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Samstag, September 27, 2008

Zwangsversteigerung: Nur für erfahrene Immobilienkäufer

In den USA schlägt die Immobilienkrise ganz schön um sich: Experten gehen davon aus, dass allein in diesem Jahre mehr als 1 Mio. Immobilien in die Zwangsversteigerung gehen werden. Für die USA stellt dies einen absoluten Rekord dar: So viele Objekte sind noch nie zuvor innerhalb eines Jahres unter den Hammer gekommen.

Doch auch in Deutschland werden immer mehr Immobilien zwangsversteigert. Aus den Statistiken geht hervor, dass die Zahl entsprechender Objekte langsam aber stetig zunimmt. Gleichzeitig ist festzustellen, dass das Interesse an diesen Objekten bei potentiellen Immobilienkäufern immer größer wird. Früher waren es vor allem Kapitalanleger, die sich für diese Immobilien interessiert haben. Weil sich jedoch herumgesprochen hat, dass man per Zwangsversteigerung günstig an eine Immobilie gelangen kann, zielen immer mehr Menschen darauf ab, auf diese Weise eine Immobilie zu ergattern, die ihnen zur Eigennutzung dienen soll.

Allerdings wissen viele Interessenten nicht, auf was sie sich dabei eigentlich einlassen. Oftmals nehmen sie an den Auktionen teil, ohne sich auch nur grundlegend informiert und mit der Materie beschäftigt zu haben. Dies ist jedoch von hoher Bedeutung, schließlich geht es auch bei Zwangsversteigerungen um sehr viel Geld – und außerdem geht man als Käufer entsprechender Objekte auch sehr viele Verpflichtungen ein. Aus diesem Grund sollte man diesen Weg des Immobilienerwerbs nur dann einschlagen, wenn man sich grundlegend über die Abläufe bei Zwangsversteigerungen informiert hat.

Im Grunde genommen darf man die Teilnahme am Auktionsverfahren nur dann in Betracht ziehen, wenn man sich zuvor mit einem Immobilienexperten in Verbindung gesetzt und dieser die Immobilien begutachtet hat. Eine hohe Bedeutung kommt hierbei vor allem den Unterlagen zu, aus denen hervorgeht, welche Rechte und Pflichten aus dem Immobilienerwerb resultieren. Eine gute Anlaufstelle sind vor allem regionale Banken: Dort kann man die Objektunterlagen prüfen lassen. Eine Kontaktaufnahme mit einer regionalen Bank ist nämlich grundsätzlich erforderlich, um sich einen gedeckten Scheck ausstellen zu lassen, der zur Leistung der Anzahlung zwingend benötigt wird.

Posted by Jochen on 09/27 at 07:25 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

PKV-Wechsel nicht immer günstig

Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) steht bei vielen Arbeitnehmern ganz oben auf der Tagesordnung: Wer ein Gehalt bezieht, das oberhalb der Grenze zur Versicherungspflicht liegt und damit zum Austritt aus der gesetzlichen Krankenversicherung berechtigt ist, sucht schnell nach einem günstigen Anbieter auf dem privaten Sektor.

Die Vorteile des privaten Versicherungsschutzes sind hinlänglich bekannt: Zum einen erhalten Versicherte bei privaten Assekuranzen einen deutlich großzügigeren Leistungskatalog als es bei den gesetzlichen Anbietern der Fall ist. Die PKV übernimmt auch die Kosten alternativer Therapieverfahren und bietet darüber hinaus stets Zugang zu den modernsten Behandlungsmethoden. Zum anderen ist die Kostenbelastung für viele PKV-Mitglieder deutlich geringer als in der GKV. Grund ist die Prämienbemessung der Assekuranzen, die nicht in linearer Abhängigkeit vom Einkommen der Versicherten erfolgt, sondern sich an personenbezogenen Merkmalen orientiert.

Hier allerdings lauert auch das größte Kostenrisiko für bestimmte Personengruppen: Wer eine einschlägige medizinische Vorgeschichte vorweist oder nicht mehr ganz jung ist, muss mit erheblichen Kostenzuschlägen rechnen. Prämien, die über da Niveau der gesetzlichen Versicherung hinausgehen, sind dabei durchaus möglich. Der Gesetzgeber schreibt zwar vor, dass der altersbedingte Beitragsanstieg durch eine Kapitalbildung aus den Prämien abgefedert werden muss – wer erst spät in die PKV eintritt, profitiert davon allerdings nur geringfügig.

Ebenso unvorteilhaft ist der Wechsel in die PKV für Versicherte, die mehrere Kinder erziehen. Anders als im gesetzlichen Versicherungsschutz ist der Nachwuchs hier nämlich nicht kostenlos mitversichert, sondern muss einen eigenständigen und beitragspflichtigen Vertrag unterhalten.

Posted by Stefan on 09/27 at 05:16 AM
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Versicherungsschutz: Auf Inflationsausgleich achten

Der durchschnittliche Haushalt in der Bundesrepublik unterhält eine Vielzahl von Versicherungspolicen: Neben den Vorsorgeversicherungen wie Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung sind auch Hausrat, Haftpflicht und Co. standardmäßig im Repertoire deutscher Verbraucher zu finden. Viele Versicherungsnehmer unterlassen es nach Einschätzung von Branchenkennern, ihren Versicherungsschutz regelmäßig an die Inflation anzupassen und begehen damit einen im schlimmsten Falle folgenschweren Fehler.

Ob die Deckungssumme der Hausratversicherung, die Unfallrente bei Invalidität oder die Versicherungsleistung der BU: Sämtliche Bestandteile der gängigen Policen sind der Geldentwertung ausgesetzt. Eine Unfallrente in Höhe von 1000 Euro entspricht bei einer jährlichen Teuerungsrate von drei Prozent in zwanzig Jahren dem heutigen Geldwert von rund 550 Euro. Um nicht den Gefahren des schleichend absinkenden Leistungsniveaus der Policen ausgesetzt zu sein, sollten Verbraucher nach Ansicht von Experten im Abstand von einigen Jahren Deckungssummen, Rentenleistungen etc. an die Inflationsentwicklung anpassen. Bei den meisten Policen lässt sich dies schnell und ohne großen Aufwand regeln. In der Regel werden die Prämien proportional zu den Versicherungsleistungen erhöht.

Einige Assekuranzen bieten auch eine dynamische Erhöhung des Leistungsumfanges an, der sich entweder an der Entwicklung des Harmonisierten Verbraucherpreisindexes (HVPI) oder an den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung orientiert und so den preisbereinigten Erhalt des Versicherungsschutzes automatisch gewährleistet. Eine Verpflichtung gehen Verbraucher dabei in der Regel nicht ein: Die Dynamik lässt sich schnell und formlos für einen beliebigen Zeitraum außer Kraft setzen.

Um das Ausmaß der notwendigen Leistungsanpassungen abschätzen zu können, sollten sich Verbraucher regelmäßig über die Entwicklung der Inflation informieren. Möglich ist dies durch einen Blick in die Tagespresse oder bei einschlägigen Institutionen.

Posted by Stefan on 09/27 at 05:15 AM
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Baufinanzierung: Vermittler auf dem Vormarsch

Der Weg ins Eigenheim führte bis vor wenigen Jahren fast immer durch die Räume der Hausbank. In jüngster Vergangenheit hat sich das Verhalten der Bundesbürger bei der Suche nach geeigneten Darlehen zur Immobilienfinanzierung allerdings grundlegend geändert: Anstatt automatisch das Geldhaus um die Ecke aufzusuchen und dessen Offerte vorbehaltlos zu akzeptieren, bedienen sich immer mehr angehende Eigentümer der Dienste eines Finanzierungsvermittlers.

Anbieter wie der in München ansässige Marktführer Interhyp vergleichen im Auftrag ihrer Kunden die Konditionen von bis zu siebzig verschiedenen Banken und ermitteln die Offerte, die am besten zu den jeweiligen Anforderungen passt und den günstigsten Zinssatz bietet. Die Bemühungen der in Deutschland seit den neunziger Jahren aktiven Dienstleister kann sich dabei lohnen: Bereits ein geringer Unterschied im Darlehenszins kann fünfstellige Euro-Beträge sparen. Kosten kommen auf den Kunden dabei in der Regel nicht zu: Der Vermittler generiert sein Einkommen aus Vertriebsprovisionen der Banken, mit denen er zusammenarbeitet.

Neben der Marktrecherche kann ein erfahrener Makler weitere Dienste erbringen, die für den Einzug in die eigenen vier Wände hilfreich sind. Beratung rund um notwendige Versicherungen und die Erstellung einer maßgeschneiderten Konzeption werden von vielen Vermittlern ebenfalls übernommen. Im Hinblick auf Zinsbindung, mögliche Sondertilgungen etc. unterscheiden sich Darlehen, die über einen Vermittler erworben werden, nicht von anderen Hypothekenfinanzierungen. Auch Forward-Darlehen sind über die Dienstleister erhältlich.

In ökonomischer Hinsicht tragen die Vermittler zu einer gesteigerten Markteffizienz bei und verbessern die Informationssymmetrie unter den Marktteilnehmern. Die wachsende Internet-Affinität und die guten Erfahrungen mit Vermittlern auf anderen Gebieten der privaten Finanzen werden nach Einschätzung von Experten zu weiterem Zulauf der Vermittler führen.

Posted by Gerald on 09/27 at 05:14 AM
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