Advanced Search

Juli 2008
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Dienstag, Juli 29, 2008

Bauträger muss Zeitplan vorlegen

Gerät ein Bauträger bei der Erstellung eines Objektes für einen Kunden in zeitlichen Verzug und mahnt der Kunde diesen Mangel schriftlich unter Fristsetzung ab, muss der Bauträger seinem Auftraggeber nach Möglichkeit binnen einer Woche einen schriftlichen Zeitplan vorlegen, der detailliert Information darüber gibt, wie lange der Bauprozess unter Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten noch dauern wird. Dies meldet der Service „Recht und Steuern“ der LBS unter Berufung auf den Zivilsenat des OLG Hamm.

Der Bauträger müsse im Falle des Verzugs bei der Aufstellung eines Zeitplanes auch Doppelschichten, Sonntagsarbeit sowie Mehrbesetzung einkalkulieren. Für Bauträger wird damit die pünktliche Fertigstellung eines Bauvorhabens umso wichtiger: Im zugrunde liegenden Fall stritten ein Auftraggeber und das ausführende Bauunternehmen um ein in Dresden zu erstellendes Objekt am Elbufer, das einen Gegenwert von 700.000 Euro verzeichnen sollte. Durch Verzögerungen im Bauprozess kam es zu Streitigkeiten zwischen den involvierten Parteien; die Auseinandersetzung endete schließlich vor Gericht.

Für Bauherren ist ein zeitlicher Verzug oft mit gravierenden Kosten verbunden. Durch den verlängerten Prozess bis zur endgültigen Fertigstellung verteuert sich die Finanzierung durch die darlehensgebende Bank oft erheblich; zusätzlich sind Aufschläge für verschiedene Versicherungspolicen, wie beispielsweise die Rohbauversicherung, zu leisten. Bei signifikanten Verzögerungen sind auch Schwierigkeiten mit dem involvierten Kreditinstitut denkbar, das sein Engagement einem gestiegenen Risiko ausgesetzt sieht. Die rasche Reaktion auf eine etwaige Rückfrage der Bank in Verbindung mit einem detaillierten und verbindlichen Zeitplan seitens des Bauträgers ist für Bauherren aus diesem Grunde ratsam.

Posted by Stefan on 07/29 at 07:29 AM
Haus & Bau • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

2009 kein Krankentagegeld für Selbstständige

Die Gesundheitsreform bringt für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte selbstständig Tätige eine schmerzliche Neuerung mit: Ab dem nächsten Jahr entfällt der Anspruch auf Krankentagegeld. Für Unternehmer, die keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten wie es bei Angestellten der Fall ist, kann dies mitunter eine existenzielle Bedrohung bedeuten.

Selbstständige können künftig nur noch dann in den Genuss der finanziellen Absicherung für den Krankheitsfall gelangen, wenn sie sich für einen Wahltarif der GKV entscheiden. In einem solchen muss mindestens für drei Jahre verweilt werden; ein Sonderkündigungsrecht im Falle einer Beitragsanpassung besteht nicht. Auch der Wechsel in eine private Assekuranz ist während dieser Zeit ausgeschlossen.

Private Krankenversicherungen bieten Selbstständigen die Möglichkeit, einen speziellen Tarif abzuschließen, der ausschließlich die Entgeltsicherung im Krankheitsfall garantiert. Die Central Krankenversicherung mit Sitz in Köln beispielsweise bietet eine Police an, die eine Zahlung bei krankheitsbedingtem Ausfall ab der vierten Woche bzw. im Falle eines stationären Aufenthaltes bereits ab dem achten Tag beinhaltet. Mit einer solchen Versicherung lassen sich existenzielle Risiken auch in Zukunft absichern.

Die Kosten derartigen Versicherungsschutzes lassen sich in voller Höhe steuerlich geltend machen und fallen damit unter dem Strich moderat aus. Alternativ zu den Spezialtarifen können freiwillig Versicherte auch eine Vollkostenversicherung abschließen. Hier sind allerdings umfangreichere Überlegungen notwendig; für ältere Versicherungsnehmer beispielsweise lohnt sich der Wechsel oft nicht.

Einen Versicherungsschutz für den Krankheitsfall gänzlich außer Acht zu lassen, halten Experten in jedem Fall für fahrlässig. Bei einer gravierenden Erkrankung, die eine mehrmonatige Arbeitsunfähigkeit nach sich zieht, kann die wirtschaftliche Existenz vernichtend in Mitleidenschaft gezogen werden.

Posted by Gerald on 07/29 at 07:28 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

PKV-Award 2008: Barmenia wieder Nr.1

Die Barmenia Versicherung konnte in diesem Jahr erneut den PKV-Award für ihre Krankenvollversicherung gewinnen und interpretiert dies als Bestätigung überdurchschnittlich guter Leistungen. Der PKV-Award wird von der AssCompact, der SMARTcompagnie sowie den Wickert Instituten verliehen und bezieht sich auf eine Umfrage unter 500 freien Vermittlern im Bereich der privaten Krankenversicherung, die nach den Kriterien Abwicklung, Produktmanagement, Unternehmensführung sowie Vertriebsunterstützung befragt werden.

Das gute Abschneiden der Barmenia resultiert aus positiver Resonanz in allen der vier genannten Bereiche. Für Privatkunden bietet die Auszeichnung die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Assekuranzen zu werfen und sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, inwieweit die beworbenen Leistungen in der täglichen Praxis umgesetzt werden.

Die umfassende und vor allem unabhängige Bewertung von privaten Krankenversicherungen gewinnt nach Einschätzung von Experten zunehmend an Bedeutung, da nicht nur das Leistungsspektrum insgesamt, sondern insbesondere auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Tarife stetig wächst. Für Verbraucher wird es dadurch zunehmend schwieriger, eine Lösung zu finden, die nicht nur das zu den persönlichen Bedürfnissen passende Leistungsspektrum vollständig abdeckt, sondern darüber hinaus auch eine günstige Kostenstruktur aufweist. Durch die Änderungen im Zuge der Gesundheitsreform und den dadurch verursachten Beitragsanstiegen in der gesetzlichen Krankenversicherung rechnen viele Branchenkenner mit einem verstärkten Zulauf zu den privaten Assekuranzen. Dieser birgt das Risiko zu teurer Tarife.

Verbraucher, die von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchten, sind daher gut beraten, sich im Vorfeld ausführlich zu informieren. Der PKV-Award jedenfalls ist ein Indiz für Qualität und ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis.

Posted by Stefan on 07/29 at 07:19 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Immobilienfinanzierung: Verbraucher sind bei Direktbanken sehr vorsichtig

Im Bereich der privaten Baufinanzierung ist es in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Änderungen gekommen. Diese Änderungen sind vor allem auf die Direktbanken zurückzuführen, die mit allen Mitteln darum kämpfen, in diesem Segment entweder Fuß zu fassen oder ihre bisherigen Marktanteile auszubauen. Dies gelingt ihnen in erster Linie dadurch, indem sie mit besonders attraktiven Darlehenskonditionen aufwarten. Weil die Direktbanken auf ein ganz anderes Geschäftsmodell setzen und somit keine teuren Filialnetze unterhalten müssen, befinden sie sich in der Lage, besonders günstige Immobiliendarlehen anzubieten.

Diese Entwicklung ist an den potentiellen Darlehensnehmern selbstverständlich nicht einfach vorbeigezogen: Mittlerweile wissen sehr viele Bauherren und Immobilienkäufer, dass sie durch den Abschluss ihrer Baufinanzierung bei einer Direktbank gegenüber dem Abschluss bei einer regionalen Bank sehr viel Geld sparen können. Der Zinsvorteil, den man durch eine Direktfinanzierung erlangt, kann sich wirklich sehen lassen: Verallgemeinert kann gesagt werden, dass man durch eine Direktfinanzierung einen Zinsvorteil von durchschnittlich 0,4 Prozent erzielt. Dies mag sich zunächst nicht unbedingt sehr beeindruckend anhören, doch bei einem durchschnittlichen Finanzierungsvolumen von 140.000 Euro kann dieser Zinsvorteil im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit des Darlehens zu einer Ersparnis von mehreren tausend Euro führen.

Dennoch ist ein Großteil der Darlehensnehmer sehr zurückhaltend, wenn es um die Finanzierung über eine Direktbank geht. Vielen ist es schlichtweg nicht geheuer, ein solch hohes Darlehen bei einem Direktfinanzierer abzuschließen. Der Hauptgrund ist die fehlende Nähe zur Bank: Etlichen Verbrauchern ist es lieber, wenn sie bei Fragen oder Schwierigkeiten einen Berater direkt vor Ort aufsuchen können.

Allerdings wird dieser Vorteil der Baufinanzierung über eine regionale Bank von den meisten Darlehensnehmern überschätzt. Wenn man es genau nimmt, erhält man bei den Direktbanken eine ebenso gute, wenn nicht sogar bessere Beratung. Außerdem sind die Berater der Direktbanken in der Regel deutlich besser und vor allem länger zu erreichen. Folglich sollte man die Vor-Ort-Beratung nicht übergewichten – letzten Endes wäre es schade, wenn man mehrere tausend Euro verschenkt, nur weil man seine Finanzierung bei einem regionalen Anbieter abschließen möchte.

Posted by Jochen on 07/29 at 05:13 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Versicherung gegen die Entführung durch Außerirdische

Wäre man gemein, könnte man sagen, die Produktentwickler einer niederländischen Versicherungsgesellschaft verbringen ihre Mittagspausen gerne in Coffee-Shops, bauen sich Tüten und naschen „Glücks“-Kekse. Denn mit klarem Verstand würden Assekuranz-Mitarbeiter nicht auf solch abstruse Ideen kommen wie Versicherungen gegen Luftlöcher oder Lottopech. Da wir aber nicht gemein sind, nennen wir es einfach mal „kreativ“, was da in den Niederlanden angeboten wird. Der Bund der Versicherten (BdV) sieht das nicht ganz so locker und sagt klipp und klar: „Manche Versicherungs-Gesellschaften treiben den Spaß einfach zu weit.“ Die Policen seien das Geld nicht wert.

Im Versicherungsordner mit den Unterlagen zur privaten Haftpflicht, der Hausrat- sowie der privaten Rentenversicherung haben die Verträge des Unternehmens sicherlich nichts verloren. Dazu sind sie zu verdreht und bieten keinen wirklichen Nutzen. So zahlt die Luftloch-Versicherung wenn ein Flugzeug binnen sechs Sekunden um 3000 Meter absackt und die Lottopech-Versicherung, wenn man längere Zeit vom Pech verfolgt wird und mit seinen Zahlen keinen Gewinn einstreicht. Versichern lassen sich auch 48 Stunden Funkstille beim Handy, eine Scheidung innerhalb von zwei Jahren nach der Trauung und – ja, auch das ist möglich – Entführungen durch Außerirdische. Problematisch, schmunzelt selbst der BdV, wird nur sein, die Polizei dazu zu überreden, ein Gutachten zu erstellen, dass man tatsächlich auf dem Seziertisch von Aliens lag.

Gut, dass das Unternehmen seine Angebote selbst als Spaß-Versicherungen sieht, die als Geschenk gedacht sind. Die Handy-Ausfallversicherung kostet rund 280 Euro, die Police für frisch Vermählte 28 Euro. Hält die Ehe keine zwei Jahre gibt es 200 Euro „Schmerzensgeld“. Über den Sinn kann man streiten. Neu ist die Idee nicht. Eine Firma aus Amsterdam hat es schon einmal versucht, bot unter anderem eine Versicherung gegen steigende Benzinpreise an, die heute ihr Geld sicherlich wert wäre. Gewarnt hat die Verbraucherzentrale Sachsen schon im Jahr 2005. Inzwischen ist die Versicherung insolvent und steht unter Zwangsverwaltung. Es gibt halt sinnvollere Investitionen und Geschenke.

Posted by Andre on 07/29 at 04:53 AM
InteressantesWitziges • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?