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Montag, September 29, 2008

PKV: Freiwillige Altersrückstellung nicht sinnvoll

Die private Krankenversicherung bietet ihren Mitgliedern ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als es im gesetzlichen Pendant der Fall ist. Durch den Verzicht der Assekuranzen auf eine in linearer Abhängigkeit vom Einkommen erfolgende Prämienbemessung können insbesondere Angestellte mit hohem Gehalt viel sparen – nicht selten einige hundert Euro im Monat. Der Leistungsumfang der PKV indes gestaltet sich signifikant großzügiger als der der gesetzlichen Krankenversicherung: Die Anbieter übernehmen die Kosten auch alternativer Behandlungsmethoden und zeigen sich insbesondere im Bereich zahnmedizinischer Dienstleistungen sehr großzügig.

Auch in der privaten Krankenversicherung aber gilt, dass alles vergänglich ist. Mit dem Lebensalter der Versicherten steigen auch die zu entrichtenden Prämien deutlich an. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass zehn Prozent der Versicherungsbeiträge einer Kapitalrücklage zugeschrieben werden müssen, mit der der Beitragsanstieg in gestiegenem Lebensalter gedämpft wird. Die Assekuranzen bieten ihren Kunden darüber hinaus an, weitergehende Vorsorgemaßnahmen zu treffen und zusätzliche Altersrückstellungen zu bilden. Von derartigem Vorgehen raten Experten allerdings dringend ab und verweisen auf die noch immer bestehenden Schwierigkeiten, denen Versicherte bei einem Wechsel ihres Anbieters ausgesetzt sind: Die angesparten Rücklagen können oft nicht mitgenommen werden und fallen bei einem Austritt aus dem Vertrag der Versichertengemeinschaft zu und sind somit für den Versicherten verloren.

Wer sich gegen steigende Gesundheitskosten im Alter wappnen möchte, ist nach Ansicht von Finanzberatern besser beraten, regelmäßig auf ein konventionelles Sparkonto einzuzahlen und auf diesem Wege einen Kapitalstock zu akkumulieren, aus dem im Alter ein Teil der Versicherungsprämien generiert werden kann. Die Altersrückstellung in Eigenregie ist deutlich flexibler als die Offerten der Versicherer.

Posted by Gerald on 09/29 at 09:42 AM
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KFZ-Versicherung: Noch bis November wechseln

Noch bis zum 30. November haben Versicherte die Möglichkeit, ihre Kfz-Police zu kündigen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Die alljährliche Frist ermöglicht nach Einschätzung von Experten insbesondere jenen Versicherungsnehmern, die mit ihrem Versicherungsschutz unzufrieden sind, ihre Situation zu verbessern. Wer sich entschließt, einen neuen Vertrag abzuschließen, sollte dabei nach Ansicht der Finanzexperten einige wesentliche Punkte beachten.

Wie bei allen Versicherungen gilt auch beim Schutz des Kfzs, dass der Leistungsumfang der Police den eigenen Anforderungen möglichst kongruent entsprechen sollte. Um ein gutes Angebot zu finden, sollten Verbraucher dabei die Konditionen verschiedener Assekuranzen miteinander vergleichen. Das Internet bietet hier verschiedene Möglichkeiten: Auf zahlreichen einschlägigen Portalen können unterschiedliche Anbieter im Hinblick auf Kosten, Leistungen und weitere Details miteinander verglichen werden. Interessenten sollten dabei keinesfalls nur auf die zu entrichtenden Prämien und die Deckungssumme der Police achten. Um die Leistungsfähigkeit einer Police einschätzen zu können, empfiehlt es sich darüber hinaus, die vertraglich garantierten Assistance Leistungen im Detail zu betrachten.

Die Serviceleistungen im Schadensfall gehören zu den wichtigsten Elementen eines guten Versicherungsschutzes. So sollte in jedem Fall eine Schadenshotline zur Verfügung stehen, der Versicherungsfälle an sieben Tagen rund um die Uhr gemeldet werden können. Auch sollten Hilfestellungen in besonderen Situationen wie beispielsweise die Bereitstellung eines Mietwagens bei Verlust oder Beschädigung des eigenen Fahrzeuges, idealerweise auch im Ausland, im Leistungsumfang enthalten sein.

Beliebt sind unter deutschen Autofahrern Policen, die einen Schadenfreiheitsrabatt gewähren und die Beiträge zur Versicherung senken, wenn über einen längeren Zeitraum keine Schadensmeldungen erfolgen.

Posted by Stefan on 09/29 at 09:41 AM
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Kaum Hypothekenverkauf in Deutschland

Die weltweite Finanz- und Hypothekenkrise betrifft in zunehmendem Maße auch Deutschland. Immer mehr Eigentümer sorgen sich um ihre Hypotheken und fürchten, dass die Bank ihres Vertrauens die Forderungen aus der Immobilienfinanzierung an dritte Parteien weiterveräußert hat, wie es amerikanische Banken in großem Stil getan haben. Auch wenn endgültige Ergebnisse zu der Thematik noch nicht vorliegen, lässt sich anhand der existenten Studien dennoch ersehen, dass sich das Ausmaß des Handels mit Krediten unter Banken in der BRD in einem überschaubaren Rahmen hält. Nach Einschätzung von Experten werden Hypothekenfinanzierungen, die ordnungsgemäß vom Darlehensnehmer bedient werden, äußerst selten veräußert; rund 5000 Fälle bundesweit sind nach Ansicht von Branchenkennern als ungefähre Größenordnung zu verstehen.

Die Konsequenzen, die sich für Eigenheimbesitzer durch die Veräußerung der Forderungen aus den unterhaltenen Immobilienkrediten ergeben, sind überschaubar. Zwar kann es im Extremfall zu einer vorzeitigen Kündigung des Kredites durch den neuen Besitzer kommen – dieses Szenario ist nach Ansicht fast aller Fachleute allerdings außerordentlich unwahrscheinlich. Vielmehr sollten Kreditnehmer von der Banktransaktion nur wenig merken - die Abwicklung und damit die Zahlung der Kreditrate erfolgt in den meisten Fällen auch nach einer Kreditveräußerung über das ursprüngliche Institut.

Wer sich absolut sicher sein möchte, dass die Hypothekenfinanzierung in den Büchern der Hausbank verbleibt, kann einen entsprechenden Zusatz mit seinem Geldhaus vereinbaren und im Vertrag festschreiben lassen. Inwieweit dafür Zuschläge auf den Sollzins oder anderweitige Spesen erhoben werden, ist von der Geschäftspolitik des Hauses abhängig. Bei neu ausgereichten Darlehen gewähren viele Banken angesichts der gegenwärtigen Debatte die Garantie von sich aus.

Posted by Stefan on 09/29 at 09:31 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Heizöl: Lange Lieferzeiten wegen hoher Nachfrage

Kein anderes Thema bereitet den Immobilieneigentümern so große Sorgen wie die Entwicklung der Energiepreise. Insbesondere der Ölpreis bzw. der Preis für Heizöl macht den Eigentümern sehr zu schaffen, da er innerhalb der vergangenen Jahre kräftig angestiegen ist. Aufgrund des enormen Preisanstiegs befinden sich längst nicht mehr alle privaten Haushalte in der Lage, kurzerhand Heizöl bestellen zu können – zunehmend mehr Haushalt müssen gezielt sparen oder sogar Kredite aufnehmen, um die Tanks ihrer Ölheizungen befüllen zu können.

Die einfachste Lösung für dieses Problem würde darin bestehen, sich vom fossilen Energieträger Heizöl zu trennen und auf alternative Brennstoffe umzusteigen. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, immerhin ist solch ein Umstieg mit immensen Investitionskosten zu verbunden. Alternative Heizungsanlagen sind in der Anschaffung immer noch vergleichsweise teuer. Außerdem gibt es enorm viele Haushalte, die ihre Ölheizung erst in den letzten Jahren modernisiert haben – für diese Haushalte kommt ein sofortiger Umstieg nicht in Frage.

Die einzige Möglichkeit, um beim Befüllen der Öltranks Geld zu sparen, besteht darin, das Heizöl dann zu ordern, wenn es gerade günstig angeboten ist. Allerdings ist dies gar nicht so einfach: Schon seit mehreren Jahren ist der Preis für Heizöl fast unbeirrt nach oben geklettert. Erst in den vergangenen Wochen kam es zu einem deutlichen Preisrückgang. Weil der Ölpreis an den Börsen um rund 30 Prozent gefallen ist, ist auch das Heizöl günstiger geworden. Für Immobilieneigentümer gilt es jetzt zuzuschlagen – denn wer weiß, wie lange das Heizöl zu diesem Preis erhältlich ist?

Doch wer auf leeren Tanks sitzt, muss sich womöglich noch einige Wochen gedulden. Etliche Hausbesitzer klagen, dass die Ölhändler nicht sofort liefern können. Aufgrund des Preisfalls ist die Nachfrage schlagartig in die Höhe geschnellt – viele Haushalte müssen geben an, rund 6 Wochen warten zu müssen, bis ihr Heizöl geliefert werden kann. In solch einem Fall ist es empfehlenswert, eine Preisabsprache zu treffen, damit einem ein zwischenzeitiger Preisanstieg nichts anhaben kann.

Posted by Jochen on 09/29 at 06:52 AM
Haus & Bau • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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