Montag, Juli 28, 2008
Baulärm rund ums Haus: 30 Prozent Mietminderung möglich
Verhinderte Zufahrt zur Garage oder zum Stellplatz, Handwerkerfahrzeuge, die Einfahrten blockieren, Baugerüste, Gerüste an der Hausfassade und Baulärm, der die Wohnqualität beeinträchtigt? Dann sind Mietminderungen angemessen.
Wenn Baulärm und ein Gerüst am Haus über längere Zeit die Lebensqualität der Bewohner beeinträchtigen, ist eine Mietminderung bis zu 30 Prozent möglich. Ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg-Altona sah dies so, weshalb auch der Mieterverein der Hansestadt darauf hinweist (Az.: 317 C 198/07). Der Fall:
Das Objekt war länger als ein Jahr eingerüstet, weshalb für diesen Zeitraum nach Einschätzung der Richter auch die zur Wohnung gehörige Loggia nur sehr eingeschränkt zu nutzen war. Gleichzeitiger Lärm durch Dämm-, Maurer- und Abbrucharbeiten sowie durch Betonsanierung und Erdarbeiten zerrten den Streit zwischen Vermieterin und Mieter über die Dauer und Intensität der Wohnwertminderung schließlich vor Gericht.
Die Richter entschieden, es sei zwar allgemein bekannt, dass solche Arbeiten nicht geräuschlos und nicht ohne Schmutz ablaufen, doch sei jeder Fall dieser Kategorie im Einzelnen zu prüfen. Deshalb sah das Gericht eine nur durchschnittliche Minderung von 16 Prozent für die betreffenden Monate als nicht ausreichend an, wie es die Vermieterin zulassen wollte. Vielmehr sei die von den Mietern vorgenommene Minderung von knapp 30 Prozent nicht zu beanstanden. Kein Grund also für die Mieter nachzahlen zu müssen.
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wob. on 07/28 at 07:15 PM
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Die Signale von Alzheimer - Das Vergessen macht nicht halt
Nicht jeder, der vergisst, geht auch ins Vergessen. Vielleicht könnte man ihn so umschreiben, den Unterschied zwischen der dem Menschen normalen Vergesslichkeit und der Demenzerkrankung namens Alzheimer. Denn wer kennt es nicht, das Vergessen einer Telefonnummer, eines Namens, eines wichtigen Termins. Der Mensch an sich ist eben auch vergesslich, dies gehört zum Menschsein dazu. Schlimm ist jedoch, wenn die Vergesslichkeit zum Vergessen wird. Wann dies soweit ist und der Weg Richtung Alzheimer beschritten wird, zeigen einige Signale, die wir Ihnen hier auch nennen möchten. Sollte eines dieser Signale auftreten, sollte umgehend der Weg zum Hausarzt und zum Neurologen gegangen werden. Denn: Je später Alzheimer erkannt wird, desto schneller findet die Reise statt in das völlige Vergessen…
Das Problem Wortfindung
Dieses vertrackte Wort, das einem absolut nicht mehr einfallen will. Man kannte es doch vorher noch. Aber dann ist es weg. Dies ist etwas, das zum Alltag gehört und zum Beispiel auch aufgrund von Stress bei jedem Menschen auftreten kann. Ein an Alzheimer Erkrankter jedoch unterscheidet sich hiervon dann dadurch, dass er nicht nur das Wort „nicht mehr findet“, sondern es regelrecht vergisst. Der Erkrankte verwendet stattdessen dann falsche Wörter oder kreiert gleich ganz neue Worte, die es im Sprachgebrauch so gar nicht gibt. Hinschauen sollten Angehörige außerdem beim Thema Wörter, wenn ein Mensch immer wieder deutlich ausweicht, wenn es um das Erklären einer Sache geht, weil ihm die Wörter dazu fehlen.
Vergesslichkeit oder das Vergessen?
Den Namen eines Bekannten vergessen, das kann jedem passieren. Ich zum Beispiel konnte mich die ersten Monate der Behandlungszeit einfach nicht an den Namen meines Hausarztes erinnert, er war immer wie weggeblasen. Inzwischen bin ich aus dieser Vergesslichkeit wieder aufgetaucht und kenne ihn nach Jahren der Behandlung sehr gut, ebenso wie die Telefonnummer seiner Praxis. Bei einem Alzheimer-Erkrankten ist dies jedoch anders. Hier wird nicht nur der Name vergessen, sondern irgendwann geht auch der Bezug zu der Person verloren, die den Namen trägt. Die Person wird schlichtweg als Ganzes vergessen und dem Vergessen preisgegeben. Vielen Demenzerkrankten ist es eigen, dass sie irgendwann damit anfangen, Personen dann zu verwechseln und nahestehende Menschen plötzlich mit Namen von Personen aus ihrer Vergangenheit zu bezeichnen. Das Gedächtnis wird nach und nach ausgelöscht. Vom Heute ins Gestern und immer mehr verliert der Mensch dabei sein Erinnerungsvermögen, bis er wieder zum kleinen Kind wird. Gerade Angehörige kommen damit meist gar nicht klar, was auch verständlich ist. Hier sollte gründlich darüber nachgedacht werden, ob nicht statt der Pflege bei den Kindern zuhause die Pflege in einem speziellen Alzheimer-Heim oder zumindest in einer darauf spezialisierten Alzheimer-Station in einem Seniorenpflegeheim gewählt werden sollte. Oft sind die Erkrankten hier besser aufgehoben, da man auf ihre ganz anders werdenden Bedürfnisse eingehen kann.
Weitere Signale für eine mögliche Erkrankung an Altersdemenz sind:
Der Verlust der Orientierung
Der Weg nach Hause wird vergessen, das Jahr, der Monat, die Jahreszeit. Alles verschwindet und damit auch die Orientierung an diese Zeit- und Lebensräume. Doch gerade diese braucht ein Mensch, um einen Halt zu haben. Der Alzheimer-Erkrankte hat diesen Halt nicht mehr und verliert sich in einer Orientierungslosigkeit, aus der er selbst irgendwann keinen Weg mehr finden kann.
Die Persönlichkeit verändert sich
Bis heute kann niemand wirklich sagen, wieso sich die Persönlichkeit eines Menschen als Folge der Demenzerkrankung verändert. Doch sie verändert sich, das ist Fakt. So kann aus einem jahrzehntelang sanften Menschen ein aufbrausender, cholerischer Mensch werden. Auch dies kann ein wichtiges Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung sein.
Der Alltag wird zur Last
Der Herd wird angeschaltet, aber nicht mehr ab. Das ist fast jedem schon einmal passiert. Dem an Alzheimer Erkrankten ist es jedoch eigen, dass dies nicht nur einmal passiert, sondern dann immer wieder, weil er sich an seinen Fehler einfach nicht erinnern kann. Der Herd wird einfach vergessen, die dazugehörige Tätigkeit, das Kochen, dann oft auch. Hier sollten Angehörige ganz schnell aufhorchen, damit der Demenzerkrankte nicht sich selbst oder auch noch andere in Gefahr bringt. Aber auch das Anziehen stellt irgendwann eine Last dar. Da werden Kleidungsstücke falsch herum angezogen, zwei verschiedene Schuhe getragen oder möglicherweise gar ein Kleidungsstück einfach vergessen.
Wenn ein Angehöriger eines oder gleich mehrere dieser Anzeichen zeigt, sollte um seinetwillen der Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Demenzerkrankung heutzutage leider immer noch oft tabuisiert wird, so ist dennoch eine gute Behandlung wichtig. Deshalb sollte der Weg zum Arzt auf keinen Fall gescheut werden, auch wenn es auf den ersten Blick fast ein wenig peinlich sein mag. Es dient nicht nur dem Erkrankten, sondern auch den Angehörigen selbst. Denn eines ist sicher: Ein Übersehen oder Verdrängen der Symptome ist hier genau der falsche Weg.
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Christel on 07/28 at 05:10 PM
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HELVETIA mit neuer All-Inclusive-Versicherung für Hotels
In ihr Programm aufgenommen hat die HELVETIA seit Kurzem die neuartige MultiLine-Police mit individuell kombinierbaren Lösungen für perfekte Sicherheit für Hoteliers und Gastwirte. Es gibt diverse Versicherungsbausteine, die sich in Kombination als auch einzeln abschließen lassen und daher für Cafés, Hotels, Pensionen, Gaststätten, Restaurants und sogar Eiscafés bestens geeignet sind. Kostspielige Versicherungslücken können lediglich durch den Besitz eines Versicherungsscheins für Betriebs- und Umwelthaftpflicht-, Betriebsschließungs-, Sach-, Ertragsausfall-, Elektronik- und auch Glasversicherung vermieden werden, so zumindest das Versicherungsunternehmen. Bei Hotels und Gaststätten ist die Zahl und Art der möglichen Haftpflichtschäden immens. Aus diesem Grunde wurde die Betriebshaftpflichtversicherung der Helvetia auch sehr weit angelegt.
Die Betriebsschließungsversicherung übernimmt beispielsweise Schäden, die bei Entseuchung oder Desinfektion entstehen, und auch weitere laufende Kosten wie Löhne und Pacht. Auch der Diebstahl von Angestellten- und Gästeeigentum ist bis zu einer Höhe von insgesamt 30.000 Euro mitversichert. Bis zu 400 Euro pro Tag und Gast ist sogar der Besitz von Restaurantbesuchern versichert. Selbst wenn das Kühlgut durch einen Stromausfall verderben sollte, wird der entstehende Schaden von der HELVETIA All-Inclusive-Versicherung übernommen. Die Sach- und Ertragsausfallversicherung kommt hingegen für Schäden bei Brand, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel, Einbruch oder Vandalismus auf. Diese neue Offerte der HELVETIA ist also eine sehr lohnenswerte Anschaffung im Versicherungsbereich.
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Saskia on 07/28 at 04:46 PM
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Auto-Police für Fahranfänger
In einer der vergangenen Ausgaben beschäftigte sich die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift “Test” mit Thema Kfz- Policen für junge Leute. Dabei wurden einige Tipps gegeben, wie Fahranfänger bei der Auto- Versicherung sparen können. Unter anderem ist es wichtig, bereits beim Autokauf darauf zu achten, in welcher Typklasse das favorisierte Auto eingeordnet ist. Umso geringer die Typklasse ist, desto preiswerter ist regelmäßig auch die Police.
Einige Versicherungsgesellschaften haben einen sogenannten Elternrabatt in ihrem Programm. Bei diesem sind die Konditionen für die Fahranfänger wesentlich günstiger, sollte die Möglichkeit bestehen, dass sie sich über die Eltern mitversichern. Daher sollten sie sich unbedingt erkundigen, ob ein Preisnachlass geboten wird, falls sie das eigene Fahrzeug ebenfalls bei der Gesellschaft versichern lassen. Auch ein absolviertes Sicherheitstraining wird bei einigen Versicherungen mit einem zusätzlichen Rabatt belohnt.
Ein weiterer Tipp, der von der Stiftung Warentest gegeben worden ist: Ältere Fahrer, die über einen längeren Zeitraum unfallfrei gefahren sind, werden durch ihre Versicherung in eine bessere Schadensfreiheitsklasse eingestuft. Diese Einstufung kann auf einen Fahranfänger übertragen werden, jedoch kann das lediglich für die Zeitspanne angewendet werden, für die der jüngere Fahrer den Führerschein bereits besaß. Sollte beispielsweise ein Autofahrer seit drei Jahren die Fahrerlaubnis besitzen, darf die Übertragung in eine günstige Schadensfreiheitsklasse ebenfalls nur für die drei Jahre stattfinden, dabei ist es vollkommen gleich, ob der ältere Fahrer drei oder 30 Jahre günstiger eingestuft ist.
Bei Auslandsreisen ist die sogenannte Mallorca-Versicherung ratsam. Diese Versicherung ist in den Fällen sinnvoll, wenn beispielsweise ein Schaden durch einen Unfall mit einem Mietwagen im Ausland entsteht. Die Versicherungssummen in den Mietwagenverträgen sind meist sehr gering, weswegen in der Mallorca-Police die deutschen Versicherungssummen zugesichert werden.
Häufig fahren Fahranfänger ältere Wagen, für welche der Abschluss einer Kaskoversicherung nicht erstrebenswert ist. Die Teilkaskoversicherung, die unter anderem einen Diebstahlschaden abdeckt, ist Aussagen der Stiftung Warentest nach unnötig, schließlich werden ältere Autos eher nicht gestohlen. Die Vollkaskoversicherung erfüllt diese Kriterien. Sie übernimmt bei einem selbstverschuldeten Unfall den Schaden am eigenen Auto, doch das ist bei älteren nicht lohnenswert.
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Saskia on 07/28 at 04:38 PM
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Freisprech-Einrichtung oder Handy im Auto - der kleine Unterschied!
Vierzig Euro zahlen täglich viele hundert Kraftfahrer, weil sie mit dem Handy erwischt oder einfach nur entdeckt wurden. Eine Freisprech-Einrichtung kann jedoch rechtlich nicht mit einem Mobil-Telefon gleichgesetzt werden. Das entschied das OLG Bamberg und gab damit einem Autofahrer recht, der mit der Freisprech-Einrichtung am Ohr ertappt wurde.
Da eine Freisprecheinrichtung nicht als Telefon gelte, kann derjenige, der beim Telefonieren im Auto seine Freisprecheinrichtung nur kurzfristig hält, nicht mit einem Bußgeld belegt werden. Dieses Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg vom 5. November 2007 (AZ: 3 Ss OWi 744/07) ist jetzt wohl rechtskräftig und wurde jüngst vom Deutschen Anwaltverein (DAV) veröffentlicht.
Der Fall: Ein Autofahrer ließ sich eine Freisprecheinrichtung installieren. Als es während eines angenommenen Telefonats zu einer Funktionsstörung in der Freisprecheinrichtung kam, nahm der Fahrer an einer roten Ampel das Gerät kurzfristig in die Hand, hielt es ans Ohr und telefonierte. Deswegen verurteilte ihn das Amtsgericht zu einem Bußgeld, weil er damit unerlaubt ein Mobil- oder Autotelefon benutzt habe. Das Gericht erkannte, das es keinen Unterschied mache, ob man das Handy oder die Freisprecheinrichtung in die Hand nehme, entschied die erste Instanz.
Das nun sah das Oberlandesgericht auf die Berufung hin anders. Die Richter betrachteten es als willkürlich, eine Freisprecheinrichtung einem Handy gleichzusetzen. Voraussetzung für das verbotene Telefonieren im Auto sei laut Gesetzgeber das “Benutzen” eines Handys. Von Wortsinn her erfordere aber ein “Benutzen” die Nutzung der Tasten eines Mobiltelefons. Das Gesetz erwähne aber kein anderes Gerät, wie etwa eine Freisprecheinrichtung. Zudem könne ein solches Gerät gar nicht wie ein Handy “benutzt” werden.
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wob. on 07/28 at 03:21 PM
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Haftpflichtversicherung schützt alle in häuslicher Gemeinschaft
Es ist sicher nicht der berüchtigte Blumentopf, der von der Fensterbank fällt und zu Sach- oder Personenschaden führt. Es sind die kleinen fahrlässigen Situationen, die wegen Unaufmerksamkeiten oder Nachlässigkeit großen Schaden verursachen können. Sei dies beim Mountain-Biken oder bei der Kehrwoche, beim Nicht-Schneeschippen (auch das kommt wieder!) oder beim Auszug aus der bisherigen Wohnung. Wer noch so gewissenhaft ist oder es sein will, hat man mal einen schlechten Tag, ist in Eile, müde und abgespannt oder ist aus einem anderen Grund nicht richtig bei der Sache! Das schädigende Ereignis ist eingetreten!
Der Verursacher haftet dann auch mit seinem gesamten Vermögen und seinem Einkommen, weil er eben die Haftpflicht hat. Schadenszahlungen sind dann nicht immer nach nur wenigen Monaten beendet; Leistungen aus persönlicher Schadensregulierung können einen das ganze Leben begleiten. Die Verpflichtung zum Schadenersatz kann sogar auf Erben übergehen. Die Haftpflicht ist nun auch nicht immer von einem Verschulden abhängig. Die ausgleichende Haftpflichtversicherung bietet auch den Schutz gegen Schadenersatzansprüche, die sich aus den gesetzlichen Bestimmungen ergeben.
Als Definition versteht man unter Haftpflicht die gesetzliche Verpflichtung, den Schaden zu ersetzen, den man einem anderen zugefügt hat, z. B. durch Unvorsichtigkeit, Leichtsinn oder auch wegen Vergessens. Die wichtigste Bestimmung über die Schadenersatzpflicht regelt § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Darin heißt es:
Wer einem anderen schuldhaft einen Schaden zufügt, muss den Schaden ersetzen (Verschuldenshaftung). Bei Kindern regelt § 828 BGB die Haftung in Abhängigkeit vom Alter des Kindes. Kinder unter 7 Jahren sind für die von ihnen angerichteten Schäden grundsätzlich nicht verantwortlich; man kann sie dafür nicht haftbar machen. Es sein denn, sie sind grob schadens-geneigt (was zu beweisen wäre) Kinder zwischen 7 und 18 Jahren haften nur, wenn sie die nötige geistige Einsicht haben.
Wer mindestens 18 Jahre alt ist, ist für Schäden, die er verschuldet hat, voll verantwortlich. Für Schäden, die Minderjährige unter 18 Jahren verursachen, haften - evtl. neben den Minderjährigen selbst - die Aufsichtspflichtigen, also Eltern, Pflegeeltern, Lehrer oder auch andere (§ 832 BGB), wenn sie nicht beweisen können, dass sie bei der Führung der Aufsicht die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet haben (Verschuldenshaftung mit umgekehrter Beweislast).
Da die Haftung in der Höhe im allgemeinen nicht begrenzt ist, muss grundsätzlich der tatsächliche Schaden ersetzt werden !
Als klassische (wenn auch eher bescheidene) Beispiele aus der Schadenspraxis sind immer wiederkehrend:
- Sie haben den Gehweg vor Ihrem Haus ist nicht geräumt / gestreut und ein Passant verletzt sich.
- Sie sind bei Freunden zu Besuch und beschädigen den Teppich z.B. durch Zigarettenasche oder Sie stolpern durch eigenes Verschulden im fremdem Haushalt und Verschütten von Rotwein an die Wohnzimmerwand.
- Sie verursachen als Fußgänger oder als Radfahrer einen Verkehrsunfall.
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wob. on 07/28 at 03:12 PM
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Teil Vier der Olympischen Smog-Spiele
Man könnte wirklich darüber lachen, wenn es nicht so ernst wäre. So sagte der Vizechef des Umweltschutzamts von Peking, Du Shaozhong, am Samstag: “Gute Luftqualität heißt nicht zwingend blauer Himmel. Wir können eine gute Qualität der Luft während der Spiele garantieren“. Bei solchen Worten bleibt einem denkenden Menschen das Lachen dann doch im Halse stecken. Und weiter im Text: “Wir sollten die Luftverschmutzung auf der Basis wissenschaftlicher Fakten bewerten. In einem dampfigen Badezimmer sieht man häufig auch nicht gut, trotzdem würde niemand das auf Luftverschmutzung schieben”, erklärte er den nicht sonnigen Himmel dann einfach als klare Luft.
Seit einer Woche existiert nun folgendes Bild auf Pekings Straßen: Die Hälfte der privaten Fahrzeuge wurde aus dem Straßenverkehr verbannt. An den geraden Tagen dürfen nur noch die Fahrzeuge mit den geraden Kennzeichen-Nummern fahren, an den ungeraden Tagen nur noch jene mit den ungeraden Zahlen auf ihrem Nummernschild. Fakt ist jedoch: Die Luftverschmutzung ist immer noch mehr als doppelt so hoch wie der Messwert für Feinstaub, den die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, herausgegeben hat. In Peking liegt man mit mehr als 100 Mikrogramm eindeutig über den als gerade noch gesundheitsverträglichen 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter.
Den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2008 bekam China übrigens im Jahr 2001. Damals wurden grüne Spiele versprochen. Tja, da hätten die Funktionäre wohl genau hinhören sollen. Grün bedeutet im Fall von Peking nämlich nicht reine Luft und gesunde, auf normaler Umgebung wachsende Pflanzen. Nein. Über 40 Millionen Kübel mit Blumen sollen nun für das Grün sorgen. Fast wieder ein neuer Witz, über den man, wenn es eben nicht so ernst wäre, lachen könnte. Die Luft wird dadurch nicht besser werden. Die Belastung für die Athleten, unter anderem für ihre Atemwege, wird enorm sein. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit drei neuen U-Bahnlinien wird sicher ein wenig für Entlastung sorgen, irgendwann in der Zukunft. Nicht aber bereits kurz nach der Einweihung vor wenigen Tagen. Und vor allem nicht dadurch, dass damit nur ein begrenzter Personenkreis durch die die Straßen von Peking fahren darf.
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Christel on 07/28 at 02:27 PM
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Kooperation zwischen Dresdner Bank und Planethome
Die zum Allianz-Konzern gehörende Dresdner Bank sowie der Immobilienvermittler Planet Home werden künftig im Raum Nürnberg sowie in Nordbayern miteinander kooperieren. Bislang erstreckte sich die Partnerschaft lediglich auf das Ballungsgebiet München und den südbayrischen Raum.
Künftig wird es nach Angaben der Unternehmen Kunden in ganz Bayern möglich sein, in jeder der 110 Filialen der Dresdner Bank nicht nur Beratung und Angebote zur Immobilienfinanzierung zu erhalten, sondern darüber hinaus auch Erwerb und Veräußerung unmittelbar über die Bank abzuwickeln. Der Service der Dresdner Bank reicht von der Vermittlung einer Transaktion bis zum Notarvertrag.
Der Vorteil für die Kunden liegt nach Einschätzung der beiden Kooperationspartner in den Synergieeffekten, die durch den Zusammenschluss realisiert werden. Neben der Bündelung sämtlichen relevanten Know-hows im Bereich der Bau- und Kauffinanzierung sowie der klassischen Maklertätigkeit werden Vorteile insbesondere durch die künftig bessere Verzahnung der für erfolgreiche Aktivitäten auf dem Immobilienmarkt wichtigen Kontakte wahrgenommen. Das jahrelange Know- How und die Erfahrung von Vermittlern und Bankern ermöglicht eine effiziente Gestaltung von Transaktionen.
Der Immobilienmarkt in Deutschland ist nach Ansicht von Experten nicht von Krisensymptomen betroffen, wie es derzeit in den USA und einigen anderen Ländern Europas der Fall ist. Durch das deutlich defensivere Finanzierungssystem hierzulande werden sich die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Hypothekenkrise als Konsequenz der in vielen Ländern geplatzten Immobilienblase in Grenzen halten. Deutsche Immobilien sind nach Ansicht von Fachleuten vielmehr attraktiv und bieten insbesondere im Hinblick auf das gegenwärtig noch immer moderate Zinsniveau Spielraum für vorteilhafte Transaktionen.
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Gerald on 07/28 at 07:40 AM
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Direct Line übernimmt Ontos Autos
Die in Teltow ansässige Direct-Line Versicherung übernimmt den KFZ-Bestand der Ontos Versicherung und setzt damit eigenen Angaben zufolge die Expansionsstrategie fort. Die rund 70.000 Verträge bedeuten einen Anstieg bei der Zahl der Verträge und der Prämien um jeweils rund 25 Prozent. Die Transaktion wird Direct Line zufolge rückwirkend zum 01. Januar 2008 durchgeführt und bedarf noch der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen.
Im zurückliegenden Jahr konnte die Assekuranz die Summe der Beitragseinnahmen um rund 2,7 Prozent auf 117,4 Millionen Euro steigern und rangiert damit deutlich über dem Durchschnitt des in einer Phase der Konsolidierung befindlichen Marktes.
Der Zukauf geht nach Angaben des Unternehmens mit einer Aufstockung der Zahl der beschäftigten Mitarbeiter um rund zehn Prozent einher, sodass mit der Schaffung von dreißig neuen Stellen zu rechnen ist. Das Bestreben der Direct Line ist es nach Aussage des Vorstands, Synergien sowie Kostendegressionseffekte zu realisieren und damit sowohl die strategische Marktposition als auch das Bilanzergebnis deutlich zu verbessern.
Das Unternehmen ist einer der größten Direktversicherer in Deutschland und seit dem Jahr 2002 auf dem hiesigen Markt aktiv. Neben KFZ-Policen offeriert die Assekuranz auch private Haftpflicht- und Rechtschutzversicherungen.
Der Markt für Autoversicherungen gestaltet sich nach Einschätzung von Branchenkennern gegenwärtig außerordentlich schwierig. Der Wettbewerb ist gekennzeichnet von einem signifikanten Preisdruck, der aus dem schwieriger gewordenen Umfeld für die Akquise von Neukunden resultiert und sich dadurch für Zusammenschlüsse und Übernahmen wie im Fall von Direct Line und Ontos Versicherung aus betriebswirtschaftlicher Sicht anbietet.
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Stefan on 07/28 at 07:38 AM
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Europa auf Erfolgskurs
Der Kölner Direktversicherer Europa befindet sich auch weiterhin auf Erfolgskurs. Das Unternehmen vermeldete eine außerordentlich positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr, wobei sich sowohl das Geschäft mit Lebens- als auch mit Sachversicherungen als tragende Säule erwies. Europa verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Zuwachs bei den Beiträgen zu Lebensversicherungen um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf einen Gesamtbetrag von 295 Millionen Euro. Die Kölner Assekuranz konnte sich damit deutlich besser entwickeln als der Gesamtmarkt, der im Betrachtungszeitraum um lediglich 0,7 Prozent zulegte. Sowohl Risikolebensversicherungen als auch Rentenversicherungen gegen Einmalanlage entwickelten sich signifikant besser als im Branchendurchschnitt.
Wesentlichen Beitrag zum guten Ergebnis leistete wie auch in den Vorjahren eine außerordentlich geringe Stornoquote, die von 2,5 Prozent im Vorjahr auf 2,2 Prozent im Berichtsjahr gesenkt werden konnte. Im Durchschnitt beträgt die Stornoquote im Versicherungsmarkt rund sechs Prozent. Das Unternehmen Europa interpretiert die signifikante Abweichung als Indiz für die außerordentlich hohe Kundenzufriedenheit bei Europa.
Das Ergebnis nach Steuern konnte von 136 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 144 Millionen Euro gesteigert werden. 135 Millionen und damit mehr als 90 Prozent des Bruttoergebnisses stellte der Versicherer seinen Kunden in Gestalt einer Überschussbeteiligung zur Verfügung.
Auch das Segment der Sachversicherungen im Europa-Konzern entwickelte sich positiv. Das Unternehmen ist hier insbesondere im Bereich der KFZ-Versicherungen tätig und sieht seine Entscheidung, sich an dem intensiven Preiskampf im Segment nicht zu beteiligen, als richtige Entscheidung an: Zwar waren die Beiträge rückläufig – die Schadenquote allerdings sank relativ stärker, sodass eine Zunahme des Ergebnisses zu verzeichnen ist.
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Stefan on 07/28 at 07:32 AM
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Die Pflegeversicherung ist in Österreich noch ein Stiefkind
Wie bei allen Änderungen an bestehenden Systemen bedurfte auch die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung zum 1. Juli dieses Jahres vieler Debatten und endloser Diskussionen. Das, was man jetzt auf den Weg gebracht hat, dürfte nach Einschätzung von Experten in rund sechs Jahren allerdings wieder hinfällig sein und muss nachgebessert werden. Immerhin gibt es in der Bundesrepublik eine Pflegeversicherung auf breiter Basis. In Österreich ist man noch weit davon entfernt und sich nicht einmal im Klaren darüber, welche Kosten durch die Pflege in den kommenden Jahren auflaufen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo), kann nur grobe Zahlen nennen und die gehen von einer Kostensteigerung bis 2030 in Höhe von 66 bis 200 Prozent aus. Macht umgerechnet zwischen 5,4 und 9,98 Milliarden Euro pro Jahr.
Drei Szenarien wurden durchgespielt, um zumindest einigermaßen Gewissheit zu erlangen, in welche Richtung sich die Ausgaben für die Pflege entwickeln. Ausgangspunkt waren 3,3 Milliarden Euro, die 2006 in Österreich ausgezahlt wurden, und die Zahl derer, die Pflegegeld bezogen. 400.000 Menschen sind es aktuell. Ausgehend von der prognostizierten demographischen Entwicklung rechnet das Wifo mit 66,5 Prozent mehr Pflegegeld-Empfängern im Jahr 2030. Da stellt sich die Frage, ob die öffentliche Hand bei unseren Nachbarn überhaupt in der Lage ist, diese Kosten zu stemmen. Eine gesetzliche Pflegeversicherung wie in Deutschland lehnt man derzeit noch ab.
Dafür ergreifen die Versicherungsunternehmen in Österreich die Chance. Zwölf Assekuranzen haben inzwischen eine private Pflegeversicherung im Angebot und bewerben sie – eher zurückhaltend – als eigenständiges Produkt. Große Erfolge haben die Konzerne damit noch nicht verbuchen können. Die Zahl der Verträge liegt bei 39.000. Eine vergleichsweise magere Ausbeute mit sehr viel Luft nach oben. Der Referent für Bank- und Versicherungsdienstleistungen der Arbeiterkammer, Christian Prantner, sieht das Problem in der Komplexität der Verträge. Sie seien zu kompliziert. Von den 400 Anfragen täglich betreffe keine einzige die private Pflegeversicherung.
In gewisser Weise haben die Unternehmen auf Sand gebaut. Sie kennen die Schwierigkeiten und nennen sie auch beim Namen: Wie viel kostet die Pflege eigentlich? Diese Zahl kennen weder Politiker noch Versicherungen. Das liege unter anderem daran, dass das Thema von der Politik nur halbherzig in Angriff genommen werde. Bei der Generali Gruppe spricht man gar von politischer Verunsicherung. Niemand wisse, ob vielleicht doch ein staatliches Modell entwickeln würde. Zudem sei die Pflege noch nicht in das Bewusstsein der Österreicher gerückt. Guter Dinge ist man dennoch. Die normale Pensionsvorsorge sei auch nur stockend angelaufen. Hoffnungen macht sich die Branche auf staatliche Anreize, die einen Vertragsabschluss attraktiver machen sollen.
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Andre on 07/28 at 05:09 AM
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Bau und Immobilienkauf: Bedeutung des Objektzustands
Beim Kauf oder Bau einer Immobilie geht es meist um sehr viel Geld. Die Kosten eines solchen Vorhabens belaufen sich im Durchschnitt auf rund 200.000 Euro – also mehr Geld, als die meisten Leute besitzen. Aus diesem Grund sind sie dazu gezwungen, Darlehen aufzunehmen, die sie über viele Jahre hinweg zurückzahlen. Bei so hohen Geldbeträgen gilt es, kein Risiko einzugehen, schließlich geht es aus finanzieller Sicht um die eigene Existenz.
Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, auf den Zustand von Immobilien zu achten – denn nichts ist schlimmer als eine Immobilie, die nicht bewohnt werden kann und auch noch laufende Kosten verursacht. Die Wirtschaftswoche schreibt in ihrer aktuellen Printausgabe, auf welche Punkte im Bezug auf den Objektzustand bei Kauf oder Bau zu achten ist. Die wichtigsten Aussagen sollen im Folgenden zusammengefasst wiedergegeben werden.
Immobilienkäufern wird dazu geraten, ein Objekt mehrmals und möglichst genau zu besichtigen, bevor ein Kaufvertrag unterschrieben wird. Am besten ist es, die Immobilien zusammen mit einem Sachverständigen zu besichtigen: Dieser kann auf Mängel aufmerksam machen, die man als Nicht-Immobilienexperte übersehen würde. Als Beispiele für typische Mängel dieser Art sollen an dieser Stelle schlechte Bausubstanzen oder versteckter Schimmel genannt werden.
Wie einleitend bereits erwähnt wurde, gilt es auch für Bauherren, sich entsprechend abzusichern. Für sie bedeutet dies, mit den am Bau beteiligten Unternehmen, möglichst detaillierte Verträge zu schließen. Die Baubeschreibung sollte besonders ausführlich sein und exakt wiedergeben, wie bestimmte Arbeiten ausgeführt werden und welche Materialien zum Einsatz gelangen. So ist man als Bauherr auf der sicheren Seite: Wenn es später zu Abweichungen kommt, existiert eine vertragliche Grundlage, mit der man notfalls auch vor Gericht ziehen kann.
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Jochen on 07/28 at 05:05 AM
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