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Donnerstag, September 25, 2008

Bausteintarif mit Schadenfreiheitsrabatt

Was sich in der KFZ-Versicherung bewährt hat, dient Anbietern von privaten Krankenzusatzversicherungen nun ebenfalls zur Kundengewinnung: Der Schweizer Versicherer CSS bietet in Kooperation mit der BIG-Die Direktkrankenkasse einen nach Angaben der Unternehmen in Deutschland einzigartigen Tarif an. Mit dem CSS.flexi können Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung in Zukunft eine Zusatzpolice erwerben, die sich nicht nur individuell aus mehreren Bausteinen zusammensetzen lässt, sondern die darüber hinaus auch einen „Schadenfreiheitsrabatt“ und damit eine Beitragsreduktion bei Nichtinanspruchnahme bietet.

Nach Aussage der beiden Assekuranzen können Versicherte mit jedem Jahr, in dem sie kein Leistungen aus ihrer Police in Anspruch nehmen, einen Rabatt auf die zu entrichtende Prämie in Höhe von fünf Prozentpunkten kommen und die Beiträge auf maximal 75 Prozent des Ausgangsniveaus reduzieren. Es muss dabei eine Kombination aus mindestens zwei, höchstens aber vier der zur Auswahl stehenden Tarifbausteine gewählt werden.

Die zur Verfügung stehenden Leistungen erstrecken sich dabei über Behandlungen im zahnmedizinischen Bereich, Zuzahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung sowie alternative Behandlungsmethoden. Wer sich schnell für den Abschluss entscheidet, wird bevorzugt behandelt: Verträge, die bis zum 31.03.09 abgeschlossen werden, sind mit einem Rabatt von fünf Prozent verbunden. Darüber hinaus können die „Pioniere“ unter der Kunden die vertraglich vereinbarten Leistungen sofort und ohne die sonst übliche Wartezeit in Anspruch nehmen.

Krankenzusatzversicherungen gewinnen aufgrund der durch die Gesundheitsreform sukzessiv eingeschränkten Leistungen des gesetzlichen Versicherungsschutzes zunehmend an Bedeutung. Der Bundesverband privater Krankenversicherer meldet, dass gegenwärtig rund 20 Millionen solcher Policen in Deutschland unterhalten werden.

Posted by Stefan on 09/25 at 11:14 AM
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KFZ-Versicherer weiten Kooperation aus

Die deutsche KFZ-Versicherungsbranche kommt in Bewegung: Nachdem im Januar bereits die VHV Versicherung eine Kooperation mit der HUK Coburg über die Nutzung von deren Werkstattnetz vereinbarte, schließen sich nun mit der AMB Generali Gruppe, dem Gothaer Konzern und der Concordia Versicherungsgruppe drei weitere große Assekuranzen dem Bündnis an und wickeln ihr komplettes Schadenmanagement über die Werkstätten der Coburger ab. Grund für die Entscheidung ist das Bestreben, Synergieeffekte zu realisieren und damit für alle involvierten Parteien Vorteile zu schaffen.

Die HUK Coburg erhofft sich durch das Agreement eine bessere Auslastung ihrer Werkstätten, die je zur Hälfte aus freien Anbietern und Herstellerwerkstätten bestehen. Die kooperierenden Versicherer sehen die Möglichkeit zu einer verbesserten Qualität der Dienstleistung an ihren Kunden und Potenzial zur Kosteneinsparung. In den Werkstätten der HUK Coburg werden nach Angaben der Unternehmen ausschließlich Originalteile verarbeitet. Weiterhin sind eine gute Verarbeitungsqualität sowie umfassende Serviceleistungen wie die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen und Fahrdienste gewährleistet.

Weitergehende Joint Ventures sind nach Aussage aller Beteiligten aber nicht vorgesehen: Die Unternehmen verstehen sich auch in Zukunft als Konkurrenten. Ziel der Kooperation ist es, das Leistungsspektrum für die Kunden zu verbessern und gleichzeitig eine schlanke Kostenstruktur zu erhalten.

Die Kooperation trägt dem intensiven Wettbewerb auf dem deutschen Markt für KFZ-Versicherungen Rechnung, der von dauerhaftem Preisdruck und steigenden Ansprüchen der Kunden geprägt ist. Insbesondere die Gothaer Versicherung plant so eigenen Angaben zufolge das Preis-Leistungsverhältnis ihrer Policen zu verbessern und so die Position im Markt dauerhaft zu stärken.

Posted by Stefan on 09/25 at 11:13 AM
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5700 Kredite verkauft?

Angesichts der gegenwärtigen Finanz- und Hypothekenkrise, die eine ihrer Ursachen in dem Verkauf verbriefter Kreditforderungen durch Banken trägt, sorgen sich auch mehr und mehr deutsche Eigenheimbesitzer, ob die Bank ihres Vertrauens ihre Hypothek möglicherweise veräußert hat. Auch wenn das von den Geldhäusern bislang im Wesentlichen dementiert wurde, scheint eine Verbriefung zumindest in geringem Umfang stattgefunden zu haben. Eine Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF) zumindest kommt zu dem Schluss, dass deutsche Banken und Sparkassen Forderungen aus Darlehensverträgen im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung in einem Umfang von 15 Milliarden Euro veräußert haben. Der Großteil der Kredite ist dabei zwar notleidend, so dass sich keine Besonderheit gegenüber der üblichen Praxis der Kreditinstitute feststellen lässt – wird ein Darlehen nicht ordnungsgemäß angedient, erfolgt regelmäßig eine Veräußerung. Wie es bei allen Geschäften im Zusammenhang mit der Subprime-Krise der Fall ist, wurde allerdings auch bei den Transaktionen der deutschen Banken eine Vermischung der notleidenden Forderungen mit solcher guter Bonität vorgenommen. Die Studie des IFF kommt dabei zu dem Schluss, dass ordnungsgemäß unterhaltene Darlehen in einem Gesamtvolumen von 800 Millionen Euro veräußert worden sind.

Für Darlehensnehmer kann sich der Verkauf im schlimmsten Fall durch eine vorzeitige Fälligstellung durch den neuen Besitzer bemerkbar machen, wobei hier verschiedene weitere Voraussetzungen zu erfüllen sind.

Wer sicher sein möchte, dass sein Darlehen nicht veräußert wird, sollte sich dies im Kreditvertrag unbedingt zusichern lassen. Einige Banken garantieren standardmäßig den Verbleib ausgereichter Kredite in den eigenen Büchern. Die Ethikbank beispielsweise verzichtet auf die Veräußerung von Darlehen – unabhängig davon, ob diese ordnungsgemäß unterhalten werden oder nicht.

Posted by Gerald on 09/25 at 11:11 AM
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Finanzkrise: Immobilienanleger sind auf der sicheren Seite

In keinem anderen Land können sich Privatanleger so sehr für Immobilien begeistern wie in Deutschland. Etliche Privatpersonen, die über ausreichendes Kapital verfügen, entscheiden sich lieber für den Erwerb von Immobilien als für den Erwerb von Aktien oder anderen Wertpapieren. In den meisten Fällen wird solch eine Anlagestrategie mit dem Argument begründet, dass man bei Immobilien wenigsten wisse, was man erworben hat – ganz im Gegensatz zu Wertpapieren, die überhaupt nicht greifbar sind.

Gerade in den vergangenen Tagen und Wochen dürfte sich diese Strategie für einige Anleger ausgezeichnet haben. Zwar zählen Immobilien keinesfalls zu den wirklich renditestarken Anlagen, aber dafür bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit. Während die Aktienkurse seit Beginn des Jahres auf der ganzen Welt spürbar im zweistelligen Prozentbereich gefallen sind, halten sich die Immobilienpreise recht stabil. Bereits seit vielen Jahrzehnten wird der Immobilie nachgesagt, eine sichere und vor allem inflationsstabile Form der Geldanlage zu sein.

Allerdings gilt es als Immobilienanleger gut aufzupassen: Gerade der deutsche Immobilienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Insbesondere in Regionen, in denen es um die Wirtschaft nicht sonderlich gut steht, sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren gefallen. Aus diesem Grund gilt es beim Erwerb von Immobilien, die als Kapitalanlage dienen, äußerst vorsichtig zu sein und die Objekte genau auszusuchen. Denn Immobilien können zwar eine erstklassige Form der Kapitalanlage sein, allerdings nur, so lange es sich um die richtigen Objekte handelt.

Immobilieninvestoren müssen sich genauer denn je zuvor auf dem Immobilienmarkt umsehen. Als besonders wertstabil gelten vor allem Immobilien, die sich in Metropolzentren befinden. Weil immer mehr Menschen in Großstädte ziehen, ist dort auch die Nachfrage am größten. Bei Objekten, die sich in ländlichen Regionen befinden, gilt es hingegen vorsichtig zu sein. Ein Erwerb kommt im Grunde nur dann in Frage, wenn auch eine ausreichende Nachfrage auf der Mieterseite besteht.

Posted by Jochen on 09/25 at 05:28 AM
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Rolling-Discount-Zertifikate – wenn der Stein ins Rollen kommt

Discount-Zertifikate haben den Vorteil, dass sie dem Anleger ermöglichen, einen bestimmten Wert, einen Index oder eine Aktie günstiger zu kaufen als der momentane Marktwert ist. Wie an anderer Stelle dargestellt, bringt das zumeist reale Renditevorteile. Nachteil der Discount-Zertifikate ist zumeist ein Cap, eine sogenannte Kappungsgrenze, ab der der Anleger nicht mehr profitiert, auch wenn der Basiswert weiter steigt. Insofern sind Discount-Zertifikate für stark steigende Märkte weniger geeignet. Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Laufzeit. Diesem Mangel treten seit einiger Zeit die Rolling-Discount-Zertifikate entgegen. Diese haben mehrere interessante Aspekte und Vorteile.

Neben dem klassischen normalen Discount werden sie zumeist jeden Monat neu angepasst und weiter „gerollt“. Diese Anpassung passiert immer an das jeweils aktuelle Kursniveau des Underlyings und der Cap wird entsprechend angepasst. Interessant ist vor allen Dingen, dass der Discount von monatlich etwa ein bis zwei Prozent Abschlag jeden Monat erneut hinzukommt, so dass sich im Laufe der Zeit ein Discount im zweistelligen Bereich ergibt, was eine interessante Rendite darstellt. Interessant sind Rolling-Discount-Zertifikate besonders in Märkten, die nur leicht steigen, leicht fallen oder aber stagnieren. Sollte es allerdings volatil werden und die Märkte in starke Anstiege übergehen, sehr volatil agieren, das heißt hohe Ausschläge haben bzw. stark fallen, stellen diese Zertifikate nicht die optimale Investmentmöglichkeit dar.

In allen anderen Situationen sind sie vielen Anlagearten und Möglichkeiten überlegen. Denn schon bei stagnierenden Märkten wird monatlich eine attraktive Rendite eingefahren. Bei diesem Produkt kann der Anleger sich für konservative Investments entscheiden oder völlig neutral bzw. offensiv vorgehen. Bei konservativer Auswahl ergibt sich ein guter Risikopuffer. Bei einer neutralen Ausrichtung liegt der Cap zumeist auf dem Niveau des Basiswertes. Für die, die es aggressiv mögen, wird der Cap über der Höhe des Basiswertes gewählt. Je niedriger der Cap gewählt wird, umso weniger Risiken trägt der Anleger bei Kursverlusten. Problematisch wird es allerdings bei diesen Zertifikaten bei hoch volatil oder stark in eine Richtung agierenden Märkten. Ansonsten eine interessante Investmentform, bei der man sich etwas auskennen sollte.
(Die Aussagen dieses Beitrags sind keine Anlageempfehlung und ersetzen nicht die Beratung durch einen qualifizierten Anlageberater)

Posted by Uwe on 09/25 at 05:23 AM
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