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Mittwoch, August 20, 2008
Das Gesundheitssystem am Abgrund – Die Kostenexplosion in den USA
Während in Deutschland immer noch, trotz steigender Kosten für die Patienten, eine gute medizinische Versorgung gewährleistet ist, sieht es in den USA ganz anders aus. Das dortige Gesundheitssystem sorgt schon seit vielen Jahren immer wieder für Unmut seitens der Bevölkerung, aber auch seitens mancher Politiker. Kosten, die bei uns die Gesetzliche Krankenkasse oder die Private Krankenversicherung übernehmen, müssen dort oftmals selbst getragen werden. Dazu kommt, das mehr als 15 Prozent der US-Amerikaner gar keine Krankenversicherung haben, was – in Zahlen genannt – immerhin 47 Millionen Menschen sind.
Die USA sind ja immer ein wenig anders gewesen und haben unserer Sozialen Marktwirtschaft, die in diesem Jahr ihr 60jähriges Jubiläum gefeiert hat, die Freie Marktwirtschaft entgegengesetzt. Das bedeutet: Kein Einwirken des Staates in wirtschaftliche Belange. Das funktioniert nicht immer, wie man jetzt bei der Finanzkrise sehen kann, bei der die US-Notenbank durchaus eingreifen musste und muss, um ein finanzielles Fiasko unvorstellbaren Ausmaßes zu verhindern. Auch im Bereich der Gesundheit gibt es deshalb keine einheitlichen Regelungen. Zwar gibt es auch Krankenversicherungen, die unseren ähneln. Aber es gibt keine gesetzlichen Grundlagen, die für alle Bundesstaaten der USA gelten. So können sich einkommensschwache Menschen kaum mehr eine Krankenversicherung leisten und stehen dadurch außen vor. Eine Absicherung über die Arbeitsagentur oder das Sozialamt, wie es bei uns der Fall ist, gibt es dort nicht, weshalb viele Menschen sich kaum oder gar nicht mehr behandeln lassen können.
Während hier jeder das Recht auf eine medizinische Notversorgung hat, gibt es diese Regelung in den USA nicht. Und nun stehen im November die Wahlen des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika an, und genau dieses Thema rückt jetzt in das Licht des Wahlkampfs. Barack Obama und John McCain sind sich jedoch nur in einem Punkt wirklich einig: Die Kosten im Gesundheitssystem müssen gesenkt werden, wie auch immer. Denn nicht nur in der mangelnden Versicherung vieler Nordamerikaner liegt das Problem, sondern auch noch in den anderen Kosten, die das Gesundheitssystem in den USA immer mehr in die Knie zwingen. Zu viele hochtechnisierte, aber zu teure Apparate werden bei den Untersuchungen verwendet, auch da, wo es nicht nötig ist. Zudem wird beklagt, dass die Ärzte zu viele unnötige Untersuchungen anberaumen, die ins Geld gehen. Aber auch seitens der Versicherungen wird für ein Mehr an Kosten gesorgt. Der hohe Aufwand in der Verwaltung lässt die Ausgaben auch in diesem Bereich immer höher steigen. Außerdem sind die Leistungen für die Versicherten nicht gerade üppig, da es an Konkurrenz zwischen den einzelnen großen Versicherungen mangelt und sich diese daher kein Bein ausreißen, um durch bessere Leistungen neue Kunden zu gewinnen.
Barack Obama möchte durchsetzten, dass binnen der nächsten vier Jahre jeder einzelne Amerikaner eine Krankenversicherung hat. Sollte dies nicht gelingen, ist er der Ansicht, der Staat habe die Aufgabe, durch das Gesetz entsprechende Auflagen zu machen. Diese sollten dann dazu führen, dass jeder Bürger der USA wie auch jedes dort ansässige Unternehmen zum Abschluss der so wichtigen Krankenversicherung verpflichtet ist. McCain hat gleich zwei andere Vorhaben im Kopf. Zum einen will er den Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Krankenversicherungen stärken, so dass diese über ihren eigenen Bundesstaat hinaus tätig sein dürfen. Außerdem will er den Bürgern der USA ein Steuergeschenk machen, wenn sie Mitglied einer Krankenversicherung werden.
Dies sind zwei völlig unterschiedliche Wege. Welcher von beiden der richtige sein mag, kann auf den ersten Blick nicht gesagt werden. Denn jetzt ist noch die Zeit des Wahlkampfes. Wie viel der zukünftige Präsident der USA, sei es John McCain oder Barack Obama, dann auch wirklich von seiner Wahlkampfstrategie umsetzen wird, wird sich erst in den Monaten und Jahren nach seiner Einsetzung in das Amt zeigen. Sicher ist jedoch eines: Das Gesundheitssystem in den USA braucht nötiger denn je eine Reform. Ob es einen „Retter“ finden wird in einem der beiden Kandidaten? Wir hoffen es, wissen werden wir es erst in einigen Jahren.
Posted by Christel on 08/20 at 10:34 AM
Gesundheit •
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Das ewige Thema Jetlag und was man wirklich dagegen tun kann
Wer von einer Zeitzone in eine andere fliegt oder gar mehrere Zeitzonen durchqueren muss, der leidet in den meisten Fällen unter Jetlag. So manchem Urlauber hat dies schon seine ersten Urlaubstage im fernen Land und seine Heimkehr sehr vermiest. Doch es gibt einige Tipps, wie man den Jetlag zumindest mindern kann. So gibt es zwei verschiedene Arten, bereits im Vorfeld etwas gegen den Jetlag zu tun. Dabei kommt es darauf an, in welches Land man fliegt oder aus welchem Land man zurückkommt.
Beim Flug nach Amerika oder beim Rückflug aus Australien oder Asien gilt:
• Vor der Reise sollte drei Tage vorher damit begonnen werden, die Zeit zum Einschlafen und die Zeit zum Aufstehen jeweils um eine Stunde nach hinten zu verschieben. Dies bereit langsam auf die Zeitumstellung vor.
• Während des Fluges sollte versucht werden, wach zu bleiben, da sich der Biorhythmus sonst noch mehr irritiert „fühlt“. Gut ist auch, während des Fluges Fleisch zu essen, also eiweißreiche Nahrung. Und immer wieder aufstehen während des langen Fluges, um den Kreislauf zu stärken, sollte auch nicht vergessen werden.
• Am Ankunfts- und Aufenthaltsort der Reise sollte dann darauf geachtet werden, dass am ersten Tag bis 19 Uhr abends der Aufenthalt im Freien stattfindet. Danach sollte dann entweder eine starke Sonnenbrille aufgesetzt werden (bitte vom Augenoptiker, keine Billigbrille aus dem Laden um die Ecke!) oder noch besser, ins Bett gegangen werden.
• Sollte dennoch plötzlich während des Tages eine Phase der Müdigkeit kommen, sollte nicht schlafen gegangen werden. Der Tag sollte möglichst durchgehalten werden, bis eben am frühen Abend schlafen gegangen werden kann. Sollte das Durchhalten schwer werden, helfen Bewegung und der Aufenthalt in der Sonne. Wenn dann in der ersten Nacht schlafen gegangen wird, ist es auch sinnvoll, sich seine Schlafenszeit auch wirklich bis zum nächsten Morgen zu nehmen.
Beim Flug nach Asien oder Australien beim Rückflug aus den USA gilt:
• Vor der Reise sollte drei Tage vorher damit begonnen werden, die Zeit zum Einschlafen und die Zeit zum Aufstehen jeweils um eine Stunde nach vorne zu verschieben. Dies bereit langsam auf die Zeitumstellung vor.
• Während des Fluges sollte möglichst versucht werden, zu schlafen. Außerdem sollten eine Schlafbrille oder eine ähnliche Augenmaske und Oropax mitgeführt werden, damit man auch wirklich einschlafen kann. Auch auf leichtverdauliche Nahrung sollte geachtet werden, weshalb hier nur kohlenhydratreiche Nahrung gegessen werden sollte. Dazu gehören Nudeln. Reis und Kartoffeln sowie als Getränk Säfte jeglicher Art.
• Am Ankunfts- und Aufenthaltsort der Reise sollte es zu einer langsamen Verkürzung des Biorhythmus kommen. So sollte am ersten Tag nach dem Flug bis zehn Uhr vormittags (Ortszeit!) unbedingt eine starke Sonnenbrille (vom Augenoptiker, keine Brille aus dem Billigladen, die keinen wirklichen Schutz bietet) getragen werden. Ab 10 Uhr sollte möglichst viel Zeit im Freien verbracht werden, damit der Körper sich auf die geänderte Zeit einstellen kann.
• Wenn dann dennoch ein akuter Schub an Müdigkeit kommt, kann schlafen gegangen werden. Allerdings nur in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr nachmittags (dran denken: Ortszeit!), und dann auch im Höchstfall eine Stunde. Hier sollte unbedingt ein Wecker gestellt und dann auch aufgestanden werden, sonst macht der Biorhythmus noch mehr Zicken als vorher.
Nur bei einem Kurzurlaub übers Wochenende sollte der alte Rhythmus beibehalten werden und zu den Zeiten ins Bett gegangen werden, in denen man zuhause ins Bett geht, nur eben um die mit einberechnete Zeitverschiebung früher oder später.
Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie selbst dazu beitragen, dass Ihr Biorhythmus, also das „Ticken“ Ihrer Organe, sich der Zeitumstellung anpasst. Findet diese Umstellung nicht statt, kann es unter anderem zu Problemen des Verdauungssystems, zu Kopfschmerzen und zu einer mehr oder minder starken Gereiztheit kommen. Damit es nicht so weit kommt, können Sie etwas für Ihren eigenen Rhythmus tun und dennoch – oder eher gerade deshalb – einen äußerst entspannten Urlaub in einem fernen Land wie den USA oder Australien zum Beispiel verbringen.
Posted by Christel on 08/20 at 10:28 AM
Gesundheit •
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Gericht stärkt Rechte von Versicherten
Berufsunfähigkeitsversicherungen dürfen sich nicht von der Pflicht zur Leistung befreien, indem sie Versicherten bei Eintritt des Leistungsfalls die im Vertrag vereinbarte Rente nur unter Vorbehalt auszahlen. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab einem Krabbenfischer Recht, der aus gesundheitlichen Gründen seiner Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgehen konnte und deshalb die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente bei der Assekuranz beantragte, bei der er die entsprechende Police unterhielt. Die Versicherung gewährte die Leistung, stellte sie jedoch unter Vorbehalt. Als der Kläger nach einer Umschulung eine andere Tätigkeit ausübte, versagte die Versicherung die weitere Leistung. Das Gericht lehnte diesen Verweis ab und sprach dem Fischer das Recht auf die volle Rente zu.
Versicherte sollten sich in keinem Fall unzulässige Vorgehensweisen ihrer Assekuranz gefallen lassen, raten auch Verbraucherschützer in diesem Zusammenhang. Die Problematik gerade bei Berufsunfähigkeitsversicherungen besteht oft in dem Umstand, dass die Versicherten in einer deutlich schwächeren Position sind als der Versicherer, da sie von der Leistung wirtschaftlich in hohem Maße abhängig sind und aus diesem Grund bereit sind, unzulässige Bedingungen zu akzeptieren. In Zweifelsfällen, so raten Fachleute, sollte immer ein qualifizierter Rechtsanwalt konsultiert werden, auch wenn damit zunächst hohe Kosten verbunden sind.
Berufsunfähigkeitsversicherungen haben im Hinblick auf ihren Stellenwert in der privaten Vorsorge in den zurückliegenden Jahren deutlich gewonnen. Grund ist die deutliche Einschränkung des Leistungskataloges der gesetzlichen Sozialversicherung. Jüngere Versicherte erhalten im Fall der Berufsunfähigkeit lediglich eine Erwerbsminderungsrente, die sich nicht wesentlich vom Niveau der Sozialhilfe unterscheidet und zur Deckung eines angemessenen Lebensstandards nicht ausreicht.
Posted by Stefan on 08/20 at 08:34 AM
Berufsunfähigkeit •
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Vergleichen spart Geld
In Zeiten steigender Preise und stagnierender Löhne suchen viele Verbraucher nach Möglichkeiten, ihr Haushaltsbudget zu entlasten. Reichlichen Spielraum bieten nach Einschätzung von Finanzexperten hier private Versicherungen, die oft zu sehr ungünstigen Konditionen unterhalten werden. Bei Hausrat, Haftpflicht und Co. lässt sich nach Ansicht von Fachleuten viel Geld sparen, ohne dass im Gegenzug auf wichtige Leistungen verzichtet werden muss.
Um eine optimale Lösung zu finden, die den eigenen Bedürfnissen gerecht wird, empfiehlt sich oft ein Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter, der leicht im Internet auf zahlreichen Auftritten durchgeführt werden kann. Hier lässt sich schnell ein Bild darüber gewinnen, wie viel ein guter Versicherungsschutz kostet. Ein Vergleich mit den Konditionen des bestehenden Anbieters gibt dann Aufschluss über mögliche Sparpotenziale.
Bieten Konkurrenten der eigenen Assekuranz vergleichbare Leistungen zu deutlich günstigeren Prämien an, sollten Verbraucher nicht zögern und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Werden bei diesem gleich mehrere Policen auf einmal abgeschlossen, lassen sich oft mit ein wenig Verhandlungsgeschick attraktive Rabatte aushandeln.
Ein Blick ins Kleingedruckte der Versicherungsbedingungen ist allerdings unerlässlich. Manche vermeintlich günstigen Angebote sind mit nicht ausreichenden Leistungen im Schadensfall verbunden. Eine Haftpflichtversicherung beispielsweise macht nur dann Sinn, wenn die maximale Deckungssumme im siebenstelligen Euro-Bereich taxiert ist. Andernfalls sollte in jedem Fall auf den Abschluss verzichtet werden.
Durch einen umfassenden Vergleich und den Wechsel zu einem günstigen Anbieter lassen sich leicht mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Um die Qualität einer Assekuranz zuverlässig einschätzen zu können, sollten Wechselwillige Testergebnisse von Fachzeitschriften sowie die Meinungen andere Kunden zu Rate ziehen.
Posted by Stefan on 08/20 at 08:34 AM
Versicherungen •
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Tagesgeldkonto statt Bausparvertrag?
Der Weg in die eigenen vier Wände lässt sich erfahrungsgemäß mit einer soliden Eigenkapitaldecke deutlich leichter beschreiten als es im Rahmen einer Vollfinanzierung der Fall ist. Wer nicht über ausreichend eigene Mittel verfügt, ist gut beraten, diese anzusparen. Traditionell empfehlen Experten hier die Unterhaltung eines Bausparvertrages: Zu den eingezahlten Beiträgen erhalten Inhaber der altbewährten Finanzprodukte das Recht auf ein zinsgünstiges Darlehen und erweitern ihren finanziellen Spielraum damit beträchtlich.
Verschiedene Experten rüttelten in jüngster Vergangenheit am manifestierten Monopol des Bausparvertrages zur Eigenkapitalbildung und empfehlen stattdessen, den Eigenanteil am Eigenheim über ein Tagesgeldkonto anzusparen und das Bauspardarlehen durch eine gewöhnliche Hypothek zu ersetzen. Grund für die fast revolutionäre Ansicht ist die Zinsdifferenz zwischen Soll- und Habenverzinsung, die bei einer aus Tagesgeld und Hypothek kreierten Sparvariante deutlich geringer ausfällt, als es bei einem Bausparvertrag der Fall ist. Darüber hinaus sparen Verbraucher die Abschlussgebühr, die in den meisten Fällen zwischen einem und zwei Prozent der Bausparsumme beträgt.
Ein günstiges Tagesgeldkonto bietet dagegen eine Guthabenverzinsung, die dem Sollzins eines Hypothekendarlehens mit einem Beleihungsauslauf von bis zu sechzig Prozent äußerst nahe kommt. Die Hypothek kann dabei mit einer langen Zinsbindung versehen werden, so dass in Bezug auf mögliche Änderungen des Zinsniveaus kein Nachteil im Vergleich zum Bauspardarlehen besteht.
Auch die staatliche Förderung von Bausparverträgen wollen die Experten nicht als Argument gelten lassen: Schon mit weniger als 50 Euro im Monat, die in einen Vertrag einbezahlt werden, lassen sich die vollständigen Ansprüche ausschöpfen, so dass der wesentliche Teil der Bemühungen in der Tagesgeld-Variante untergebracht werden kann.
Posted by Gerald on 08/20 at 08:33 AM
Finanzen •
Geldanlage •
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Baufinanzierung: Zinsvorteil durch Darlehensvergleich
Bei der Aufnahme von Immobiliendarlehen geht es üblicherweise um große Geldbeträge: Immobilienkäufer haben einen durchschnittlichen Finanzierungsbedarf von 150.000 Euro. Bei solch hohen Beträgen ist klar, dass es den passenden Kreditgeber zu finden gilt. Allerdings ist dies einfacher gesagt als getan, immerhin sind unzählige Kreditinstitute auf dem Markt aktiv.
Bis vor einigen Jahren war es noch so, dass sich ein Großteil der potentiellen Darlehensnehmer ausschließlich an die Hausbank gewandt hat. Diese Zeiten sind jedoch glücklicherweise vorbei – mittlerweile sind sich die meisten Interessenten der Tatsache bewusst, dass es in erster Linie die Direktbanken sind, die mit attraktiven Darlehenskonditionen aufwarten und es sich deshalb lohnt, auch bei diesen Kreditinstituten entsprechende Angebote einzuholen. Die Zinsersparnis, die sich durch den Abschluss eines Immobiliendarlehens bei einer Direktbank erzielen lässt, kann sich in den meisten Fällen sehen lassen. Häufig sind die Zinsunterschiede zu regionalen Banken so groß, dass durch eine Direktfinanzierung mehrere tausend Euro an Zinsen eingespart werden können - im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit der Finanzierung.
Allerdings ist das leichter gesagt als getan – immerhin ist das Einholen mehrer Finanzierungsangebote mit einem immens großen Aufwand verbunden. Aus diesem Grund graut es vielen Menschen davor, sich mit den einzelnen Finanzierungsanbietern in Verbindung zu setzen und jedes Mal aufs Neue das eigene Vorhaben zu erläutern – dies ist nämlich erforderlich, um ein konkretes Finanzierungsangebot zu erhalten.
Dennoch kann allen potentiellen Darlehensnehmern nur dazu geraten werden, auf diese Weise zu verfahren. Zwar mag das Einholen der einzelnen Konditionsangebote mit einer gewissen Arbeit verbunden sein, doch letzten Endes macht sich die Arbeit mehr als bezahlt. Würde man sich nicht die Mühe machen, das günstigste Finanzierungsangebot zu ermitteln, sondern stattdessen direkt bei der Hausbank abschließen, würde man im Endeffekt eine Menge Geld verschenken. Außerdem kommt es längst nicht nur auf den Zinssatz an: Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird man ein günstiges Darlehen finden, welches sich zugleich durch ein hohes Maß an Flexibilität auszeichnet und somit den persönlichen Bedürfnissen bestens gerecht wird.
Posted by Jochen on 08/20 at 05:19 AM
Immobilien •
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Mitwirkungspflicht in der Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch für Selbständige und Freiberufler ein wichtiger Notanker, sollten Gesundheit oder Psyche es einmal nicht mehr zulassen, dass man seiner gewohnten Arbeit nachgeht. Kommt es zu diesem Fall der Fälle und werden Leistungen von der Versicherung eingefordert, müssen betriebswirtschaftliche Unterlagen vorgelegt werden, damit sich die Versicherungsgesellschaft ein Bild vom bisherigen Einkommen und der ausgeübten Tätigkeit machen kann. Dadurch wird nicht das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung verletzt, wie jetzt das Oberlandesgericht Köln entschied (Aktenzeichen: 5 U 28/07).
Nötig wurde das Gerichtsverfahren, weil ein Mann sich weigerte, seiner Versicherung die nötigen Daten zur Verfügung zu stellen. Sie wertete dies als Verletzung der Mitwirkungspflicht und drehte dem Versicherten den Geldhahn zu. Vollkommen zu Recht, sagen die Richter. Der Mann sei verpflichtet gewesen, die Papiere auszuhändigen. Anders hätte die Versicherung keine Möglichkeit, genau zu prüfen, ob es zumutbar sei, den betroffenen Betrieb gegebenenfalls neu zu organisieren.
Dass die Versicherungsbedingungen keine Liste enthielten, welche Unterlagen eingereicht werden müssen, entbinde den Kunden nicht von der Pflicht zur Vorlage und damit der Mitwirkung. Dem Versicherungsnehmer hätte klar sein müssen, dass die Versicherung im Leistungsfall auf entsprechende Nachweise besteht. Schließlich könne die Assekuranz nur so den Anspruch einschätzen. Ein Eingriff in das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung liege daher nicht vor.
Posted by Andre on 08/20 at 04:29 AM
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