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Freitag, September 26, 2008

Verbraucherschutzverein warnt vor finanzieller Doppelbelastung und rechtliche Risiken durch Mietkauf

Der Verbraucherschutzverein für das selbstgenutzte Eigentum “Wohnen im Eigentum e.V.” warnt vor den falschen Versprechungen, die von Mietkauf-Anbietern gemacht werden. Während Mietkauf-Anbieter mit den Argumenten “ohne Kredit”, “ohne Darlehen”, “mit geringem Eigenkapital”, “ohne Schufa” oder “klare Kostenstruktur” beworben werden, lauern hinter vielen Angeboten finanzielle Doppelbelastungen und rechtliche Risiken. Die Zeitschrift Focus hat schon im Februar getextet: “Von dem Modell profitieren viele, nur die Kunden nicht.”

Mietkauf ist ein Mietvertrag. In diesem Vertrag wird festgelegt, dass der Mieter die von ihm bewohnte Wohnimmobilie nach einer Zeit kaufen kann. Dabei werden die bis dahin bezahlten Mieten auf den Kaufpreis angerechnet. Für “Wohnen im Eigentum e.V.” kann die Eigenheimfinanzierung per Mietkauf sehr schnell teurer werden, als eine normale Finanzierung über einen Kredit. Eine fachliche Prüfung eines Mietkaufvertrags durch versierte Immobilienfachleute ist deshalb Pflicht.

Häufiges Grundmodell eines Mietkaufvertrages sieht so aus, dass man sich verpflichtet, das Objekt erst zu mieten und später zu kaufen. Dadurch entsteht eine doppelte Belastung, weil neben der Miete auch schon der spätere Restkaufpreis angespart werden muss. Das die Miete meistens recht hoch ist, sorgt das für die überdurchschnittliche Belastung des Mietkäufers. Zudem wird oft nicht die gesamte Miete auf den Kaufpreis angerechnet, was die Sache natürlich noch mehr verteuert. Ein weiteres Modell ist der sogenannte Ratenkaufvertrag.

Alle Mietkaufvertragsarten sind aber auch rechtlich umstritten, weil sie notariell beurkundet werden müssen, da die Verträge sonst nicht wirksam sind. Im Falle einer Rückabwicklung droht oft ein langer Rechtsstreit. Darüberhinaus sind Kündigungsrecht, bereits gezahlter Tilungszahlungen und Sicherheiten des Verkäufers oftmals nicht richtig geklärt.

Posted by Thorsten on 09/26 at 02:10 PM
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Central zahlt Beiträge zurück

Mitglieder der Central-Krankenversicherung, ein zur AMB-Generali-Gruppe gehörendes Unternehmen, können sich über Beitragsrückerstattungen ihrer Assekuranz freuen: 38,2 Millionen Euro schüttet der Versicherer an 155.000 Kunden aus, die im vergangenen Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Darüber hinaus werden 13,9 Millionen Euro an 12.000 Versicherte ausgeschüttet, die einen Tarif mit garantierter Pauschalleistung besitzen. Wie hoch die jeweilige Beitragsrückerstattung ausfällt, hängt vom Tarif ab, in dem sich der Versicherte befindet und von der Dauer der Leistungsfreiheit. Auch für das nächste Jahr kündigte die Central bereits großzügige Rückerstattungen an: 70 Millionen Euro sind nach Angaben der Assekuranz als Ausschüttung vorgesehen; die Zahlung erfolgt dabei im Herbst 2009.

Nach Einschätzung der Central ist das Prinzip der Beitragsrückerstattung elementarer Bestandteil des Subsidiaritätsprinzips der privaten Krankenversicherung: Die Eigenverantwortung der Versicherten wird gestärkt und damit die Versichertengemeinschaft als Ganzes entlastet. Werden kleinere Rechnungen aus eigener Tasche bezahlt und unnötige Leistungen vermieden, wird der Versicherungsschutz insgesamt günstiger, wodurch sich erstklassige Leistungen bei gravierenden Erkrankungen günstig versichern lassen.

Rückerstattungen entlasten das Budget der Versicherten nicht nur bei der Central merklich: Turnusgemäß werden im Herbst die Rückzahlungen für das Vorjahr angewiesen. Einige Assekuranzen gewähren Mitgliedern, die sehr lange keine Leistungen in Anspruch nehmen, bis zu sechs Monatsbeiträge zurück.

Wer nicht lange auf sein Geld warten möchte und kleinere Rechnungen ohnehin aus eigener Tasche bezahlt, kann mit Selbstbehalt-Tarifen auf seine Kosten kommen: Hier wird vertraglich vereinbart, dass Kosten bis zu einer bestimmten Höhe vom Versicherten selbst zu tragen sind – der Beitrag reduziert sich entsprechend.

Posted by Gerald on 09/26 at 10:52 AM
Krankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Guter Makler, guter Preis

Der Verkauf einer Immobilie - beispielsweise im Rahmen einer Erbschaft – ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Verkäufer sehen sich insbesondere dem Umstand einer im Leben oft einmaligen Situation gegenüber, die darüber hinaus von erheblicher wirtschaftlicher Tragweite ist. Um ein Objekt erfolgreich am Markt zu platzieren, bedienen sich Eigentümer darum häufig der Dienste eines Maklers – nicht ohne Grund, wie verschiedene Experten meinen.

Ein guter Makler zeichnet sich durch Erfahrung am Markt, eine zügige Abwicklung sowie durch die Fähigkeit, einen guten Preis zu erzielen, aus. Er kann ein Objekt zuverlässig auf dessen Fungibilität hin einschätzen, einen angemessenen Preisrahmen setzen und die notwendige Klientel durch geeignete Vertriebsbemühungen generieren. Nur wenn ausreichend Interessenten, die konkret ein Objekt erwerben möchten, tatsächlich aktiv werden und zu Besichtigungsterminen erscheinen, lässt sich ein guter Preis realisieren.

Wer auf eigene Faust versucht, ein Eigenheim zu veräußern, begeht dabei häufig folgenschwere Fehler. Typischerweise wird zu wenig Geld in Vertriebsbemühungen wie Zeitungsannoncen oder Auslagen investiert – Einsparungen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes schnell rächen. Ungeübte Verkäufer übersehen in ihrer Kalkulation oft die Opportunitätskosten, die durch eine verzögerte Platzierung des Objektes am Markt in Kauf genommen werden müssen: Laufende Unterhaltungskosten müssen bis zum Abschluss der Transaktion vom Eigentümer getragen werden; darüber hinaus entfallen die Zinsen, die mit dem Veräußerungserlös erwirtschaftet werden können.

Ein guter Makler indes kostet für den Verkäufer zunächst nichts: Die Courtage ist in der Regel vom neuen Besitzer zu entrichten. Es existiert folglich kein triftiger Grund, auf die Dienste eines erfahrenen Profis zu verzichten.

Posted by Stefan on 09/26 at 10:51 AM
Haus & Bau • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Axa senkt Prämien für Liebhaber-Fahrzeuge

Manche Autos sind weit mehr als ein Fortbewegungsmittel: Sie sind Kult, Lebensgefühl und Spielzeug für Erwachsene in einem. Oldtimer und rare Youngtimer genießen unter Liebhabern einen immensen Stellenwert. Nicht selten werden unglaublich viel Zeit, Mühe und Geld in die Fahrzeuge gesteckt. Wer einen solchen Wertgegenstand in seiner Garage unterhält, sollte stets auch für geeigneten Versicherungsschutz sorgen. Dieser lässt sich in der Regel nur über Spezialpolicen realisieren, die den Besonderheiten in die Jahre gekommener Fahrzeuge Rechnung tragen; eine simple Ableitung der Versicherungssumme anhand des Neuwertes ist aufgrund der außergewöhnlichen Umstände keinesfalls zielführend.

Die Axa Versicherung hat eigenen Angaben zufolge die Prämien für ihre Oldtimer-Policen sowie die mancher Yountimer gesenkt und bietet damit einen umfassenden Versicherungsschutz zu erschwinglichen Kosten. Das Leistungsspektrum ist dabei außerordentlich groß: Der Transport eines beschädigten Fahrzeuges zur Werkstatt des Vertrauens in einem geschlossenen Anhänger beispielsweise ist im Versicherungsschutz ebenso enthalten wie die Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges, wenn während einer Rallye ein Fahrzeug Schaden nimmt.

Zum Fahrzeug gehörende Gegenstände wie beispielsweise Motorteile oder andere Bauelemente, die in der Garage des Besitzers lagern, sind bis zu einem Wert von 10 Prozent der Versicherungssumme automatisch mitversichert. Wie hoch die maximale Deckungssumme ausfallen sollte, ist nicht pauschal definierbar und hängt von den jeweiligen Umständen ab. Am sichersten legen Fahrzeughalter durch ein professionelles Wertgutachten fest, wie umfassend der Versicherungsschutz ausfallen sollte. Sofern laufend an dem Fahrzeug „gebastelt“ wird, sollte dieses Gutachten in regelmäßigen Abständen – z. B. alle zwei Jahre – erneuert werden.

Posted by Stefan on 09/26 at 10:51 AM
KFZ-Versicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Finanzierungssuche: Es lohnt sich, mehr Zeit aufzuwenden

Zu Beginn dieser Woche hat der Baugeldvermittler „Hypothekendiscount“ die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Kundenbefragung bekannt gegeben. Die Experten für Immobilienfinanzierungen wollten herausfinden, wie viel Zeit Immobilienkäufer und Bauherren im Durchschnitt aufwenden, um die passende Baufinanzierung zu finden.

Die Ergebnisse der Untersuchung fallen relativ ernüchternd aus. Aus den Ergebnissen geht relativ deutlich hervor, dass die Menschen vergleichsweise wenig Zeit aufbringen oder aufbringen möchten, um die Finanzierung ihres Vorhabens unter Dach und Fach zu bekommen. Knapp 40 Prozent aller Befragten gab an, deutlich weniger als 8 Stunden Zeit in die Finanzierungsgestaltung inklusive Abschluss investieren zu wollen – ein großer Teil davon sogar weniger als 3 Stunden.

Allerdings lässt sich eine Immobilienfinanzierung nur dann auf die persönlichen Anforderungen abstimmen, wenn man sich genüg Zeit dafür nimmt – und innerhalb von 3 Stunden dürfte einem dies nicht gelingen. Gerade wenn man sich bei regionalen Banken informiert, sind 3 Stunden schnell vergangenen. Im Prinzip reicht diese Zeit gerade einmal aus, um ein bis zwei Angebote einzuholen und diese mit den jeweiligen Bankberatern zu besprechen. Hieran wird auch ersichtlich, dass etliche Interessenten schnell zum Abschluss kommen möchten – eventuell sogar deshalb, weil sie sich mit der Finanzierungsmaterie nicht auskennen und auch nicht tiefer einsteigen möchten.

Sofern man ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, das exakt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und gleichzeitig auch noch günstig ist, sind 3 Stunden einfach zu knapp bemessen. Hypothekendiscount empfiehlt, mindestens 8 Stunden, also einen kompletten Arbeitstag in die Finanzierungssuche und Gestaltung zu investieren. Diese Empfehlung ist auf jeden Fall zu begrüßen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass man nur so den günstigsten Anbieter ausfindig machen und gegenüber einem Finanzierungsabschluss bei der Hausbank mehrere tausend Euro sparen kann. So gesehen lohnt es sich also, Zeit in die Finanzierungssuche zu stecken, weil die wenigen Zusatzstunden äußerst hoch bezahlt sind, wenn man sie auf die Zinsersparnis umrechnet.

Posted by Jochen on 09/26 at 05:28 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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