv, was vor allem auf ihre vergleichsweise niedrigen Zinssätze zurückzuführen ist. Die Experten von Focus Money haben jetzt vor diesen Produkten gewarnt: Häufig sind sie erheblich teurer, als es auf den ersten Blick aussieht. Als Darlehensnehmer solle man sich von den niedrigen Zinssätzen nicht täuschen lassen, immerhin nehme man in der Anfangsphase ein höheres Darlehen auf. Deshalb dürfen entsprechende Finanzierungsangebote nicht ausschließlich über den Zinssatz miteinander verglichen werden. Stattdessen gilt es die gesamte finanzielle Belastung, die aus der Finanzierung hervorgeht, zu ermitteln und als Vergleichsgröße heranzuziehen.
Posted by Jochen on 05/24 at 12:22 PM
Immobilien •
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Freitag, Mai 23, 2008
Signal Iduna erweitert Beteiligung an OVB
Zu den marktführenden Finanzbetrieben Europas wird auch die OVB Holding AG gezählt. Aktuell erhalten europaweit mehr als 2,61 Millionen Kunden in 14 unterschiedlichen Ländern von ihr kompetenten Rat und Hilfe. Im Jahre 2007 betrug die Höhe der Gesamtvertriebsprovisionen 246,2 Millionen EURO. Ungefähr 66% aller Kunden kommen dabei aus Mittel- und Osteuropa, wo das Finanzunternehmen auch das größte Wachstum verzeichnen kann. Dieses Potenzial hat jetzt auch die Signal Iduna Gruppe erkannt und ihre Beteiligung an dem Unternehmen von 10,7% auf 22,3% aufgestockt hat. Mit ungefähr elf Millionen Versicherungsnehmern und Verträgen und 4,6 Millionen EURO Beitragseinnahmen ist die Signal Iduna Gruppe einer der größten deutschen Allfinanz-Konzerne. Bei den Personenversicherungen gehört die Gruppe zu den zehn besten in der Assekuranz Deutschlands.
Posted by Saskia on 05/23 at 01:22 PM
News •
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Private Bausparkassen mit erheblichem Plus bei ausgezahlten Baugeldern
Die von den privaten Bausparkassen im Jahre 2007 ausgezahlten Baugelder in Höhe von 26 Milliarden EURO wurden überwiegend für den Bau, Kauf und die Modernisierung von Wohneigentum genutzt. Das Plus liegt daher bei 11,2% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Nachdem es 2006 durch die Einstellung der Eigenheimzulage zu einer speziellen Konjunktur gekommen war, wurde diese von einer sehr schwachen Wohnungsbaukonjunktur abgelöst. Aus diesen Gründen ist es Aussagen des Verbandes der Privaten Bausparkassen zufolge nicht verwunderlich, dass das Neugeschäftsvolumen im Jahre 2007 hinter dem des Vorjahres zurückblieb. Nun kann lediglich auf eine effiziente Lösung durch die Politik gehofft werden, um die Verunsicherung bei potenziellen Finanzierern mit geringen und mittleren Gehältern zu beenden.
In 2007 gab es einen Rückgang um 10,7% in der Abschlussanzahl von Bausparverträgen. Auch für junge Leute soll das Bausparen interessant bleiben und so wünschen sich die privaten Bausparkassen, dass es bei der Wohnungsbauprämie noch zu einer diplomatischen Lösung kommt. Jedoch werden die kritischen Stimmen zur derzeitigen Gesetzesvorlage immer mehr, eine Seite möchte einen Erfolg der Eigenheimrente, die andere nicht. Eine weitere Ansicht vertritt den Standpunkt, dass die eigenen vier Wände keine geeignete Altervorsorge sein können, wenn sie beispielsweise vor erheblichen und absehbaren Risiken durch die Einbeziehung von Wohneigentum in die Riester-Rente schützen sollen.
Posted by Saskia on 05/23 at 01:11 PM
Immobilien •
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Neuer Tarif „central.flex“ bei der Central
Der Kölner Krankenversicherer Central hat einen neuen Optionstarif entwickelt. Durch den central.flex Tarif können Vollversicherte anderer privater Krankenversicherungen günstige Konditionen für einen Wechsel zur Central erhalten. Mithilfe des Tarifs ist ein neues Optionsrecht verfügbar, mit dem sich Wechselwillige ihren derzeitigen Gesundheitszustand und dabei ausreichend Zeit zum Bedenken sichern können. Lediglich 8,90 EURO pro Monat muss jede versicherte Person bezahlen, nachdem der bei Abschluss des Tarifs bestimmte Gesundheitszustand eingefroren wird. Eine zusätzliche Gesundheitsprüfung ist daher nicht notwendig, schließlich ist bei der Ausübung des Optionsrechts der erst festgestellte Gesundheitszustand entscheidend. Selbst wenn es zu zwischenzeitlich entstehenden gesundheitlichen Verschlimmerungen kommt, ist dies unerheblich, denn sie sind mitversichert. Bei Wahrnehmung der Option kann erst die Entscheidung getroffen werden, in welchen der Central Vollversicherungstarife der Wechsel vollzogen werden soll. Vorangegangene Vorversicherungszeiten bei einem anderen Versicherungsnehmer, die unmittelbar davor zu Ende gegangen sind, werden auf die gesetzlich vorgeschriebenen Wartezeiten angerechnet.
Zurückerstattet werden die bis zum Eintritt in einen Vollversicherungstarif der Central gezahlten Beiträge für den central.flex. Der Versicherungsnehmer hat dem Gesetz zufolge seinen bisherigen Vertrag zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2009 zu kündigen und einen Vertrag beim neuen Versicherer abzuschließen, um die Alterungsrückstellungen beim Krankenversichererwechsel mitzunehmen. Aus diesem Grunde kann der Versicherte zum nächstmöglichen Termin zum neuen Anbieter problemlos übergehen.
Posted by Saskia on 05/23 at 01:03 PM
Versicherungen •
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Postbank übernimmt 28.000 Immobiliendarlehen
Die Vorgehensweise der Banken, Immobiliendarlehen an andere Kreditinstitute zu verkaufen, wurde dieses Jahr bereits mehrfach heiß diskutiert und sorgte immer wieder für Schlagzeilen. Regierungssprecher hatten bereits angekündigt, an einem Gesetzentwurf zu arbeiten, der den Verkauf der Darlehen erschweren und somit die Rechte der Verbraucher stärken soll. Allerdings ist davon auszugehen, dass es noch einige Monate dauern wird, bis überhaupt konkrete Informationen vorliegen. So lange scheinen die Banken die Gunst der Stunde zu nutzen: Vorgestern war in der Financial Times Deutschland (FTD) zu lesen, dass die Aarealbank ein riesiges Darlehenspaket weitergereicht hat.
Die Aarealbank ist ein Immobilienfinanzierer, der im Privatkundengeschäft nicht direkt an die Verbraucher herangetreten ist, sondern mit kleineren Kreditinstituten kooperiert hat. Vor allem regionale Banken haben mit der Aarealbank zusammengearbeitet und mit deren Hilfe Immobiliendarlehen vergeben. Wie bereits erwähnt wurde, hat die Aarealbank ein riesiges Darlehenspaket weitergereicht. Konkret geht es um 28.000 Immobiliendarlehen, deren Summe sich auf rund 1,47 Milliarden Euro beläuft. Käufer ist die Postbank.
Was den Grund des Verkaufs betrifft, so spricht die Aarealbank von einer geschäftlichen Neuausrichtung. Bereits vor ein paar Jahren hat das Kreditinstitut bekannt gegeben, sich ausschließlich auf den Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung zu konzentrieren. Damit die früheren Privatkunden eine erheblich bessere Betreuung erfahren können, seien die Darlehen an die Postbank verkauft wurden.
Offiziellen Angaben zufolge, soll es sich hierbei keinesfalls um notleidende Immobilienkredite gehandelt haben. Angeblich wurden die Darlehen sogar mit Gewinn veräußert. Dies klingt sogar plausibel, immerhin tobt derzeit im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung ein harter Konkurrenzkampf – und die Postbank betreut jetzt 28.000 neue Kunden. Sobald die Zinsbindungen der einzelnen Darlehen auslaufen, wird die Postbank darum bemüht sein, auch die Anschlussfinanzierung im eigenen Haus unter Dach und Fach zu bringen, wodurch sie ihre Marktposition erheblich stärken könnte.
Posted by Jochen on 05/23 at 12:12 PM
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