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Sonntag, Juni 29, 2008

Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis und Studenten bei der Volkswohl Bund

Die Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. hat ihr Angebot nun auch für junge Kunden ausgebaut und verbessert. Berufsanfänger sollen es ab sofort einfacher haben, rechtzeitig und bei noch bester Gesundheit die Absicherung ihrer Arbeitskraft zu bewirken. Auszubildende und Studenten haben beim Volkswohl Bund die Möglichkeit sich gegen Berufsunfähigkeit zu versichern und das, obwohl sie noch keinen Beruf ausüben. Allerdings hängt dies vom Berufsziel und vom Studienfortschritt ab. Durch diesen vorzeitigen Versicherungsabschluss ist der angestrebte Beruf bereits während des Studiums abgesichert. Ein positiver Aspekt ist auch, dass es keine Nachmeldepflicht gibt, wenn der Student oder Auszubildende im späteren Berufsleben sein Geld doch in einem anderen Erwerbsfeld verdient.

Bei anderen Versicherungsgesellschaften sind die Angebote nicht zu finden. Das heißt also, dass auch der tatsächlich ausgeübte Beruf über die abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung versichert ist. Allerdings verändern sich mit zunehmendem Alter auch die Ansprüche der Versicherten, sodass es wohlmöglich sinnvoll erscheint, eine Nachsicherungsgarantie zusätzlich abzuschließen, die vom Volkswohl Bund angeboten wird. Durch diese Garantie kann der Versicherte nach Beendigung des Studiums oder der Ausbildung ohne erneute Gesundheitsprüfung den Versicherungsschutz erhöhen.

Posted by Saskia on 06/29 at 09:22 PM
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Punktsieg für den Verbraucherschutz: Besseren Schutz durch das Risikobegrenzungsgesetz

Immobilienfinanzierung auf dem Prüfstand der Verbraucherzentrale

rbw. Der Deutsche Bundestag sei schnell und unbürokratisch gewesen, die Regelungen zum besseren Schutz von Darlehensnehmern zu verabschieden. Grund waren Missstände beim “Kredithandel”, auf den der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bereits in 2007 aufmerksam gemacht hatte.

Doch trotz vieler positiver Neuerungen besteht nach Experten-Ansicht weiterer Handlungsbedarf. Die Zustimmung durch den Bundesrates steht noch aus. Das Gesetz soll sich als Standortvorteil im globalen Markt erweisen, sorgt es doch langfristig für Sicherheit und ökonomische Stabilität bei höherer Rechtssicherheit für Schuldner aus Haus- und Wohneigentum.

Neues Gesetz reduziert Risiken

Das neue Gesetz setzt Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes um und definiert auch erstmals die Bedingungen für eine Kredit-Kündigung wenn ein Schuldner weder Zins noch Tilgung leisten kann. Eine vergleichbare Regelung gab es bisher nur bei Verbraucherkrediten. Jetzt sorgt auch bei den Wohnbau-Darlehen eine Kündigungsfrist von sechs Monaten dafür, dass die Betroffenen genügend Zeit haben, ihre Rechte zu prüfen.  Ein neue Regulierung von Schadensersetzansprüchen soll Kreditgeber und Investoren dazu zwingen, sachgerecht zu agieren. Auch muss die Bank beim Vertragsabschluss darüber informieren, dass es ihr vorbehalten sei, Forderungen aus Kreditverträgen weiter zu verkaufen. Bisherige versteckte Vertragsklauseln, über die der Schuldner generell zustimmte, den Kreditgeber zu tauschen, wird noch strenger ausgeschlossen.

Kündigungen nur für eine Seite

Gelten die neuen Regelungen des Gesetzes auch als gelungen, besteht nach Ansicht des VZ Bundesverband weiterhin die Möglichkeit, dass Forderungen an Investoren verkauft werden, ohne dass diese als Kreditinstitut auftreten müssen. Banken können damit geltende Eigenkapital-Anforderungen (aus ihrer Bilanz) umgehen, wenn es attraktiv wird, sich von insolventen Kunden zu trennen. Nicht beschlossen wurde Entwurf ein Sonderkündigungsrecht oder ein Zustimmungsrecht des Kunden, wenn eine Bank einen Kredit weiterverkauft. Weiter fehlt, dass das außerordentlichen Kündigungsrechts des Kreditgebers eingeschränkt wird, auch wenn sich die wirtschaftliche Lage des Kunden verschlechtert oder wenn der Wert der sichernden Immobilie sinkt. Dieses Kündigungsrecht soll lediglich auf missbräuchliche Verwendung hin überwacht werden.

Was von der VZ Bundesverband im Herbst 2007 als Studie veröffentlicht wurde, nämlich die dubiose Kreditverwertungen auch bei nicht Not leidenden, sauber abbezahlten Hypothekendarlehen, war Banken zum Geschäftszweig geworden. Mit der Studie wurden Rechtslücken erkannt, die zu akutem Handeln drängten, weil zahlreiche besorgte Verbraucher auch die Verbraucherzentralen drängten, sich bei Regierung und Bundestag zum Thema einzusetzen.

Posted by wob. on 06/29 at 06:34 PM
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Zinsentwicklung: weiterer Zinsanstieg erwartet

Seit Beginn dieses Jahres sind die Hypothekenzinsen spürbar gestiegen. Bauherren und Immobilienkäufer wäre eine umgekehrte Entwicklung selbstverständlich lieber. Allerdings müssen sie sich mit dieser Situation abfinden – wenn die Zinsmärkte steigen, steigen auch die Hypothekenzinsen.

Gleichzeitig hat es den Anschein, als ob die Zinsen noch weiter steigen könnten. Schon seit mehreren Wochen wird in den Medien immer häufiger über die anhaltend hohe Inflation berichtet. Sowohl die gestiegenen Lebensmittel- wie auch Kraftstoffpreise tragen zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten bei. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den so genannten Leitzins in den kommenden Wochen erhöhen wird. Durch eine Erhöhung der Zinsen befindet sich die Zentralbank in der Lage, die Inflation einzudämmen. Gleichzeitig führt eine Leitzinserhöhung dazu, dass auch die Hypothekenzinsen steigen.

Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp, hat diese Woche in seinem Zinsnewsletter geschrieben, dass die EZB den Leitzins um ca. 0,25 Prozent anheben könnte. Gleichzeitig weißt er darauf hin, dass es zu einem weiteren Zinsanstieg – insbesondere bei den langen Laufzeiten – kommen könnte, wenn es der EZB nicht gelingt, die Inflationsrate kurzfristig einzudämmen.

Sofern Haselsteiner mit seiner Prognose richtig liegt, kann angehenden Darlehensnehmern nur dazu geraten werden, ihre Darlehenskonditionen möglichst bald zu sichern. Auf diese Weise können sie sich vor einem weiteren Zinsanstieg schützen. Gleichzeitig wird deutlich, dass es sich gerade jetzt lohnt, Darlehen mit möglichst langer Zinsbindung abzuschließen – immerhin bieten lange Zinsbindungen ein hohes Maß an Zinssicherheit und sind derzeit günstig zu haben.

Posted by Jochen on 06/29 at 12:51 PM
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