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Montag, Juli 14, 2008

Sparen Sie jetzt bares Geld: Machen Sie Ihre Versicherungsinventur 1.Teil

Ja, ich weiss, Sie müssen sich dazu überwinden. Doch überlegen Sie mal: wie oft fahren Sie nach der Arbeit noch kilometerweit, um Sonderangebote zu bunkern. Dabei sparen Sie einmalig nur ein paar Cents, vielleicht ein paar Euros. Mit Ihrer Versicherungsinventur senken Sie dagegen über Jahre Ihre Ausgaben.

Wann haben Sie zuletzt Ihre Verträge überprüft?
Vor fünf oder gar erst vor zehn Jahren? Dann wird es aber wirklich Zeit. Aus langjähriger Erfahrung empfehle ich Ihnen, dies alle drei bis fünf Jahre zu wiederholen. Denn auch Ihr Leben verändert sich:

Sie schulen um und üben danach einen anderen Beruf aus. Ihre Frau hat ihren Job verloren, Ihr Ältester inzwischen ausgelernt. Ihre Tochter ist Mutter geworden. Oder Sie befinden sich seit Monaten in Altersteilzeit oder in Altersrente. Sie trennen sich von Ihrer Lebenspartnerin oder verlassen Ihren Mann … Dazu kommen für Sie steigende Kosten: Gas und Strom, Versicherungsbeiträge, Steuern.

Überlegen Sie einmal, wie sich Ihr Leben verändert hat, seitdem Sie Ihre Policen das letzte Mal überprüft haben. Ihr aktueller Bedarf sollte sich immer mit Ihren laufenden Verträgen decken. Mit einer genauen Überprüfung erreichen Sie dieses Ziel sehr genau. Denn sie zeigt Versorgungslücken auf, bringt veraltete oder überflüssige Verträge ans Licht und legt Mehrfachversicherungen offen.

Aber nur mit einer aktuellen Liste klappt Ihre Inventur.
Dazu brauchen Sie natürlich zeitnahe Daten Ihrer Verträge, die Sie später in Ihre Inventurliste eintragen. In Ihren Unterlagen finden Sie dazu alles, was Sie brauchen. Welche Fakten Sie in die Auflistung eintragen, zeige ich Ihnen später im 2.Teil. Zunächst aber kommt es darauf an, wie Sie Ihre Unterlagen ordnen.

Ihre Dokumente liegen im Ordner? Sie legen also dort regelmäßig Ihre Papiere ab – am besten getrennt nach Bereichen. Also zum Beispiel Leben, Rente, Hausrat, Auto. Auf diese Weise wissen Sie ohne viel Aufwand alle wichtigen Einzelheiten Ihrer Verträge. Damit erstellen Sie mühelos Ihre persönliche Inventurliste.

Sie führen eine Aufstellung Ihrer Versicherungen im PC? Egal, ob Sie das mit einer selbstgestrickten Exceltabelle tun oder dafür eines der beliebten Programme für Haushaltsausgaben verwenden: Nehmen Sie diese Aufstellung gleich als Inventurliste. Natürlich vorausgesetzt, sie ist auf dem neuesten Stand. Fehlt Ihnen die eine oder andere Angabe für die spätere Auswertung, sehen Sie einfach kurz in Ihren Dokumenten nach.

Ihre Ablage heisst Schublade? Dann holen Sie nun bitte sämtliche Papiere heraus. Sortieren Sie sie nach Sparten und chronologisch. Stück für Stück. Unterlagen gleicher Versicherungsnummer gehören dabei zusammen. Für Ihre Liste brauchen Sie später nur die neuesten Daten und Rechnungen. Ja, das kostet Sie jetzt viel Zeit und Mühe, nicht wahr? Deshalb empfehle ich Ihnen, ab heute Ihre Papiere sauber gegliedert in einem Ordner abzulegen. 

Lesen Sie jetzt im zweiten Teil, welche Daten Sie in Ihre Inventurliste aufnehmen und wie Sie auf dieser Grundlage Ihre Verträge trimmen.

Posted by Paul on 07/14 at 10:58 PM
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Von Urlaub, Recht und Reisemangel

Urlaubszeit, Reisezeit. Zeit der Freude und Erholung. Zumindest in der Theorie. Im wirklichen Leben sieht die Sache oft anders aus. Oft bietet der Urlaub nicht das, was er versprochen hat. Das führt zu Frust statt Lust und zu Meinungsverschiedenheiten mit dem Reiseveranstalter, denn die Grenze zwischen erträglicher Unannehmlichkeit und Reisemangel ist oft fließend - und so endet die Angelegenheit auch schon mal vor Gericht.

So geschehen im Falle eine Hotelgastes, der die teilweise Sperrung des Strandes und den Schmutz und Lärm wegen der Auf- und Umbauarbeiten für einen Kongress nicht kritiklos hinnehmen wollte und deshalb sein Recht vor dem Landgerichts Frankfurt einklagte. Das Gericht gab dem Kläger Recht (Az.: 2-24 S53/07) und hielt eine Minderung des Reisepreises um 10 Prozent für gerechtfertigt. Weitere 5 Prozent Minderung gab es für die EInschränkungen im Hotel selber. Fazit: Ein Kongress im Urlaubshotel kann zum Reisemangel ausraten.

Posted by Gerald on 07/14 at 08:49 PM
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Riester Rente für Minijobber

Die meisten Minijobber unterschreiben bei Ihrem Arbeitgeber nicht den Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit. Dies führt jedoch dazu, dass schon hier keine Beiträge zur Rentenversicherung getätigt werden. Und auch über die Riester Rente denken Minijobber leider oft nicht nach. Dabei wären beides sehr gute Säulen für die Altersvorsorge der Geringverdiener in unserem Land, die später sonst ohne eine Rentenversorgung dastehen und auf die Grundsicherung angewiesen sind, die nur wenig über dem Regelsatz für das Arbeitslosengeld II, dem berühmten Hartz IV, liegen. Gerade deshalb sollte man sich als ein Erwerbstätiger im Bereich der Minijobs gut überlegen, wie mein für sein Alter vorsorgen möchte. Vor allem die Riester Rente bietet durch ihre guten Zulagen eine schöne Möglichkeit, eine Private Vorsorge zu betreiben. Bei vier Prozent eingezahltem Brutto je Jahr käme ein Minijobber mit einem Entgelt von 400,- Euro auf einen Betrag von 16,- Euro im Monat, den er in die Riester Rente einzahlen müsste, um den vollen Zulagenbetrag von 154,- Euro im Jahr zu erhalten. Das hört sich im ersten Moment nach viel an, ist jedoch als Gesamtsumme zu betrachten. Der Minijobber selbst zahlt 192,- Euro im Jahr ein, vom Staat bekommt er darauf 154,- Euro Zulage für seinen Riester Vertrag. Das sind noch mal 80 Prozent des selbst eingezahlten Betrages, den man geschenkt bekommt.

Bei Minijobs, wie all jene Jobs bezeichnet werden, die mit einem Verdienst mit maximal 400,- Euro im Monat vergolten werden, zahlt immer der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge für Krankenkasse, für die Pflegeversicherung und für die Arbeitslosenversicherung sowie die Steuern. Der Minijobber erhält dadurch ein Brutto = Netto, was natürlich auf der einen Seite sehr schön ist. Auf der anderen Seite ist er so lange von der Rentenversicherungspflicht befreit, wie er nicht die Verzichtserklärung auf die Rentenversicherungsfreiheit unterschreibt. Dies kann natürlich auch dann beibehalten werden, wenn der Minijobber nur eine Private Altersvorsorge betreiben möchte. Dennoch ist man eher damit beraten, beide Säulen, sowohl die staatliche Rentenversicherung als auch die Riester Rente, zu nutzen, um für das Alter vor zu sorgen. Heute weiß niemand, was eines Tages aus unserer Rente von heute werden wird. Ob es bei der Umlagenrente bleiben wird oder die kapitalgedeckte Rente wie aus früheren Tagen wiederkommen wird. Vielleicht wird eines Tages auch eine Mischform kommen.  Doch bei allem, was morgen kommen könnte oder auch nicht: Heute ist der Tag, um die richtige Vorsorge zu betreiben und damit zu beginnen.

Wer übrigens nicht auf seine Rentenversicherungsfreiheit verzichten möchte, der kann auch mehr als die 16,- Euro monatlich in seinen Riester Vertrag einzahlen. Doch gerade einem Minijobber mit nicht so hohen Einzahlungen sei geraten, möglichst einen Riester Vertrag mit einer klassischen Geldanlage zu wählen und kein Risikoprodukt. Dadurch ist die garantiert auszuzahlende Private Rente aus der Riester Rente am Schluss höher, auch wenn die Renditen möglicherweise niedriger sind. Und bedenken Sie bitte eines: Auch wenn Sie heute dann das Geld nicht haben, das Sie in einen Riester Vertrag einzahlen, so sind sie doch morgen, in Ihrem Alter, weniger oder gar nicht von der Grundsicherung abhängig. Dies sollte nachdenklich stimmen und zu Vorsorge treiben. Informationen zur Riesterrente und zu entsprechend geeigneten Verträgen finden Sie auch bei uns.

Posted by Christel on 07/14 at 07:32 PM
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Die Olympischen Smog-Spiele 2008 – Teil Eins

Bei der Entscheidung für China als Austräger der Olympischen Spiele in diesem Sommer wurde wohl an vieles gedacht, nicht aber an die Gesundheit der Sportler. Schon seit Monaten hängt über der Stadt Peking eine dicke Glocke von Smog, im wahrsten Sinne ist also dicke Luft über der Hauptstadt Chinas angesagt. Dass dies voraussehbar war, will nun wohl keiner der Funktionäre mehr wissen. Denn längst geht es bei den Olympischen Spielen nur noch nebensächlich um die Sportler und die Spiele, sondern nur um eine ganze Menge Geld. Zumindest für die Funktionäre, welche die Spiele diesen Sommer in China ausrichten lassen wollten. So kam es, dass die dicke Luft von Peking die am meisten schädigen wird, die eigentlich die ganze Arbeit tun: Die Sportler. Inzwischen erwägt das Internationale Olympische Komitee, das IOC, zeitliche Verschiebungen von Wettkämpfen. Man scheut sich wohl vor all der schlechten Presse wegen, die man in aller Welt aller Wahrscheinlichkeit nach bekommen würde. Inzwischen erwägt das deutsche Team sogar den Einsatz von Atemmasken. 

Das altbekannte Problem Smog hat die Funktionäre des IOC nicht davon abgehalten, die Spiele dieses Sommers nach China zu vergeben. Dabei ist eines längst bekannt: In Peking liegt der Mittelwert der Feinstaubbelastung bei 141 - 166 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dies geht aus einer Studie des UN-Entwicklungsprogramms Unep hervor. Die Who, die Weltgesundheitsorganisation setzt jedoch einen Höchstwert von 20 Mikrogramm je Kubikmeter an. Drastische Werte, die da in Peking in der Luft sind und den Menschen dort den Atem rauben. Schlimm ist es angesichts dieser Luftverschmutzung, dass das Olympia-Stadion ohne Dach gebaut wurde. Da kann man nur gänzlich unverständig den Kopf schütteln. Und warum? Natürlich wieder aus Gründen, die das Geld betreffen. Die Gesundheit von Sportlern aus aller Welt wird hier aufs Spiel gesetzt, nur des Geldes wegen.

Jörg Ziegler, Leiter des Geschäftsbereiches Leistungssport DOSB, beim Deutschen Olympischen Sportbund, sagt dazu sehr treffend: „Das Problem ist folgendes: Man kann sich an die Zeitumstellung gewöhnen. Auch an die Hitze. Aber es geht nicht, sich physiologisch auf die Luftverschmutzung einzustellen.“ Die Folgen des Smogs sind klar: Reizhusten, Atemprobleme, Infekte durch Entzündungen. Dies würde schon einem sich normal bewegenden Menschen in Peking zu schaffen machen, für Sportler ist es doppelt schlimm und auch doppelt gefährlich. Wir dürfen also in negativer Spannung darauf warten, wann der erste Sportler bei den Olympischen Smog-, Pardon, Sommerspielen umkippen wird. Besonders schwierig werden es wohl die Langstreckenläufer haben. Beim Test auf der Marathonstrecke in Peking hat es übrigens wie aus Eimern geschüttet. Der Smog war so vertrieben und es gab keine Atemprobleme. Dann müssen wir wohl auf verregnete Sommerspiele hoffen, damit die Olympioniken aus aller Welt richtig durchatmen können. Alles andere wäre fatal. Für die Gesundheit der Sportler und für die Olympischen Spiele selbst.

Posted by Christel on 07/14 at 03:53 PM
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Vorsicht bei Vollfinanzierungen

Erst vor zwei Tagen wurde hier im Blog über die Möglichkeiten berichtet, Immobilien ohne den Einsatz von Eigenkapital zu finanzieren. Im Rahmen des Artikels wurde in erster Linie verdeutlicht, dass die Kreditinstitute zunehmend vorsichtiger werden und es sich somit schwieriger gestaltet, entsprechende Finanzierungen auf die Beine zu stellen.

Allerdings ist es längst nicht so, dass es unmöglich geworden ist, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital abzuschließen. Es gibt immer noch einige Kreditinstitute, die diese Finanzierungsform anbieten. Hierauf weist nun auch die Stiftung Warentest hin, die vor dem Abschluss entsprechender Darlehen warnt.

Die Finanzexperten der Stiftung Warentest weisen darauf hin, dass der Abschluss so genannter Vollfinanzierungen mit gewissen Risiken verbunden ist. Eines dieser Risiken sei die hohe Zinsbelastung: Weil die Banken mit einer Vollfinanzierung ein vergleichsweise hohes Risiko eingehen, lassen sie sich ihr Risiko dementsprechend vergüten. Für die Darlehensnehmer bedeutet dies, relativ hohe Zinsen bezahlen zu müssen.

Dieser Umstand würde laut Stiftung Warentest dazu führen, dass sehr viele Privathaushalte eine Finanzierung abschließen, die die deren finanzielle Verhältnisse übersteigt. Oftmals würden bis zu 60 Prozent des verfügbaren Einkommens ausschließlich für die Rückzahlung des Immobiliendarlehens aufgebraucht werden. Dies sei jedoch ein viel zu hoher Anteil. Die Finanzierungsexperten der Stiftung raten zu einer monatlichen Darlehensbelastung, die nicht höher als 30 bis 40 Prozent des verfügbaren Einkommens ausfällt. Ansonsten müsste man sich finanziell zu sehr einengen, so dass im Notfall das Geld für andere Anschaffungen fehlen würde.

Posted by Jochen on 07/14 at 11:16 AM
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Wichtig vor dem Urlaub: Die Reiseapotheke nicht vergessen

Wer nicht gerade eine Dauermedikation benötigt, denkt oft nicht an seine eigene Reiseapotheke. Dabei ist sie, vor allem bei Reisen in andere Länder nicht weg zu denken. Gerade da, wo das Trinkwasser nicht so sauber ist wie bei uns und dadurch auch das Essen manchmal schädliche Bakterien enthalten kann, ist es unerlässlich, ein Mittel gegen Durchfall mit sich zu führen. Aber auch andere Medikamente sind wichtig und sollten nicht vergessen werden bei der Fahrt oder dem Flug in den Urlaub.

Empfehlenswert ist es, Durchfallmedikamente, Schmerzmittel, die gut verträglich sind und ein Breitbandantibiotikum mit sich zu führen. Außerdem gehören in die Reiseapotheke eine Wund.- und Heilsalbe, Tropfen für die Augen und die Ohren sowie Nasentropfen, ein hustenlösendes Medikament. Und was ganz wichtig ist: Mittel gegen Erbrechen und die so genannte Reisekrankheit sind unerlässlich, ebenso wie fiebersenkende Mittel. Die meisten Medikamente davon sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Dennoch ist es gut, vorher eine Absprache mit dem Hausarzt zu treffen, worauf man achten sollte und welche Wechselwirkungen möglicherweise auftreten könnten.

Und was sollte noch enthalten sein?

  • Wundschnellverbände
  • Mullbinden
  • Kompressen
  • Pflaster
  • Pinzette
  • Verbandsschere
  • Zeckenzange, falls man in gefährdete Gebiete fährt
  • Einweg-Handschuhe
  • Sonnenschutzmittel
  • Insektenspray oder – salbe gegen die Folgen von Mückenstichen
  • Evtl. Desinfektionsmittel für Wasser und Haut, je nach Urlaubsregion

Zoll wird in der Regel nicht auf Medikamente erhoben, so lange die mitgeführte Menge auf einen Eigenbedarf schließen lässt.

Was auf jeden Fall nicht vergessen werden darf, sind die Medikamente für die Dauermedikation. Bei lebensnotwendigen Arzneimitteln wie Asthmaspray oder Schilddrüsenhormonen nach einer Totalentfernung sollten diese in ausreichender Menge und auch mit einem Ersatz mitgeführt werden. Sollte es während der Heimreise zu einer Verzögerung kommen, durch eine Krankheit oder ein defektes Auto zum Beispiel, müssen immer noch genügend Medikamente vorhanden sein. Deshalb hier rechtzeitig vor dem Urlaub zum Arzt und sich für eine entsprechende Reservemedikation ein Rezept besorgen.

Posted by Christel on 07/14 at 11:11 AM
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