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Dienstag, August 26, 2008
Große Nachfrage nach Au Pair Versicherungen
Immer noch zieht es sehr viele junge Deutsche in andere Länder, besonders nach dem Schulabschluss. Ziel ist häufig jedoch nicht mehr ein längerer Urlaub, sondern viele Jugendliche interessieren sie ernsthaft für ein Jahr als Au Pair im Ausland. Mehrheitlich junge Frauen möchten diesen Schritt gehen und wollen dabei nicht nur die Sprache erlernen. Aber auch das oft herbeigesehnte Jahr als Au Pair kann Risiken mit sich bringen, sodass zu einer guten Absicherung für den Notfall geraten wird.
Als gute Basis sollte das Au Pair unbedingt eine Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung abgeschlossen haben, welche in Kombination schon ab 22 Euro im Monat erhältlich sind. Die Versicherungen gelten während des Auslandaufenthaltes. Trotzdem sind auch kurzfristige Aufenthalte im Heimatland und in anderen Ländern, die eine Dauer von bis zu sechs Wochen nicht überschreiten, möglich. Eine derartige Versicherung wird beispielsweise von der Hanse Merkur Reiseversicherung AG angeboten. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent ist sie der drittgrößte Reiseversicherer innerhalb Deutschlands und gilt daher als sehr vertrauenswürdig. Die Hanse Merkur bietet vier vier unterschiedliche Tarifvarianten zum Thema Au Pair an, beginnend mit der preiswertesten für 22 Euro monatlich bis hin zu teuersten für 43 Euro im Monat.
Für 22 Euro monatlich ist der Tarif Care Au-Pair SI zu erhalten. Trotz der sehr preiswerten Prämienzahlung wird ein Versicherungsschutz auf höchstem Niveau angeboten. Allerdings ist im Rahmen der Produktvariante Care Au Pair SI für alle Leistungen der Krankenversicherung eine Selbstbeteiligung von 50 EURO pro Versicherungsfall vorgesehen. Der Tarif umfasst folgende Leistungen:
- ambulante Heilbehandlung beim Arzt oder Zahnarzt bis zum 1,8fachen Satz der jeweiligen gültigen deutschen Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ/GOZ)
- ärztlich verordnete Arznei- und Verbandmittel in unbegrenzter Höhe
- ärztlich verordnete Hilfsmittel, die in Folge eines Unfalles erforderlich sind
- stationäre Behandlung im Hospital, alle Operationen in der allgemeinen Pflegeklasse inbegriffen
- medizinisch erforderliche Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlung)
- medizinisch erforderlicher Transport ins Krankenhaus
- Schwangerschaftsuntersuchungen und -behandlungen, falls die Schwangerschaft zu Beginn des Versicherungsschutzes beziehungsweise bei Beantragung einer Versicherungsverlängerung noch nicht bestanden hat, und Entbindung, wobei die Wartezeit acht Monate betragen darf
- schmerzlindernde Zahnbehandlung inklusive Zahnfüllungen in einfacher Ausfertigung zur Beseitigung akuter Schmerzen zu 100 Prozent bis zu einem Höchsterstattungsbetrag von insgesamt 250 Euro innerhalb der gesamten Vertragslaufzeit einschließlich aller Verlängerungen
- Ersetzung der Reparaturkosten von vorhandenem Zahnersatz zu 50 Prozent des Rechnungsbetrages bis zu maximal 250 Euro
- Überführungskosten bei Tod der versicherten Person bis zu 10.000 Euro
- Mehrkosten eines medizinisch sinnvollen und ärztlich angeordneten Rücktransportes in das Heimatland
- 50 Euro Selbstbeteiligung je Versicherungsfall
Die weiteren Au Pair Tarife der Hanse-Merkur:
Care Au-Pair S
Care Au-Pair M
Care Au-Pair XL
Posted by Saskia on 08/26 at 10:26 AM
Versicherungen •
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Wie sinnvoll ist ein Wechsel in der GKV?
Vor wenigen Tagen hat die deutsche Familienministerin von der Leyen zum Boykott teurer Krankenkassen aufgerufen und damit prompt die Debatte zum Gesundheitsfonds wieder angefacht. Geplant für den 01. Januar 2009 soll mit der neuen Reform unter anderem die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung neu geordnet werden. Neben der zentralen Vergabe des eingenommenen Kapitals an die einzelnen Kassen müssen sich die Versicherten auch auf einen einheitlichen Beitrag einstellen, der am Ende fast 0,5% über der aktuellen Durchschnittsprämie für die GKV liegt.
Dass der Vorschlag aus dem Familienministerium bei den Kassen für reichlich Verstimmungen gesorgt hat, liegt auf der Hand. Aber selbst Verbraucherschützer bescheinigen in diesem Fall der Politik mangelnde Weitsicht, denn der Wechsel in eine günstigere Versicherung so kurz vor einer Reform nur unter finanziellen Gesichtspunkten ist wenig sinnvoll. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, die sich jetzt für einen anderen Anbieter entscheiden, profitieren zum einen erst nach dem Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist von ihrer Entscheidung.
Auf der anderen Seite steht zudem eine 18-monatige Wartefrist, in der kein neuerlicher Wechsel möglich ist. Und solange noch nicht klar scheint, in welcher Form die einzelnen Krankenkassen auf die Einführung des Gesundheitsfonds reagieren, bringt jede langfristige Bindung durch einen Kassenwechsel nur Nachteile mit sich. Aufgrund dieses Sachverhalts sollte mit einem Wechsel vorerst gewartet werden, ob die einzelnen Kassen gesonderte Bonusprogramme nach dem 01. Januar 2009 einführen oder aber in anderer Form auf die veränderten Bedingungen reagieren und bei einer schlechten wirtschaftlichen Lage sogar auf das Mittel der Zuzahlungen zurückgreifen müssen.
Posted by Gerald on 08/26 at 08:29 AM
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Baufinanzierung: Vorsicht bei Kombination von Darlehen und Lebensversicherung
Wer sich auf der Suche nach der passenden Baufinanzierung befindet, holt in der Regel mehrere Finanzierungsangebote bei unterschiedlichen Kreditinstituten ein. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, ein möglichst günstiges Darlehen zu finden. Die Wahrscheinlichkeit, hierbei auf einen Direktfinanzierer bzw. eine Direktbank zu stoßen, ist relativ groß. Immerhin handelt es sich hierbei um die Kreditinstitute, die mit den attraktivsten Darlehenskonditionen aufwarten.
Weil es regionalen Banken und Vermittlern immer schwerer fällt, sich gegen diese Kreditinstitute zu behaupten, warten sie zunehmend häufiger mit relativ komplexen Finanzierungskonstrukten auf. So kommt es zum Beispiel immer häufiger vor, dass Finanzierungen angepriesen werden, die eine Kombination von Annuitätendarlehen und Bausparvertrag oder Lebensversicherung darstellen. Die Banken und Vermittler verweisen insbesondere auf die Vorzüge dieser Konstrukte: Eine Finanzierung, die einen zusätzlichen Bausparvertrag beinhaltet, würde später eine günstige Anschlussfinanzierung ermöglichen. Wer eine Lebensversicherung in die Finanzierung einbindet, profitiert von der Guthabenverzinsung sowie von einem grundlegenden Versicherungsschutz.
Fakt ist allerdings, dass die meisten Bauherren nicht sonderlich gut damit beraten sind, sich für den Abschluss entsprechender Finanzierungskonstrukte zu entscheiden. Den Anbietern diese Finanzierungen geht es in erster Linie darum, sich mit den komplexen Konstrukten der Vergleichbarkeit zu entziehen und zusätzliche hohe Provisionen für Bausparvertrag oder Lebensversicherung zu kassieren.
Genau betrachtet lohnt sich der Abschluss dieser Finanzprodukte nur in den seltensten Fällen. Immerhin ist es so, dass durch Bausparrate und Versicherungsrate zusätzliche Kosten anfallen. Anstatt das Geld in Bausparverträge und Versicherungen fließen zu lassen, ist man wesentlich besser damit bedient, es direkt zur Darlehenstilgung zu verwenden. Denn somit verringert man Restschuld wie auch Zinsbelastung und kommt in der Regel schneller an sein Ziel, die vollständige Rückzahlung. Somit kann allen Interessenten nur dazu geraten werden, entsprechende Angebote genau nachzurechnen und lieber klassische Finanzierungsangebote anzufordern, die ausschließlich ein Annuitätendarlehen umfassen – hiermit sind sie im Normalfall wesentlich besser beraten.
Wie viel Zusatzversicherung braucht der Mensch?
Im Rahmen der staatlich kontrollierten Pflichtversicherungen, zum Beispiel der gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu Reformen und Veränderungen gekommen. Für den Verbraucher hat sich dabei oft ein Bild abgezeichnet: „Weniger Leistung für mehr Geld“. Lediglich die Mitglieder der PKV konnten sich auch weiterhin über eine gesundheitliche Versorgung auf hohem Niveau freuen. Allerdings haben die privaten Versicherer inzwischen auch den Angehörigen der GKV als zahlenden Kunden entdeckt und bieten verschiedene Zusatzversicherungen an, mit denen aus einem gesetzlich Versicherten plötzlich ein Privatpatient wird.
Ob allerdings diese Zusatzpolicen immer sinnvoll sind, muss der Verbraucher in der Regel selbst entscheiden. Eine der wichtigsten Zusatzversicherung, die gerade bei Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse nicht fehlen sollte, ist die Auslandskrankenversicherung. Da die GKV Leistungen nur in einem sehr eng begrenzten Rahmen auch bei einem Aufenthalt im Urlaub übernimmt, schließt eine private Versicherung die bestehende Lücke und sorgt für unbeschwerte Ferien. Mitglieder der PKV können sich dagegen auf ihre Krankenversicherung verlassen, da die privaten Gesellschaften in der Regel einen wesentlich umfassenderen Schutz – auch im Ausland - gewährleisten.
Eine weitere Zusatzversicherung, deren Abschluss sich durchaus lohnen kann, betrifft den Besuch beim Zahnarzt. Gesetzliche Krankenkassen tragen hier nur noch 50% der befundbezogenen Regelleistungen - mit einer zusätzlichen Police lässt sich der gesamte Zuschuss auf 70% oder mehr erhöhen.
Eine für pflichtversicherte Angestellte und Arbeitnehmer dagegen unnütze Zusatzversicherung betrifft das Krankengeld, da dieses bereits im Rahmen der GKV versichert wird. Lediglich freiwillige Mitglieder müssen für diese Leistung ab 2009 privat vorsorgen und dürfen Interesse an einem solchen Tarif der PKV haben.
Posted by Stefan on 08/26 at 08:27 AM
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Baufinanzierung: Nicht ausschließlich auf den Effektivzins achten
Inzwischen sind sich die meisten Immobilienkäufer und Bauherren der Tatsache bewusst, dass es sich lohnt, eine Baufinanzierung erst dann abzuschließen, nachdem man ausreichend viele Finanzierungsangebote eingeholt und miteinander verglichen hat. Immerhin hat sich der Markt in den vergangenen Jahren spürbar verändert: Wer einen Vergleich vornimmt, kann im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit des Darlehens eine Menge Geld, meist mehrere tausend Euro, sparen.
Was den eigentlichen Vergleich betrifft, so achten die Verbraucher in erster Linie auf den effektiven Jahreszins bzw. den so genannten Effektivzins. Dies ist zunächst einmal richtig, schließlich wird der Effektivzins nicht umsonst als Vergleichszins bezeichnet. Wenn es darum geht, Darlehenangebote zu vergleichen, sollte man zunächst auf ihn achten, weil in ihm nicht nur die reinen Zinskosten, sondern auch weitere Kosten wie zum Beispiel Bearbeitungsgebühren berücksichtigt sind.
Auf der anderen Seite sollte man sich beim Darlehensvergleich auch nicht zu sehr auf den effektiven Jahreszins stützen. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ in der vergangenen Woche berichtet hat, existieren noch weitere Kostenfaktoren, die von den Banken nicht in den Effektivzins eingerechnet bzw. in ihm berücksichtigt werden. Die Banken handhaben es meistens so, dass sie ausschließlich die zusätzlichen Kosten im Effektivzins anrechnen, deren Berücksichtigung durch den Gesetzgeber in der so genannten Preisangabenverordnung festgehalten ist. Somit können je nach Finanzierungsangebot einige Kostenarten existieren, die nicht im effektiven Jahreszins berücksichtigt sind und somit die Gesamtkosten nach oben treiben.
Aus diesem Grund gilt es, beim Finanzierungsvergleich vorsichtig zu sein. Zwar kann man den Effektivzins innerhalb eines gewissen Rahmens zur Vorauswahl der besten Angebote heranziehen, die endgültige Entscheidung, sollte jedoch nur unter der Berücksichtigung weiterer Kriterien erfolgen. So gilt es, sämtliche Zusatzkosten wie zum Beispiel Gutachterkosten zu ermitteln und den Gesamtkosten hinzuzurechnen. Nur so hat man letzten Endes die Gewissheit, auch tatsächlich eine günstige Finanzierung abzuschließen.
Posted by Jochen on 08/26 at 05:12 AM
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Die Allianz will den Verkauf der Dresdner Bank angeblich in trockene Tücher bringen
Die Mutter möchte die ungeliebte Tochter ziehen lassen und sucht nur noch nach einem passenden Partner für den Nachwuchs. Um nicht gänzlich die Kontrolle zu verlieren, schließlich hat man sich jahrelang um das Kind bemüht, bleibt die Tür einen Spalt weit offen. So ähnlich verhält es sich derzeit beim Allianz-Konzern, dem die Dresdner Bank schon seit einigen Jahren die Bilanz verhagelt. Lieber gestern als heute möchte man sich von dem Spross trennen, den man seit 2001 an seiner Brust nährt. Glaubt man dem Branchen-Tratsch, könnte am Wochenende alles in trockene Tücher gebracht werden. Sowohl der Aufsichtsrat der Allianz als auch das Kontrollgremium der Commerzbank haben angeblich Treffen anberaumt.
Damit stehen alle Zeichen auf eine Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank, wenngleich keines der beteiligten Unternehmen sich dazu äußern wollte. Mit im Rennen ist noch die China Development Bank. Auch sie hat Interesse gezeigt. Ob sie Chancen hat, dazu schweigen die Buschtrommeln. Durchgesickert ist allerdings, dass der Allianz-Konzern sich nicht ganz von der Bank trennen sondern einen Anteil von unter 30 Prozent halten wird. Investoren hatten die Versicherungen immer wieder dazu aufgefordert, die mit dem Bankgeschäft verknüpften Risiken zu minimieren. Dieser Bitte kommt man nun offensichtlich nach, zumindest stimmen die Vorzeichen.
Seit zwei Monaten werden die Bücher der beiden Bankhäuser geprüft und macht sich jeder einen Eindruck vom anderen. Normalerweise bedarf dieses gegenseitige „Beschnuppern“ sechs bis zehn Wochen, schließlich gilt auch für den Finanzbereich: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Für Branchenexperten heißt das, lange kann es nicht mehr dauern, bis eine Entscheidung gefallen ist. Vor allem aber müssten sich jetzt langsam die pro und contra für einen Zusammenschluss finden lassen. Als größtes Problem gilt die Bewertungsfrage. Übernommen wurde die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro, bewertet wird sie mit maximal neun Milliarden Euro und in den Büchern der Allianz steht sie angeblich mit 16 Milliarden Euro. Hinzu kommt der operative Verlust von 566 Millionen Euro bei der Dresdner Bank im zweiten Quartal, das die Commerzbank mit schwarzen Zahlen abschloss.
Die mögliche Übernahme wird nicht nur von der Branche, sondern auch von den Arbeitnehmer-Vertretern mit Argusaugen beobachtet. Sie fordern, dass es bei keiner der beiden Banken betriebsbedingte Kündigungen geben dürfe. Zu wünschen wäre es. Allerdings vermuten Experten, dass viele der insgesamt 50.000 Jobs wegfallen werden. Gleich, wie es ausgeht: Ginge die Dresdner an die Commerzbank, hätte die Allianz mit einem Anteil von 30 Prozent zugleich einen neuen Vertriebspartner mit gut ausgebautem Filialnetz gewonnen. Entstehen würde eine Bank mit einer Bilanzsumme von 1,11 Billionen Euro. Unangefochten an der Spitze bleibt die Deutsche Bank, die auf zwei Billionen Euro kommt.
Posted by Andre on 08/26 at 04:44 AM
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