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Freitag, August 22, 2008

Notwendigkeit von Serviceleistungen in Policen

Der Versicherungsmarkt ist sehr weitreichend. Es gibt ständig Veränderungen, Neuerungen und es werden immer neue Geschäftsfelder gesucht, um möglichst viele neue Kunden zu gewinnen. Derzeit ist mit den sogenannten klassischen Versicherungen kein großer Umsatz beziehungsweise Gewinn mehr zu machen. Aus diesem Grunde lassen sich immer mehr sogenannte Assistance-Versicherungen finden. Assistance-Policen sind solche, die mit Hilfe- und Serviceleistungen verbunden sind.
Diesen Assistance-Policen stehen aber nicht nur Verbraucherschützer skeptisch gegenüber, schließlich sind Unfallpolicen als solche schon in ihrem realen Nutzwert umstritten. Verstärkt wird dies noch durch die Tatsache, dass sich der Aufpreis für die Zusatzleistungen in einem Bereich um 50 Prozent bewegt. Es ist nämlich die Berufsunfähigkeitsversicherung, die die physische Unversehrtheit und Arbeitsfähigkeit absichert, darüber hinaus übernimmt sie auch Fälle von krankheitsbedingter Invalidität.
Die erste Versicherungssparte, die derartige Zusatzleistungen in ihr Angebot aufgenommen hatte, war der Unfallversicherungsbereich. Unfallschutz wird heutzutage von Versicherern im Paket mit Hilfeleistungen durch Krankenpfleger, Haushaltshilfen, Fahrdienste oder sogar einem Einkaufsservice offeriert. Daneben gehören selbstverständlich die üblichen Versicherungsleistungen der Unfallpolice dazu: Die Kapitalabfindung entsprechend dem Invaliditätsgrad und eine Rentenzahlung bei einer Invalidität von mehr als 50 Prozent.

Der Werkstattservice ist aktuell ebenfalls bei fast jeder Auto-Versicherung anzutreffen. Auch dieses Angebot bereichert vielmehr die Versicherungsunternehmen, indem sie durch günstigere Preise und geringere Kosten, die sie den Werkstätten vereinbaren, einiges einsparen können, anders als die Kunden, um die es eigentlich vorrangig gehen sollte. Die Versicherten müssen eine Vertragswerkstatt des Versicherers aufsuchen, um ihr Fahrzeug reparieren zu lassen, sofern sie den Schaden durch die Kaskoversicherung ersetzt haben wollen. Die eigene Auswahl der Werkstatt fällt auf diese Weise gänzlich weg. Es gibt aber auch positive Punkte bei der Auto-Police mit Serviceleistungen zu bemerken, beispielsweise sinken durch die Werkstattbindung die Prämien um einen gewissen Prozentsatz. Kunden, die jedoch sehr viel Wert auf die eigene Auswahl der Werkstatt legen, sollten von dieser Versicherungsvarianten eher absehen und sich an anderen Angeboten orientieren.
Sanitär-, Elektro-, Rohrreinigungs-, Heizungs-, Installateurservice sowie eine Schädlingsbekämpfung gehören als Zusatzleistungen bei Hausrat- und Gebäudeversicherungen mit in die Angebotspalette und können auf speziellen Wunsch ausgeführt werden. Bei diesen Versicherungen wird der Extraschutz auch dann geboten, wenn man sich beispielsweise ausgeschlossen hat und der Schlüsseldienst zur Hilfe kommen muss. In der Gebäudeversicherung kann sogar die Renovierung nach einem Schaden übernommen werden. Jedoch sind auch dabei die Kosten wieder wesentlich höher. Je nachdem, für welchen Versicherer man sich entschieden hat und an welchem Versicherungsort das versicherte Objekt ist, können die Aufpreise ab 20 Prozent aufwärts gehen.

Assistance-Leistungen können durchaus sinnvoll sein. Solange man allerdings in der Lage ist und auch die Muße hat, eigenständig einiges zu regeln und zu organisieren, kann man sehr gut auf diese kostspieligen Extras verzichten. Für vorsichtige Kunden und die, die es sich problemlos leisten können, sind Assistance-Leistungen aber jederzeit zu empfehlen. Da sie nicht nur die Organisation sondern auch alle möglicherweise auftretenden Probleme in Angriff nehmen. 

Posted by Saskia on 08/22 at 10:53 AM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Basistarif vs. Standardtarif in der PKV

Kein anderes Thema wird derzeit im Zusammenhang mit der Privaten Krankenversicherung so häufig diskutiert, wie die bevorstehende Einführung des so genannten Basistarifs. Hierbei handelt es sich um einen PKV Tarif, der ab dem nächsten Jahr verfügbar sein und den bisherigen Standardtarif ablösen wird. Dieser ist sozusagen ein Grundtarif in der PKV, der sich an die Versicherungsnehmer richtet, die einen grundlegenden und zugleich sehr preiswerten Versicherungsschutz benötigen. Im Grunde genommen beinhaltet der Standardtarif ähnliche Leistungen wie die Gesetzliche Krankenversicherung, nur mit dem Unterschied, dass der Versicherungsnehmer nicht bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist.

Der Basistarif wird sich vom Standardtarif in mehrfacher Hinsicht unterscheiden. Der größte Unterschied besteht darin, dass die Anbieter privater Krankenversicherungen dazu verpflichtet sind, ihn anzubieten – sein Vorgänger wurde längst nicht von allen Versicherern angeboten. Hinzu kommt, dass die Versicherer dazu verpflichtet sein werden, jeden Interessenten aufzunehmen: Einkommen und Gesundheitszustand dürfen nicht darüber entscheiden, ob jemand in den Basistarif wechseln kann oder nicht – somit steht er auch Mitgliedern aus der Gesetzlichen Krankenversicherung offen.

Wer sich für den Basistarif interessiert und mit dem Gedanken spielt, in diesen zu wechseln, der muss sich beeilen. Ab dem ersten 1. Januar des kommenden Jahres haben alle Interessenten genau sechs Monate Zeit, um zu wechseln. Allerdings will der Wechsel gut überlegt sein, insbesondere wenn man bereits Mitglied in der PKV ist: Ein Kostenvorteil kommt nämlich nicht zwingend (vor allem bei jungen Versicherungsnehmern) zustande. Gleichzeitig verhält es sich so, dass der Tarif nicht ohne Weiteres wieder verlassen werden kann. Aus diesem Grund kann allen Interessenten nur dazu geraten werden, sich zunächst einmal mit einem Versicherungsexperten in Verbindung zu setzen, bevor sie einen Wechsel vornehmen.

Posted by Stefan on 08/22 at 09:20 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

PKV: Beim Versicherungswechsel nichts überstürzen

Zu Beginn des kommenden Jahres wird es im Bereich der Krankenversicherung zu mehreren Änderungen kommen. In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist mit einem spürbaren Anstieg der Beitragssätze zu rechnen, was in erster Linie auf die Einführung des Gesundheitsfonds zurückzuführen ist. Die Anbieter privater Krankenversicherungen werden mit einer Vielzahl an neuen PKV Tarifen aufwarten, um neue Versicherungsnehmer zu gewinnen und gleichzeitig die bisherigen Versicherungsnehmer an sich zu binden. Hier ist es nämlich so, dass den PKV Mitgliedern die Möglichkeit gegeben wird, den Versicherungsanbieter zu wechseln und gleichzeitig die gebildeten Rückstellungen mitzunehmen.

Wer aufgrund dieser Entwicklung mit dem Gedanken spielt, von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung zu wechseln oder innerhalb der PKV zu wechseln, der sollte dabei behutsam vorgehen. Einer der größten Fehler, der hierbei begangen werden kann ist der, einen voreiligen Versicherungswechsel einzuleiten. Dies könnte dazu führen, dass man sich womöglich für einen völlig falschen bzw. unpassenden PKV Tarif entscheidet und somit erst einmal das Nachsehen hat.

Besser ist es, sich erst einmal grundlegend zu informieren. Am besten setzt man sich mit einem Versicherungsexperten in Verbindung, der sich in der Lage befindet, eine unabhängige Beratung anzubieten. Der Experte wird einem genau aufzeigen können, welche Punkte beim Wechsel der Krankenversicherung zu berücksichtigen sind und wie man dabei am besten vorgeht. Gleichzeitig kann sich dieser auf die Suche nach dem passenden Tarif begeben – wobei hier zu beachten ist, dass ebenfalls nichts überstürzt werden sollte. Denn wie einleitend bereits erwähnt wurde, werden etliche Versicherer schon bald mit neuen Tarifen aufwarten – und diese sollte man in seinem Versicherungsvergleich auf jeden Fall berücksichtigen.

Posted by Gerald on 08/22 at 09:20 AM
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Ferienimmobilien im Ausland: Günstig wie seit Jahren nicht mehr

Gute Nachrichten für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich eine Ferienimmobilie im Ausland zu kaufen: In zahlreichen Ländern sind die Immobilienpreise in den vergangenen Monaten spürbar gefallen, so dass man jetzt günstig zuschlagen kann. Dies trifft insbesondere für Spanien und die USA zu. In beiden Ländern sind die Immobilienpreise spürbar eingebrochen: Vielen Ortes können erstklassige Immobilien mit einem immensen Preisabschlag (der sowohl in Spanien wie auch den USA zumeist mehr als 25 Prozent beträgt) erworben werden.

Dieser Preisrückgang ist auf die internationale Finanzkrise zurückzuführen. Als Anfang des vergangenen Jahres in den USA die Hypothekenzinsen nach oben geschnellt sind, befanden sich plötzlich hunderttausende von Amerikanern nicht mehr in der Lage, ihre Hypotheken zu bezahlen, wodurch unzählige Objekte in die Zwangsversteigerung geraten sind. Dieses Überangebot an Immobilien hat wiederum dazu geführt, dass sich die Immobilienpreise nicht mehr halten konnten und spürbar eingebrochen sind – und zwar landesweit: Hübsche Strandhäuser und Wohnungen in Kalifornien oder Florida sind so günstig wie schon seit vielen Jahren nicht mehr zu haben.

Für die spanischen Immobilienverkäufer sieht die Lage nicht viel besser aus. Im Grunde genommen hat sich hier genau dasselbe Szenario abgespielt: Die Zinsen sind angestiegen, wodurch es zu einem Einbruch der Nachfrage gekommen ist. Ganz egal ob auf spanischen Inseln wie Mallorca oder auf dem Festland: Fincas und Wohnungen sind jetzt günstig zu haben.

Was die Finanzierung dieser Objekte betrifft, gilt es derzeit genau abzuwägen und zu vergleichen: Immerhin kann sie sowohl in Deutschland wie auch vor Ort abgeschlossen werden. Verallgemeinert lässt sich nicht sagen, welche Variante besser ist. Deshalb ist es unerlässlich, sich mit mehreren Banken in Verbindung zu setzen und entsprechende Angebote anzufordern.

Posted by Stefan on 08/22 at 09:19 AM
Haus & BauImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Bausparen: In einigen Regionen besonders beliebt

Dem Bausparen wird immer häufiger nachgesagt, nicht mehr zeitgemäß zu sein. Komplizierte Tarife und eine lange Sparphase sind laut Kritikern der Hauptgrund, weshalb sich zunehmend mehr Menschen für eine Direktbanken Finanzierung entscheiden. Allerdings gilt es, mit Aussagen dieser Art vorsichtig zu sein: Bausparen ist durchaus noch zeitgemäß und vielen Ortes äußerst beliebt. Dies belegen unter anderem die Zahlen, die zu Beginn dieser Woche vom Verband der Privaten Bausparkassen e.V. veröffentlicht wurden.

Aus den Zahlen geht deutlich hervor, dass im vergangenen Jahre mehr als zwei Millionen. Bausparverträge bei den privaten Bausparkassen abgeschlossen wurden. Die gesamte Bausparsumme dieser Verträge beläuft sich auf beeindruckende 67 Milliarden Euro. Gleichzeitig weist der Verband darauf hin, dass im Durchschnitt auf jeden vierten Bundesbürger ein Bausparvertrag kommt, der bei einer privaten Bausparkasse geführt wird.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass sich die so genannte Bauspardichte (die Bausparsumme je Einwohner) von Region zu Region spürbar voneinander unterscheiden kann. Im Bundesdurchschnitt beläuft sie sich auf 5.878 Euro. Zu den Bauspar-Meistern zählen die Schwaben und die Bayern: In Baden-Württemberg beläuft sich die Bausparsumme je Einwohner auf ganze 7.841 Euro und in Bayern auf 7.381 Euro. Auch Länder wie die Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen schneiden überdurchschnittlich gut ab.

Was diese Daten betrifft, so hat der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. festgestellt, dass die Bauspardichte in Korrelation zur Wohneigentumsbildung steht. Dies bedeutet: In Regionen, in denen mehr Bausparverträge abgeschlossen werden, wohnen auch mehr Menschen in der eigenen Immobilie.

Posted by Jochen on 08/22 at 05:31 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

MLP entzieht sich dem Zugriff durch die Swiss Life

Der Versuch des Schweizer Versicherungskonzerns Swiss Life, einen Fuß in die Tür des unabhängigen Finanzberaters MLP zu bekommen, blieb nicht ohne Echo. Nachdem es dem Lebensversicherer dank AWD-Gründer Carsten Maschmeyer gelungen war, einen über der Sperrminorität liegenden Anteil von 26,75 Prozent zu erwerben, schlug die MLP AG jetzt zurück. Ganz alleine hätte man es vermutlich nicht geschafft. Mit der Allianz, dem französischen Axa-Konzern und der britischen HBOS an der Seite und zehn Millionen neuen Stammaktien stach man die Schweizer aus und stellte sich neu auf.

123 Millionen Euro spült dieser Schritt in die Kassen der MLP, deren Vorstand am Donnerstag grünes Licht für die Kapitalerhöhung gegeben hatte. Jetzt sind 107,8 Millionen Aktien des Unternehmens im Umlauf. Von den neuen Papieren gingen jeweils 46 Prozent an die Lebensversicherungen Axa und Allianz sowie acht Prozent an die zur HBOS gehörenden Uberior Ena Ltd. Konsequenz aus diesem Schritt: Die Anteile der bisherigen Aktionäre wurden stark verwässert. Für den Gründer der MLP, Manfred Lautenschläger und seine Familie heißt das, statt bisher 32 halten sie nur noch 29,4 Prozent. Viel wichtiger aber: Der Anteil der Swiss Life sank durch diesen Schachzug auf 24,3 Prozent und damit unter die Sperrminorität von 25 Prozent.

„Wir sichern durch diesen gemeinsamen Schritt von MLP und bedeutenden Produktpartnern dauerhaft das Geschäftsmodell des unabhängigen Beratungshauses“, so der Vorstandsvorsitzende Uwe Schroeder-Wildberg. Mit den eingenommenen Barmitteln wolle man die Position des Unternehmens stärken, um aktiv an der Konsolidierung in der Finanzdienstleistungsbranche teilzunehmen. Die Swiss Life nahm es gelassen. Sie hatten immer auf einen Dialog mit der MLP bestanden, der stets abgelehnt wurde. „Für uns ändert sich nichts“, ließ sie wissen. Dank der 97-prozentigen Beteiligung an der AWD und dem Anteil an der MLP habe man eine starke Stellung im Bereich der unabhängigen Finanzberatung inne.

Ganz locker lassen wird die Swiss Life vorerst nicht. Sie verweist nach wie vor auf mögliche Synergien und die Vorteile, die eine Zusammenarbeit mit ihr und dem AWD bringen würden. Dazu wird es aber wohl nicht kommen. Sowohl Carsten Maschmeyer als auch der Chief Operating Officer des AWD und ehemalige MLP-Finanzvorstand Nils Frowein genießen bei der MLP-Spitze keine Sympathien. Dass sich dafür unter anderem die Allianz sehr stark engagiert, wird damit begründet, dass die langfristige Wahrung der Unabhängigkeit von MLP im Interesse des Marktes sei. An einer Kontrollmehrheit habe man seitens der Allianz kein Interesse, sondern wolle einfach nur unabhängige Anteilseigner stärken.

Posted by Andre on 08/22 at 03:53 AM
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