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Montag, Juli 21, 2008

Bald erste Riester-Bausparverträge

Die Bausparkassen werden Branchenkreisen zufolge schon in wenigen Monaten neue Bausparverträge anbieten, die mit der staatlich geförderten Riester-Rente kombinierbar sind. Grundlage für die Neuerung ist eine kürzlich erfolgte Gesetzesänderung, die es Bauherren künftig ermöglicht, Einzahlungen in Riester-Verträge zur Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentum heranzuziehen. Neben den eigenen Leistungen können dann auch die staatlichen Zulagen zum Erwerb verwendet werden.
Die Riester-Zulage stellt insbesondere für kindereiche Familien eine deutliche Entlastung beim Einzug in die eigenen vier Wände dar: Neben der Grundzulage in Höhe von 154 Euro für jeden Sparer zahlt der Fiskus für jedes kindergeldberechtigte Kind einen Zuschuss von 185 Euro; wurde der Nachwuchs nach dem 31.12.08 geboren, erhöht sich die Zulage sogar auf 300 Euro. Eine Familie mit drei Kindern, deren jüngstes Mitglied in diesem Jahr geboren wurde, kann sich demnach über Zuwendungen in Höhe von 1440 Euro pro Jahr freuen. Die im Jahr 2006 erfolgte Abschaffung der Eigenheimzulage wird dadurch zum Teil kompensiert.
Riester-Verträge, die zur Baufinanzierung herangezogen werden und die demnach keinen Guthabenzuwachs verzeichnen, werden künftig fiktiv weitergeführt und mit zwei Prozent im Jahr verzinst. In der Auszahlungsphase werden dann, sofern keine Rückführung der entnommenen Beträge bis zum Eintritt in den Ruhestand erfolgt, die fiktiven Rentenzahlungen in voller Höhe mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert.
Die Neuerungen werden allerdings erst in einigen Jahren Wirkung zeigen: Der Gesetzgeber verfügt, dass bis zum Jahr 2010 erst dann Entnahmen erfolgen dürfen, wenn das Guthaben im Vertrag sich auf zumindest 10.000 Euro beläuft; die Mehrzahl der Riester-Sparer dürfte dieses Level noch nicht erreicht haben.

Posted by Stefan on 07/21 at 07:29 PM
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Fast 20 Millionen private Zusatzversicherungen

In Deutschland existieren nach Angaben des Verbands der privaten Krankenversicherungen 19,8 Millionen Verträge zu privaten Zusatzversicherungen. Damit ist fast jeder vierte Deutsche bei einer privaten Assekuranz gegen Risiken abgesichert, die durch den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt werden.
Der Bedarf an privaten Zusatzversicherungen ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Grund für das Interesse an den von den Versicherten gänzlich selbst zu finanzierenden Verträgen sind einschneidende Änderungen in der gesetzlichen Gesundheitsversorgung, die Mitgliedern der GKV einen eingeschränkten Leistungskatalog bescherten und so eine Lücke im Versicherungsschutz hinterließen.
Insbesondere im Bereich der Zahnmedizin verzeichnen die privaten Versicherer eine steigende Anzahl an Abschlüssen. Auch Policen, die den Schutz der gesetzlichen zu dem einer privaten Versicherung aufstocken und so eine umfassende Versorgung gewährleisten, sind begehrt. Zusätzlich zu den Kürzungen im Gesundheitssystem dürfte nach Einschätzung von Experten auch das Gefühl vieler GKV-Mitglieder, im Vergleich mit Privatpatienten benachteiligt zu werden, zu den vermehrten Abschlüssen der vergangenen Jahre beigetragen haben. Eine Studie der Universität Köln belegte unlängst, dass gesetzlich Versicherte Patienten deutlich länger auf einen Termin bei einem Facharzt warten müssen als es bei Privatpatienten der Fall ist.
Zusatzversicherungen existieren für nahezu sämtliche Bereich der medizinischen Versorgung. Neben Zahnersatz können auch bestimmte Leistungen im Fall eines Krankenhausaufenthaltes, beispielsweise ein Ein-oder Zweibettzimmer, ein Krankenhaustagegeld, Chefarztbehandlung und weitere gehobene Leistungen erworben werden. Auch die Erweiterung des gesetzlichen Leistungskataloges um Akupunktur, heilpraktische Maßnahmen und Sehhilfen ist erhältlich.
Die Prämien richten sich üblicherweise nach dem Umfang der enthaltenden Leistungen sowie dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand des Versicherten bei Vertragsbeginn.

Posted by Stefan on 07/21 at 07:27 PM
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Deutsche zu teuer versichert

Millionen Deutsche Verbraucher sind nach Einschätzung von Experten zu teuer versichert. Insbesondere im Bereich der Sachversicherungen zahlen viele Versicherte zu hohe Prämien und lassen so erhebliches Sparpotenzial ungenutzt. Hausrat, Haftpflicht und Co. werden zumeist bei der Assekuranz unterhalten, bei der auch andere und im Hinblick auf die Kosten größere Policen erworben wurden. Die Versicherer machen sich das unflexible Verhalten der Kunden zunutze und verkaufen viele Sachversicherungen zu überhöhten Preisen.
Mit dem Wechsel in einen anderen Tarif oder zu einem anderen Anbieter lassen sich nach Einschätzung von Fachleuten allein auf dem Gebiet der Sachversicherungen einige hundert Euro im Jahr sparen. Wer alle Policen gleichzeitig zu einer anderen Assekuranz überträgt, kann dabei nicht selten einen zusätzlichen Mengenrabatt aushandeln.
Eine günstige Versicherung für die eigenen Bedürfnisse lässt sich aus der Vielzahl der am Markt befindlichen Angebote am besten über einen Tarifvergleich im Internet ermitteln. Zahlreiche leicht verständliche Tools auf einschlägigen Auftritten ermöglichen den Vergleich Dutzender Assekuranzen und geben schnell und unkompliziert eine Bild über Preise und Leistungen. Äpfel mit Birnen dürfen Wechselwillige freilich auch bei der Suche nach einer günstigen Versicherung nicht vergleichen: Der Leistungskatalog sollte in jedem Fall ausreichend sein und die persönlichen Anforderungen erfüllen. Eine Haftpflichtversicherung beispielsweise sollte nicht aus Kostengründen mit einer zu niedrigen Deckungssumme ausgestattet sein; sollte tatsächlich einmal ein gravierender Leistungsfall eintreten, kann sich eine solche Police rächen.
Versicherte können weiterhin sparen, indem sie ihre Prämien für ein oder mehrere Jahre im Voraus entrichten: Die Assekuranzen zeigen sich in diesen Fällen großzügig und reichen die eingesparten Verwaltungs- und Risikokosten an ihre Kunden weiter.

Posted by Stefan on 07/21 at 07:22 PM
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Dritter Teil der Olympischen Smog-Spiele 2008

Peking und der Smog. Ein leidiges Thema, ein nicht zu Ende bringendes Thema. Eines, das uns über das ganze Jahr hinweg nicht interessiert, außer jenen, die dort Urlaub machen möchten oder arbeiten müssen. Nun aber sieht die ganze Welt auf Peking, in wenigen Tagen beginnen sie, die Olympischen Sommerspiele 2008. Aber irgendwie scheinen diese Spiele unter keinem guten Stern zu stehen. Schon den Fackellauf hatte sehr viel Kritik begleitet und eine Diskussion darüber, wie China mit Tibet umzugehen hätte. Diese Diskussionen sind verebbt, die Spiele rücken näher. Und nun zeigt sich wohl auch bei den Verantwortlichen des Internationalen Olympischen Komitees, dass die Vergabe der Sommerspiele 2008 an China vielleicht ein Fehler war. Dabei hätte man längst wissen müssen, wie es um die (schlechte) Luft in der Hauptstadt Peking bestellt ist. Die gemessenen Durchschnittswerte der Feinstaubbelastung sind ein Mehrfaches der von der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, vorgegebenen Richtwerte.

Und nun will Peking dem Smog trotzen und hat ihm den Kampf angesagt. Ein wenig spät, mag man meinen. Eingeführt wurden gestern Fahrverbote, die größten, die Peking jemals erlebt hat. Gut zwei Monate lang, bis zum Ende der Olympischen Sommerspiele dieses Jahres, darf nur noch ein Teil der Autos auf die Straße. Die dortige Regierung hat sich eine Idee ausgedacht, die fast richtig lustig wäre, würde es sich hierbei nicht um eine sehr ernste Angelegenheit handeln. Und um einen äußerst fragwürdigen Eingriff des chinesischen Staates in die Freiheit von Millionen Autofahrern. So dürfen seit dem gestrigen Tage nur jene Fahrzeuge unterwegs sein, welche die richtige Autonummer haben. Heute, am 21. Juli, sind dies die Autos, die ein ungerades Nummernschild ihr eigen nennen dürfen. Dies hört sich fast nach einer Art Schildbürgerstreich an, wäre die Lage nicht so ernst. Mit weiteren Verboten will man den Verkehr auf Pekings Straßen übrigens weiter herunter “säubern“. Von den derzeit 3,2 Millionen Fahrzeugen sollen dann bis zu zwei Millionen Autos aus dem Stadtbild verschwunden sein als fahrbare Untersätze. 

Unterdessen wurden am Samstag drei neue U-Bahn-Linien in der chinesischen Hauptstadt eingeweiht. Eine davon fährt zu den wichtigsten der Wettkampfstätten und entlastet damit den Verkehr. Freigegeben für den „normalen“ Fahrgast Pekings ist sie jedoch noch lange nicht. Bis nach den Paralympischen Spielen sind sie für die gewöhnliche Bevölkerung tabu. Mitfahren dürfen bis dahin nur die Sportler sowie ihre Trainer, Journalisten, die eine Akkreditierung für die Spiele besitzen und Zuschauer, die eine Eintrittskarte für eine der Wettkampfstätten haben. Für die Zuschauer ist die Fahrt übrigens kostenlos, da die Eintrittskarte gleichzeitig als Berechtigung für die Fahrt gilt. Wenigstens hier wurde mitgedacht, muss man positiv hervorheben.

Schlimm ist es aber, wenn Sportler schon im Vorfeld ihre Konsequenzen ziehen. So hat der große Star des Marathons, der Weltrekordler Haile Gebrselassie aus Äthiopien, seine Teilnahme wegen der Gesundheitsbelastung durch die verdammt miese Luft in Peking abgesagt. Dies ist natürlich etwas, was die Olympischen Sommerspiele 2008 auch in der eines Tages erfolgenden Rückschau nicht zu guten Spielen machen wird. Haile Gebrselassie ist eben nicht nur irgendein Marathonläufer, er ist das Zugpferd der männlichen Garde dieses Sports und damit auch der Zuschauermagnet überhaupt. Hier stellt sich dann erneut die Frage: Hätten die Spiele nach China vergeben werden müssen, in die Hauptstadt des Smogs? Es wird sich zeigen, wie die Spiele laufen werden und ob nicht der eine oder andere Sportler auch während der Olympischen Smog-Spiele 2008 freiwillig die Segel streicht und das Handtuch wirft, weil die Gesundheitsgefährdung nicht mehr tragbar war. Die ersten beiden Teile dieser Artikelserie zu den Olympischen Sommerspielen 2008 finden Sie übrigens hier (Teil Eins und Teil Zwei). Und natürlich werden wir Sie auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was vor und während der Spiele passieren wird.

Posted by Christel on 07/21 at 02:50 PM
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Baussparen: In der Kritik aber trotzdem gut

Es steht außer Frage, dass die Bausparkassen schon einmal bessere Zeiten erlebt haben: Das Geschäft ist bereits seit Jahren rückläufig und nun machen sich auch noch die Medien über die Bausparkassen her. Es war erst vorletzte Woche, als die Bausparkassen in die Kritik der Verbraucherschützer geraten sind. In zahlreichen Medien wurde darüber berichtet, dass die Verbraucherschützer gegen drei Bausparkassen vor Gericht ziehen werden, weil die beim Abschluss eines Bausparvertrags anfallenden Gebühren aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht rechts sind. In der darauf folgenden Woche war gleich in mehreren, führenden Zeitungen zu lesen, wie schlecht Bausparverträge als Kapitalanlage abschneiden: Wer eine gute Rendite erzielen möchte, ist mit Tagesgeld- oder Festgeldanlagen besser bedient.

Dennoch ist das Bausparen bei weitem nicht so schlecht, wie man es aufgrund dieser negativen Publicity meinen könnte. Immerhin gibt es gleich mehrere Bereiche, in denen Bausparprodukte zu den besten Lösungen zählen. Dies trifft zum Beispiel für den Bereich der Immobilienmodernisierung zu. Weil die Modernisierung einer Immobilie mit entsprechend hohen Kosten verbunden ist, sehen sich die meisten Immobilieneigentümer dazu gezwungen, ein Darlehen aufzunehmen. In solch einem Fall kommt das Bauspardarlehen genau richtig: Im Vergleich zum klassischen Hypothekendarlehen ist es wesentlich günstiger und bietet ein höheres Maß an Flexibilität.

Wer genau weiß, dass er seine Immobilie in einigen Jahren modernisieren muss, der sollte rechtzeitig einen Bausparvertrag über die benötigte Darlehenssumme abschließen. Mit Hilfe so genannter Niedrigzinstarife ist es möglich, sich einen äußerst attraktiven Zinssatz zu sichern, an den noch nicht einmal die Zinssätze von Förderdarlehen heranreichen können. Zwar setzen diese Tarife eine vergleichsweise hohe Tilgung voraus, doch gerade im Modernisierungsbereich beläuft sich der Kapitalbedarf in der Regel auf Beträge, die man auch mit einer höheren Tilgung zurückzahlen kann, ohne sich dabei finanziell zu übernehmen.

Posted by Jochen on 07/21 at 05:20 AM
Haus & BauImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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