Sonntag, Juli 27, 2008
Generali bietet neue KFZ-Versicherung
Die Generali Versicherungsgruppe bietet ihren Kunden in Zukunft zwei Modelle in der KFZ-Versicherung: Neben einem Basisschutz wird es auch eine Komfortvariante mit deutlich ausgeweitetem Leistungskatalog geben. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge durch das Angebot zweier Leistungspakete sowohl die preissensitive Kundschaft als auch besonders anspruchsvolle Klientel erreichen und so eine erfolgreiche Marktstellung erreichen.
Der Basisschutz bietet Versicherten einen standardisierten Tarif, der den Werkstattservice Plus der Generali obligatorisch beinhaltet. Im Schadensfall wird das versicherte Fahrzeug von Mitarbeitern einer Partnerwerkstatt abgeholt, repariert, gereinigt und bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern kostenfrei zurückgebracht. Während der Reparatur ist ein kostenloses Ersatzfahrzeug inklusive.
Im Komforttarif stehen den Kunden zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und deutliche Leistungserweiterungen zur Verfügung. So kann beispielsweise ein besonderer Unfallschutz vereinbart werden, der dem Versicherten im Falle eines Unfalls einen persönlichen Assistenten zur Verfügung stellt. Auch ein besonders umfangreicher Auslandsschutz ist möglich. Elementarschäden lassen sich ebenso versichern wie die Folgen eines Marderbisses, der Zusammenstoß mit Tieren und – ein Novum auf dem deutschen Markt für Kfz-Versicherungen – die Folgen einer Falschbetankung, wobei hier die maximale Schadenssumme auf 2000 Euro begrenzt ist.
Der Komfortschutz ist im Gegensatz zum Basisschutz sehr flexibel vom Versicherten selbst zu gestalten und bietet die Möglichkeit, eine den persönlichen Anforderungen passgenaue Police zu erwerben. Die Generali will mit dem umfangreichen Schutz insbesondere diejenigen Kunden erreichen, die in ihrem bisherigen Vollkaskoschutz noch immer Lücken sehen und sich eine Police mit umfangreicherem Leistungskatalog wünschen.
Das Unternehmen geht davon aus, dass sich durch die Neuerung eine erhöhte Anzahl an Neuabschlüssen einstellen wird.
Posted by
Stefan on 07/27 at 05:59 AM
KFZ-Versicherung •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Debeka erhält Bestnoten und steigert Umsatz
Die in Koblenz ansässige Debeka verzeichnet ein starkes Wachstum. Im ersten Halbjahr 2008 konnte das Unternehmen insbesondere auf dem Gebiet der Rentenversicherungen zulegen. Das Unternehmen konnte nach Angaben des CEO Uwe Laue 42.000 neu abgeschlossene Riester-Verträge absetzen und damit 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt betreut die Debeka Versicherungsgruppe nun 500.000 Riester-Verträge. Im Gesamtjahr werden nach den Prognosen des Vorstands 120.000 Riester-Verträge vermittelt werden.
Auch bei der Basis- bzw. Rürup-Rente konnte das Unternehmen einen deutlichen Zuwachs verzeichnen: 3000 neu abgeschlossene Verträge bescherten einen Volumenzuwachs von 6,5 Millionen Euro, wobei im weiteren Verlauf des Jahres mehr als 7000 weitere Verträge verkauft werden sollen. Entscheidend für den Erfolg ist nach Ansicht des Unternehmenschefs das insgesamt gesteigerte Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge sowie die durch die staatlichen Zulagen verbesserten Anreize. Die Riester-Zulagen belaufen sich auf 154 Euro Grundzulage und 185 Euro Kinderzulage. Zusätzlich können die in den Vertrag einbezahlten Mittel im Rahmen des Sonderausgabenabzugs steuerlich geltend gemacht werden.
Die bundesweit rund 8.000 Vertriebsmitarbeiter können ihren Kunden gegenüber dabei mit gewichtigen Argumenten gegenübertreten: Die Stiftung Finanztest bewertete die Riester-Rente der Debeka mit der Note 1,7 und vergab für das Angebot zur Basisrente sogar eine 1,5, womit sich die Debeka von großen Teilen der Konkurrenz distanziert.
Das Unternehmen kündigte weiterhin an, dass die Überschussbeteiligungen für Rentenversicherungen gegen Einmalzahlung deutlich angehoben werden. Grund für die verbesserten Konditionen sind die insgesamt gestiegenen Zinssätze am Kapitalmarkt.
Posted by
Gerald on 07/27 at 05:58 AM
Rentenversicherung •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Entwicklung der Hypothekenzinsen
In den vergangenen Wochen sind die Hypothekenzinsen leicht gestiegen: Wer sein Immobiliendarlehen erst nach der Leitzinserhöhung durch die EZB abgeschlossen hatte, musste einen leichten aber dennoch spürbaren Zinsanstieg in Kauf nehmen. Ein großer Teil potentieller Darlehensnehmer stellt sich nun die Frage, ob dieser Zinsanstieg nur von kurzfristiger Natur gewesen ist und ob die Zinsen wieder fallen oder ob sie gar weiterhin steigen werden. Allerdings kann diese Frage nicht mit Garantie richtig beantwortet werden – selbst unter den Zinsexperten herrschen hinsichtlich der weiteren Zinsentwicklung sehr unterschiedliche Ansichten vor.
Auf der einen Seite gibt es einige Zinsexperten, die der Meinung sind, die Zinsen werden wieder fallen. Grund ist die wirtschaftliche Entwicklung: Die zur Beginn dieser Woche bekannt gegebenen Konjunkturzahlen sehen nicht gerade rosig aus. Zwar wird Deutschland nicht in eine Rezession fallen, dennoch ist davon auszugehen, dass das Wirtschaftswachstum weiterhin zurückgehen wird – und bei einer schwächelnden Wirtschaft neigen die Zentralbanken zur Senkung der Zinsen.
Andererseits hat die Inflation weltweit immens zugelegt – die anhaltenden Preisanstiege bei den Rohstoffen und Lebensmitteln lassen darauf schließen, dass sich die Inflation auch in nächster Zeit auf einem hohen Niveau bewegen wird. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, könnte die EZB eine weitere Zinserhöhung vornehmen – einige Zinsexperten meinen, dass dies sogar schon relativ bald geschehen könnte.
In Anbetracht der Tatsache, dass sich die EZB derzeit die Bekämpfung der Inflation auf die Fahne geschrieben hat, sollte man als angehender Darlehensnehmer lieber kein Risiko eingehen und deshalb nicht auf fallende Hypothekenzinsen setzen: Die Gefahr, dass die Zinsen in den kommenden Wochen steigen, ist einfach zu groß. Folglich ist es sicherer, eine Immobilienfinanzierung zu den derzeitigen Konditionen abzuschließen.
Posted by
Jochen on 07/27 at 05:29 AM
Immobilien •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Santander Bank bietet Baufinanzierung
Die aus dem Segment der Konsumentenkredite bekannte Santander Bank versucht auch im Bereich der Baufinanzierung neue Maßstäbe zu setzen und bietet über ihren Baufinanzierungsservice verschiedenste und damit für jeden Bedarf geeignete Lösungen an. Insbesondere hebt sich die Bank durch die Möglichkeit für Kunden hervor, über den Service Darlehen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau zu beantragen und die gesamte Abwicklung erfolgen zu lassen.
Die Santander Bank bietet derzeit verschiedene Darlehen an und verweist in einer aktuellen Pressemeldung auf eine Modellfinanzierung, bei der ein Darlehen über 100.000 Euro ausgereicht wird, das zu 54 bzw. 72 Prozent des aktuellen Verkehrswertes erstrangig im Grundbuch eingetragen ist (die Werte entsprechen einem Beleihungswert von 60 bzw. 80 Prozent und sind mit einem Risikoabschlag von zehn Prozent versehen). Die Konditionen des Engagements gestalten sich dabei nach Angaben des Unternehmens wie folgt:
Bei den genannten Bedingungen und einer Zinsbindung über fünf Jahre beläuft sich der effektive Sollzins bei einer hundertprozentigen Auszahlung und einem Tilgungssatz in Höhe von einem Prozent auf 5,03 Prozent für Darlehensbeträge bis zu sechzig Prozent des Beleihungswertes, bei Darlehensbeträgen bis zu achtzig Prozent sind 5,19 Prozent Zinsen effektiv zu entrichten.
Bei einer Zinsfestschreibung über einen Zeitraum von zehn Jahren fallen für Darlehensbeträge bis zu sechzig Prozent des Beleihungswertes 5,05 Prozent effektiver Jahreszins und für Beträge bis zu achtzig Prozent der Beleihungsbasis 5,21 Prozent an.
Wird der Zinssatz für einen Zeitraum von fünfzehn Jahren fixiert, müssen Darlehensnehmer 5,22 Prozent für den unteren und 5,36 Prozent für den oberen Beleihungsrahmen zahlen.
Posted by
Stefan on 07/27 at 05:01 AM
Kredite •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Samstag, Juli 26, 2008
Auch mündliche Kaufverträge sind bindend!
Kein ‘Kauf auf Probe’! Dann auch…
... kein Rücktritt vom Kaufvertrag
Bei Lieferzeiten von mehreren Wochen - sei es für ein Möbelstück, die neue Küche oder eben für den Zweitwagen - steht dem Käufer ein Rücktrittsrecht nicht generell zu. Lediglich eine Art des Kaufvertrags - nämlich Kauf auf Probe - bedeutet, dass der Verkäufer ein Rückgaberecht zugesteht. Ist also ein Auto-Kaufvertrag geschlossen worden, gleichgültig ob schriftlich oder mündlich, so ist dieser zunächst uneingeschränkt gültig. Kein Unterschied auch dabei, ob es sich um einen Neu- oder Gebrauchtwagenkauf handelt. Ohne Bedeutung ist auch, ob das Fahrzeug vom Händler oder von Privat gekauft wird.
Das deutsche Recht ist jedoch in manchen Paragrafen “nachgiebig”. Das bedeutet vereinbarte Änderungen statt des Textes im Gesetz. So kann ein vertragliches Rücktrittsrecht im Kaufvertrag vereinbart werden, wenn zum Beispiel das Fahrzeug nicht in der entsprechenden Farbe verfügbar ist.
Auch ein gesetzliches Rücktrittsrecht oder eine Wandlung ist denkbar, weil nunmehr das Fernabsatzgesetz das BGB erweiterte: ein Käufer kann bei einer bestimmten Art und Weise des Kaufes ohne Grund innerhalb von 2 Wochen vom Kauf zurücktreten. Doch eben nur dann! Diese Regelung gilt auch bei Verträgen zum Verbraucherkredit und bei Verträgen als Haustür-Geschäften. In allen anderen Fällen ist bei ansonsten störungsfreiem Erfüllungsgeschäft (das Verpflichtungsgeschäft geht zeitlich oft voraus) ein Rücktritt vom Vertrag nicht möglich. Daher sollte sich ein Käufer zunächst überlegen,
- Soll gerade dieses Auto gekauft werden?
- Ist der Kaufvertrag so und nicht anders abzuschließen,
- Ist die Finanzierung gesichert?
Schwierige Beweispflicht
Grundsätzlich sollte ein solcher Vertrag, der nicht als Alltagsgeschäft gilt, stets schriftlich geschlossen werden. Doch auch mündliche Kaufverträge sind bindend, wenn auch mit schwieriger Beweispflicht bei gestörter Erfüllung in Lieferung oder Zahlung. Ein Rücktritt als gesetzliches Recht einer Vertragspartei ist dann möglich, wenn
- Unmöglichkeit gegeben ist, d.h. das Auto ist bereits an einen Dritten verkauft;
- bestimmte Irrtümer in einer der Willenserklärungen zum Vertrag gegeben sind
- gravierende Mängel auftreten ( bei Motorschaden ohne Ausschluss einer Gewährleistung).
Trotzdem gilt, dass nicht gleich jeder Mangel beim Autokauf zum Rücktritt berechtigt; schon gar nicht, wenn nur Fußmatten fehlen. Dann nämlich hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nachlieferung oder Minderung des Kaufpreises. Hierzu sind die Regelungen über die Pflicht zur Nacherfüllung durch den Verkäufer nach neuem Schuldrecht zu beachten. Fehlen dem Rechtsobjekt ‘Auto’ zugesicherte Eigenschaften, gilt ebenfalls das Schuldrecht 2002.
Rücktrittsrecht nur schwer beweisbar
Endgültig ist zu betrachten, dass Rücktrittsfälle beim Autokauf eher selten vorkommen und dass der Sachverhalt für einen Rücktrittsrecht meist nur schwer beweisbar ist. In den meisten Fällen behält sich der Verkäufer vertraglich sein Recht zur Nachbesserung vor oder es gilt ein Gewährleistungsausschluss, der allerdings nur noch möglich ist beim Gebrauchtwagenkauf von Privaten oder unter Kaufleuten. Mancher erinnert sich an die Formulierungen “...gekauft wie gesehen…”, “...unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung…..”.
Dass gleich ein ganzer Vertrag nichtig ist, also von vornherein gar nicht zustande kommen konnte, bedeutet, dass beide Parteien keinerlei Rechte und Pflichten aus dem Vertrag haben, wenn die Nichtigkeit durch eine Partei erklärt wurde. So sind auch Verträge mit beschränkt geschäftsfähigen Personen unter 18 Jahren “schwebend unwirksam” und können durch Genehmigung der Eltern (voll-) wirksam werden. Ein wenig anders sieht es aus, wenn die Eltern der Verwendung der Ausbildungsvergütung bislang stillschweigend zugestimmt haben (Kauf eines Mofas).
Posted by
wob. on 07/26 at 08:15 PM
Recht & Ordnung •
Wissenswertes •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Baufinanzierung - Die Klima-Prämie für Hausbesitzer und Mieter
Wer Haus oder Wohnung neu baut oder umbaut, gut dämmt und den restlichen Wärmebedarf durch erneuerbare Energien deckt, kann Investitionszuschüsse und zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss in Anspruch nehmen. Die Baufinanzierung wird dadurch sehr viel günstiger.
Da Dämmung, Wärmeschutzfenster und moderne Heizungstechniken zuerst einmal sehr viel Geld kosten, - und somit eine zusätzliche Belastung darstellen - kann man einen Zuschuss oder einen Kredit mit günstigeren Zinsen bekommen. Diese bekommt man über das CO2-Gebäudesanierungsprogamm der KfW. Für die Förderung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Kredit- und die Zuschuss-Variante. Die Kredit-Variante steht allen Investoren offen. Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen in Wohnungseigentumsgemeinschaften können alternativ auch die Zuschussvariante nutzen. Bei der Zins-Variante kommt man in den Genuss einer sehr günstigen und attraktiven Finanzierung - mit niedrigen Zinsen, Tilgungszuschuss bei besonders wirksamen energetischen Altbausanierungen, feste Zinssätze für 10 Jahre, 100%-Finanzierung usw. Die Zuschuss-Variante für kleinere Investitionsvolumina von Privatleuten, enthält Zuschüsse für die Sanierung selbst, sowie auch für die Baubegleitung.
Die Klima-Prämie bei der Umrüstung auf erneuerbare Energien
Wer die Energieversorgung seines Hauses auf erneuerbare Energien umstellt, kann man das Marktanreizprogramm in Anspruch nehmen. Thermische Solaranlagen, Biomasseheizkessel und Wärmepumpen werden aus ein Fördertopf gefördert, in dem 2008 fast 350 Millionen - und 2009 bis zu 500 Millionen Euro enthalten sind.
Die Klima-Prämie kann man in Anspruch nehmen, wenn man Thermische Solaranlagen, eine Kombination von Brennwerttechnik und thermischer Solaranlage, automatisch beschickte Biomassekesse oder effiziente Wärmepumpen einbauen lässt. Folgende Klima-Prämien können beantragt werden
Für Solarkollektoren, die Warmwasser bereiten, kann man einen Zuschuss von 60 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche erhalten. Der Mindestzuschuss beträgt 410 Euro.
Für Solarkollektoren, die warmes Wasser erzeugen und die Heizung unterstützen, werden pro Quadratmeter Kollektorfläche 105 Euro Zuschuss gezahlt. Das gilt auch, wenn die Solaranlage kühlt oder Prozesswärme bereitstellt.
Wer eine thermische Solaranlage mit einer anderen erneuerbaren Energieform kombiniert, erhält 750 Euro zusätzlich.
Wenn an oder auf einem Mehrfamilienhaus eine 20 bis 40 Quadratmeter große Kollektorfläche installiert werden, erhält man 210 Euro Zuschuss pro angefangenem Quadratmeter - summa summarum also bis zu 8.400 Euro Zuschuss. Das gilt auch für kälte- oder prozesswärmeerzeugende thermische Solaranlagen. Eine Solaranlage mit einer Kollektorfläche, die größer ist als 40 Quadratmeter wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.
Wer einen Öl- oder Gasheizkessel nutzt, der ohne Brennwerttechnik arbeitet, kann eine Klima-Prämie für einen neuen Heizkessel (750 Euro) und eine warmwassererzeugende Solaranlage (105 Euro pro Quadratmeter) bekommen, wenn der neue Heizkessel mit Brennwerttechnik mit der Solaranlage kombiniert wird.
Für den Einbau eines automatisch beschickten Biomassekessels bis zu einer Nennwärmeleistung von 100 Kilowatt, kann man 36 Euro pro Kilowatt - also bis zu 3.600 Euro Zuschuss bekommen. Ein Pelletofen wird mit mindestens 1.000 Euro gefördert - ein Pelletkessel mit mindestens 2.000 Euro. Verfügt der Pelletofen zusätzlich über einen sogenannten Pufferspeicher von 30 Liter pro Kilowatt Kesselleistung, beträgt die Fördersumme mindestens 2.500 Euro. Hackschnitzelkessel und Scheitholzvergaser werden pauschal mit 1.000 bzw. 1.125 Euro gefördert. Der Einbau eines Keramikfilters erhält einen Zuschuss von 500 Euro.
Effiziente Wärmepumpen, die Haus und Wasser erwärmen, werden ebenfalls mit der Klima-Prämie gefördert. Werden sie in einem Neubau installiert, gibt es 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche - bis maximal 200 Quadratmeter - also 2.000,- Euro. Mehrfamilienhäuser werden pauschal mit 10 Prozent der Investitionssumme unterstützt. Wer ein bestehendes Gebäude umrüstet, wird pro Quadratmeter mit bis zu 20 Euro gefördert - maximal 3.000 Euro je Wohneinheit werden überwiesen. Mehrfamilienhäuser erhalten bis zu 15 Prozent der nachgewiesenen Investetionssumme dazu
Posted by
Thorsten on 07/26 at 06:17 PM
Kredite •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
GDV verzeichnet bei Riester- Verträgen Wachstum
Für das erste Quartal dieses Jahres kam es zu insgesamt 457.400 Neuabschlüssen bei Riester-Verträgen, so die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft veröffentlichten Zahlen. Ein stark erhöhtes Beitragswachstum konnte bei den Riester-Renten verzeichnet werden, Gründe dafür sind überwiegend in der Erreichung der dritten Riester-Förderstufe zum Anfang des Jahres 2008 zu sehen, die bei den meisten Kunden akzeptiert wurde. Insgesamt lag der Gesamtbestand an Riester-Rentenversicherungen zum Ende des ersten Quartals 2008 bei ungefähr 8,5 Millionen. Davon sind 670.000 Verträge Basisrenten. Die Basisrente hat ihren Vorjahreserfolg noch überbieten können. Im ersten Quartal 2008 sind ungefähr 67.900 Neuverträge abgeschlossen worden, was einem Plus von 30,2 Prozent gleichkommt. Dies konnte unter anderem dadurch erreicht werden, dass Regelung zum Pfändungsschutz verbessert wurde sowie auch die Regelung zur steuerlichen Attraktivität, besonders für Selbstständige.
Posted by
Saskia on 07/26 at 05:10 PM
Altersvorsorge •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Impuls AG erneut bester Spezialvertrieb
Die Impuls AG wurde vom Finanzmagazin cash. erneut zum besten Spezialvertrieb gekürt und konnte seine Spitzenstellung damit behaupten. Die Provisionserlöse stiegen auf insgesamt 61,85 Millionen Euro und erreichten damit sowohl in der Summe als pro Mitarbeiter den höchsten Wert in der Branche. Gegenüber dem Vorjahr wurde mit dem Ergebnis ein Zuwachs in Höhe von zehn Prozent erzielt.
Die Impuls AG ist der Marktführer im Bereich des Vertriebs Privater Krankenversicherungen. Das Unternehmen vergleicht im Auftrag des Kunden 40 Versicherer und bis zu 20.000 Tarifvarianten. Dabei wird versucht, das für den jeweiligen Interessenten beste Angebot zu ermitteln und Vorteile bei Preisen und Leistungen zu identifizieren und zu realisieren. Die Impuls AG beschäftigt bundesweit 730 Mitarbeiter in insgesamt 30 Niederlassungen und wurde wiederholt im Rahmen des „Bayerns Best 50“ Programms als eines der wachstumsstärksten Unternehmen Bayerns ausgezeichnet.
Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Herbert Nißel ist die Leistung angesichts eines weniger stark wachsenden Marktes besonders gut einzustufen. Durch verschiedene Gesetzesänderungen haben sich die Rahmenbedingungen nach Aussage des CEOs verschlechtert. Insbesondere die EU-Vermittlerrichtlinie, die EU-Finanzmarktrichtlinie sowie die Reform des Versicherungsgesetzes machen den Strukturvertrieben im Bereich der Privaten Krankenversicherungen zu schaffen.
Die Änderungen im Rahmen der Gesundheitsreform werden nach Ansicht vieler Experten zu einer insgesamt steigenden Anzahl an Neuverträgen führen. Die Auswirkungen der Neuerungen dürften sich nach Einschätzung der Fachleute allerdings im Laufe der nächsten Jahre zeigen.
Die Impuls AG zeigt eindrucksvoll, dass sich mit Finanzvertrieben Geld verdienen lässt, wenn ein spürbarer Mehrwert für den Kunden realisiert wird und eine umfassende und auf die persönlichen Bedürfnisse eines Interessenten zugeschnittene Beratung erfolgt.
Posted by
Stefan on 07/26 at 05:56 AM
Krankenversicherung •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Kaiser-Rendite-Plus breit aufgestellt
Die seit dem Frühjahr erhältliche Kaiser-Rendite-Plus der Hamburg Mannheimer stellt eine für verschiedenste Ziele geeignete Rentenversicherung dar. Das besondere der Police ist die innovative Methodik, die bei der Kapitalverwaltung wahrgenommen wird: Das Management kann flexibel und unter Berücksichtigung der Situation an den internationalen Kapitalmärkten zwischen Investments in Fondszertifikate und klassischen (sicheren) Anlagen variieren. Dabei wird grundsätzlich prozyklisch vorgegangen: In Zeiten steigender Aktienkurs wird der Anteil der Fondszertifikate am Gesamtportfolio aufgestockt; in einem weniger aussichtsreichen Kapitalmarktumfeld erfolgt eine Umschichtung hin zu defensiv orientierten Werten.
Um eine breite Klientel anzusprechen, bietet die Hamburg Mannheimer ihr Produkt in vier Varianten, die sich durch den Schwerpunkt der Fondszertifikate, die alle von der Hypovereinsbank aufgelegt sind, unterscheiden. Bei der „Global“-Variante wird in die Entwicklung der weltweiten Aktienmärkte investiert, „Eco“ eignet sich für Versicherte, die nachhaltige Investments bevorzugen, „Strategie“ versteht sich als Mischanlage über verschiedene Assetklassen hinweg und „Europe“ eignet sich für Versicherungsnehmer, die an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte partizipieren möchten.
Die Kaiser-Rendite-Plus ist außerordentlich flexibel. Versicherte können ihren Beitrag jederzeit erhöhen oder verringern, die Beiträge aussetzen oder Zuzahlungen leisten. Auch eine Kapitalentnahme ist jederzeit möglich. Weiterhin kann der Rentenbeginn flexibel nach Belieben entweder vorgezogen oder hinausgeschoben werden.
Die Rückerstattung der eingezahlten Beiträge ist in jedem Fall garantiert. Das Produkt der Hamburg Mannheimer eignet sich für Versicherte, die trotz eines hohen Sicherheitslevels an den Chancen der internationalen Kapitalmärkte partizipieren möchten und dabei keine Einschränkungen ihrer persönlichen Flexibilität in Kauf zu nehmen bereit sind.
Posted by
Stefan on 07/26 at 05:55 AM
Rentenversicherung •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Quelle Bausparkasse bietet Sparvertrag
Bausparverträge werden zumeist mit der Absicht abgeschlossen, im Anschluss an die Ansparphase in den Genuss eines zinsgünstigen Darlehens zu kommen, mit dem sich bauliche Maßnahmen ohne allzu schmerzliche finanzielle Belastungen realisieren lassen.
Die Quelle Bausparkasse bietet ihren Kunden nun einen Bausparvertrag an, der sich auch zur Kapitalanlage eignet. Vertragsinhaber können sich, wenn sie am Ende der Laufzeit auf das Bauspardarlehen verzichten, über eine durchschnittliche jährliche Verzinsung in Höhe von 4,11 Prozent freuen, womit die Rendite eines Sparbuchs und auch die eines durchschnittlichen Tagesgeldkontos übertroffen wird. Die Verzinsung wird durch eine Progression erreicht: In den ersten drei Jahren der Vertragslaufzeit beläuft sich der Darlehenszinssatz auf ein Prozent und steigert sich dann auf 3,15 Prozent im vierten bis sechsten Jahr der Sparphase, um dann in den letzten drei Jahren auf 5,3 Prozent anzusteigen.
Der Quelle Vertrag eignet sich damit optimal für alle Anleger, die eine attraktive Rendite ohne Risiko erzielen möchten, sich aber die Option einer klassischen Baufinanzierung offen halten: Wird das Darlehen in Anspruch genommen, fallen lediglich 2,09 Prozent Zinsen effektiv an, so dass sich der Bau oder Erwerb einer Immobilie zu günstigen Konditionen realisieren lässt. Wird das Baudarlehen in Anspruch genommen, verfällt allerdings der Anspruch auf die attraktive Verzinsung.
Die besondere Flexibilität des Tarifs macht den Vertrag für eine breite Kundenklientel interessant: Sparer, Bauherren und Eigentümer können gleichermaßen von den günstigen Konditionen profitieren.
Beantragt werden kann der Bausparvertrag bequem über das Internet: Der Antrag wird am Bildschirm ausgefüllt, ausgedruckt und an die Bausparkasse gesendet.
Posted by
Stefan on 07/26 at 05:54 AM
Immobilien •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Neuer Internetrechner: Gutachten für Immobilien online erstellen
Bei der Finanzierung von Immobilien spielt das Thema Immobilienbewertung eine ganz bedeutende Rolle. Etliche Banken sind erst dazu bereit, eine Finanzierungszusage zu erteilen, wenn ihnen ein aktuelles Gutachten zur jeweiligen Immobilie vorliegt. Für die potentiellen Käufer bedeutet dies, zunächst einmal solch ein Gutachten anfertigen zu lassen – was zu spürbaren Zusatzkosten führt. In Abhängigkeit von mehreren Faktoren belaufen sich die Kosten für ein Wertgutachten auf ungefähr 500 bis 1.000 Euro.
Da kommt es etlichen Menschen sehr gelegen, dass es mittlerweile möglich ist, entsprechende Gutachten mit Hilfe des Internets selbst zu erstellen. Die beiden Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben entsprechende Pilotprojekte gestartet. Sie bieten im Internet spezielle Tools an, mit deren Hilfe es möglich ist, ein Objektgutachten in Eigenregie zu erstellen – die Angabe grundlegender Objektdaten soll ausreichen, damit die Erstellung eines Gutachtens erforderlich ist.
Doch so vorbildlich die beiden Länder auch gehandelt haben: Den meisten Käufern helfen die Onlinetools nicht wirklich weiter. Dies liegt schlichtweg daran, dass die online erstellten Gutachten von den meisten Banken nicht akzeptiert werden. Denn wenn es um das Thema Objektbewertung geht, möchten die Banken immer noch selbst bestimmen, wer die Bewertung durchführt – und ein simples Onlinegutachten scheint etlichen Kreditentscheidern nicht fundiert genug zu sein.
Somit können die Tools nicht dazu beitragen, die hohen Gutachterkosten zu umgehen. Dennoch kann es ganz interessant sein, solch eine Online-Objektbewertung einmal durchzuführen. Gerade wenn man sich noch auf der Objektsuche befindet, kann es ganz hilfreich sein, einzelne Objekte hinsichtlich ihres Wertes zu überprüfen. Allerdings ist die Überprüfung nicht mehr kostenlos – zumindest nicht mehr in Niedersachen: Aufgrund des relativ großen Interesses (täglich werden ca. 150 Objektbewertungen mit dem Internetrechner durchgeführt) hat das Land eine Kostenpauschale eingeführt. Fortan müssen 19,90 Euro pro Objektbewertung entrichtet werden. Gegen Zahlung von 100 Euro ist es möglich, unbegrenzt viele Bewertungen innerhalb des Zeitraums von einem Jahr vorzunehmen.
Posted by
Jochen on 07/26 at 05:16 AM
Immobilien •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Freitag, Juli 25, 2008
Wie kam es zur Krise der Baufinanzierung in USA?
Die Kreditkrise, die durch windige Baufinanzierungen in USA entstanden ist, ist noch lange nicht beendet. Wie aber kam es überhaupt zu dieser Dauerkrise, die wahrscheinlich insgesamt 1 Billionen Dollar kosten wird.
Die Krise war ja dadurch zustande gekommen, dass US-Bürger Baukredite bekommen haben, die sie eigentlich nicht hätten bekommen dürfen, weil es sich bekanntermaßen um Kreditnehmer mit geringer Bonität handelte. Mit anderen Worten: Menschen, von denen die Kreditgeber wussten, dass sie Rückzahlprobleme haben werden, kamen in den Genuss einer Baufinanzierung. Für diese Menschen gibt einen Begriff, der jetzt auch der ganzen Krise seinen Namen gab: Subprime, bzw. Subprime-Krise. Mithilfe der Banken konnten sich Menschen, die sich eigentlich kein Haus leisten konnten, weil sie bereits verschuldet oder sogar pleite waren - oder über zu geringe Einkünfte verfügten, ein eigenes Häuschen kaufen.
Diesen Menschen wurden Baufinanzierungen mit passenden Konditionen ermöglicht: Sehr niedrige oder keine Anzahlungen - dafür höhere Zinsen und Gebühren. Das heißt: Das Liquiditätsproblem dieser Menschen wurde einfach zeitlich nach hinten verschoben - ein “Geschenk” für Menschen, die mit Geld nicht richtig umgehen können, was sie ja bereits durch ihre finanzielle Geschichte, die ja auch dem Kreditgeber bekannt war, bewiesen hatten. Als dann zusätzlich die Zinsen stiegen, kam es hier zu weiteren Ausfällen. Aber auch das wäre ja vielleicht nur ein us-amerikanisches Problem geblieben - wenn diese Kredite nicht weiterverkauft worden wären.
Und genau das ist geschehen: Die Banken, die diese Baufinanzierungen genehmigt haben, haben die Kredite gebündelt weiterverkauft. Das ist grundsätzlich möglich und absolut legal. Die Kreditbündel wurden in Form von sogenannten Mortgage-Backed Securities (MBS) verkauft. “Mortgage” heißt Grundpfandrecht, “Backed” heißt “gesichert” und “Securities” heißt “Wertpapiere”. MBS sind also Wertpapiere, die durch Immobilien sowie Zins- und Tilgungszahlungen von Hypotheken besichert werden. Die Bank, die MBS verkauft, bekommt dadurch liquide Mittel - also Geld. Die Käufer von MBS erhoffen sich eine attraktive Rendite.
Die Krise kam, als sich der Immobilienmarkt in den USA langsam abschwächte, d.h. die Nachfrage nach Immobilien sank, weil alle, die kaufen wollten, schon gekauft hatten - oder eben keiner mehr ein Häuschen kaufen wollte. Die Folge: Die Immobilienpreise gaben nach. Der Leerstand nahm zu. Als dann noch die Leitzinsen in USA immer höher wurden, stiegen damit auch die Hypothekenzinsen. Hausbesitzer wurden so von steigenden Zinsen und fallenden Immobilienpreisen in Bedrängnis. Sie mussten immer mehr bezahlen, um ihre immer wertloseren Grundstücke abbezahlen zu können.
Das wollten viele Eigenheim-Besitzer nicht mehr mitmachen: Entweder sie bedienten ihre Kredite nicht mehr oder versuchten, ihre Immobilie wieder zu verkaufen. Was angesichts des enormen Leerstands natürlich nur gegen einen dementsprechenden Preisabschlag möglich ist - wenn überhaupt. Und weil viele zum Tiefpreis verkaufen mussten, waren viele nicht in der Lage, Ihre Hypothek komplett abzulösen, d.h. abzubezahlen. Die, die sowieso verschuldet waren, sind jetzt noch mehr verschuldet - und können einfach ihre Raten nicht mehr bezahlen. Und wo keine Raten gezahlt werden, gibt es auch keine Rendite für die Investoren auf der ganzen Welt, die auf ein gutes Geschäft mit MBS gesetzt hatten. Die Folge: Auch in Deutschland müssen Banken Milliarden von Euros abschreiben - Totalverlust! Die deutschen Banken IKB und Sachsen LB gerieten sogar in existenzbedrohliche Krisen. Andere Banken mussten ebenfalls Milliardenverluste hinnehmen. Den IKB-Schaden muss der Steuerzahler bezahlen, weil die IKB quasi ein staatliches Unternehmen ist.
Posted by
Thorsten on 07/25 at 01:34 PM
Kredite •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Dachfonds - Stein der Weisen oder nur teuer?
Eine Zeitlang wurden die Dachfonds als Stein der Weisen, sogar als Königsklasse im Bereich der Fonds gehandelt. Mittlerweile sieht man die Dinge wesentlich differenzierter. Dachfonds investieren nicht in Einzelwerte, sondern in andere unterschiedliche Fonds. Wobei diese Unterfonds ganz normale Investmentfonds am Markt sind, die sich z.B. Aktien, Immobilien, dem Geldmarktbereich oder Rententhemen etc. widmen. Der Vorteil des Dachfonds entsteht daraus, dass die Risikostreuung wesentlich verbessert ist, der Anleger einen einzigen Fonds kauft und damit an zahlreichen anderen Fonds automatisch beteiligt ist und dies weltweit. Wobei es bestimmte Grenzen der Dachfonds für die Investition in einzelne Asset-Klassen, also Anlagearten gibt. Z.B. dürfen sie nicht mehr als einen bestimmten Prozentsatz in Aktienfonds anlegen. Aus den Werten der Asset-Verteilung, wie ein Dachfonds aufgestellt ist, kann der Anleger das Risikoprofil bestimmen. Ein Dachfonds, der einen Schwerpunkt im Immobilien- oder Rentenfondsbereich hat, ist mit Sicherheit konservativer gestrickt und insofern etwas sicherer.
Dem Vorteil für den Anleger, dass die Unterfonds von einem Management ausgesucht werden und im Laufe der Zeit umgeschichtet werden, stehen gewisse Nachteile gegenüber. Im Prinzip beschäftigt der Fondsanleger nicht nur ein Management, sondern in der Struktur sogar deren zwei bzw. in jedem Fonds eins. Insofern erhöhen sich die Managementgebühren, möglicherweise die Ausgabeaufschläge und die Gesamtkosten eines Dachfonds. Nicht notwendigerweise um den Faktor zwei, aber doch um einiges. Damit sich das Ganze lohnt für den Anleger muss er zwangsläufig Dachfonds finden, die entweder niedrige Managementkosten und Ausgabeaufschläge anrechnen oder die eine hohe Rendite möglichst oberhalb von 10 Prozent erwirtschaften. Ansonsten lohnt sich die Mühe kaum das Risiko herunterzufahren, aber gleichzeitig eine Rendite nach allen Kosten in der Nähe von Null zu erreichen.
Ab 01. Januar 2009 gilt, wie für alle andere Anlagearten auch die Abgeltungssteuer, auch wenn manche Stimmen das anders interpretieren mögen. Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Wobei ein Vorteil für Dachfonds ist, dass die Manager ihre Werte zwischen einzelnen Fonds umschichten können, ohne in steuerliche Probleme hineinzugeraten.
Entscheidend ist letztendlich die Qualität des aktiven Managements, ob sich das Ganze lohnt oder es wie bei vielen Versprechungen am Geldmarkt zu einem Flop in der Geldanlage wird. Hierzu gibt es die jährlichen Ratings und Vergleichsmöglichkeiten, an denen sich der Anleger orientieren kann und sich die besten aussucht. Wobei ein hoher Wert in den vergangenen Jahren nicht zwingenderweise hohe Werte in den nächsten Jahren darstellt, aber immerhin einen gewissen Anhaltspunkt liefert. (Die Aussagen dieses Beitrags sind keine Anlageempfehlung und ersetzen nicht die Beratung durch einen qualifizierten Anlageberater)
Von Uwe Kraus
Posted by
Uwe on 07/25 at 08:50 AM
Geldanlage •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
LBS gibt neues Gutachten heraus
Der Bundesverband der Landesbausparkassen (LBS) gibt dieser Tage seine jährlich erscheinende Broschüre zur Situation des Immobilienmarktes heraus. Die Studie mit dem Titel „Immobilienmarkt 2008“ kann ab sofort kostenlos per Post oder auf elektronischem Wege bestellt werden.
Der Jahresbericht enthält unter anderem detaillierte Angaben zu der Lage des Immobilienmarktes in insgesamt 650 deutschen Städten, unter denen sich 80 Großstädte befinden. Dabei wird der durchschnittliche Preis von Eigentumswohnungen, freistehenden Häusern und Bauland, die vor Ort zu erwartende Preisspanne im Markt sowie der Median der erzielten Preise veröffentlicht. Grundlage für die Daten ist die einmal im Jahr vom Bundesverband durchgeführte Frühjahrsumfrage unter 600 bundesweit für die LBS tätigen Vermittlern.
In der 50-seitigen Publikation finden sich neben den auf schnellen Zugriff konzipierten Datenbeständen auch Lageberichte zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Eigentumsbildung durch selbst genutzte Immobilien. Die Größen werden dabei textlich und grafisch ansprechend mit volkswirtschaftlichen Maßgrößen wie Einkommen und Sparquote in Verbindung gebracht.
Weiterhin gibt der Bericht Aufschluss über aktuelle Entwicklung bei den Finanzierungskonditionen, über die Vergaberichtlinien von Banken und anderer für alle Akteure auf dem Immobilienmarkt relevante Informationen. Dabei werden auch Prognosen in Hinblick auf künftige Entwicklungen bei Belastungen für Mieter, Bauherren und Eigentümer zur Verfügung gestellt.
Die LBS und ihre Gesellschaften sind eigenen Angaben zufolge die größte geschlossene Gruppe von gewerblichen Vermittlern auf dem Sektor der Wohnimmobilien. Die Publikation genießt dementsprechend in Fachkreisen signifikantes Interesse und wird als bedeutender Indikator für die Entwicklungen auf dem Markt für Neu- und Gebrauchtimmobilien sowie für Bauland angesehen.
Posted by
Stefan on 07/25 at 08:05 AM
News •
Finanzen •
Immobilien •
Haus & Bau •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Central hält Beiträge stabil
Die Central Krankenversicherung hält ihre Beiträge in den wichtigsten Vollversicherungstarifen bis zum 31.12.2009 stabil. Dies gilt nach Aussage von Dr. Joachim von Rieth, dem CEO der privaten Assekuranz, sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Das Unternehmen hatte zuletzt einige Tariferhöhungen durchgeführt und die Maßnahmen mit insgesamt angestiegenen Kosten gerechtfertigt.
Nach Angaben von Dr. von Rieth zeigen gegenwärtig die vonseiten des Unternehmens durchgeführten Maßnahmen zur Kostenstabilisierung erste Wirkung. So wurden die Konditionen bei der Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit in verschiedenen Tarifen deutlich verbessert; Versicherte können nun bis 25 Prozent der eingezahlten Prämien eines Versicherungsjahres zurückerhalten, wenn sie keine Leistungen der Assekuranz in Anspruch nehmen.
Auch wurde nach Angaben der Central das Leistungsmanagement verbessert. So werden Patienten optimal und damit kostensparend durch das Gesundheitssystem navigiert, wenn dauerhafte Behandlungen erforderlich sind.
Viele private Versicherer hatten zuletzt ihre Prämien erhöht und trugen damit den gestiegenen Belastungen im Gesundheitssystem Rechnung. Die Stabilisierung der Prämien durch die Central lässt Versicherte aller Anbieter auf eine Entspannung der Lage am Markt hoffen. Insbesondere in die Anreizmodelle der Versicherungen, wie der Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit oder anderen kostenwirksamen Maßnahmen.
Die Central sieht sich nach Angaben ihres Vorstands in der Lage, dauerhaft eine günstige Beitragsentwicklung zu realisieren, und ist damit auch im Hinblick auf die im nächsten Jahr in Kraft tretende Gesundheitsreform gut aufgestellt. Künftig müssen private Krankenversicherungen einen offenen Basistarif bereithalten, dessen Kosten unter Experten noch umstritten sind.
Die Central gehört zur AMB Generali Gruppe und genießt eigenen Angaben zufolge erstklassige Bewertungen im Hinblick auf Stabilität und Finanzkraft.
Posted by
Gerald on 07/25 at 08:04 AM
News •
Krankenversicherung •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Next entry: Risiken der Kombination von Annuitätendarlehen und Bauspardarlehen
Previous entry: Styropor Häuser erobern den deutschen Immobilienmarkt