Kommt das Aus für die private Krankenversicherung?
rbw. Ein Plan ist “die geistige Vorwegnahme künftigen Handelns” - demnach kommt wohl in naher Zukunft der radikale Umbau der privaten Krankenversicherung, den die Versicherer planen. Verschwindet also die Trennung in gesetzlich, privat oder gar nicht versichert…??!!
Seit Herbst 2006 - als das Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Arbeitsgruppe ins Leben rief - beschäftigt sich die Branche über Arbeitsgruppen mit der Zukunft deutscher Sozialsysteme.Erste Ergebnisse stecken im “Papier” mit dem Namen “Soziale Sicherung 2020″. Die Studie, die dem Vernehmen nach der Financial Times vorliegt, sei zu lesen, dass große Versicherer wie die Axa, Allianz oder Ergo eine einheitliche Krankenversicherung planen. Konsequenz: einheitliche Prämien einheitlich und unabhängig von Alter und Geschlecht. Diese “Einheitsversicherung” soll alle Deutschen - Arbeitnehmer, Selbstständige, Beamte, Rentner - zum gleichen Beitrag gegen gesundheitliche Grundrisiken absichern soll. Dabei sollen die Versicherer jeden aufnehmen. Die Beiträge für Kinder soll der Staat zahlen.
Wie bisher sollen die privaten Krankenversicherungen Zusatz-Leistungen wie Chefarzt-Behandlung oder Zweibettzimmer anbieten dürfen. Auf Dauer soll die Trennung zwischen gesetzlichen Krankenkassen und den privaten Krankenversicherern aufgehoben werden - bis um endgültigen Aus für die private Krankenversicherung dürfte es jedoch noch Jahre dauern…
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wob. on 06/14 at 03:24 PM
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Zinssicherheit bei Immobiliendarlehen: Experten raten zu langer Zinsbindung
Die meisten Menschen, die sich auf der Suche nach einem Immobiliendarlehen befinden, vergleichen mehrere Angebote und achten dabei fast ausschließlich auf die Höhe des Zinssatzes. Doch eine gute Baufinanzierung zeichnet durch erheblich mehr als nur durch einen attraktiven Zinssatz aus. Letzten Endes kommt es darauf an, dass das Darlehen optimal auf die Bedürfnisse der Darlehensnehmer abgestimmt ist. Aus diesem Grund kommt auch der Zinsbindung eine enorm hohe Bedeutung zu.
Erst vor zwei Tagen hat der Baugeldvermittler Hypothekendiscount eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welchem explizit auf diesen Umstand hingewiesen wird. Bei der derzeitigen Situation an den Zinsmärkten raten die Finanzierungsexperten des Baugeldvermittlers zum Abschluss von Darlehen mit vergleichsweise langen Zinsbindungen: Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit und sind derzeit günstig zu haben.
Viele Darlehensnehmer entscheiden sich bewusst für eine kurze Zinsbindung. Eine kurze Zinsbindung bringt den Vorteil mit, dass man als Darlehensnehmer von einem geringfügigen Zinsvorteil profitiert. Allerdings nützt einem dieser Vorteil nur wenig, wenn man bereits in wenigen Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, die einem teuer zu stehen bekommt. Schließlich können die Zinssätze steigen – und dann wird es richtig teuer, insbesondere wenn sich die Restschuld auf einen hohen Betrag beläuft.
Besonders jetzt, in Zeiten vergleichsweise günstiger Hypothekenzinsen bietet es sich geradezu an, Darlehen mit langer Zinsbindung (mindestens 15 Jahre) abzuschließen. Auf diese Weise erkauft man sich für ein geringes Aufgeld sehr viel Sicherheit. Dann spielt es nämlich keine Rolle mehr, wie sich die Zinsmärkte entwickeln: Vor einem Zinsanstieg bleibt man lange Zeit verschont. Und sollten die Zinsen fallen, so ist dies auch nicht so tragisch. Immerhin hat jeder Darlehensnehmer die Möglichkeit, vom gesetzlichen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen und das Darlehen nach 10 Jahren vorzeitig abzulösen.
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Jochen on 06/14 at 12:24 PM
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