Donnerstag, September 18, 2008
Immobilien oft kein Schutz gegen Inflation
Der Besitz einer eigenen Immobilie bringt verschiedene Vorteile mit sich: Neben einer höheren Lebensqualität bieten die eigenen vier Wände auch einen soliden Vermögensgegenstand, der einen zentralen Baustein der persönlichen Altersvorsorge darstellt. Traditionell wird Immobilien darüber hinaus nachgesagt, einen wirksamen Schutz gegen Inflation darzustellen. Experten ziehen letztere These nun in Zweifel: Real, d.h. bereinigt um die Teuerungsraten, seinen Hausbesitzer oft im Nachteil, da die Immobilienpreise sich langsamer entwickelten als es die Verbraucherpreise tun.
In der Tat lässt sich insbesondere in ländlichen Regionen beobachten, dass der Besitze eines Eigenheims kaum wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt: Die Objektpreise auf dem deutschen Markt stagnieren seit geraumer Zeit auf einem wenig attraktiven Niveau. Sofern sich die Verbraucherpreise jedes Jahr zwei Prozentpunkte schneller entwickeln als die Immobilienpreise, verliert ein Objekt real betrachtet dramatisch an Wert: Wer im Alter von 30 Jahren ein Haus erwirbt und dieses beim Eintritt in den Ruhestand veräußert, erhält nur die Hälfte des in Waren ausgedrückten Gegenwertes zurück.
Den meisten Kalkulationen, die mit Finanzierungsvermittlern und Banken angestellt werden, liegt eine deutliche Steigerung der Mieten und der Immobilienpreise zugrunde. Beides ist allerdings empirisch betrachtet seit der Wiedervereinigung nicht mehr der Fall. Die mäßige Entwicklung der deutschen Wirtschaft sowie der demographische Wandel werden als Hauptgründe für diese Entwicklungen gesehen.
Eines allerdings darf nicht übersehen werden: Eine Immobilie bietet unabhängig von ihrer Bewertung durch den Markt stets einen stabilen Nutzwert – es lässt sich in einem Haus wohnen. Das eigene Dach über dem Kopf ist deshalb ein Garant für Lebensqualität auch dann, wenn sich Änderungen elementarer Rahmenbedingungen ergeben – Geld und Wertpapiere hingegen sind gegen Krisen nicht gefeit.
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Stefan on 09/18 at 09:17 AM
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Quo Vadis GKV/PKV-Wechsel: Kinder nicht mitversichert
Der Wechsel in die private Krankenversicherung gewinnt für immer mehr Arbeitnehmer an Attraktivität. Grund für das Interesse sind weniger aktuelle Änderungen am Leistungsangebot der PKV, sondern vielmehr gravierende Schwächen des nächsten Substitutes: Die gesetzliche Krankenversicherung zieht großen Unmut ihrer Mitglieder auf sich. Grund sind zum einen laufend steigende Prämien und zum anderen eine sukzessive Einschränkung des Leistungsangebotes.
Im Zuge der Gesundheitsreform wurden verschiedene Belastungen für Kassenpatienten eingeführt. Neben der unliebsamen Praxisgebühr und Zuzahlungen zu bestimmten Arzneien wurden auch die Beiträge deutlich angehoben. Mit dem kommenden Jahreswechsel steht dabei die nächste Kostenwelle bereits vor der Tür: Die Einführung des Gesundheitsfonds wird nach Aussage der Krankenkassen zu einem durchschnittlichen Beitrag in Höhe von 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens führen. Durch verbesserte Leistungen indes glänzt die GKV nicht: Zahlreiche Behandlungen werden nicht mehr übernommen und müssen vom Patienten aus eigener Tasche bezahlt werden.
Die private Krankenversicherung bietet ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis: Die Prämien der Mitglieder werden nicht in linearer Abhängigkeit von deren Einkommen erhoben, sondern individuell festgelegt. Da der Wechsel in die PKV ohnehin nur mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen möglich ist, sparen die meisten durch den Schritt heraus aus dem gesetzlichen Versicherungsschutz. Darüber hinaus steht Privatpatienten ein weitaus großzügigerer Leistungskatalog zur Verfügung als es bei Kassenpatienten der Fall ist. Wer mehrere Kinder erzieht, sollte sich den Wechsel Experten zufolge allerdings genau überlegen: Der Nachwuchs ist im Gegensatz zur GKV nicht kostenlos mitversichert, so dass für jeden Sprössling einzeln Beiträge entrichtet werden müssen.
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Stefan on 09/18 at 09:16 AM
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Zahnersatz mit Garantie: Erstmals Implantat-Schutzbrief
Zahnersatz ist teuer und wird oftmals nicht durch den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen abgedeckt. Umso wichtiger ist es, dass Implantate und andere materielle Bestandteile zahnmedizinscher Behandlungen möglichst lange unversehrt bleiben und keine weiteren Kosten verursachen. Patienten, die sich von einem Zahnarzt behandeln lassen, der mit Clinical House Europe zusammenarbeitet, können sich ab sofort über einen eingebauten Versicherungsschutz freuen: Jedes Implantat ist mit einem Vollkaskoschutz versehen. Der Perio Type Expert bietet eine vollumfassende Garantie für einen Zeitraum von zehn Jahren: Neben dem Implantat sind für den Fall einer vorzeitigen Beschädigung auch die notwendigen Behandlungskosten versichert.
Das Angebot ist zum einen Ausdruck eines intensiven Wettbewerbs auf dem deutschen Markt für Versicherungen, zum anderen trägt es auch der verbesserten Qualität von Implantaten Rechnung. Nach Einschätzung von Fachleuten muss ein in der heutigen Zeit angefertigtes Produkt standardmäßig eine Dekade lang beschwerdefrei halten, so dass sich der Versicherungsschutz als eine Art Herstellergarantie verstehen lässt.
Zahnersatz ist im Zuge der Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre zu einem kritischen Teilbereich der gesetzlichen Gesundheitsversorgung geworden: Die Krankenkassen gehen in vielen Fällen nicht in Leistung, wodurch sich die Notwendigkeit von Zusatzversicherungen ergibt. Diese werden allerdings nicht vom Arbeitgeber mitgetragen, sondern müssen vom Versicherten in voller Höhe aus eigener Tasche finanziert werden. Nach Angaben des Bundesverbandes privater Krankenversicherer existieren in der Bundesrepublik gegenwärtig rund 20 Millionen solcher Policen. Der Implantatschutzbrief bietet seinen Besitzern durch die lange Laufzeit einen verlässlichen Schutz vor zusätzlichen Belastungen und sollte sich binnen kurzer Zeit zum Standard in deutschen Zahnarztpraxen entwickeln.
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Gerald on 09/18 at 09:15 AM
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Bei Viren-Mails an Dritte zahlt unter Umständen die private Haftpflichtversicherung
Das Internet hat sich zu einem mächtigen Medium mit vielerlei Möglichkeiten entwickelt. Für Firmen ist es inzwischen nahezu unentbehrlich geworden. Und auch bei Privatnutzern steht das World Wide Web hoch im Kurs. Recherche, Spiele, Spaß, Partnersuche und Kommunikation sind die angenehmen Seiten, die das Internet beschert. Auf der Schattenseite steht die „dunkle Macht“ aus Datendieben und Hobby-Hackern. Erlangen sie über Viren Zugriff auf fremde Rechner, sind die Schäden kaum abzusehen. Vor allem der Datenverlust ist ärgerlich. Der Bund der Versicherten (BdV) informiert in einer aktuellen Pressemitteilung darüber, wer für den Schaden haftet.
Relativ einfach ist es, wenn ein Freund, Bekannter oder Geschäftspartner unwissentlich einen Trojaner oder andere Schädlinge per Mail, auf einer CD oder beim Datenaustausch übermittelt. In dem Fall greift in der Regel die private Haftpflichtversicherung des Verursachers. „Über die meisten heutigen Privathaftpflichtversicherungen sind Schäden bei Dritten durch Austausch, Übermittlung und Bereitstellung elektronischer Daten versichert“, erklärt der BdV. Entscheidend ist, dass ein aktueller Virenscanner installiert ist, der die Datenpakete geprüft hat. Aktuell heißt, die Software muss auf dem jüngsten Stand der Technik sein. Veraltete Programme machen sich also nicht bezahlt. Zudem setzen die Versicherungen voraus, dass Daten gesichert werden.
„Es sind nur Ansprüche versichert, die in Europa und nach dem europäischem Recht geltend gemacht werden können“, nennt der Bund der Versicherten den Haken an der Sache. Problematisch wird es auch, wenn die Viren nicht versehentlich, sondern mit Absicht in Form einer Hacker-Attacke auf den Rechner gelangen. Dann zahlt nicht die private Haftpflichtversicherung den Schaden, sondern muss der Verursacher für die Kosten aufkommen. Dass es sich dabei um ein nahezu aussichtsloses Unterfangen handelt, dürfte angesichts des grenzenlosen Netzes klar sein. Da hilft es nur, den eigenen PC so gut wie möglich zu schützen.
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Andre on 09/18 at 03:42 AM
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Alternative Heizungen: Viele Bauherren sind verunsichert
In den letzten Tagen ist es recht kühl geworden und etliche Menschen haben die Heizung aufgedreht. Allerdings fällt es dieses Jahr vergleichsweise vielen Menschen schwer, schon zu einem so frühen Zeitpunkt die Heizung anzumachen. Grund sind die gestiegenen Energiepreise: In der heutigen Zeit muss man tief in die Tasche greifen, wenn es darum geht, die Tanks der Ölheizung befüllen zu lassen. Beim Erdgas sieht es nicht viel anders aus: Erst in der vergangenen Woche haben wieder einige Versorger angekündigt, die Preise anheben wollen.
Weil die fossilen Brennstoffe so teuer geworden sind, fällt es zahlreichen Bauherren sehr schwer, sich auf eine bestimmte Art von Heizung festzulegen. Im Grunde genommen tendieren die meisten Bauherren zur Öl- oder Gasheizung, weil diese in der Anschaffung vergleichsweise günstig sind. In beiden Fällen ist man bei einer mittelgroßen Heizungsanlage (ohne Rohre und Heizkörper) mit etwa 7.500 Euro dabei. Allerdings sorgen beide Varianten für hohe Folgekosten – da kann selbst die Brennwerttechnik nichts dran ändern. Aus diesem Grund spielen immer mehr Bauherren mit dem Gedanken, auf andere Heizungsanlagen zu setzen – das Problem besteht lediglich darin, dass diese in der Anschaffung wesentlich teurer sind.
So erfreut sich zum Beispiel die Wärmepumpe einer stark wachsenden Beliebtheit. Allerdings kann hier schon allein die Bohrung für die Wärmesonde so viel kosten, wie eine komplette Ölheizung. Bei anderen Systemen wie zum Beispiel Holzheizungen, sieht es nicht viel anders aus. Ganz egal ob man mit Erdwärme oder Holz heizen möchte: Für die Installation einer entsprechenden Anlage fallen schnell 15.000 Euro oder mehr an.
Dennoch kann den meisten Bauherren und Modernisierern nur dazu geraten werden, sich für alternative Heizungssysteme zu entscheiden. Zahlreiche Beispielrechnungen belegen, dass man auf lange Sicht wesentlich günstiger heizt und somit eine Menge Geld spart. Sollte der Ölpreis auf seinem jetzigen Niveau bleiben, macht sich der Aufpreis für alternative Heizungsanlagen sehr schnell bezahlt: Nach ungefähr zehn Jahren haben sich die zusätzlichen Kosten amortisiert.
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Jochen on 09/18 at 03:40 AM
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Abenteuer auf dem Zweitmarkt für geschlossene Fonds
Geschlossene Fonds, insbesondere Immobilienfonds oder auch Schiffsfonds waren vor einigen Jahren noch das Paradies für alle, die Steuern sparen wollten. Seitdem diese steuerlichen Möglichkeiten unterbunden worden sind und nur noch die Rendite zählt, sehen die geschlossenen Fonds kritischer aus. Da diese geschlossenen Fonds, wie es der Name schon beinhaltet, nicht an der Börse gehandelt werden, hat sich sukzessive mit einigen Anlaufschwierigkeiten ein sogenannter Zweitmarkt gebildet. Nachdem einige nicht so erfolgreiche Anläufe in den vergangenen Jahren gestartet wurden, scheint sich jetzt ein funktionierender Zweitmarkt für diese geschlossenen Fonds zu etablieren.
Das besondere Problem in diesen Märkten ist die Preisfindung, um zu einem gerechten und angemessenen Preis zu kommen. Mittlerweile wurden Handelsplattformen im Internet dazu gestartet, die die Preisbildung verbessern sollen. So dass der Anleger oder der Inhaber dieser geschlossenen Fonds sehen kann, welchen Preis er für seine Papiere erzielt. Auch Makler treten gehäuft auf, die im Interesse des Verkäufers den bestmöglichen Preis für ihre Fonds zumeist bei institutionellen Käufern erzielen wollen.
Da man aus geschlossenen Fonds gewöhnlich nicht von heute auf morgen aussteigen kann und die komplette Laufzeit durchhalten muss, freut sich mancher Anleger, der aus plötzlichen veränderten Situationen heraus diese Fonds auf den Markt werfen will oder muss. Um dann nicht Jahrzehnte warten zu müssen, bietet sich jetzt vermehrt dieser Zweitmarkt an. Die Umsätze steigen. Es gibt schon börsenähnliche Handelsverhältnisse, entsprechende Plattformen und zeitweise erzielt der Anleger sogar ein Plus beim Verkauf seiner Fondsanteile. Aber er muss genau die Preise vergleichen, um nicht in einen Nachteil oder in eine Falle hineinzugeraten. Insider erwarten allerdings, dass sich der Handel noch gravierend beleben wird, da immer mehr Anleger ihre Beteiligungen loswerden wollen. Besonders interessant geht es im Bereich Schiffsfonds zu. Immobilienfonds haben noch Probleme aufgrund der aktuellen Marktlage bei Immobilien.
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Uwe on 09/18 at 02:51 AM
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