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Mittwoch, September 24, 2008

Inter bietet großzügige Rückerstattung

Mitglieder der Inter Krankenversicherung AG können sich freuen: Das Unternehmen schüttet Beitragsrückzahlungen in Höhe von insgesamt 22 Millionen Euro aus. Wer in den letzten sieben Jahren keine Leistungen seiner Police in Anspruch genommen hat, kann sich über sechs Monatsbeiträge freuen. Aber auch Versicherte, die lediglich im Jahr 2007 keine Rechnungen an die Assekuranz gesandt haben, haben Grund zur Freude: Auch sie erhalten großzügige Erstattungen.

Das Prinzip des freiwilligen Selbstbehaltes dient nach Angaben des Unternehmens dazu, Patienten zur Übernahme kleinerer Rechnung zu motivieren und auf diesem Wege die Kosten der Versicherung gering zu halten. Als Verein auf Gegenseitigkeit ist die Inter-Versicherung ihren Mitgliedern in hohem Maße verpflichtet und reicht Überschüsse an diese weiter. Kostenerstattungen werden allerdings nur jeden Versicherten gewährt, die eine Vollkostenpolice unterhalten.

Nach Einschätzung von Versicherungsexperten ist ein gewisser Selbstbehalt der Versicherten der Königsweg zu einer vollumfassenden und dennoch bezahlbaren Krankenversicherung. Durch die Eigenbeteiligung erhält die Police weniger den Status eines Rund-um-Sorglos-Paketes. Stattdessen stellt sie sich als Risikoversicherung dar, die gegen existenzielle Ereignisse absichert. Unnötige Behandlungen werden durch die gestärkte Eigenverantwortung der Mitglieder vermieden bzw. deutlich reduziert.

Die private Krankenversicherung bietet durch Rückerstattungen die Möglichkeit, den umfassenden Leistungskatalog zu sehr günstigen Konditionen in Anspruch zu nehmen, die auch in nicht mehr ganz jungem Lebensalter bezahlbar sind. Neben der Inter Krankenversicherung bieten auch andere Assekuranzen Rückerstattungen an. In den meisten Fällen erhöhen sich diese, wenn lange Zeit keine Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen werden. Viele Anbieter zählen allerdings Vorsorgeuntersuchungen nicht, so dass die prophylaktischen Behandlungen in Anspruch genommen werden können, ohne den Anspruch auf die Beitragsrückerstattung zu verlieren.

Posted by Gerald on 09/24 at 12:09 PM
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Haftpflicht: Lange Laufzeit, niedrige Beiträge

Die Haftpflichtversicherung ist als eine der wichtigsten Risikoversicherungen unentbehrlich. Sie tritt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer Schäden an Dritten oder deren Vermögen verursacht. Das Spektrum der Leistungsfälle kann dabei von harmlosen Ungeschicklichkeiten wie dem Verschütten von Flüssigkeit über ein technisches Gerät bis hin zu gravierenden Ereignissen, z.B. einem Autounfall mit Personenschaden, reichen. Im schlimmsten Fall beläuft sich der entstandene Schaden auf einen siebenstelligen Euro-Betrag – wer nicht versichert ist, muss möglicherweise ein Leben lang für einen Moment der Unachtsamkeit zahlen.

Um die Kosten einer Haftpflichtversicherung so gering wie möglich zu halten empfehlen Finanzberater, einen möglichst langfristigen Vertrag abzuschließen und, wenn möglich, die gesamten Prämien bereits zu Beginn des Vertrages für die gesamte Laufzeit zu entrichten. Keinesfalls sollte an der Deckungssumme gespart werden – im schlimmsten Fall rächt sich dies.

Um die Konditionen verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen bietet sich eine Recherche im Internet auf einschlägigen Auftritten an. Dabei sollten eventuelle besondere Umstände in jedem Fall berücksichtigt werden: Bestimmte Outdoor-Sportarten beispielsweise sind nicht standardmäßig im Leistungsumfang aller Versicherungen enthalten und sollten bei entsprechendem Bedarf gesondert in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.

Eine weitere Möglichkeit, bei den Prämien zu sparen, ohne auf Leistungen und damit wichtigen Versicherungsschutz zu verzichten, besteht in dem Abschluss der Police in Kombination mit anderen Versicherungen bei einem Anbieter. Die Assekuranzen und ihre Vertreter sind dabei durchaus bereit, Rabatte zu gewähren, die mit den geringen Verwaltungs- und Vertriebskosten gerechtfertigt werden.
Insgesamt halten sich die Kosten der Haftpflichtversicherung allerdings in Grenzen: Alleinstehende können sich schon für wenige Euro im Monat ausreichend absichern.

Posted by Stefan on 09/24 at 12:09 PM
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Immobilie geerbt: Makler hilfreich

Das vererbte Immobilienvermögen in der Bundesrepublik nimmt stetig an Volumen zu: Die Nachkriegsgeneration kommt in die Jahre und hinterlässt gewaltige Bestände. Wer eine Immobilie erbt und diese nicht weiterführen möchte, verkauft sie in der Regel. Dabei werden nach Einschätzung von Maklerverbänden oft viele Fehler begangen: Die emotionale Verbundenheit zu einem Objekt führt nicht selten zu unrealistischen Preisvorstellungen. Darüber hinaus sind viele Verkäufer nicht bereit, Geld für den Vertrieb des Objektes zu investieren und beschränken ihre Bemühungen auf wenige kleine Anzeigen in regionalen Zeitungen.

Makler warnen: Ein stiefmütterlich angepriesenes Objekt wird oft erst nach einen längeren Zeitraum veräußert. Die finanziellen Folgen für den Besitzer sind dabei gravierend und übersteigen die einer größer angelegte Bewerbung deutlich: Allein die Opportunitätskosten, die sich als die Zinsen verstehen, die auf einem Sparkonto zu erzielen sind, wenn das Objekt veräußert und der Kaufpreis erhalten wird, können sehr schnell in den fünfstelligen Euro-Bereich hineinlaufen. Die Betriebskosten des brachliegenden Hauses müssen während der Verkaufsphase zusätzlich getragen werden.

Experten empfehlen, sich bei der Unterbringung einer geerbten Immobilie im Markt der Dienste eines Maklers zu bedienen. Dieser verfügt über Sachkenntnis und Markterfahrung, er kann die beste Vertriebslösung zuverlässig ermitteln und eine große Anzahl von Interessenten finden. Je größer die Zahl der potenziellen Käufer ist, desto größer ist auch die Chance auf einen attraktiven Erlös. Die Kosten für den Makler zahlt in der Regel der Käufer, so dass sich für Eigentümer kein Grund ergibt, auf die Dienste eines Profis zu verzichten.

Posted by Stefan on 09/24 at 12:08 PM
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Rufe nach Riester-Rente für Selbständige werden lauter

Gesetzliche Rente und private Altersvorsorge – die Themen sind vor allem durch Zahlen geprägt. Zahlen, die schwer verdaubar sind, unter dem Strich aber ganz klar belegen: Ohne eigenes Engagement bleibt im Alter nur Schmalhansküche. Da sich viele davon unbeeindruckt zeigen und damit rechnen, eine ausreichend hohe Rente zu erhalten, schwebt schon seit einiger Zeit der Gedanke im Raum, zur stärkeren privaten Vorsorge zu verpflichten. Man sollte meinen, die Finanzbranche würde jubeln. Doch sie setzt eher auf die freiwillige Basis und betont, dass es keine Alternative zur eigenen Altersvorsorge gebe, ob nun über eine Riester-Rente oder andere Produkte.

Denn das Rentensystem, wie es heute besteht, sieht dramatischen Änderungen entgegen. Professor Herwig Birg, der sich an der Universität Bielefeld mit der Analyse der Bevölkerungsentwicklung befasst, nennt die Gründe: Von jetzt 82 Millionen wird die Zahl der Bundesbürger bis Mitte des 21. Jahrhundert auf rund 68 Millionen sinken. Bei den 20- bis 60-jährigen geht man von einem Rückgang um 16 Millionen aus, während der Anteil der über 60-jährigen um zehn Millionen steigt. Statt sich diesem Problem zu stellen, machten viele lieber die Augen zu, weiß Herwig Birg. Verfahren werde nach dem Motto, was ich nicht sehe, bedarf keiner Lösung.

Diese Daten zeigen lediglich eine Tendenz, die jeder für sich selbst bewerten muss. Anders die Ergebnisse der Allianz-Volkswirte. Sie haben Berechnungen für zwölf Rentnertypen angestellt. Üblich war seitens der Deutschen Rentenversicherung bisher, sich auf einen Musterrentner zu beschränken. Da heute aber kaum jemand mehr 45 Jahre lang den durchschnittlichen Rentenversicherungsbeitrag einzahlt, sind diese Werte beinahe schon belanglos. Laut Allianz bleiben Facharbeitern, die 45 Jahren lang in die Rentenkasse zahlen, nur 43 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Bei Akademikern, die im Schnitt auf 35 Beitragsjahre kommen, sind es nur 35 Prozent. Wer längere Zeit arbeitslos ist, muss mit 40 Prozent rechnen. 70 Prozent sind nötig, um den Lebensstandard halten zu können.

Dazu muss mehr als 20 Jahre mit einen Riester-Vertrag gespart werden. Rentennahen Jahrgängen bis 1950 bleibt daher eine kleine Lücke. Als Lösung wird seitens einiger Politiker propagiert, auch Selbständige zur Zahlung in die Rentenkasse zu verpflichten. Dass sich spätestens, wenn die Rente gezahlt werden muss, Probleme ergeben, wird dabei übersehen. Die 2003 gegründete Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD), der neben den Versicherungen und Banken auch die Deutsche Börse, das Bundesfinanzministerium sowie die Bundesbank angehören, hat einen ganz anderen Vorschlag: „Zu unserer Kernforderung gehört, dass in die Riesterförderung vor allem auch Selbstständige mit einbezogen werden.“ Damit stoßen sie ins gleiche Horn wie Walter Riester.

Posted by Andre on 09/24 at 03:56 AM
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Immobilienpreise in Deutschland

Die globale Finanzkrise nahm vor mehr als einem Jahr ihren Lauf, als sich zunehmend mehr amerikanische Hausbesitzer aufgrund des anhaltenden Zinsanstiegs nicht mehr in der Lage befanden, die Raten ihrer Immobiliendarlehen aufzubringen. Kurz darauf haben die amerikanischen Immobilien sehr stark an Wert verloren, wodurch plötzlich auch viele Banken und Versicherer von der Krise betroffen waren. Diese erreichte in der vergangenen Woche ihren Höhepunkt, als in den USA mehrere Investmentbanken in große finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Seither sind auch etliche Immobilieneigentümer in Deutschland verunsichert und möchten wissen, wie es um den Wert ihrer Immobilien steht – immerhin ist es längst nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zu starken Preisrückgängen auf den Immobilienmärkten gekommen. Besonders schlimm betroffen sind Großbritannien und Spanien: In beiden Ländern sind die Preise seit der globalen Finanzkrise spürbar eingebrochen und haben rund 25 Prozent an Wert verloren.

Für den deutschen Immobilienmarkt kann jedoch Entwarnung gegeben werden: Die Experten sind sich ziemlich sicher, dass kein starker Preisrutsch eintreten wird. Diese Einschätzungen sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass Immobilien in Deutschland ganz anders finanziert werden: Sowohl Darlehensnehmer wie auch Darlehensgeber schließen Verträge, die wesentlich mehr Kalkulationssicherheit bieten.

Allerdings könnten die Preise deutscher Immobilien in Zukunft dennoch unter Druck geraten. Wie die „Welt online“ schreibt, ist davon auszugehen, dass der Konjunkturrückgang dazu führt, dass sich noch weniger Menschen für einen Immobilienerwerb entscheiden und somit die Nachfrage noch weiter zurückgeht. Insbesondere in Regionen mit angespannter wirtschaftlicher Lage, lastet bereits jetzt ein hoher Druck auf den Immobilienpreisen.

Posted by Jochen on 09/24 at 03:07 AM
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