Samstag, September 13, 2008
Versicherung fürs Kind
Rundum geschützt auch in der Freizeit
Das statistische Unfallrisiko bei Kindern spricht für sich: Jährlich werden in Deutschland 50 000 Kinder so schwer verletzt, dass sie für ihr weiteres Leben nicht allein werden sorgen können. Hiergegen Vorsorge zu treffen, ist Aufgabe der Eltern. Versicherungen bieten dazu alternative Leistungen im Schadensfall. Welche Policen Kinder wirklich brauchen und welche eher nicht, läst sich wie folgt skizzieren.
Das Risiko bei Kindern, in der Folge eines Unfalls mit körperlicher und geistiger Belastungen später nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen zu können, sollte allein schon wegen des allgemeinen Lebensrisikos finanziell abgesichert sein.
Unfälle treten immer unerwartet ein, schneller als man glauben mag. Und auch wenn ein Kind durch Krankheit oder durch Behinderung gesundheitliche Folgeprobleme bekommt, sollte vorgesorgt sein.
Private Invaliditätsversicherung
Helfen können in solchen Fällen am ehesten private Kinder-Invaliditätsversicherungen. Tritt der Schaden ein, sollte vereinbart sein, dass der Versicherer eine einmalige Entschädigung und monatlich eine lebenslange Rente zahlt.
Leistungen bei Invalidität werden sowohl als separater Vertrag wie auch als Zusatzvertrag zu einer Unfallpolice angeboten und kosten bei angemessener Einmalzahlung und späterer Rente zwischen 350 und 450 Euro jährlich.
Bei Folgen durch Unfälle hilft die private Vorsorge aus der klassischen Kinder-Unfallversicherung. Dazu ist eine Abschluss ratsam, der auf den Ereignisfall eine monatliche Rente gewährt und eine einmalige Summe auszahlt. Mit der Einmal-Schadenssumme könnten dann auch spezielle Therapien oder Operationen bezahlt werden, falls erforderlich auch im Ausland,.
Für die späteren Lebensjahre ist ein Teil des Unterhalts gedeckt und auch ein eventueller Umbau von Wohnraum ist besser finanzierbar.
Kombinierte Policen sind schon für 85 bis 130 Euro im Jahr zu bekommen, bieten aber eben keinen Schutz bei Invalidität durch Krankheit.
Muss: Haftpflichtversicherung
Ein Muss für Eltern ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung. Nur jeder zweite Haushalt in Deutschland ist haftpflichtversichert, was bedeutet, dass privates Vermögen davor geschützt ist, Schäden ausgleichen zu müssen, die das Kind verursacht hat und für die gehaftet werden muss. Eine Familienpolice gilt für alle Mitglieder in der häuslichen Gemeinschaft und kostet zwischen 45 und 90 Euro im Jahr. Als Ergänzung ist eine Forderungsausfall-Versicherung denkbar, die dann leistet, wenn man selbst geschädigt wird, der Schädiger jedoch nicht versichert ist und/oder er nicht für den Schaden aufkommen kann.
Zusatzversicherung bei Auslandsreisen
Für Kinder sinnvoll ist der Schutz mit einer privaten Kranken-Zusatzversicherung bei stationärer Behandlung. Sie bietet eine zusätzliche, höhere medizinische Versorgung Schutz als “nur” die Leistungen der gesetzlichen Versicherung, was zum Teil dann auch privatärztliche Abrechnung im Krankenhaus bedeutet.
Was eher nicht ins Leistungspaket gehört sind Prämienaufschläge bei Kosten für Zahnersatz. Solche Prothetik fällt in frühern Lebensjahren selten an. Beiträge hierzu zu sparen, ist sinnvoller
Wichtig hingegen die Krankenversicherung bei Auslandsreisen des Kindes oder des Jugendlichen, weil Eltern sonst Arztkosten oder Krankenhauskosten - verursacht im Ausland - anteilig selbst tragen müssten.
Online-Tarife oft günstiger
Verbraucher, die bei ihren Versicherungspolicen sparen möchten und dabei nicht bereit sind, gravierende Einschränkungen im Leistungsumfang und damit in ihrem Versicherungsschutz in Kauf zu nehmen, sind nach Einschätzung von Finanzexperten gut beraten, über das Internet nach günstigen Produkten zu suchen. Viele Online-Angebote sind deutlich günstiger als die Offerten, die über Versicherungsmakler oder über die Niederlassungen der Assekuranzen erhältlich sind.
Versicherungen sind beim Vertrieb ihrer Policen über das Internet einem außerordentlich starken Wettbewerb ausgesetzt, der zu deutlich niedrigeren Preisen führt als es außerhalb des World Wide Webs der Fall ist. Interessenten können auf entsprechenden Internetseiten binnen weniger Sekunden die Konditionen zahlreicher Assekuranzen miteinander vergleichen und sich so ein Bild über die am Markt erhältlichen Produkte machen.
Wer online eine neue Versicherung abschließt, kann sich deshalb über großzügige Rabatte freuen. Um die unterschiedliche Preisgestaltung zwischen online und offline zu rechtfertigen, nutzen die Anbieter unterschiedliche Vorgehensweisen. Einige versprechen einen zeitlich beschränkten Internetrabatt, der kurz vor Ablauf stets verlängert und dementsprechend dauerhaft gewährt wird. Andere verändern den Leistungsumfang ihrer Online-Policen geringfügig, indem sie beispielsweise die Deckungssumme leicht erhöhen oder bestimmte Zusatzleistungen ohne Aufpreis inkludieren.
Wer dem Internet nicht abgeneigt ist und sparen möchte, sollte deshalb unbedingt einen Versicherungsvergleich durchführen und sich nach optimal zu den eigenen Bedürfnissen passenden Produkten umsehen. Durch die Vielzahl der eigens der Thematik gewidmeten Internetauftritte lässt sich dieses Unterfangen binnen kürzester Zeit erfolgreich bewerkstelligen. Brancheninsidern zufolge lässt sich allein durch den Abschluss von Sachversicherungen über das Internet ein Fünftel der Prämien einsparen.
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Gerald on 09/13 at 11:03 AM
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Sachversicherungen: In Kombination günstiger
Sachversicherungen sind unentbehrlicher Bestandteil des verantwortungsbewussten Verbrauchers. Sie schützen gegen die finanziellen Folgen unschöner Ereignisse wie Einbruch in die Wohnung, Wasserschäden oder Schäden, die der Versicherte an Dritten oder ihrem Vermögen verursacht.
Insbesondere Hausrat- und Haftpflichtversicherung sind von existenzieller Bedeutung, da sie vor großen finanziellen Verlusten schützen. Ein umfassender Schutz beinhaltet dabei oft mehrere Policen: Eine Verkehrshaftpflicht und eine Glasbruchversicherung beispielsweise müssen oft separat abgeschlossen werden. Um die Kosten des Versicherungsschutzes so gering wie möglich zu halten und dennoch keine Abstriche bei den so wichtigen Leistungen machen zu müssen, sollten Verbraucher nach Ansicht von Finanzberatern alle ihre Sachversicherungen bei einem einzigen Anbieter unterhalten. Die Assekuranzen sind erfahrungsgemäß zu deutlichen Rabatten auf die Prämien bereit, wenn verschiedene Verträge in Kombination abgeschlossen werden. Die Großzügigkeit entspringt dabei den aus Sicht der Anbieter geringeren Verwaltungs- und Vertriebskosten, die den Beiträgen zugerechnet werden müssen.
Für Verbraucher ergibt sich nicht nur im Hinblick auf die Kosten ein Vorteil, wenn Hausrat, Haftpflicht und Co. bei einer Versicherung unterhalten werden. Auch der Abwicklungsaufwand reduziert sich deutlich: Es muss nur mit einem Ansprechpartner korrespondiert werden und schriftliche Mitteilungen sowie die Abbuchung der fälligen Prämien vom Girokonto erfolgen ebenfalls lediglich von einer Instanz. Versicherte behalten so stets eine gute Übersicht und müssen sich um wenige Dinge kümmern.
Nach Angaben von Branchenkennern lassen sich bei einem vollumfassenden Sachversicherungspaket, das bei einem Anbieter abgeschlossen wird, rund 20 Prozent der Kosten im Vergleich zu einer bei mehreren Anbietern unterhaltenen Kombination sparen – für den geringeren Zeitaufwand werden Verbraucher demnach belohnt.
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Gerald on 09/13 at 10:04 AM
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Beleihungsauslauf unter 60 Prozent halten
Angehende Eigenheimbesitzer sind nach Einschätzung von Experten gut beraten, wenn sie bei ihrer Finanzierung einen Beleihungsauslauf von mehr als sechzig Prozent des Verkehrswertes nicht überschreiten. Dieses Beleihungsniveau gilt als kritische Marke, da fast alle Banken bei über den Wert hinausgehenden Finanzierungen deutliche Zinsaufschläge erheben. Grund für die Verteuerung ist dabei das aus Sicht der Geldhäuser höhere Ausfallrisiko.
Die verbleibenden vierzig Prozent des Investitionsvolumens müssen allerdings nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden. Der Staat fördert den Erwerb von Immobilienvermögen und stellt über die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau günstige Darlehen zur Verfügung, die nachrangig ins Grundbuch eingetragen werden können und damit aus Sicht der Hausbank Eigenkapital darstellen. Im Rahmen des Wohneigentumsprogramms der KfW können bis zu dreißig Prozent der Erwerbskosten (maximal 100.000 Euro) auf diese Weise finanziert werden. Das Darlehen ist in den ersten Jahren tilgungsfrei und kann über einen Zeitraum von bis zu 35 Jahren gestreckt werden. Die Beantragung und die Abwicklung erfolgen über Vertriebspartner der KfW, worunter sich insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken finden.
Mit dem Förderbank-Darlehen im Rücken benötigen Bauherren lediglich zehn Prozent der Bau- oder Erwerbskosten in Gestalt eigener Mittel, wobei die Erwerbsnebenkosten selbstredend aus eigener Tasche zu finanzieren sind. Die Kombination aus einem Zehntel Vermögen und drei Zehnteln Nachrangdarlehen ermöglicht dann die Aufnahme eines Darlehens zu den günstigsten Konditionen, sofern die persönliche Bonität und das Einkommen entsprechend hoch ausfallen.
Zinsaufschläge bei Finanzierungen mit einem Beleihungsauslauf von mehr als sechzig Prozent verteuern das „Projekt Eigenheim“ beträchtlich: Die Zuschläge werden nicht nur für den über die kritische Marke hinausgehenden Darlehensanteil, sondern vielmehr für das gesamte Engagement erhoben.
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Stefan on 09/13 at 08:57 AM
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USA: Immobilien auf absolutem Tiefstpreis
In den vergangenen Tagen und Wochen wurde hier im Blog bereits mehrfach über den Immobilienmarkt in den USA berichtet. Es wurde aufgezeigt, wie viele Privathaushalte von der Hypothekenkrise betroffen sind und aufgrund des Zinsanstiegs ihre Immobilien nicht halten können: Offiziellen Angaben zufolge ist davon auszugehen, dass allein in diesem Jahr mehr als eine Million Immobilien in die Zwangsversteigerung gehen werden.
Doch wie das Nachrichten Magazin „Focus“ schreibt, ist die Anzahl der betroffenen Immobilieneigentümer sehr viel größer: Bereits im letzten Jahr sollen weitaus mehr als eine Million Objekte in den „Notverkauf“ gegangen sein, was bedeutet, dass sie entweder unter den Hammer gekommen sind, oder von den Banken direkt zum Verkauf angeboten wurden. Diesen Zahlen zufolge sollen weitaus mehr als zwei Millionen Objekte zum Verkauf stehen und dabei zu absoluten Tiefstpreisen angeboten werden. In einigen Regionen sind die Immobilienpreise um bis zu 40 Prozent gefallen.
Weil das Angebot an günstigen Immobilien größer denn je zuvor ist, gehen einige Immobilienmakler inzwischen dazu über, ganze Verkaufstouren mit dem Bus zu organisieren. Bei diesen Touren geht es darum, potentielle Käufer durch entsprechende Wohngegenden zu fahren und ihnen eine möglichst große Auswahl an günstigen Immobilien präsentieren. Potentielle Käufer werden also nicht mehr einzeln betreut – stattdessen werden sie allesamt in einen Bus gepackt und dann geht es los. Die Objekte werden immer nur vergleichsweise kurz besichtigt und dann geht es weiter. Gerade Investoren können hierbei richtige Schnäppchen machen: Ein Makler, der im Artikel des Focus rezitiert wurde, gab an, dass er im Durchschnitt zwei Immobilien pro Tour verkauft.
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Jochen on 09/13 at 07:19 AM
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Restschuldversicherungen verteuern Kredite
Mit einer Restschuldversicherung können Sie sich dagegen versichern, dass Sie oder Ihre Angehörigen durch Tod, Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine finanzielle Notlage geraten, weil ein laufender Kredit nicht mehr bezahlt werden kann. Viele Banken verlangen den Abschluss einer Restschuldversicherung als zusätzlichen Sicherheit. Die bessere Sicherheit wird aber durch eine erhebliche Verteuerung des Kredits erkauft.
In einem großen BILD-Artikel zum Thema Ratenkredite hat das Boulevardblatt in gewohnt schlagfertiger Manier auf die Frage “Muss ich meinen Kredit mit einer Restschuld-Versicherung absichern?” mit einem lautstarken “Auf gar keinen Fall! Das verteuert den Kredit maßlos.” geantwortet. Die Begründung war, dass das Ausfallrisiko die Bank tragen muss - und das sie sich dieses Risiko über die Zinsen vom Kreditnehmer bezahlen lässt. Die BILD ging sogar noch weiter und meinte, dass man sich auf weitere Sicherheiten grundsätzlich nicht einlassen soll.
Restschuldversicherungen sind auch oft der Grund dafür, dass sich Kredite im Verlaufe einer Kreditberatung immer mehr verteuern können. Aus einem optisch günstigen Zinssatz, der in einer Anzeige oder im Internet groß beworben wurde, wird dann sehr schnell ein erheblich verteuerter Effektivzinssatz - weil eine verpflichtende Restschuldversicherung die Kosten - und damit die Effektivverzinsung - rasant in die Höhe treibt.
Eine obligatorische Restschuldversicherung muss in den ausgewiesenen Effektivzinssatz mit eingerechnet werden. Nur so ist eine Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Kredit-Angebote überhaupt möglich. Aber angesichts der Vielzahl der Angebote sollte man vielleicht doch lieber auf das Angebot einer Bank ausweichen, die auf eine verpflichtende Restschuldversicherung verzichtet. Ihr Geldbeutel wird sich freuen.
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Thorsten on 09/13 at 06:08 AM
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Liquidität und Kaufkraft im Alter : Hypothek - aber rückwärts!
Der Wunsch nach Wohneigentum ist nicht ein schwäbische Eigenart, sondern wohl weltweit eine besondere Form der Altersvorsorge. Wohnung oder Haus binden aber auch hohe Kapitalwerte, die in der Konsequenz dann aber auch fürs Alter nicht liquide sind und auch kaum oder ungern “liquidiert” werden können oder sollen.
Eine Variante, auch im Alter über die Ruhestandsbezüge hinaus kaufkräftig zu sein, bieten sogenannten “Rückwärtshypotheken”. Mit einem solchen besonderen Grundpfandrecht sollen Eigentümer von Wohnraum auch in Deutschland ihre Immobilie zu Geld machen können.
Begleitend günstig: man muss keinesfalls aus den bislang eigenen vier Wänden ausziehen.
Vereinbarungen und Verträge, aus denen dann Rechte und Pflichten werden, sind im deutschen Geschäftsleben jedoch noch nicht vollends ausgegoren. Vor allem nicht, wieviel Sicherheit sie den Kunden bieten werden.
Sind die “Reverse Mortgage”-Produkte in den USA oder in Großbritannien längst bekannt, gibt es diese “Rückwärtshypothek” in der Bundesrepublik allenfalls vereinzelt.
Geschäftspläne hat jedoch der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) in Berlin bereits gefasst. Das Produkt sieht vor, dass mit Lebensalter 60+ der Eigentümer sein Objekt beleiht.
Er erhält daraus eine monatliche Rente, bleibt lebenslang Eigentümer mit zugehörigem Wohnrecht.
Grundsätzlich sinnvoll
Für Experten sind Rückwärtshypotheken als Geschäftsmodell allerdings nur für bestimmte Zielgruppen sinnvoll. Dazu zählt man beim Institut für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg Personen mit wenig Einkommen, die ihre Rente aufbessern wollen und zweitens kinderlose Personen mit höherem bis hohem Einkommen, die liquide Mittel aus Immobilie ziehen möchten, um sich im Alter eine mehrwöchige Weltreise oder das Golf-Resort in Südafrika leisten wollen.
Doch gibt es einige offene Fragen hinter diesem Geschäfts- und Finanzierungs-Modell. Als offen gilt, ob die finanzierende Bank dem Kunden eine lebenslange Rente wird garantieren können, denn bei hohen durchschnittlichen Lebenserwartungen ist das eine Position, die für die Banken abgesichert werden muss. Dieses Risiko kann allerdings durch einer Versicherung übernommen werden.
Beim Vermögenszentrum in Frankfurt/Main sieht man hier den “berüchtigten kasus knaktus”: Kunden werden wohl einen hohen Preis dafür zahlen müssen, dass sie bei einer hohen Immobilien-Rente auch Wohnrecht im eigenen Haus haben können. Experten glauben aber, dass es lösbar sei müsset, die Ansprüche beider Seiten z befriedigen.
Theoretisch großer Markt
Einig sind sich Experten darin, dass das Marktpotenzial auch in Deutschland für Rückwärtshypotheken hoch sein dürfte. Jedes vierte Ehepaar ist kinderlos und viele Partnerschaften entstanden oder entstehen bei “durchbrochenen Lebensläufen”.
Darunter versteht man Zeiten, in denen nicht oder nur wenig in die Rentenversicherung eingezahlt wurde. Für Personen dieser Kategorie kann “Reverse Mortgage” attraktiv sein.
Zu beachten ist für sie, dass Mindestbedingungen erfüllt sind. Ungut wäre ein Vertrag, der ein Wohnrecht im bisherigen Eigentum auf fünf Jahre begrenzt oder durch den spätere Erben nahezu leer ausgehen.
Aktuelle Angebote, bei denen ein privater Investor das Haus kauft und dem Rentner lebenslanges Wohnrecht bietet - oder durch die Eigentümer ihre Immobilie beleihen und dafür einen Kredit erhalten, gelten allerdings nicht als reinrassige Rückwärtshypotheken.
Somit wird es erst ab 2009 ernsthaft geprüfte Produkte auf dem nicht gewerblich orientierten Geldmarkt geben.
Vor einer Unterschrift ist jedoch Information und Beratung das A und O; denn als Alternative gilt, mobiles Vermögen zu Geld zu machen und damit die Rente aufzubessern.
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wob. on 09/13 at 06:39 AM
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Elterngeld ! Trotzdem arm und sozial schwach…
Die Hälfte der Elterngeld-Bezieher ist ohne weiteres Einkommen
Den Bedarf einer möglichst ökonomische Hauswirtschaft zu befriedigen, ist immer auch von den verfügbaren Finanzen abhängig. Dazu veröffentlicht aktuell die bundesdeutsche Statistik, dass fast die Hälfte der Mütter und Väter, die Elterngeld beziehen, über den Mindestbetrag nicht hinaus kommen, und die Quoten variieren auch noch quer durch die Republik erheblich.
Ist tatsächlich jeder zweite Empfänger von Elterngeld arbeitslos oder er studiert, bedeutet dies auch den Mindestbetrag von 300 Euro im Monat. Bundesweit waren dies zwischen Januar 2007 und Juni 2008 rund 353 000 Mütter und Väter.
Eine Zahl, die die für 47 Prozent aller 752 000 Bezieher steht. Für 399 000 Mütter und Väter floss das Elterngeld auf der Basis des Ersatz-Einkommens.
Den Geschwisterbonus und/oder einen Mehrlingszuschlag durften 50 000 von ihnen anfordern, was als Geschwisterbonus zehn Prozent des Elterngeldbetrags und mindestens 75 Euro bedeutet. Der Zuschlag für Zwillinge beläuft sich auf je 300 Euro für das zweite und auch für jedes weitere Kind.
Ausschließlich den Mindestbetrag von 300 Euro bekamen 230 000 Mütter und Väter, was für 123 000 Frauen und Männer auch noch den Bezug eines Geschwisterbonus und/oder eines Mehrlingszuschlags bedeutet.
Bayern - Land der berufstätigen Eltern
Ein Elterngeld statt eines Arbeitseinkommen erhalten Mütter und Väter, die vor der Geburt des Kindes erwerbstätig waren. Dazu zählen auch jene Leistungen, die bei Teilzeitarbeit und reduziertem Einkommen oder wegen Geringverdienst gezahlt werden. Liegt der Anspruch auf Elterngeld unter 300 Euro, wird er auf den Mindestbetrag aufgestockt. Dieser Betrag wird in der Regel an Mütter und Väter gezahlt, die vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig waren.
Einer von 14 Beziehern des Mindestbetrags (= 7 %) hatten zwar einen Job, aber deren Anspruch betrug weniger als 300 Euro und wurde deshalb aufgestockt.
Der Anteil der Väter und Mütter, die Elterngeld auf Basis des Einkommensersatzes bezogen war in Bayern (60 Prozent), Brandenburg und Sachsen (je 59 Prozent) am größten und lag in Bremen (42), Nordrhein-Westfalen (48) und Niedersachsen (49) am niedrigsten.
Dem entsprechend erhielt mehr als jeder Zweite Elterngeld auf Basis des Mindestbetrags - in Bremen (58 Prozent), Nordrhein-Westfalen (52), Niedersachsen (51). In Bayern (40 Prozent) sowie in Brandenburg und Sachsen (41) war dieser Anteil am niedrigsten.
Elterngeld wird für Kinder gezahlt, die ab dem 1. Januar 2007 geboren wurden. In der Regel ersetzt es 67 Prozent des Familien-Nettoeinkommens, das wegen der Babypause wegfällt.
Ohne Bedeutung bei Antrag und Anspruch des Elterngeldes sind Wohnverhältnisse (Miete oder Kapitaldienste aus Wohneigentum) oder Beiträge zu Bausparkassen, Versicherungen oder Ratenzahlungen.
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wob. on 09/13 at 05:56 AM
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