Sicherheit bei Sparkassen
Wer bietet mehr als man schuldet und zinst?
Von leichter Unruhe bis Panik regt sich die Gefühlswelt derer, die ihr Geld bei der Bank statt unterm Kopfkissen haben. Dafür hat eine Finanzkrise gesorgt, die sich gewaschen hat. Derivate und Zertifikate sind absolut in Verruf gekommen. Das “Leergeschäft” hat große Chancen, zum Unwort im Herbst 2008 zu werden.
Gegen die weitere Verunsicherung von Bankkunden hat nun zum Tag der deutschen Einheit der Präsident des Sparkassenverbandes erneut die Sicherheit der Geldanlagen bei deutschen Banken beteuert.
Wer sein Geld bei einer Sparkasse, bei einer Volksbank oder einer deutschen Privatbank, müsse sich keine Sorgen machen, so Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes im Interview mit der “Passauer Neuen Presse”.
Und auch der normale Häuslebauer, der jetzt Kredit benötige, brauche sich keine Sorgen machen. Das Geschäft mit Darlehen sei von der Finanzkrise kaum betroffen.
Bei international tätigen Banken sähe es jedoch anders aus, denn bei denen gebe es jetzt einen Mangel an Liquidität. Finanzielle Projekte in Milliardenhöhe sind folglich kaum bis sehr schwer zu finanzieren.
Die Lage gilt als ernst, doch ohne Grund zur Panik. Das Präsidium hofft, dass das “Rettungspaket” der US-Regierung mit 700 Milliarden Dollar die Finanzmärkte beruhigen könne, hat doch der US-Senat zum Monatsbeginn Oktober das Hilfspaket auch mit größeren Garantien für Sparkonten gebilligt.
Immobilienverkauf: Verkäufer schätzen Objektwert häufig falsch ein
Immobilieneigentümer, die ihre Objekte verkaufen möchte, haben es derzeit auf dem Immobilienmarkt sehr schwer – zumindest in weiten Teilen des Landes. Wenn man einmal von einigen Boom-Regionen wie zum Beispiel Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart absieht, sind die Immobilienpreise bereits seit Jahren am stagnieren und teilweise sogar am fallen. Grund ist eine sinkende Nachfrage: Aufgrund der Jobmöglichkeiten zieht es immer mehr Menschen in die Metropolregionen, so dass die ländlichen Gegenden das Nachsehen haben.
In diesem Marktumfeld kann es sich äußerst schwierig gestalten, eine Immobilie zu verkaufen. Wie das Nachrichtenmagazin „Stern“ auf seiner Website berichtet, kommt erschwerend noch hinzu, dass etliche Hauseigentümer den großen Fehler begehen und ihr Objekt preislich falsch einschätzen bzw. überschätzen. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin sagte Robert Anzenberger, Vorstand des Baugeldvermittlers und Maklerunternehmens „PlanetHome“, dass sich etliche Eigentümer nicht in der Lage befinden, den Wert ihrer Immobilie realistisch einzuschätzen. Dies liegt vor allem daran, dass die Objekte mit Emotionen in Verbindung gebracht werden, weshalb sie häufig wertvoller als andere, vergleichbare Immobilien eingestuft werden..
Doch um einen Käufer zu finden, gilt es den Preis nicht zu hoch anzusetzen: Überteuert angebotene Immobilien verkaufen sich in diesen Zeit einfach nicht. Aus diesem Grund kann allen privaten Immobilienkäufern nur dazu geraten werden, sich von Fachleuchten unterstützen zu lassen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen. Dieser befindet sich in der Lage, den tatsächlichen Wert der Immobilien zu ermitteln. Alternativ kann auch ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragt werden – auf diese Weise lässt sich der Kaufpreis gegenüber potentiellen Käufern am besten darlegen.
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Jochen on 10/03 at 04:54 AM
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