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Montag, September 15, 2008

Der Einheitstarif – Pluspunkt für die PKV?

Die private Krankenversicherung rechnet für das kommende Jahr 2009 mit einer noch schlechteren Situation als in den vergangenen Jahren. Speziell die Einführung des Basistarifs zum 01. Januar 2009 wird nach Meinung vieler Vertreter aus den Reihen der PKV dazu führen, dass auch in Zukunft die finanzielle Situation einiger Versicherungsgesellschaften auf die Probe gestellt wird. Dabei könnte die neue Stufe der Gesundheitsreform durchaus auch einen positiven Effekt auf die private Krankenversicherung haben und ihr einen Strom neuer Kunden bescheren.

Anlass zu dieser Vermutung gibt die Einführung des Gesundheitsfonds mit einem einheitlichen Beitragssatz für alle gesetzlich Versicherten. Ab Januar 2009 muss jedes Mitglied der GKV gleich tief in den Geldbeutel greifen. Wie hoch die neuen Beiträge am Ende aber tatsächlich ausfallen, darüber schweigt die Bundesregierung noch bis November 2008. Schätzungen zufolge darf aber mit einer deutlichen Anhebung der Prämien gerechnet werden, ein Sprung der Kassenbeiträge über die 15%-Marke scheint durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen.

Besonders hart trifft diese Entwicklung aber alle freiwilligen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese müssen neben einer Anhebung des Beitrags zusätzlich noch mit Leistungsbeschränkungen leben. Ab Januar 2009 fällt für freiwillige Mitglieder das Krankengeld weg, wodurch eine zusätzliche Absicherung in diesem Bereich notwendig wird. Damit dürften sich speziell Selbstständige und Angestellte in der GKV von den Angeboten der privaten Krankenversicherung angesprochen fühlen und die Chance für einen Wechsel nutzen.

Schließlich zählen Leistungen auf einem hohen Niveau bei moderaten Beiträgen nach wie vor zu den großen Stärken der PKV. Sollten sich tatsächlich mehr freiwillige Mitglieder der GKV für einen Wechsel entscheiden, dürfte dieser Zuwachs über die Einführung des Basistarifs durchaus hinweg trösten.

Posted by Stefan on 09/15 at 02:02 PM
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Heizungsanlagen modernisieren und somit langfristig sparen

Der Herbst hat das vergangene Wochenende genutzt, um Einzug in weite Teile der Republik zu halten. Vielen Ortes sind die Temperaturen spürbar gefallen, so dass die ersten Mieter und Immobilienbesitzer dazu übergegangen sind, die Heizungen aufzudrehen. Allerdings sind etliche Menschen darum bemüht, sich beim Heizen möglichst lange zurückzuhalten, weil die Kosten für Heizöl und Erdgas im Vergleich zu den Vorjahren immer noch recht hoch sind.

Mit einem wirklichen Preisrückgang ist jedoch nicht zu rechnen, weshalb immer mehr Unternehmen und Institute dazu raten, Immobilien zu modernisieren und somit den fossilen Energieträgern den Kampf anzusagen. Vor allem Heizöfen, Holzpellets und auch Solaranlagen können dazu beitragen, den Verbrauch fossiler Energieträger spürbar zu reduzieren bzw. die Heizkosten im Gesamten zu senken.

Doch vor der Installation entsprechender Anlagen schrecken viele Eigentümer zurück, weil diese mit immens hohen Kosten verbunden ist. Ganz egal ob es um den Kauf einer Solaranlage oder den Austausch des Heizungsbrenners geht: In allen Fällen schlagen die Maßnahmen mit ordentlichen Kosten zu Buche. Dennoch kann den Eigentümern nur dazu geraten werden, sich für diesen Schritt zu entscheiden: Experten sind sich sicher, dass die Energiepreise auf lange Sicht weiterhin steigen werden. Folglich lohnt es sich, in alternative Heizungsanlagen zu investieren und somit dem Kostenanstieg zu entrinnen.

Aufgrund der gestiegenen Energiepreise amortisieren sich die meisten Installationen im Heizungsbereich schon in weniger als zehn Jahren. Des Weiteren kommt hinzu, dass etliche Maßnahmen vom Staat gefördert werden. Sowohl bei den Solaranlagen wie auch bei den Holzheizungen sind direkte Zuschüssen erhältlich. Außerdem sind Immobilieneigentümer dazu berechtigt, entsprechende Förderdarlehen aufzunehmen.

Posted by Stefan on 09/15 at 02:02 PM
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Neue Krankengeld-Wahltarife für freiwillig versicherte Selbstständige

Die bisherigen Regelungen sahen vor, dass auch freiwillig Versicherte bei einer gesetzlichen Krankenkasse auf Wunsch Anspruch auf die Zahlung von Krankengeld hatten. Diese Option ist nun ab dem 01. Januar 2009 mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform nicht mehr verfügbar. Um jedoch einem Wechsel der freiwillig Versicherten der GKV zu den privaten Versicherern entgegenzuwirken, gehen immer mehr Krankenkassen dazu über, Krankengeld-Zusatzversicherungen oder Krankengeld-Wahltarife für die Betroffenen zu offerieren. Einer der ersten Anbieter der neuen Wahltarife ist die vereinigte IKK.

Mit einem der neuen Wahltarife, die zu Beginn des neuen Jahres verfügbar sein werden, können freiwillig versicherte Selbstständige sicher stellen, dass sie auch in Zukunft ein angemessen hohes Krankengeld im Krankheitsfall erhalten werden. Schließlich sind gerade Selbstständige auch bei einer längeren Krankheit darauf angewiesen, dass sie noch über ein regelmäßiges Einkommen verfügen können, das ihre wichtigsten Fixkosten deckt. Je nach Tarif variiert auch die Höhe des Krankengeldes. Mit der Wahl einer der Tarife bindet sich der gesetzlich Versicherte für drei Jahre an diese Kasse, profitiert in dieser Zeit dafür jedoch auch von den damit verbundenen Vorteilen: Beiträge entsprechend des Geschlechts gibt es bei den gesetzlichen Versicherungen ebenso wenig wie Fragebögen zum Gesundheitszustand und Gesundheitsprüfungen. Darüber hinaus ist es anders als in der PKV möglich, eine kostenlose Familienversicherung in Anspruch zu nehmen.

Genauere Informationen zu den Konditionen sind ab November in den Service-Centern oder auf dem Internetauftritt der IKK erhältlich. Wer also in Betracht zieht, seine Krankenkasse oder seinen Tarif im Zuge der Gesundheitsreform zu wechseln, sollte noch mindestens bis November warten, um die Konditionen der neuen Tarife in einen Krankenkassen- oder Tarif-Vergleich mit einbeziehen zu können.

Posted by Gerald on 09/15 at 01:57 PM
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Gut geschützt gegen Langfinger und die Folgen eines Einbruchs

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und damit die Hochsaison für lichtscheues Gesindel. Die Gefahr von Haus- und Wohnungseinbrüchen besteht zwar das ganze Jahr über, insbesondere während der Urlaubszeit. Doch Herbst und Winter haben sich bei Ganoven als besonders beliebt herauskristallisiert, weil sie länger im Schutze der Dunkelheit agieren können. Um nach dem ungebetenen Besuch neben dem Schock nicht auch noch mit finanziellen Problemen kämpfen zu müssen, ist die Hausratversicherung unabdingbar – selbst für die „kleinste Hütte“. Darauf weist aktuell der Bund der Versicherten (BdV) hin.

„Tatsächlich gehen Opfer vollkommen leer aus, wenn Sie keine Hausratversicherung abgeschlossen haben“, betont der BdV auf seiner Internetseite. Entscheidend sei jedoch nicht nur, dass man über den entsprechenden Versicherungsschutz verfüge, sondern auch, ihn den Gegebenheiten anzupassen. Denn bei Wertsachen ist die Grenze der Leistungspflicht des Versicherungsunternehmens in der Regel sehr schnell erreicht. Bei Bargeld liegt sie im Schnitt bei 1.000 Euro, Münzen oder Briefmarken sind meist nur bis 20.000 Euro und Wertpapiere bis maximal 2.500 Euro versichert. Kunstliebhaber sollen zudem darauf achten, inwieweit Gemälde und Skulpturen berücksichtigt werden. Ansonsten bietet sich eine zusätzliche Kunstversicherung an.

Ob es sich nun um wertvolle Stücke handelt oder nicht: Der Bund der Versicherten empfiehlt, den Hausrat zu fotografieren und sämtliche Belege wie Rechnungen und Garantiescheine aufzubewahren. Sie dienen im Fall der Fälle als Beweismittel. Denn nach einem Einbruch gehört es zu den Pflichten des Versicherten, Polizei und Versicherung unverzüglich in Kenntnis zu setzen, nach Möglichkeit mit einer ausführlichen Liste aller Gegenstände, die gestohlen wurden. Dabei helfen die Fotos und Dokumente, die am besten bei Bekannten oder in einem Schließfach aufbewahrt werden. Diese Übersicht dient gleichsam als Hilfe bei der Ermittlung der nötigen Versicherungssumme. Versicherer gehen von pauschal 650 Euro je Quadratmeter aus. Laut BdV ist es allerdings zweckmäßiger, den Wert individuell zu berechnen, um nicht über- oder – noch schlimmer – unterversichert zu sein.

Damit man erst gar nicht in die Verlegenheit kommt, sollte die Wohnung so einbruchsicher wie möglich sein. Viele machen es den Dieben zu einfach. Statt die Fenster zu schließen, stehen sie auf Kipp und laden geradezu ein. Die Tür ist nur ins Schloss gezogen, aber nicht verschlossen. Das sind später für die Versicherung alles Gründe, den Rotstift anzusetzen und die Zahlung zu kürzen. Sie wertet ein solches Vorgehen als grobe Fahrlässigkeit. Wie man sich am besten schützt und wo die Schwachstellen sind, erfährt man unter anderem bei der Polizei, die regelmäßig über die Einbruchssicherheit informiert.

Posted by Andre on 09/15 at 05:30 AM
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Immobilienmodernisierung: Bisher keine Unterstützung vom Fiskus

Wenn es um die Modernisierung von Immobilien geht, halten sich die Eigentümer sehr gern zurück. Dies trifft insbesondere für Modernisierungsarbeiten zu, bei denen die Verringerung des Energieverbrauchs im Vordergrund steht. So kommt es, dass sich in Deutschland unzählige Bestandsobjekte bzw. Altbauten befinden, die in Sachen Energieeffizienz nicht gerade punkten können.

Die festzustellende Zurückhaltung der Eigentümer ist vor allem auf eine Sache zurückzuführen, nämlich auf die hohen Kosten, die mit der Modernisierung von Immobilien verbunden sind. Zunehmend mehr Stimmen werden deshalb laut, die eine steuerliche Unterstützung für Modernisierer fordern: Wer Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs durchführt, soll steuerlich begünstigt werden.

Allerdings sieht es bisher nicht danach aus, als ob sich in naher Zukunft entsprechende Möglichkeiten zur Verringerung der Steuerlast auftun werden – entsprechende Vorhaben werden in der Politik derzeit nicht diskutiert. Somit können Eigentümer, die ihre Immobilien selbst bewohnen, ausschließlich auf einer staatliche Förderung hoffen, wenn sie ausgewählte Technologien installieren, wie zum Beispiel spezielle Heizungsanlagen oder Sonnenkollektoren. Einige Installationen werden direkt bezuschusst. Des Weiteren ist eine staatliche Förderung für die Finanzierung der Maßnahmen erhältlich: In Abhängigkeit vom jeweiligen Vorhaben ist es möglich, in den Genuss bzw. Erhalt von Förderdarlehen zu gelangen.

Förderdarlehen für die Immobilienfinanzierung werden in erster Linie von der staatlichen KfW Bank vergeben. Auf welche Höhe sich die Förderung beläuft bzw. wie groß der Zinsvorteil gegenüber einer regulären Finanzierung ausfällt, lässt sich verallgemeinert nicht sagen: Hier kommt es stets auf die jeweilige Maßnahme an, die finanziert werden soll. Verallgemeinert lässt sich jedoch sagen, dass die Aufnahme entsprechender Mittel in den meisten Fällen sehr lohnenswert ist.

Posted by Jochen on 09/15 at 05:25 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wohntrends 2020: Wer will wie wohnen…?

Gibt es Studien oder statistische Auswertungen zu vielen soziologischen Fragen und Problemen, so gibt es diese natürlich auch zum Thema ‘Wohnen’. Angeblich zieht es jeden Dritten durch einen erwünschten Umzug in einen Neubau. Mieter würden für bessere Qualität dann auch gerne mehr bezahlen.

Das Bad modern; die praktische Küche zum Wohlfühlen, einen großer Balkon, ein kleines Arbeitszimmer, und alles in grünem und sicheren Wohnumfeld: die ideale Wohnung!
Qualität und Urbanität gelten als Wohntrends der Zukunft - eine Feststellung, die Spezialisten aus dem Wohnungswesen, der Immobilienwirtschaft oder auch der Stadt- und Regionalforschung teilen.

Wie aber sehen “Wohntrends 2020” visionär dann aus? Welche Anforderungen an Wohnraum sind zu erfüllen und was ist den Bürgern von heute ein solcher Traum wert?
Die Antwort ist vergleichsweise einfach. Für den Mehrwert an Lebensqualität sind Menschen bereit auch mehr zu zahlen. Ein Widerspruch zu den Vorstellungen von Wohnungspolitikern unserer Zeit, die über Jahrzehnte propagierten, dass Mieten nicht steigen dürften.
Eine Position, aus der heraus auch das soziale Profil betont wurde, doch für eine Mehrheit in der Bevölkerung ist hohe Wohnqualität zugleich auch Ausdruck einer besseren Lebensqualität. Verbringt man doch viel Zeit in den eigenen vier Wänden, die mehr sein sollen, als ein Dach über dem Kopf.

Genuss im Bad

Zum “Wohntrend 2020” gehört dann auch als Angebot der Wohnungsgesellschaften das geräumige Bad, mit dem man genussvoll und gesund leben möchten, und das auch mit Licht, Luft und Weite.
Auch der große Balkon gilt längst als eindeutiger Anspruch, doch bieten selbst viele Neubauten meist nur einen Ausguck und Platz für zwei Stühle und den Klapptisch. Wenn beim Balkon gespart wird, verringert sich für den potenziellen Neumieter der Qualitätssprung und die Vermietungschancen sinken.

Kulturelle Kommunikation

Städte der Zukunft präsentieren sich mit urbanen Stadtverhältnisse: Freizeit, Gastronomie, Kultur und Nah-Versorgung in direkter Nähe und mit der Ruhe am Rande der City.
Der veränderte Lebensstil macht dies deutlich: mehr Singles, mehr Beschäftigte in anspruchsvollen Jobs, mehr Doppelverdiener. Jeder geht draußen essen, sucht Naherholung und kulturelle Kommunikation. Und auch Familien markieren diesen Wunsch - sie suchen zusätzlich die soziale Infrastruktur von Kindergärten, Schulen, Spielplätzen.

In allen Teilen der Republik sind auch Gemeinnützige Baugenossenschaften dabei, sich von alten Objekten zu trennen, die besseren Gebäude zu modernisieren, energetisch umzubauen und zu ergänzen.
Dazu gehört einiges an Mut und staatliche Hilfen zum Abriss und zur Modernisierung. Das nun muss die moderne Wohnungspolitik für den großen Sanierungsbedarf und den immensen Nachholbedarf erst noch vorausschauend erkennen.

Alt und Jung in früherer Kaserne

Auch kleinere Städte im Strukturwandel müssen wieder auf die Beine kommen, indem sie es schaffen, sich über die Arbeitgeber der kreativen Klasse, der Führungskräfte anteilig zu versichern, damit diese sich nicht nur in München oder Berlin wohl fühlen.
Insgesamt ist auf erstklassige Wohnqualitäten zu bauen, angebunden an den ÖPNV und orientiert an den Wohnwünschen und den Lebensnotwendigkeiten, die die Politik oft erst noch erkennen muss.
Stadtentwicklung ist immer auch Stadtumbau - wenn jährlich irgendwo eine Landesgartenschau ein marodes Gewerbegebiet saniert oder wenn das das ehemalige Kasernengelände zum Neubau-Wohnquartier wird und frühere Kasernengebäude zum Haus für das Wohnen von Alt und Jung.

Posted by wob. on 09/15 at 04:30 AM
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