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Mittwoch, Juni 04, 2008

Fahrraddiebstahl – Ein Delikt der Alltagskriminalität

Der Frühling ist da, der Sommer kommt und schönes Wetter führt zu vielen Fahrradausflügen. Leider führen viele Fahrradausflüge auch zu einer hohen Diebstahlstatistik, denn mit dem Frühling und den vielen Fahrradfahrern kommen auch die „Langfinger“.

Laut Polizeistatistik werden jedes Jahr in Deutschland mehr als 300.000 Fahrräder gestohlen. Unerfreulicherweise werden nur etwas mehr als 10 Prozent der Diebstähle aufgeklärt. Größtenteils bleibt das Fahrrad unauffindbar. Beliebte Plätze der „Langfinger“ sind große Abstellplätze an Schulen, Bahnhöfen und Sport- und Freizeitstätten. Einen 100-prozentigen Schutz gibt es leider nicht aber es gibt Tricks um sich etwas besser zu schützen:

  • Das Fahrrad möglichst eng an einen festen, robusten Gegenstand anschließen
  • Auch beim kleinsten Stopp das Anschließen nicht vergessen
  • Das Rad zu Hause angeschlossen im Keller abstellen
  • Abgelegene Abstellplätze vermeiden
  • Beim Kauf von Sicherheitsschlössern auf Qualität und hohe Sicherheitsklassen achten
  • Hochwertige Räder sollten codiert werden, damit wird der Wiederverkauf erschwert
  • Bei teuren Vorder- oder Hinterrädern (Laufräder), die Laufräder einzeln sichern
  • Nicht immer den selben Abstellort benutzen
  • Die wesentlichen Merkmale des Fahrrades notieren (Rahmennummer/ Fabrikat/ Besonderheiten

Eine Fahrradversicherung die über die Hausratversicherung mit einschließbar ist, kann den finanziellen Schaden mindern. Das lohnt sich besonders bei hochwertigen Rädern. Hierbei ist es wichtig auf die Bedingungen der einzelnen Versicherungsgesellschaften zu achten. Zeitliche Einschränkungen (22 – 6 Uhr) bei nächtlichen Diebstählen sind nicht zu empfehlen.

Fazit: Eine gute Vorbeugung macht den Dieben das Leben schwerer!

 

 

 

 

 

Posted by Sabine on 06/04 at 02:01 PM
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Capital vergibt erstmals den Titel Versicherungs-Champion

Versicherungs-Champion“ lautet der neue Titel, den die Fachzeitschrift Capital vergibt. Er löst den Innovationspreis für Versicherungen ab, den das Magazin 1997 ins Leben gerufen hatte. Die Unternehmen müssen sich in diesem Wettbewerb gleich in drei Disziplinen behaupten: Produktqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Kundenzufriedenheit. Getestet wird unter anderem, inwieweit sich die einzelnen Assekuranzen auf den verschärften Wettbewerb und die neuen gesetzlichen Regeln, die mehr Transparenz und eine bessere Beratung fordern, eingestellt haben. Die ersten Sieger wurden jetzt im Rahmen des „CAPITAL Versicherungs-Gipfel“ in Köln ausgezeichnet.

Das Ziel, das die Zeitschrift mit dem ausgelobten Preis verfolgt, ist die „Unternehmen zu mehr Kundenfreundlichkeit anzuspornen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bewertung der Versicherungsunternehmen erfolgt dabei in zwei Stufen. Im ersten Schritt werden mit Hilfe der Analysten von Morgen & Morgen und der NAFI Unternehmensberatung die Produktqualität unter die Lupe genommen und die Bilanzen kontrolliert. Für die zweite Runde zieht die Jury die Beschwerde-Statistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu Rate. Ihr ist zu entnehmen, wie die Unternehmen bei der Schadensregulierung vorgehen – ob sie fair sind oder Ärger bei den Kunden verursachen.

Das Ergebnis beim ersten „Versicherungs-Champion“-Wettbewerb war nicht unbedingt überraschend, sondern fast schon so erwartet worden. „Die Preisvergabe zeigt, dass die Spezialisten unter den Versicherern die einzelnen Sparten dominieren. Insgesamt bieten alle Preisträger hervorragende Leistungen für die Verbraucher“, so der Chefredakteur von Capital, Dr. Klaus Schweinsberg. Schirmherr des Gipfels war übrigens NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers. Die Preisverleihung nahm der Finanzminister des Landes NRW, Helmut Linsen vor.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

    Lebensversicherung:
  • 1. Cosmos Direkt
  • 2. Allianz Lebensversicherungs-AG
  • 3. Volkswohl-Bund Lebensversicherung
  • 3, Neue Leben Lebensversicherung AG
    Sachversicherungen:
  • 1. HUK-Coburg
  • 2. Janitos Versicherung AG
  • 3. VHV Allgemeine Versicherung AG
    Krankenversicherung:
  • 1. R+V
  • 1. Süddeutsche
  • 1. Provinzial
  • 2. Debeka Krankenversicherungsverein a.G.
  • 3. Alte Oldenburger Krankenversicherung AG
Posted by Andre on 06/04 at 01:56 PM
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Studie des Instituts für Demoskopie in Allensbach

Fahrer mit Hut - (nicht) immer gut! Sind die jungen Alten wirklich aus anderem Holz?!

rbw. Die demografische Entwicklung ist in ihren angewachsenen Zuständen längst bekannt: Der Anteil älterer Menschen wird immer größer. Doch die sind nicht im eigentlichen Sinne alt, viel eher hat sich das Altsein seit dem Jahrtausendwechsel deutlich verändert.

Und es sind nicht “die” Rentner, wie man sie sich für die Parkbank, das Wartezimmer beim Hausarzt oder für den Schrebergarten vorstellt; es sind die jungen Älteren, die in fast allen sozialen Bereichen vitaler und mobiler als Gleichaltrige vor 20 Jahren sind. Eine Studie des Instituts für Demoskopie in Allensbach beweist: die Generation 60 plus ist selbstsicherer und kommunikativer und markiert einen offenen und weiten Horizont an Interessen.

Reisen bildet und ist beschwerlich

Statistische Daten lassen nicht nur erkennen, dass die Menschen immer älter werden und somit auch länger aktiv bleiben. Auch die motorisierte Mobilität macht Tatsachen deutlich:
In der Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen waren es 1987 nur 35 Prozent, die einen eigenen Pkw hielten und sie den auch selbst chauffierten. Heute sind es 64 Prozent aus dieser Altersgruppe, die noch eifrig am Straßenverkehr teilnehmen. Bei den Jahrgängen mit 75 oder mehr Lebensjahren waren das 1987 nur 10 Prozent, heute sind es 32 Prozent.

Dieser besondere Status als eine soziologische Tatsache - anhaltende Mobilität und Welt-Interessiertheit - drückt sich auch aus in der Freude am Reisen, was sich bei den Älteren weniger schnell verliert als vor zwei Jahrzehnten.

Von 100 Personen im Alter von 60- bis 74-Jährigen hatten 1987 knapp die Hälfte (48 Prozent) eine oder mehrere Urlaubsreisen unternommen. Zwanzig Jahre später ist in dieser Altersgruppe die Zahl der Urlaubsreisenden pro Jahr auf 60 Prozent angewachsen. Bemerkbar macht sich die Beschwerlichkeit des Reisens erst bei den 75-Jährigen und Älteren. Aus dieser Altersgruppe sind im Jahr 1987 nur 31 Prozent verreist, so die Ergebnisse aus Allensbach, und die Prozentzahl ist bis heute kaum größer geworden (32 Prozent).

Bei höherer körperlicher Fitness der “neuen” Alten wird deutlich, dass sich auch im Seniorenalter noch gut und gerne Sport treiben lässt: Schwimmen, Rad fahren, Wandern, Walking, Golfen, Tennis. Allein die Zahl der Wanderer - öfters oder je nach Gelegenheit - ist in den letzten 20 Jahren in der Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen von 55 Prozent auf 68 Prozent größer geworden. Bei den 75-Jährigen und Älteren sind es 41 statt wie früher 28 Prozent. Die Zahl der Frühschwimmer in Hallen- und Freibäder, die bis weit in die 80 ins “häufig” oder “ab und zu” zum Schwimmen gehen, ist ebenfalls stark angewachsen.

Vitalität und Interesse

Individuelle Mobilität - sowohl physisch wie auch mit dem Fahrzeug einschließlich dem Rad - und geistige Vitalität machen auch das hohes Interesse an der Mitwelt aus - heute viel länger als noch vor 20 Jahren. Das Interesse an Literatur in der Altersgruppe der 75-Jährigen und Älteren war deutlich geringer als bei 60- bis 74-Jährigen. Heute lesen auch 67 Prozent - und damit die große Mehrzahl der 75-Jährigen und Älteren - noch sehr gern.

Im Ergebnis haben die länger anhaltende Aktivität, die größer gewordene Mobilität und die geistige Fitness zur Folge, dass sich das gesellschaftliche Selbstbewusstsein und die kommunikative Situation der älteren Menschen auf erfreuliche Weise verbessert haben. Ein Indikator dafür ist, dass die meisten ältere Menschen gerade nicht darüber klagen, es sei schwer, andere Menschen kennen zu lernen.  Im Gegenteil.  Die Quote mit hoher Kontaktfreude ist heute deutlich größer als vor rund 20 Jahren. Damals glaubten 44 Prozent der 60- bis 74-Jährigen sie fänden schnell Kontakt,  heute behauptet dies ganz selbstbewusst jeder Zweite (57 Prozent) aus dieser Altersgruppe von sich. Und auch über 75 Lebensjahren ist die Zahl derjenigen, die sich auf diesem Gebiet leicht tun, immerhin von 37 Prozent auf 43 Prozent angewachsen.

Posted by wob. on 06/04 at 01:01 PM
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Förderung von Photovoltaikanlagen

Regenerative Energien erfreuen sich vor allem bei Bauherren einer immens großen Beliebtheit. Schon fast jedes zweite, neu errichtete Einfamilienhaus verfügt nach der Fertigstellung über eine Solaranlage. Hieran wird ersichtlich, dass die Eigentümer mehr Unabhängigkeit von den fossilen Brennstoffen erlangen möchten – schließlich stellen diese Brennstoffe einen Risikofaktor dar, der die Betriebskosten immens verteuern kann.

Auf der anderen Seite gibt es auch einige Bauherren, die sich gegen die Installation einer Solaranlage entscheiden. In den meisten Fällen ist diese Entscheidung auf die Kosten zurückzuführen, die mit der Installation in Verbindung stehen: Je nach Größe und Technologie können durch eine Solaranlage ganz erhebliche Zusatzkosten entstehen.

Allerdings ist eine Solaranlage weitaus weniger teuer, als es viele annehmen. Immerhin werden Installation und Betrieb gleich mehrfach gefördert. Wer sich zum Beispiel für den Betrieb einer Photovoltaikanlage (einer Solaranlage zur Stromerzeugung) entscheidet, ist unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen dazu berechtigt, die gesamte Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer beim Finanzamt geltend zu machen und sich diese zurückerstatten zu lassen. Des Weiteren erhalten die Anlagenbetreiber die so genannte Einspeisevergütung. Die Vergütung wird den Betreibern für eine Dauer von 20 Jahren gesetzlich zugesichert: Für jedes Kilowatt, das sie in das öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten sie eine Vergütung. Auf diese Weise lassen sich sogar ganz beachtliche Einnahmen erzielen – in einem durchschnittlichen Sonnenjahr beläuft sich die Rendite einer Photovoltaikanlage auf gute 10 Prozent.

Eine weitere Form der Förderung besteht in der Vergabe zinsverbilligter Darlehen. Diese Darlehen werden von der staatlichen KfW-Bank vergeben und zeichnen sich durch ihre besonders attraktiven Zinssätze aus. Auf diese Weise wird es möglich, sowohl den Kaufpreis als auch die Installationskosten günstig zu finanzieren. Gleichzeitig gelten diese Darlehen als äußerst flexibel: Hohe Sondertilgungen oder sogar eine vorzeitige Kündigung sind jederzeit problemlos möglich.

Posted by Jochen on 06/04 at 11:23 AM
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Bonuszertifikate – die bessere Börsen-Alternative?

Bonuszertifikate sind ein besonderer Leckerbissen im Zertifikate-Markt. Denn sie bieten auch Verdienstmöglichkeiten in Seitwärtsphasen von Aktienmärkten, Indizes oder sonstigen Underlyings (Underlying ist der entsprechende Basiswert, auf den sich ein Zertifikat bezieht). Dies bedingt durch die Bonuszahlung während oder am Ende der Laufzeit. Die zumeist in einer Größenordnung von fünf bis acht Prozent pro Jahr liegt. Sollte die Aktie, der Index oder der Rohstoff steigen, partizipiert der Anleger voll und ungebremst an dieser Steigerung.

Sollte hingegen, und das ist der Risikopunkt eines Bonuszertifikates, der Kurs eine bestimmte Schwelle oder Marke, die vorher festgelegt wird, unterschreiten, dann sackt dieses Zertifikat auf den realen Wert ab. Und läuft danach wie ein Indexzertifikat weiter, sprich mit dem realen Wert des gewählten Underlyings. Die Schwelle kann ganz unterschiedlich ausfallen und liegt zum Beispiel bei 50 Prozent oder, wenn es enger wird, bei 30 Prozent unter dem Einstiegskurs.

Als Beispiel: sollte ein Index während der Laufzeit eines Zertifikats von fünf Jahren sich konsequent aufwärts bewegen und der Bonus pro Jahr sechs Prozent betragen, werden am Schluss auf den realen Wert des Zertifikates ein Bonus von 30 Prozent hinzu gelegt. Allerdings bauen die Emittenten auch hier Marken ein. Wenn der Index zu stark steigt, verfällt der Bonus. Was aber den Anleger nicht betrübt, da der überdurchschnittliche Anstieg dies wettmacht. Interessant sind Bonuszertifikate dann, wenn der jeweilige Index oder die Aktie gar nicht steigt, sondern sich seitwärts bewegt oder sogar ein wenig abwärts. Dann bleibt in der Regel der Kapitalwert erhalten und es wird der jeweilige Bonus pro Jahr ausgezahlt.

Insgesamt eine sehr attraktive Möglichkeit an der Börse zu investieren. Zu beachten ist unbedingt der Schwellenwert, unter dem dieses Zertifikat nur noch wie ein Indexzertifikat gehandhabt wird und im Wert absackt. Diese Zertifikate sind vielfältig einsetzbar, auch für den Rohstoffmarkt und in ganz unterschiedlichen Ausformungen und Ausstattungen zu erhalten, in die man sich aber im Einzelnen einarbeiten muss.

Interessant also für den eher konservativen Anleger mit einem mehrjährigen Anlagehorizont und eine profitable Möglichkeit sowohl in Seitwärtsmärkten als auch in Abwärtstrends zu verdienen, immer unter Berücksichtigung der Risikoschwelle.

(Die Aussagen dieses Beitrags sind keine Anlageempfehlung und ersetzen nicht die Beratung durch einen qualifizierten Anlageberater)

Von Uwe Kraus

Posted by Uwe on 06/04 at 06:33 AM
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Dienstag, Juni 03, 2008

Die Sanierung von Altbauten lohnt sich

Noch nie zuvor hat das Thema Energieverbrauch beim Kauf von Immobilien eine solch bedeutende Rolle gespielt. Weil die Preise für Gas und Heizöl in den vergangenen Jahren immens angestiegen sind, denken zunehmend mehr Menschen darüber nach, ausschließlich moderne, energiesparende Immobilien zu erwerben oder sich gleich für einen Neubau zu entscheiden. Allerdings muss man sich nicht zwingend auf eine dieser Varianten festlegen. Wie Focus Online berichtet, können auch Bestandsobjekte äußerst energiesparsam sein, sofern man sie fachgemäß saniert.

Selbstverständlich ist eine Sanierung nicht gerade billig. Auf der anderen Seite ist jedoch zu bedenken, dass ältere Objekte wesentlich günstiger zu haben sind. Des Weiteren wird das Angebot an Immobilien, die für einen Kauf in Frage kommen, erheblich vergrößert, sofern auch ältere Objekte in Betracht gezogen werden. Folglich sollte man ernsthaft darüber nachdenken, sich für diese Variante zu entscheiden – immerhin eröffnet sie ganz neue Möglichkeiten.

Sofern man sich für den Erwerb eines älteren Objektes entscheidet, gilt es selbstverständlich schon vor dem Kauf zu ermitteln, auf welche Ausmaße sich eine Sanierung belaufen wird und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Am besten ist es, wenn man die Hilfe eines fachkundigen Architekten oder Energieberaters in Anspruch nimmt. Gemeinsam können dann Strategien entwickelt werden, um eine möglichst effiziente und zugleich kostengünstige Sanierung zu gewährleisten. In Abhängigkeit von den persönlichen Vorstellungen des angehenden Käufers können natürlich auch ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Wer zum Beispiel auf regenerative Energieträger setzen möchte, hat in solch einem Fall die Möglichkeit, diesen Ansatz von Beginn an in das Vorhaben einzubringen.

Im Übrigen werden zahlreiche Modernisierungsvorhaben vom Staat gefördert. Sowohl für Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie für den Einsatz regenerativer Energien sind Fördermitteln erhältlich. In Abhängigkeit vom jeweiligen Vorhaben handelt es sich hierbei um zinsverbilligte Darlehen oder sogar um direkte Zuschüsse. Somit lassen sich die Kosten, die mit der Sanierung verbunden sind, nochmals erheblich senken.

Wer in einer Immobilie mit niedrigem Energiebedarf wohnen möchte, muss sich also nicht ausschließlich auf Immobilien jüngeren Baujahrs konzentrieren. Sofern man die Hilfe von Experten in Anspruch nimmt, können auch ältere und auch günstigere Objekte erworben und günstig saniert werden.

Posted by Jochen on 06/03 at 11:33 AM
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Der Lebensversicherer Aegon will in Deutschland wieder Fuß fassen

Der deutsche Versicherungsmarkt steht unter Beobachtung: Interesse an einem (erneuten) Einstieg zeigt derzeit vor allem das niederländische Unternehmen Aegon. Der Lebensversicherer mit Stammsitz in Den Haag hält Ausschau nach potentiellen Kandidaten, die übernommen werden könnten. Ob schon ein Unternehmen ins Fadenkreuz geraten ist, verraten die Holländer nicht. In dem Punkt halten sie sich bedeckt. Ganz anders, wenn es um die Chancen geht, die man sich in der Bundesrepublik ausrechnet. „Höchst attraktiv“, heißt es aus Managerkreisen der Aegon, die rund drei Milliarden Euro in der Übernahmekasse hat. Investiert werden soll, um die hoch gesteckten Konzernziele zu erreichen.

Über die nächsten vier Jahre möchte der Lebensversicherer seinen Gewinn zweistellig steigern. Auch der Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft soll ordentlich zulegen – bis 2012 jährlich um zehn Prozent. Bei der Kapitalrendite hofft man bis 2010 auf eine Marke von 14 und bis 2012 auf 15 Prozent. Im vergangenen Jahr schaffte die Aegon einen Wert von zwölf Prozent. Große Hoffnungen setzt das Unternehmen auf das Neugeschäft. 1,25 Milliarden Euro werden bis 2010 angepeilt. Möglich machen sollen es Investitionen wie sie unter anderem in Deutschland geplant sind.

Gänzlich unbekannt ist die Aegon in Deutschland nicht. Sie stand hinter der Marke „MoneyMaxx“, die 2005 vom Deutschen Ring übernommen wurde. Die Versicherungsgesellschaft aus Hamburg wollte sich so ihren Platz in der Sparte fondsgebundene Lebensversicherungen sichern. In diesem Bereich gilt die Aegon als Spezialist. Der Konzern, der in den Niederlanden hinter der ING auf Platz zwei auf dem Versicherungsmarkt rangiert, weiß zwar, dass der deutsche Markt gesättigt ist. Chancen sieht man in der demographischen Entwicklung und der Abgeltungssteuer, durch die Fondspolicen wieder vermehrt in den Fokus der Kunden geraten. Hoffnung machen kann sich Aegon auch angesichts neuester europäischer Studien, wonach gerade die deutschen Versicherungskunden durchaus wechselwillig sind und neuen Anbietern aufgeschlossen gegenüberstehen.

Posted by Andre on 06/03 at 10:59 AM
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Montag, Juni 02, 2008

Abschlussgebühren für Bausparverträge unzulässig?

Beim Bausparen handelt es sich um eine Form der Immobilienfinanzierung, die in Deutschland eine große Tradition hat. Jahr für Jahr entschließen sich tausende von Menschen für den Abschluss entsprechender Verträge. Beim Abschluss eines solchen Vertrags fallen zunächst einmal Gebühren, die so genannten Abschlussgebühren an. In Abhängigkeit von Bausparkasse und Bauspartarif belaufen sie sich auf etwa 1 bis 1,5 Prozent der Bausparsumme.

Für diese Gebühren können sich die Bausparer natürlich nicht begeistern, schließlich stellen sie eine zusätzliche Belastung dar. Aus diesem Grund hat sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entschieden, gegen diese Vorgehensweise anzugehen. Einem Bericht des ZDF Magazins Frontal 21 zufolge, sollen die Verbraucherschützer bereits mehrere Bausparkassen abgemahnt haben. Laut Ansicht der Verbraucherzentrale ist die Gebührenerhebung nicht rechtens, weil keine Erbringung einer konkreten Gegenleistung erfolgt. Ähnlich sieht dies auch Gerd Nobbe, vorsitzender Richter vom Bankensenat des Bundesgerichtshofs.

Dementsprechend könnte es gut möglich sein, dass die Verbraucherschützer gegen die Bausparkassen klagen werden und im Idealfall sogar ein Verbot der Gebührenerhebung erzwingen. Für den Verbraucher sind dies zunächst einmal gute Nachrichten. Vielleicht könnte es den Verbraucherschützern ja tatsächlich gelingen, eine Abschaffung der Abschlussgebühren durchzusetzen. Allerdings stellt sich die Frage, wie die Bausparkassen im Falle eines Gebührenverbots ihren Vertrieb finanzieren sollen – letzten Endes wird dies wohl bedeuten, dass die Gebühren in den Zinssatz umgelegt werden, wodurch die Verträge im Endeffekt teurer werden und der Kostenvorteil durch den Wegfall der Abschlussgebühren wieder vernichtet wird.

Posted by Jochen on 06/02 at 11:30 AM
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Sicher in den Urlaub - Auf die richtige Reiseversicherung setzen

In den kommenden Wochen werden viele wieder in den Urlaub starten. Ob Touren mit dem Hausboot, Sonnen an einem der vielen Strände von Mallorca oder Wandern in den österreichischen Bergen – Spaß und Erholung werden während der Reisezeit groß geschrieben. Damit die Freude nicht durch unvorhergesehene Kosten getrübt wird, hält die Versicherungsbranche für fast jedes Ungemach die passende Police parat. Nur wenige gelten als wirklich sinnvoll, bei anderen bestimmen die Umstände und das Reiseziel den Nutzen einer speziell auf die Urlaubszeit zugeschnittenen Versicherung. Keinesfalls sparen sollte man, wenn es um Leib und Leben geht, sagt unter anderem der Bund der Versicherten (BdV).

In punkto Gesundheit ist jeder Euro gut investiert, wenn eine Auslandsreisekrankenversicherung für ein ganzes Jahr häufig schon günstiger zu haben ist als ein Besuch im Freizeitpark. Singles zahlen weniger als zehn Euro, um rundum bestens abgesichert zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, wohin die Reise geht. USA oder Dänemark – das macht beim Versicherungsschutz keinen Unterschied. Übernommen werden jeweils die Kosten, die von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) oder privaten Krankenversicherung nicht getragen werden. Gerade für Mitglieder der GKV macht sich eine Reisekrankenversicherung schnell bezahlt, wenn ein Arztbesuch nötig wird. Denn seitens der Kasse wird nur die übliche Behandlung gezahlt – und die fällt meist anders, im Sinne von minimalistischer, aus als hierzulande gewohnt.

Bei der Reisrücktrittskostenversicherung rät der Bund der Versicherten, den Abschluss vom Reisepreis abhängig zu machen. Sinnvoll sei dieser Schutz hauptsächlich bei teuren Reisen. Er greift, wenn wichtige Gründe wie Krankheit oder Tod den Reiseantritt verhindern. Als überflüssig stuft der BdV die Reisegepäckversicherung ein, da die Versicherungen dem Kunden meistens eine Mitschuld anhängen, wenn der Koffer oder das Gepäck nicht rund um die Uhr „am Mann“ ist. Bei einem Diebstahl im Hotel oder einem Parkhaus zahle meistens ohnehin die Hausratversicherung. Für jene, die auch im Urlaub nicht auf ein Auto verzichten wollen, werden Schutzbriefe und die so genannte Mallorca-Police angeboten. Statt des Schutzbriefes, der nur einen beschränkten Schutz biete, sei die Mitgliedschaft in einem Autoclub besser. Bei der Mallorca-Police, einer Zusatzversicherung für Mietwagen, sind sich die Verbraucherschützer einig: Sie ist sinnvoll.

Posted by Andre on 06/02 at 10:56 AM
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Sonntag, Juni 01, 2008

Tipps zur Umschuldung von Immobiliendarlehen

Im heutigen Beitrag soll aufgezeigt werden, aus welchen Gründen es empfehlenswert ist, bei der Anschlussfinanzierung von Immobiliendarlehen auf die so genannte Umschuldung zu setzen. Des Weiteren wird aufgezeigt, auf welche einzelnen Punkte bei dieser Finanzierungsform zu achten ist.

Unter einer Umschuldung versteht man den Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut. In der Praxis verläuft eine Umschuldung so, dass bei einem anderen Kreditinstitut ein Darlehen aufgenommen wird, welches zur Ablösung des bestehenden Darlehens dient.

Umschuldungsdarlehen erfreuen sich bereits seit Jahren wachsender Beliebtheit. Es sind im Wesentlichen zwei Gründe, die immer mehr Verbraucher zu diesem Schritt bewegen. Der erste Grund besteht darin, dass eine Prolongationen (hierunter versteht man die Verlängerung des Darlehens beim bisherigen Darlehensgeber) fast immer teurer als eine Umschuldung ist. Beim zweiten Punkt handelt es sich um die Tatsache, dass viele Darlehensnehmer mit ihren Darlehensgebern unzufrieden sind und sich deshalb für einen Wechsel entscheiden.

Bei der Umschuldung von Immobiliendarlehen können mehrere Fehler begangen werden. Einer der größten Fehler besteht darin, sich zu spät auf die Darlehenssuche zu begeben.  In solch einem Fall besteht die Gefahr darin, dass es einem nicht mehr gelingt, den passenden Finanzierungspartner vor Ablauf der Zinsbindung zu begeben. Klassische Umschuldungsdarlehen können bereits ein halbes Jahr vor dem Umschuldungstermin abgeschlossen werden – demnach bietet es sich an, bereits ein Dreivierteljahr vor diesem Termin mit der Suche zu beginnen. Im Übrigen ist es sogar möglich, die Konditionen mit einem so genannten Forwarddarlehen bis zu dreieinhalb Jahre vor dem Umschuldungstermin zu sichern. Gerade in Zeiten steigender Hypothekenzinsen ist dies sehr zu empfehlen, um das so genannten Zinsänderungsrisiko zu minimieren.

Ein weiterer Fehler, der bei der Umschuldung begangen werden kann, besteht darin, die Kosten nicht genau im Auge zu behalten. Gerade bei niedrigen Restschuldbeträgen heißt es genau zu kalkulieren. Bei einer Restschuld in Höhe von beispielsweise 50.000 Euro muss der Zinsvorteil, der durch den Bankenwechsel entsteht, schon äußerst groß sein – immerhin fallen durch die Stellung von Sicherheiten (Grundschulden) weitere Kosten an, die den Zinsvorteil in solch einem Fall zu Nichte machen können.

Alles in allem ist jedoch zu sagen, dass sich die Umschuldung von Hypothekendarlehen vergleichsweise einfach gestaltet und man vor dieser Thematik nicht zurückschrecken muss. Wer mit seiner Bank unzufrieden ist, sollte sich auf jeden Fall die erforderliche Zeit nehmen und nach einem attraktiven Umschuldungsangebot Ausschau halten.

Posted by Jochen on 06/01 at 12:00 PM
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