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Donnerstag, Oktober 02, 2008

Sachversicherungen: Im Paket oft günstiger

Sachversicherungen sind elementarer Bestandteil verantwortungsbewussten Versicherungsschutzes: Hausrat, Haftpflicht und Wohngebäudepolice schützen vor den finanziellen Folgen unschöner Ereignisse und sollten im Besitz jedes Bürgers sein. Aufgrund des abstrakten Risikos, das mit den Policen abgedeckt wird, empfinden viele den Abschluss und die damit verbundenen Kosten allerdings als lästig. Umso wichtiger ist es daher, auf ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis zu achten. Gerade bei Sachversicherungen lässt sich nach Einschätzung von Experten dabei viel Geld sparen, wenn alle Policen bei einem Anbieter im Paket abgeschlossen werden. Die Assekuranzen honorieren die dadurch reduzierten Verwaltungs- und Vertriebskosten durch oft großzügige Preisnachlässe.

Wer nicht auf eine Filiale in unmittelbarer Wohnortnähe angewiesen ist und sich mit den Leistungen eines Direktversicherers anfreunden kann, ist gut beraten, die Konditionen verschiedener Anbieter vor der Unterschrift unter einen Vertrag miteinander sorgfältig zu vergleichen und so eine Offerte zu ermitteln, die gut zu den eigenen Anforderungen passt und dabei möglichst geringe Kosten verursacht. Wer seine Verträge lieber in einer Filiale im Gespräch mit einem persönlichen Berater abschließt, sollte sich nicht scheuen, nach einem Rabatt zu fragen, wenn gleich mehrere Verträge abgeschlossen werden. Oft können die Versicherungsmitarbeiter Teile ihrer Vertriebsprovision an Kunden weitergeben, wenn das Volumen des Abschlusses ausreichend groß ist.

Eine weitere Möglichkeit, die Kosten einer Versicherung zu senken, stellt der Abschluss längerer Verträge dar. Wer bei Cosmos Direct beispielsweise eine Privathaftpflicht für einen Zeitraum von zehn Jahren abschließt, erhält von der Direktversicherung zehn Prozent Rabatt auf den regulären Preis.

Posted by Gerald on 10/02 at 11:10 AM
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Versicherungen: Kein Treuerabatt

Treue wird belohnt – allerdings nicht bei vielen Versicherungen. Kunden, die schon lange bei einer Assekuranz ihre Policen unterhalten, werden trotz pünktlicher Zahlungen und vertragsgemäßem Verhalten oft schlechter gestellt als jene Versicherte, die laufend von einem Anbieter zum nächsten wechseln. Der Grund liegt in der auf Vertrieb und Wachstum ausgerichteten Struktur der Versicherer: Provisionen werden vornehmlich für Neuabschlüsse gezahlt, die bei der Bewertung der Geschäftsentwicklung (und damit der Leistung des dispositiven Faktors) den Ausschlag geben.

Neukunden werden oft mit deutlichen Rabatten gelockt und so akquiriert. Bestandskunden, die weniger Kostenaufwand verursachen (weil die Vertriebsaufwendungen entfallen) werden hingegen nicht für ihre Vertragstreue belohnt.  Neukundenangebote gelten in der Regel nicht für Versicherte mit bestehenden Vertragsverhältnissen. Aus diesem Grund raten unabhängige Experten dazu, den eigenen Anbieter mit den Offerten für Nichtkunden zu konfrontieren und nach einem Rabatt zu verlangen. In den meisten Fällen werden die Versicherten dabei auf Ablehnung stoßen. In diesem Fall raten die Fachleute zu einem Wechsel des Anbieters – und damit zu günstigeren Konditionen.

Verweigert die eigene Assekuranz Beitragsnachlässe, kann die Kündigung des Versicherungsvertrages und der Gang zu einem Konkurrenten bares Geld sparen. Die treuesten der Treuen, die schon viele Jahre bei ihrem Anbieter verweilen, können dabei am stärksten profitieren: Der Versicherungsmarkt in Deutschland ist seit geraumer Zeit von einem intensiven Wettbewerb gekennzeichnet, der zu sinkenden Preisen geführt hat. Insbesondere die gewachsene Präsenz von Direktversicheren, die ohne eigenes Filialnetz arbeiten, hat erheblichen Druck auf die Prämien ausgeübt. Wer sich ungerecht behandelt und für seine Treue nicht belohnt sieht, sollte nicht zögern und den Wechsel wagen.

Posted by Stefan on 10/02 at 11:10 AM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Modernisieren: Mehr Netto möglich

Bauliche Maßnahmen, die der Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes dienen und dadurch den Primärenergiebedarf eines Objektes verringern, können nach Ansicht von Experten unter Umständen dazu beitragen, die Haushaltskasse zu entlasten. Zwar müssen Eigentümer für die Baumaßnahmen wie beispielsweise Wärmedämmung, den Einbau einer neuen Heizungsanlage oder die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, zunächst tief in die Tasche greifen und einen Kredit aufnehmen. Im Gegenzug aber können signifikante Teile der Betriebskosten, insbesondere bei Öl, Gas und Strom, eingespart werden. Angesichts der stark angestiegenen Preise für Energie ergeben sich daraus nicht selten deutliche Kostensenkungen: Bei älteren Gebäuden kann durch eine Modernisierung oft weit mehr als die Hälfte des Energiebedarfs vermieden werden.

Die Kosten für das zur Finanzierung der Maßnahme notwendige Darlehen sind dabei durchaus überschaubar, da der Staat in Gestalt der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau mit günstigen Krediten zur Seite steht. Wer Änderungen an seinem Objekt durchführt, die einen ökologischen Mehrwert bieten, kann dabei außerordentlich günstige Konditionen realisieren.

Die hohen Energiepreise, die Verbraucher beim Blick auf die monatliche Stromrechnung ebenso verärgern wie beim Tanken an der Tankstelle, haben auch ihre guten Seiten: Durch die spürbaren Preisanstiege hat sich der Anreiz zu Maßnahmen, mit denen die Energiebilanz eines Gebäudes verbessert werden kann, deutlich verstärkt. Ökologie und Ökonomie sind demnach kein Widerspruch mehr, sondern gehen Hand in Hand: Alte Gebäude mit einem sehr hohen Energiebedarf, bei denen Sanierungsmittel am produktivsten zum Einsatz kommen, bieten auch die größten Einsparpotenziale. In einigen Fällen ist sogar eine Netto-Haushaltsentlastung durch die Modernisierung möglich.

Posted by Stefan on 10/02 at 11:08 AM
EnergiesparenHaus & Bau • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Raucher zahlen höhere Versicherungsprämien

Rauchen schadet der Gesundheit – und dem Geldbeutel. An dieser Stelle sei dabei nicht auf die hohen Preise für die weit verbreiteten Glimmstängel verwiesen. Raucher zahlen auch bei bestimmten Versicherungen deutlich mehr als Nichtraucher. Insbesondere Risikoversicherungen, die mit der Gesundheit und dem Leben des Versicherungsnehmers in Verbindung stehen, kommen Raucher deutlich teurer zu stehen.

Ein 30jähriger Mann, der seine Angehörigen für den Fall seines Ablebens finanziell absichern möchte und zu diesem Zweck eine Risikolebensversicherung über ein Volumen von 200.000 Euro abschließt, muss mit monatlichen Kosten von rund 20 Euro als Nichtraucher rechnen. Raucher zahlen – sofern nicht noch weitere zusätzliche Risikofaktoren latent sind – den doppelten Beitrag. Als Raucher wird dabei nach Angaben von Branchenkennern jeder verstanden, der in den zurückliegenden 12 Monaten zum Glimmstängel gegriffen hat. Wie hoch der Zigarettenkonsum tatsächlich ausgefallen ist, spielt dabei keine Rolle.

Auch andere Policen wie beispielsweise Dread-Disease-Versicherungen, mit denen sich die finanziellen Folgen bestimmter schwerer Erkrankungen absichern lassen, kommen Raucher deutlich teuer zu stehen. Wer eine Versicherung abschließt, sollte seiner Assekuranz keinesfalls sein Laster verschweigen: Im schlimmsten Fall erlischt der gesamte Versicherungsschutz – nicht einmal die eingezahlten Beiträge werden zurückerstattet. Wer im Besitz einer Police ist und nach jahrelanger Abstinenz das Rauchen erneut aufnimmt, muss allerdings nicht um die Leistung der Assekuranz bangen, wenn die veränderten Umstände dem Versicherungsgeber nicht mitgeteilt werden. Im Zweifel erfolgt dann ein Umwandlung des Tarifes: Wer eine Nichtraucher-Lebensversicherung unterhält, zwischenzeitlich das Rauchen allerdings wieder anfängt, hat Anspruch auf die Versicherungsleistung, die bei dem gezahlten Beitrag einem Raucher zustehen würde.

Posted by Gerald on 10/02 at 08:19 AM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (1) • Trackbacks (0) • Permalink

KfW verpulvert Geld mit sinnloser Imagewerbung

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw), die soeben durch grobe Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Lehmann-Pleite traurige Berühmtheit erlangt hat - und die, wie heute der Zeitung zu entnehmen war - beinahe noch mehr Geld in die Pleitebank gepumpt hätte, schaltet gerade bunte Image-Anzeigen, die die Kompetenz der Bank für die sogenannte Entwicklungszusammenarbeit herausstellen. Soll damit das verlorene Vertrauen wiedergewonnen werden?

Keine Frage: Die Anzeige ist gut gemacht und ausdrucksstark. Zu sehen ist eine schwarze Frau, die ein Kind auf dem Rücken trägt. Beide schauen stolz in die Kamera. In der Überschrift der Anzeige ist zu lesen: “Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit.” Das mag ja alles sein, kommt aber zu einem verdammt unpassenden Zeitpunkt. Außerdem: Wenn schon Anzeigen geschaltet werden müssen, dann sollte man diese doch vielleicht nutzen, um sich zur aktuellen Lage zu erklären. Und Freunde der Entwicklungszusammenarbeit würde derzeit mehr interessieren, ob es nach dem Millionen-Fiasko, in dessen Verlauf zwei KfW-Vorstände fristlos gefeuert wurden, überhaupt noch Geld für “Kompetente Entwicklungszusammenarbeit” geben wird.

Darüberhinaus erfüllt die kfw als Entwicklungsbank zahlreiche Aufgaben, die für Privatmenschen, Unternehmen und die öffentliche Hand von Bedeutung sind. Häuslebauer und Eigenheimsanierer können günstige Fördermittel bekommen, um das Haus zu bauen oder es energiesparend zu renovieren. Unternehmen und Kommunen konnten dort Kredite bekommen, um unternehmerische und kommunale Aufgaben zu erfüllen. Die Entwicklungsbank fördert Projekte in Entwicklungsländern. Wie sieht es zukünftig damit aus? Fragen, die man gerne in einer Anzeigenkampagne beantwortet bekommen würde.

Posted by Thorsten on 10/02 at 04:45 AM
Kredite • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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